Die schönsten Sommerideen in Innsbruck

von Sophie Borbe
Lesezeit: 3 min
In Sachen Schönheit hat auch Innsbruck viele Facetten. Vom entspannten Tag in der Stadt bis zum alpinen Abenteuer – hier ist alles möglich. Überzeugt euch auf eigene Faust!

Besuch auf 2.256 Metern Seehöhe

Ein Innsbrucker Sommer ohne die Nordkette kann wohl kaum ein solcher sein. Die Gebirgskette, der sich Innsbruck zu Füßen legt, sollte in jedem Fall von oben erkundet werden. Mit der Seilbahn ist man in etwa 20 Minuten von der Hungerburg auf der Seegrube. Wer möchte, kann dann auch noch mit der Hafelekarbahn weiterfahren. Freizeitticket-Besitzer:innen können sich hier besonders glücklich schätzen, denn die Fahrt ist darin enthalten. Ansonsten kostet eine Hin- und Retourfahrt um die 40 Euro. Dies wird jedoch mit Aussichten vom Inntal übers Ziller- und Stubaital bis hin ins Wipptal belohnt. Noch dazu befindet man sich am perfekten Startpunkt im Karwendelgebirge. Ganz gleich, ob Wandern, Klettern oder Radfahren: hier ist für jeden etwas dabei.

Sonnenuntergang am Hausberg

Der gegenüber gelegene Patscherkofel kann allerdings  auch so einiges. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Sonnenuntergang über den Lichtern Innsbrucks? Jeden Donnerstag fährt die Gondel in den Sommermonaten dort bis 23:00 Uhr, ein bequemer Aufstieg ist also garantiert. Von der Bergstation geht es dann noch über einen Forstweg ein kurzes Stück zum Gipfel. Die ganz Fleißigen können natürlich auch die Gondel gegen die eigene Muskelkraft ersetzen, dafür sollte man aber früh genug starten. Dann nur noch den Wetterbericht überprüfen, die Stirnlampe nicht vergessen und das Abenteuer geht los.

Abkühlung gefällig?

Auch hier wird man in Innsbruck fündig. Beim Baggersee am Stadtrand findet man vom Volleyballfeld bis zum Kiosk alles, was an einem Hitzetag gefragt ist. Mit dem Fahrrad oder den Buslinien F und R ist dieser direkt aus der Stadt zu erreichen. Auch der Lansersee bietet sich an, dafür einfach den Bus J aus der Stadt nehmen. Wem das nicht genug ist, der kann einen Tagesausflug zum Piburgersee im Ötztal machen. Vom Bahnhof Ötztal nimmt man dafür den Bus 320 und wandert dann das letzte Stück durch den Wald hinauf. Es bietet sich an, eine Hängematte mitzubringen. In idyllischer Kulisse können dort sogar Ruderboote ausgeliehen werden. 

Italienisches Flair in der Waffel

Was wäre der Sommer, ohne sich den Tag mit Eis zu versüßen? In der ganzen Stadt beliebt ist die Eisdiele Tomaselli mit ihren Standorten in der Maria-Theresien-Straße, in der Hofgasse und am Baggersee. Und wenn sich der Italienurlaub dieses Jahr nicht ausging, sorgt das Eiscafé Lago di Garda beim Marktgraben definitiv für italienisches Flair. Wer etwas Originelles sucht, kann sich in der Konditorei Peintner mit selbstgemachtem Eis beglücken.

Idyllische Picknick-Spots

Wer gute Ausblicke auf die Stadt sucht, wird im Stadtteil Hötting fündig. Am Waldrand bieten sich die Sommerwiesen an, um die Sicht über Innsbruck zu genießen. Kombiniert werden kann der Ausflug mit einem Spaziergang durch den Wald zur Kapelle Höttinger Bild. Kulturell punktet wiederum das Schloss Ambras, wo die Wiesen des Schlossparks und der umliegende Wald einladend fürs Aufschlagen einer Picknickdecke sind. Für entspannte Stimmung und Vegetation aller Art ist hingegen im botanischen Garten gesorgt. Und zuletzt ist natürlich der zentral gelegene Hofgarten nicht zu vergessen. Seine Wiesen und Bänke laden unter den Schatten der vielen Bäume zum gemütlichen Abhängen ein. 

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