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	<title>Simon Riegler, Autor bei</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
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		<title>ÖH-Wahl 2023: Die Ergebnisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 11:13:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kräfteverhältnis an der ÖH Innsbruck ändert sich: Die Mehrheit von AG und JUNOS ist gebrochen, die JUNOS verlieren überraschend einen Sitz. Als Gewinner der Wahl gehen die GRAS sowie&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Das Kräfteverhältnis an der ÖH Innsbruck ändert sich: Die Mehrheit von AG und JUNOS ist gebrochen, die JUNOS verlieren überraschend einen Sitz. Als Gewinner der Wahl gehen die GRAS sowie der KSV-LiLi hervor, die jeweils einen Sitz dazugewinnen konnten. In Innsbruck bahnt sich eine linke Liste an.</div>
<div class="subtitle_up">
<p><span id="more-19324"></span></p>
</div>
<p>Zwischen Dienstag, 9. und Donnerstag, 11. Mai 2023 fanden die Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft statt. Studierende aller Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen hatten die Möglichkeit, ihre Vertretung auf Studien-, Hochschul- und Bundesebene für die kommenden zwei Jahre zu bestimmen. Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei <strong>21,2 Prozent</strong>.</p>
<p>Als <strong>Verlierer</strong> der Wahl zur Hochschulvertretung der Universität Innsbruck geht die aktuelle Exekutive hervor: Die AG konnte zwar ihren ersten Platz verteidigen, erreichte aber erneut nur 8 Mandate. Ihr Koalitionspartner, die JUNOS, hingegen verloren gar eines ihrer zwei Mandate. Für eine erneute Koalition reicht es diesmal nicht. Auch der VSStÖ konnte eines seiner vier Mandate nicht halten. Die <strong>Gewinner</strong> der Wahl hingegen sind die GRAS sowie der KSV-LiLi, die jeweils einen Sitz hinzubekommen haben. Eine linke Liste aus GRAS (6 Mandate), VSStÖ (3 Mandate) und KSV-LiLi (1 Mandat) ist nun in Innsbruck möglich.</p>
<p>Nach Problemen bei der Übermittlung der Wahlergebnisse einzelner Wahlkommissionen konnte das Ergebnis der <strong>Bundesvertretung</strong> erst am Montag von der ÖH bekanntgegeben werden. Einen Überraschungserfolg konnte die Fraktion Who the f*ck is Herbert? einfahren. Gleich bei ihrer ersten Wahl erreichte sie 3,97 Prozent und somit 2 Mandate. Daneben konnte auch der VSStÖ sowie der KSV-LiLi jeweils ein Mandat hinzugewinnen. Die GRAS, die JUNOS und die FLÖ haben hingegen Sitze in der Bundesvertretung verloren. Die linke Liste bestehend aus VSStÖ, GRAS und FLÖ, welche bereits in den letzten zwei Jahren die Exekutive gestellt hat, scheint auch nach dieser Wahl fortbestehen zu können.</p>
<p>Alle Ergebnisse zur Studierendenvertretung sind <a href="https://www.oehweb.at/wp-content/uploads/2023/05/Kundmachung-STV-OeH-Wahl-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener">hier</a> angeführt.</p>
<h2>Die Hochschulvertretung im Detail</h2>
<p>Auch in diesem Jahr konnte die AG ihre absolute Mehrheit in der Hochschulvertretung nicht zurückgewinnen. Sie erreichte mit 39 Prozent aller Stimmen nur ein leichtes Plus zum Ergebnis von vor zwei Jahren (38,43 Prozent). Ein Anschluss an die früheren Erfolge von vor der Pandemie gelingt somit auch diesmal nicht. Die JUNOS hingegen verloren leicht (-0,34 Prozentpunkte) und erreichten in diesem Jahr 8,59 Prozent der Stimmen. Die zweitstärkste Kraft in Innsbruck, die GRAS, konnte mit 26,68 Prozent ihr Ergebnis von der letzten ÖH-Wahl (24,41 Prozent) ausbauen.</p>
<p>Der KSV-LiLi kann in diesem Jahr mit 5,76 Prozent aller Stimmen auf sich aufmerksam machen und erreicht in seiner erst zweiten Teilnahme bei der Hochschulvertretung in Innsbruck ein überraschendes Ergebnis. Als einer der Verlierer dieser Wahl hingegen geht der VSStÖ hervor, welcher 4,89 Prozentpunkte zum letzten Wahlergebnis verlor und damit die größten Verluste dieses Jahr hinnehmen musste. Eine Abwanderung der Stimmen zur GRAS und dem KSV-LiLi erscheint hier inhaltlich am plausibelsten. Auf den letzten Plätzen hingegen finden sich erneut der RFS mit 2,79 Prozent sowie der KSV-KJÖ mit 1,75 Prozent wieder.</p>
<div id="attachment_19364" style="width: 7760px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-19364" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-19364" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118.png" alt="" width="7750" height="4553" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118.png 7750w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-300x176.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-1024x602.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-768x451.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-1536x902.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-2048x1203.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-1920x1128.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-1170x687.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-e1683865751118-585x344.png 585w" sizes="(max-width: 7750px) 100vw, 7750px" /><p id="caption-attachment-19364" class="wp-caption-text">Grafik: Simon Riegler</p></div>
<p>Durch den Verlust an Prozentpunkten können die JUNOS nur mehr ein Mandat besetzen. Die AG hingegen konnte ihre 8 Mandate halten, eine Koalition mit den JUNOS reicht in diesem Jahr jedoch nicht mehr für die Mehrheit in der Hochschulvertretung aus. So könnte es gut sein, dass die AG nach über 16 Jahren eine <strong>Oppositionsrolle</strong> einnehmen muss. Die GRAS sowie der KSV-LiLi hingegen gehen als Gewinner aus dieser Wahl hervor, konnten jeweils ein Mandat dazugewinnen und verändern somit das Kräfteverhältnis. Es scheint, als könnte sich in Innsbruck eine<strong> linke Liste</strong> bestehend aus GRAS (6 Mandate), VSStÖ (3 Mandate) und KSV-LiLi (1 Mandat) bilden.</p>
<p>Eine <strong>Koalition</strong> zwischen AG und GRAS oder AG und VSStÖ wäre auch möglich, die Fraktionen sind inhaltlich aber weit voneinander entfernt. Vor allem zwischen dem VSStÖ und der AG gab es in den letzten Jahren immer wieder Grabenkämpfe in der Universitätsvertretung. Rein rechnerisch könnte die AG auch mit den JUNOS und dem KSV-LiLi koalieren, um die Mehrheit zu erreichen, der KSV-LiLi hat jedoch bereits im Wahlkampf mehrfach betont, dass er nur mit linken Fraktionen zusammenarbeiten wird. Eine Dreier-Koalition zwischen GRAS, VSStÖ und JUNOS ist ebenfalls unwahrscheinlich. Bereits vor zwei Jahren hätte diese Konstellation gebildet werden können, dort gab es bei den Koalitionsgesprächen jedoch keine gemeinsame Linie; die Fraktionen lagen ideologisch zu weit auseinander.</p>
<div id="attachment_19363" style="width: 7760px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-19363" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-19363" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113.png" alt="" width="7750" height="3371" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113.png 7750w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-300x130.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-1024x445.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-768x334.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-1536x668.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-2048x891.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-1920x835.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-1170x509.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Hochschulvertretung-Sitzverteilung-e1683865300113-585x254.png 585w" sizes="(max-width: 7750px) 100vw, 7750px" /><p id="caption-attachment-19363" class="wp-caption-text">Grafik: Simon Riegler</p></div>
<h2>Die Bundesvertretung im Detail</h2>
<p>Wie bereits bei der letzten ÖH-Wahl im Jahr 2021 konnte sich auch diesmal der VSStÖ bundesweit durchsetzen und mit 26,52 Prozent gar einige Prozentpunkte zum letzten Ergebnis hinzugewinnen. Die GRAS hingegen, welche vor zwei Jahren noch als zweitstärkste Fraktion aus der Wahl hervorgingen, verloren in diesem Jahr 3,14 Prozentpunkte und musste den zweiten Platz an die AG abtreten, welche mit +0,1 Prozentpunkten ein ähnliches Ergebnis wie noch vor zwei Jahren erreichen konnte. Sowohl die JUNOS als auch die FLÖ mussten bei dieser Wahl große <strong>Verluste</strong> einstecken und konnten ihr Ergebnis der letzten Wahl nicht halten.</p>
<p>Die beiden kommunistischen Fraktionen, der KSV-LiLi sowie der KSV-KJÖ, konnten jeweils leichte Prozentpunkte hinzugewinnen und ihr Ergebnis ausbauen. Die Fraktion Who the f*ck is Herbert? erreichte mit 3,97 Prozent ein <strong>überraschendes Ergebnis</strong> und holte bereits bei seiner ersten Teilnahme die notwendigen Stimmen zum Einzug in die Bundesvertretung. Abgeschlagen auf den letzten Platz hingegen findet sich auch in diesem Jahr wieder der RFS.</p>
<div id="attachment_19429" style="width: 7760px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-19429" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-19429" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung.png" alt="" width="7750" height="4881" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung.png 7750w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-300x189.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-1024x645.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-768x484.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-1536x967.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-2048x1290.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-1920x1209.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-1170x737.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-585x368.png 585w" sizes="(max-width: 7750px) 100vw, 7750px" /><p id="caption-attachment-19429" class="wp-caption-text">Grafik: Simon Riegler</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Trotz der Verluste von GRAS und FLÖ würde die aktuell bestehende <strong>Exekutive</strong> aus VSStÖ, GRAS und FLÖ auch weiterhin die Mehrheit in der Bundesvertretung erreichen. Erste Überlegungen zum Fortbestehen dieser Koalition gab es bereits vor den Wahlen. Der VSStÖ sowie die GRAS brauchen für die Mehrheit in der Vertretung zwei weitere Sitze, um die notwendigen 28 Mandate zu erreichen. Neben dem FLÖ kommen daher sowohl die beiden kommunistischen Fraktionen als auch Who the f*ck is Herbert? in Frage.</p>
<p>Zwar erscheint das Fortbestehen der aktuellen <strong>Koalition</strong> am wahrscheinlichsten, es lässt sich jedoch nicht ausschließen, dass auch andere Fraktionen in der Exekutive mitmischen werden. Die kommenden Tage werden das noch zeigen. Eine Exekutive unter Beteiligung des RFS kann bereits jetzt ausgeschlossen werden, alle Fraktionen haben eine Koalition schon von vornherein abgelehnt.</p>
<div id="attachment_19428" style="width: 7760px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-19428" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-19428" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706.png" alt="" width="7750" height="3855" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706.png 7750w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-300x149.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-1024x509.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-768x382.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-1536x764.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-2048x1019.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-1920x955.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-1170x582.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-2023-Bundesvertretung-Sitze-e1684153043706-585x291.png 585w" sizes="(max-width: 7750px) 100vw, 7750px" /><p id="caption-attachment-19428" class="wp-caption-text">Grafik: Simon Riegler</p></div>
<h2>Geringe Wahlbeteiligung und technische Probleme</h2>
<p>Trotz großer Wahlwerbung der einzelnen Fraktionen sowie Wahlaufrufen der ÖHs und der Universitäten konnte auch in diesem Jahr die Wahlbeteiligung an der ÖH-Wahl nicht eklatant gesteigert werden. Bundesweit gaben<strong> 21,2 Prozent</strong> aller wahlberechtigten Studierenden ihre Stimme im Wahllokal oder per Briefwahl ab. Die Wahlbeteiligung reiht sich somit in den Durchschnitt der letzten zwanzig Jahre ein. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren lag die Wahlbeteiligung (vermutlich aufgrund der Pandemie) bei 15,8 Prozent. Ganz allgemein betrachtet nimmt die Wahlbeteiligung seit Mitte der 1960er Jahre stetig ab.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-19357 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-Wahlbeteiligung-e1683822650985.jpg" alt="" width="1039" height="665" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-Wahlbeteiligung-e1683822650985.jpg 1039w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-Wahlbeteiligung-e1683822650985-300x192.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-Wahlbeteiligung-e1683822650985-1024x655.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-Wahlbeteiligung-e1683822650985-768x492.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/05/OeH-Wahl-Wahlbeteiligung-e1683822650985-585x374.jpg 585w" sizes="(max-width: 1039px) 100vw, 1039px" /></p>
<p>Negativ aufgefallen sind in diesem Jahr mehrere <strong>technische Malheure</strong>: Am ersten Wahltag kam es gegen Mittag flächendeckend zum Ausfall des Wahlservers, welcher für die Zuordnung der Wahlberechtigungen notwendig ist. Vor den Wahllokalen bildeten sich teils lange Warteschlangen. Nach etwa zwei Stunden konnte das Problem zwar behoben und die verlorene Wahlzeit am Donnerstag ergänzt werden, die Auswirkungen dieser technischen Panne lassen sich jedoch nicht vollends erahnen.</p>
<p>Auch bei der Erfassung der Wahlergebnisse gab es Probleme. Das Einspielen ins elektronische Wahlsystem verursachte am Freitag bis spät in die Nacht Schwierigkeiten. Einige Hochschulen konnten die Wahlergebnisse nicht in die zentrale Datenbank einpflegen, da es zu Übertragungsfehlern kam. Die ÖH hat in diesem Jahr das erste Mal eine externe Firma für die technische Abwicklung eingesetzt. Die finalen Ergebnisse der Bundesvertretung konnten somit erst am darauffolgenden Montag bekanntgegeben werden.</p>
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		<title>Für- und Widerspruch: Beauty vs. Brains</title>
		<link>https://www.unipress.at/kultur/beauty-vs-brains/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2023 10:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Für- und Widerspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ewige Disharmonie unserer Gesellschaft, ein gottgleiches Duell, möchte man fast behaupten. Adonis gegen Athene. Die Schönheit gegen den Geist. Über einen vermeintlichen Gewinner dieses Wettkampfs lässt sich dabei freilich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Die ewige Disharmonie unserer Gesellschaft, ein gottgleiches Duell, möchte man fast behaupten. Adonis gegen Athene. Die Schönheit gegen den Geist. Über einen vermeintlichen Gewinner dieses Wettkampfs lässt sich dabei freilich streiten.</span></div>
<p><span id="more-19295"></span></p>
<h2>Das Ticket zur Welt</h2>
<div class="bildunterschrift">von Simon Riegler</div>
<p><span style="font-weight: 400;">Schönheit regiert die Welt. Die Schönen sind die Speerspitze unserer zutiefst medialisierten Gesellschaft. Sie sind es, die die Menschheit voranbringen mit ihren Beauty-Produkten, Gutscheincodes und den hilfreichen Tipps fürs </span><i><span style="font-weight: 400;">Daily Life </span></i><span style="font-weight: 400;">und den nächsten Flug nach Thailand.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Schönen sind bereits von vornherein privilegiert. Pretty Privilege nennt sich das Ganze. Schönheit als allgemeingültiges VIP-Ticket. Also all jene, die im Disneyland mit nem Fastpass+ die Schlange überspringen können und dafür noch bejubelt werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und wer schön sein will, muss heute auch nicht mehr zwingend leiden. Filter übernehmen die Arbeit von Stylisten und Schönheitschirurgen, und wenn das nicht reicht, dann kann man auch immer noch unruhigen Gewissens auf die gute alte Schönheits-OP zurückgreifen. Wer will da noch ewig lernen und sein Portfolio an Diplomen, Zertifikaten und Weiterbildungen füllen, wenn die Schönheit und all die mit ihr verbundenen beruflichen und gesellschaftlichen Vorteile nur zwei Schnitte im Gesicht entfernt sind. Die Schönen arbeiten nicht mit dem Geist, sondern sie lassen ihre Schönheit für sich arbeiten. In gewissen seltsamen Gruppierungen würde das auch als Alpha-Mindset durchgehen</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Tückische an dem ganzen Beauty-Ding: Schönheit ist Ansichtssache und wird täglich aufs Neue von der Gesellschaft verhandelt. Sie ist nicht greifbar und wird individuell nochmals unterschiedlich ausgelegt. Und ganz ehrlich: Schönheit liegt am Ende des Tages im Auge des Betrachters. Also ernst gemeinter Rat, findet euch selbst schön. </span></p>
<h2><strong>Schönheit ist vergänglich, Dummheit lebenslänglich</strong></h2>
<div class="bildunterschrift"><span style="font-weight: 400;">von Jule Pichler</span></div>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span><span style="font-weight: 400;">Die jüngsten Entwicklungen der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ stellen unter Beweis: Einfach nur schön sein reicht nicht mehr aus. Um von Modelmutti Heidi Klum das wöchentliche Foto zu erhalten, ist das makellose Aussehen für das Modeldasein zwar brauchbar, jedoch längst nicht mehr ausreichend. „Personality“ ist das Stichwort und das Wissen darüber, wie man sich durch seine charismatische Art von der Menge abhebt, scheint nun dem 90-60-90 Ideal den Garaus gemacht zu haben.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Entwicklung ist zu begrüßen, so muss das monatlich knappe Budget nicht mehr in teure Cremes mit straffendem Effekt oder Fitnesskurse inklusive Traumfigur-Versprechen investiert werden. Schlau scheint das neue Sexy zu sein und Intelligenz erhöht Studien zufolge den Erfolg nicht nur an der Uni, sondern auch die Chancen auf dem Singlemarkt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie beruhigend! Sich ständig ändernde Schönheitsideale sind, angesichts der Intelligenz als unwiderstehliches Merkmal, hinfällig geworden. Nun ist unser Selbstoptimierung Drang nicht mehr durch unsere Körperlichkeit eingeschränkt. Denn unser Wissen haben wir aktiv in der Hand. Gewiss ist auf weite Sicht die Weisheit unsere beste Altersvorsorge! Wenn die Haut altert und der Buckel wächst, kann dennoch mit wissenschaftlichem Halbwissen Eindruck geschunden werden. Praktisch, denn unsere Intelligenz kann im Gegensatz zu der Attraktivität messbar gemacht und durch die Höhe des IQs besiegelt werden. Schönheit liegt hingegen bekanntlich im Auge des Betrachters. Über eine so subjektiv behaftete Determinante unserer Persönlichkeit sollten wir uns nicht definieren lassen!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die beste Nachricht zum Schluss: Der Speicher des Langzeitgedächtnisses unseres Gehirns ist unbegrenzt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir müssen ihn nur nutzen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die ÖH-Wahl 2023 im Schnellüberblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 10:20:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ÖH-Wahlen stehen wieder an. Vom 9. bis 11. Mai 2023 haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Vertretung auf Studien-, Hochschul- und Bundesebene zu wählen. Ein Schnellüberblick. Vom 9. bis&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die ÖH-Wahlen stehen wieder an. Vom 9. bis 11. Mai 2023 haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Vertretung auf Studien-, Hochschul- und Bundesebene zu wählen. Ein Schnellüberblick.<span id="more-19073"></span></div>
<p>Vom 9. bis 11. Mai erhalten die Studierenden der österreichischen Hochschulen einmal mehr die Gelegenheit, ihre politische Vertretung für die kommenden zwei Jahre zu wählen. Dabei ist jede Person wahlberechtigt, welche an einer Hochschule inskribiert ist und den ÖH-Beitrag rechtzeitig (bis spätestens 21. März) eingezahlt hat. Das Wählen selbst kann sowohl direkt an der Hochschule an den drei Wahltagen erfolgen oder aber auch über eine <a href="https://wahlportal.oeh.ac.at/request-postal-vote" target="_blank" rel="noopener">Briefwahl</a> (Frist endet am 2. Mai) erledigt werden. Zu beachten ist: Bei einer Briefwahl gibt es keine Möglichkeit, die Studienvertretung zu wählen. Die Standorte sowie die genauen Uhrzeiten für die ÖH-Wahl findest du auf unserer <a href="https://www.unipress.at/oeh-wahl-2023/" target="_blank" rel="noopener">ÖH-Wahl Landingpage</a>.</p>
<p>Trotz der dreitätigen Wahldauer ist die <strong>Wahlbeteiligung</strong> an den ÖH-Wahlen österreichweit von einem anfänglichen Hoch von 70 Prozent im Jahr 1965 auf zuletzt 15,8 Prozent abgesunken. Seit den 1970er-Jahren zeigt die Trendkurve fast durchwegs nach unten.</p>
<h2>Die drei Ebenen der ÖH-Wahl</h2>
<p>Die ÖH-Wahl gliedert sich in drei Bereiche und stellt allein deshalb bereits eine Besonderheit dar. Die Studierenden können ihre Vertretung auf Studien-, Universitäts- und Bundesebene wählen, für alle drei Ebenen gilt eine Periode von zwei Jahren:</p>
<h3>Die Studienvertretung</h3>
<p>Die unterste Ebene ist die <strong>Studienvertretung</strong> (kurz StV). Die Studienvertreter:innen treten für die Interessen der Studierenden auf Studiengangsebene ein und wahren deren Interessen. Die Fakultätsstudienvertretung (kurz FStV) wird wiederum über die gewählten Studienvertreter:innen bestellt. Im Gegensatz zu einer einfachen StV werden hier mehrere Studiengänge in einer ganzen Fachschaft zusammengefasst. Als Beispiel: Die FStV Powi-Soz setzt sich aus Politikwissenschaft und Soziologie zusammen.</p>
<p>Die Studienvertretung wird mittels einer direkten <strong>Personenwahl</strong> gewählt. Dabei muss der/die Kandidat:in nicht zwingend Mitglied einer &#8220;Fraktion&#8221; (so werden die Parteien auf ÖH-Ebene bezeichnet) sein. Zudem gilt: Wenn man ein Zweit- oder Drittstudium absolviert, kann man auch die Studienvertretungen der anderen Fakultäten wählen, an denen man inskribiert ist. Alle StV-Kandidierenden der Universität Innsbruck findest du in unserer UNIpress Wahlbroschüre <a href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/04/UNIpress_Wahlausgabe-2023_final.pdf" target="_blank" rel="noopener">UNIpress Wahlbroschüre</a>.</p>
<h3>Die Universitätsvertretung</h3>
<p>Die <strong>Universitätsvertretung</strong> setzt sich für die Interessen aller Studierenden der Uni Innsbruck ein. Neben dem Austausch mit unterschiedlichen Organen gehen die gewählten Vertreter:innen auch diversen Organisationsaufgaben nach. Die einzelnen Services der ÖH Innsbruck sowie weitere Informationen zu den Aufgabenbereichen und Projekten findest du <a href="https://www.oehweb.at/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Die Wahl der Universitätsvertretung wird über eine reine <strong>Listenwahl</strong> abgewickelt, bei welcher die Fraktionen im Vordergrund stehen. Dabei gibt es eine festgelegte Anzahl von Mandaten, welche die wahlwerbenden Listen nach der Wahl mit Vertreter:innen aus ihren eigenen Reihen besetzen. Je höher der Stimmenanteil im Wahlergebnis, desto mehr Mandate erhält eine Fraktion. Insgesamt werden für die Universitätsvertretung der Uni Innsbruck 19 Mandate verteilt.</p>
<h3>Die Bundesvertretung</h3>
<p>Die <strong>Bundesvertretung</strong> repräsentiert die Interessen aller Studierenden österreichweit. Die einzelnen Services der Bundes-ÖH sowie weitere Informationen zu den Aufgabenbereichen und Projekten findest du <a href="https://www.oeh.ac.at/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Die Bundesvertretung wird gleich der Universitätsvertretung über eine <strong>Listenwahl</strong> ermittelt, wobei auf dieser Ebene insgesamt 55 Mandate verteilt werden.</p>
<h2>Welche Fraktionen waren bisher vertreten?</h2>
<p>Bei den ÖH-Wahlen 2021 konkurrierten auf Universitätsebene in Innsbruck sieben Listen um die Stimmen von rund 25.393 wahlberechtigten Studierenden &#8211; wobei schlussendlich lediglich 4.704 dann auch tatsächlich gewählt haben. Letztendlich konnten vier Fraktionen Mandate in der Universitätsvertretung erringen und sind seither dort präsent:</p>
<p>Die meisten Mandate (8 von 19) bekleidete nach der letzten Wahl die AktionsGemeinschaft: Uni lebt! (AG). Am zweitstärksten waren zuletzt Grüne Alternative Student_innen (GRAS) mit fünf Sitzen. Vier Mandate gingen an den Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ). Die JUNOS &#8211; Junge liberale Studierende (JUNOS) wiederum konnten zwei Mandate erlangen. Der Kommunistische StudentInnenverband Innsbruck (KSV-KJÖ), der Kommunistische Student:innenverband – Linke Liste sowie der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) erhielten hingegen keine Mandate.</p>
<div id="attachment_11011" style="width: 1546px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-11011" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-11011" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828.jpg" alt="" width="1536" height="668" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828-300x130.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828-1024x445.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828-768x334.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828-1170x509.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/ÖH-Wahl_HV-Sitze-e1621574850828-585x254.jpg 585w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /><p id="caption-attachment-11011" class="wp-caption-text">Grafik: Simon Riegler</p></div>
<div class="bildunterschrift">Die Ergebnisse der ÖH-Wahl 2021 auf Hochschulebene.</div>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Während die AG nach der ÖH-Wahl 2019 mit zehn Sitzen die absolute Mehrheit in der Universitätsvertretung behaupten konnte, verlor sie nur zwei Jahre darauf im Jahr 2021 diese Mehrheit und musste schlussendlich mit den JUNOS eine <strong>Koalition</strong> bilden, um die Exekutive auch weiterhin zu besetzen.</p>
<p>Alle <strong>Ergebnisse</strong> zur ÖH-Wahl 2021 findest du hier:</p>
<div class="vlp-link-container vlp-template-default ">
	<a href="https://www.unipress.at/campus/oeh-wahl-2021-die-ergebnisse/" class="vlp-link" title="ÖH-Wahl 2021: Die Ergebnisse"></a>		<div class="vlp-link-text-container">
				<div class="vlp-link-title">
			ÖH-Wahl 2021: Die Ergebnisse		</div>
						<div class="vlp-link-summary">
			Die Gewinner der ÖH-Wahl stehen fest: Die AG konnte sich auch in diesem Wahljahr wieder in der Hochschulvertretung mit den meisten Stimmen durchsetzen, verlor jedoch jeweils einen Sitz an die VSSTÖ und die JUNOS und damit die absolute Mehrheit.		</div>
			</div>
</div>

<h2>Ausblick</h2>
<p>Nachdem die ÖH-Wahl 2021 im Zeichen der <strong>Pandemie</strong> stand und die Wahlwerbung der Fraktionen daher vor allem auf den sozialen Netzwerken stattfand, kann in diesem Jahr auch wieder vermehrt auf direkte Gespräche mit der potenziellen Wähler:innenschaft gesetzt werden. Durch die Pandemie hat die Wahlbeteiligung vor zwei Jahren nochmals stark nachgelassen und ist auf ein Rekordtief (15,8 Prozent) gesunken – es wird dieses Jahr daher wieder ein größerer Andrang zur Wahlurne erwartet. Inwieweit sich die <strong>Kräfteverhältnisse</strong> bei den kommenden Wahlen ändern werden, soll sich noch zeigen. UNIpress hält euch diesbezüglich auf dem Laufenden.</p>
<p>Weitere Informationen zur ÖH-Wahl 2023 findest du auf unserer <strong>ÖH-Wahl Landingpage</strong>:</p>
<div class="vlp-link-container vlp-template-default ">
	<a href="https://www.unipress.at/oeh-wahl-2023/" class="vlp-link" title="ÖH-Wahl 2023"></a>		<div class="vlp-link-text-container">
				<div class="vlp-link-title">
			ÖH-Wahl 2023		</div>
						<div class="vlp-link-summary">
			Vom 9. bis 11. Mai 2023 ist es wieder so weit – über 300.000 Studierende in ganz Österreich haben die Wahl, wer sie die kommenden zwei Jahre hochschulpolitisch vertritt. Informiere dich jetzt zu den Fraktionen, den Wahlzeiten und Standorten sowie den Aufgabenbereichen der ÖH.		</div>
			</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>1. UV-Sitzung: Wahlwiederholung und viel Diskussionspotenzial</title>
		<link>https://www.unipress.at/campus/1-uv-sitzung-wahlwiederholung-und-viel-diskussionspotenzial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2023 11:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wahlwiederholung bei der Ernennung neuer Referent:innen, rege Diskussionen bei der Genehmigung der Rücklagenauflösung und viele Anträge im Interesse der Studierenden – dies waren die bestimmenden Themen der 1. Sitzung der&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Wahlwiederholung bei der Ernennung neuer Referent:innen, rege Diskussionen bei der Genehmigung der Rücklagenauflösung und viele Anträge im Interesse der Studierenden – dies waren die bestimmenden Themen der 1. Sitzung der Universitätsvertretung im Sommersemester 2023.<br />
<span id="more-18824"></span></div>
<p>Die ÖH-Vorsitzende Anna Fill (AG) eröffnet nach Behebung technischer Schwierigkeiten leicht verspätet um 9:09 Uhr die Sitzung der Universitätsvertretung, die auch in diesem Semester wieder im Student Center der Fakultätsvertretung Jus abgehalten wird. Nach Abklärung der üblichen Formalitäten, der Genehmigung der Tagesordnung sowie des Protokolls der letzten Sitzung gibt Fill einen kurzen <strong>Überblick</strong> über die letzten Monate: Zu Beginn wird auf die Anstellung vier neuer Sachbearbeiter:innen hingewiesen, namentlich Hanna Schwarz (Basisreferat), Katharina Krösbacher (Referat für Öffentlichkeitsarbeit), Lisa Tabernigg (Referat für Bildungspolitik) und Amy Bugnoli (Sozialreferat).</p>
<p>Zusätzlich gab es wieder eine Reihe an Treffen mit den Vizerektor:innen der Universität Innsbruck sowie mit wichtigen Vertreter:innen aus unterschiedlichen Bereichen der Hochschullehre wie dem Green Office, der Studia und dem Student Council. Ziel aller Zusammenkünfte: die Vertretung der Interessen der Studierenden. Die von der ÖH Innsbruck geplanten Projekte und Veranstaltungen (die ÖH UNIT Academy, das ÖH Winter Special sowie die Kooperation mit dem Basefive) waren ebenfalls sehr erfolgreich und erfreuten sich reger Beteiligung.</p>
<h3>Wahl neuer Referent:innen</h3>
<p>Mit dem Tagesordnungspunkt 5 steht in dieser UV-Sitzung auch wieder die Vergabe von Referent:innenstellen auf dem Plan: Insgesamt werden in dieser Sitzung <strong>vier Referent:innenstellen</strong> gewählt*. <span style="font-weight: 400;">Nach Konstituierung der Wahlkommission und anschließender Kontrolle der Gegebenheiten (Wahlkabine, Stimmzettel) durch diese, erfolgte die Abwicklung der Wahl der vier zu besetzenden Stellen. Im Anschluss weist </span> Tobias Köhle (VSStÖ) den Vorsitz darauf hin, dass die Wahlkabine keine geheime Wahl zulasse, da diese von drei Seiten einsehbar wäre. Daraufhin entbrennt eine kleine Diskussion, die schlussendlich zu einer Sitzungsunterbrechung und in weiterer Folge zur Wahlwiederholung führt.</p>
<p>Mit einer Stimmenmehrheit im nun zweiten Wahldurchgang werden schlussendlich folgende neue Referent:innen bestimmt: Samuel Wille übernimmt das Basisreferat, Elena Walpoth das Referat für Internationales und ESN, Thomas Rabanser das Referat Verbund LehrerInnenbildung West und Rosa Schmitz das Referat für UNIpress.</p>
<p>____________</p>
<p><em>*Die Wahl neuer Referent:innenstellen im Kurzdurchlauf: Zu Beginn wird eine Wahlkommission ernannt, welche sich aus jeweils einem/r Mandatar:in jeder Fraktion zusammensetzt. Nach der Kontrolle der Wahlkabine und der Wahlurne durch die Wahlkommission werden alle 19 Mandatar:innen der Universitätsvertretung einzeln für die Stimmabgabe zur Wahlurne gebeten. Die Stimmen werden daraufhin von der Wahlkommission ausgezählt und der Name der gewählte Person verlautbart.</em></p>
<h3>Diskussionsbedarf bei der Rücklagenauflösung</h3>
<p>Mit dem Tagesordnungspunkt 6 steht in dieser Sitzung auch die Genehmigung der Rücklagenauflösung auf dem Plan. Der Topf für Leistungsstipendien, welcher mit 20.000€ angesetzt ist, führt hierbei zu einer längeren Diskussion zwischen dem Vorsitz und dem VSStÖ. Die Vertreter:innen des VSStÖ sehen diesen Topf kritisch, da die veranschlagten finanziellen Mittel an anderen Stellen sinnvoller eingesetzt wären und die Universität Innsbruck auch bereits Fördertöpfe anbietet.</p>
<p>Lukas Schobesberger (JUNOS) entgegnet diesen Vorwürfen einerseits <span style="font-weight: 400;">mit dem relativ geringen administrativen Aufwand und somit schneller Realisierung dieses Topfes und </span>andererseits mit der Notwendigkeit, begabte und herausragende Studierende auch für ihre Leistung zu belohnen. Nach mehreren Wortmeldungen des VSStÖ und auch der GRAS wird der Antrag zur Rücklagenauflösung schlussendlich mit den Stimmen von AG und JUNOS angenommen.</p>
<div id="attachment_18848" style="width: 1401px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-18848" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-18848" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385.png" alt="" width="1391" height="728" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385.png 1391w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385-300x157.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385-1024x536.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385-768x402.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385-1170x612.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/Unbenannt-e1679306845385-585x306.png 585w" sizes="(max-width: 1391px) 100vw, 1391px" /><p id="caption-attachment-18848" class="wp-caption-text">Bild: ÖH Innsbruck</p></div>
<div class="bildunterschrift">Der Topf für Leistungsstipendien führt zu regen Diskussionen</div>
<h3>Anträge im allgemeinen Interesse der Studierenden</h3>
<p>Nach diesen einleitenden Tagespunkten kommt die Sitzung mit dem Tagesordnungspunkt 8 zu den Anträgen im allgemeinen Interesse der Studierenden. Insgesamt werden in der heutigen Sitzung<strong> 14 Anträge</strong> zur Abstimmung gebracht.</p>
<p>Zu Beginn erfolgen zwei Anträge der GRAS: Der erste Antrag &#8220;ÖH-Rundmail/SM-Post zum Wahlkampf&#8221; führt direkt zu regen Wortmeldungen. Die GRAS möchte die Wahlbeteiligung mit Hilfe von Social Media Posts über die offiziellen Kanäle der ÖH Innsbruck sowie über eine Rundmail an alle Studierenden anheben. Zur letzten <a href="https://www.unipress.at/campus/oeh-wahl-2021-die-ergebnisse/" target="_blank" rel="noopener">ÖH Wahl 2021</a> gaben nur knapp 18% aller wahlberechtigten Studierenden ihre Stimme ab. Anna Fill (AG) entgegnet den Antragssteller:innen, dass eine hohe Wahlbeteiligung zwar sehr wichtig <span style="font-weight: 400;">und im Interesse aller zur Wahl kandidierenden Fraktionen</span> sei, die ÖH Innsbruck jedoch ein neutrales Medium bleiben soll, eine Bewerbung der einzelnen Fraktionen auf Social Media schlussendlich nicht sinnvoll und <span style="font-weight: 400;">zielführend </span>sei. Der Abänderungsantrag, welcher eine Rundmail mit Informationen zur ÖH Wahl an die Studierenden vorsieht, wird schlussendlich von AG und JUNOS angenommen. Der zweite von den GRAS eingebrachte Antrag &#8220;Gegen ungenutzte Leseplätze&#8221;  wird hingegen einstimmig von allen 19 Mandatar:innen akzeptiert.</p>
<p>Daraufhin folgen die Anträge des VSStÖ: Der Antrag &#8220;Queere Personen sichtbar machen!&#8221; wird einstimmig angenommen. Die ÖH Innsbruck wird sich mit dem Queeren Chaos Kollektiv in Verbindung setzen und eine mögliche Kooperation in Betracht ziehen. Der Antrag &#8220;ÖH-Infos an allen Standorten!&#8221; hingegen bringt einen Gegenantrag der Exekutive zur Folge, welcher nach einigen Wortmeldungen von Vertreter:innen des VSStÖ mit den Stimmen von AG und JUNOS angenommen wird. Der Antrag &#8220;STV-Wahlwerbung muss demokratisch und fair sein!&#8221; wird in gleicher Form mit abgeänderten Formulierungen als fraktionsübergreifender Antrag eingereicht und einstimmig von allen 19 Mandatar:innen angenommen.</p>
<div id="attachment_18832" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-18832" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-18832" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/UV-Mandate-1024x838-1-e1679312261112.png" alt="" width="1024" height="762" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/UV-Mandate-1024x838-1-e1679312261112.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/UV-Mandate-1024x838-1-e1679312261112-300x223.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/UV-Mandate-1024x838-1-e1679312261112-768x572.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/03/UV-Mandate-1024x838-1-e1679312261112-585x435.png 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-18832" class="wp-caption-text">Bild: ÖH Innsbruck</p></div>
<div class="bildunterschrift"></div>
<div class="bildunterschrift">Die Sitzverteilung der Universitätsvertretung</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwei weitere vom VSStÖ eingereichte Anträge &#8220;Dem Lehrer_innenmangel sinnvoll entgegenwirken!&#8221; sowie &#8220;Ausbau und Bewerbung der Anlaufstellen für Menschen mit Behinderungen und chronische Krankheiten&#8221; ziehen jeweils Gegenanträge der Exekutive nach sich. Der Antrag &#8220;80/20 – mehr Flexibilität im Studium&#8221; hingegen wird wiederum einstimmig angenommen. Der Antrag zielt darauf ab, mit der Universität Innsbruck eine Möglichkeit zu schaffen, den Studierenden zu erlauben, ein konsekutives Masterstudium zu beginnen, wenn bereits 80 Prozent des Bachelorstudiums absolviert wurden. Der darauffolgende Antrag &#8220;Studiverwalterer Raum&#8221; wird von der Exekutive auf die nächste UV-Sitzung vertagt.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der von AG und JUNOS eingebrachte Gegenantrag zum Hauptantrag des VSStÖ</span> &#8220;KI-Chatbots&#8221; wird nach regen Wortmeldungen sowohl von der Exekutive als auch von der Opposition als fraktionsübergreifender Antrag einstimmig angenommen. Die Thematik selbst soll in den kommenden Monaten auch im Digitalisierungsausschuss der ÖH Innsbruck zur Sprache kommen. Auch der Antrag &#8220;ÖH Wohnheimvernetzung&#8221; wird einstimmig von allen 19 Mandatar:innen angenommen, zieht jedoch einen Abänderungsantrag nach sich, welcher von AG und Junos forciert wird. Der letzte Antrag des VSStÖ in dieser UV-Sitzung &#8220;Gratis Erste Hilfe Kurs für Studierende&#8221; wird wiederum einstimmig akzeptiert.</p>
<p>Abschließend folgen noch zwei Anträge vom Feminismus und Queer-Ausschuss: Der Antrag &#8220;Queer Rights are Human Rights&#8221; wird einstimmig angenommen, zieht jedoch einen Abänderungsantrag von AG und JUNOS nach sich. Der zweite Antrag hingegen &#8220;Awarness Konzept des Fem&amp;Queer Ausschusses&#8221; wird von der Exekutive vertagt.</p>
<p>Nach etwa vier Stunden schließt Anna Fill (AG) schlussendlich die 1. ordentliche Sitzung der Universitätsvertretung im Sommersemester 2023.</p>
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		<item>
		<title>Die österreichweite Kino-Flatrate</title>
		<link>https://www.unipress.at/kultur/die-oesterreichweite-kino-flatrate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 13:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 9. März 2023 geht in Österreich mit dem nonstop Kinoabo eine Kinoflatrate an den Start, mit der Filmhungrige wieder stärker in die einheimischen Kinos gelockt werden sollen. Ein&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">
<div class="subtitle_up">Ab dem 9. März 2023 geht in Österreich mit dem <em>nonstop Kinoabo</em> eine Kinoflatrate an den Start, mit der Filmhungrige wieder stärker in die einheimischen Kinos gelockt werden sollen. Ein Kommentar.</div>
<div class="subtitle_up"><span id="more-18395"></span></div>
<p>Seit zwei Jahren werkeln die Kinoschaffenden des Landes im Geheimen an einer Kino-Flatrate. Zukunftsfähig und attraktiv soll sie sein, und günstig. Herausgekommen ist nun das <em>nonstop Kinoabo</em>. Am <strong>9. März 2023</strong> wird es an den Start gehen und allen Interessierten für 24 Euro im Monat (22 Euro für alle unter 26) die Möglichkeit verschaffen, in den teilnehmenden Kinos des Landes so viele Filme zu konsumieren, wie man möchte. Preislich muss sich dieses Angebot also schon mal nicht verstecken, bietet es doch voraussichtlich Zugang zu einer Großzahl an aktuellen Blockbustern und kleinen Kinofilmen. Das Abo selbst hat eine Mindestlaufzeit von acht Monaten (vier für alle unter 26). Eine schnelle Kündigung wie bei Netflix wird somit bereits vorweg unterbunden.</p>
</div>
<div class="subtitle_up">
<p>Die gelegentlichen Kinogänger:innen, die im Jahr nur zwei bis drei große Blockbuster konsumieren, werden dieses neue Abo wohl kaum ausreizen. Bei einem Preis von mindestens 22 Euro sollte man schon zumindest <strong>zwei- bis dreimal im Monat</strong> in den einheimischen Kinosälen Platz nehmen. Hochgerechnet aufs Jahr wären das dann schon gut 25 Filme, denen man seine Aufmerksamkeit schenken sollte, um das Abo auch annähernd auszukosten. Für den/die Filmliebhaber:in wahrscheinlich kein Problem.</p>
</div>
<div id="attachment_18398" style="width: 1930px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-18398" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-18398 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665.jpg" alt="" width="1920" height="964" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665-300x151.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665-1024x514.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665-768x386.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665-1536x771.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665-1170x587.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/pexels2-e1675759663665-585x294.jpg 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><p id="caption-attachment-18398" class="wp-caption-text">Foto: Pexels</p></div>
<div class="bildunterschrift">18 Kinos nehmen zum Start am nonstop Kinoabo teil.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Thomas Pacher, Geschäftsführer des Cinematograph-Leokino und Vorstand des nonstop-Kinovereins, zeigt sich erfreut über dieses neu geschaffene Angebot: „Mit dem nonstop Kinoabo rücken wir das Kino als sozialen Ort wieder in den Mittelpunkt. Im Kino kann ich auf ein Date gehen und mich wieder wie ein Teenager fühlen, mich alleine oder mit Freunden nach einem langen Arbeitstag belohnen und nachher noch ein Bier oder zwei zur &#8216;Nachbesprechung&#8217; trinken.“ Bei einem Preis von mindestens 22 Euro im Monat stellt sich unweigerlich die Frage, welche Zielgruppe mit dieser Flatrate angesprochen werden soll. Der/die spontane Kinobesucher:in wird wohl auch weiterhin zum regulären Kinoticket an der Kasse greifen.</p>
<p>Das Zielpublikum wird da wohl eher alle Kinoliebhaber:innen involvieren, die bereits jetzt dutzende Filme im Jahr konsumieren. Dies zeigt sich auch bei der Auswahl der <strong>18 teilnehmenden Kinos</strong>. In Tirol wird vorerst nur das Cinematograph-Leokino inbegriffen sein. Am stärksten profitiert hier Wien mit ganzen zehn teilnehmenden Lichtspielhäusern. Mit Blick auf die Gesamtliste der Kinos lässt sich schnell feststellen, dass es sich überwiegend um Arthouse/Programmkinos handelt, Hollywood steht hier höchstens an zweiter Stelle. Große Kinoketten hingegen nehmen im Moment nicht am Angebot teil. Diese besitzen zumeist aber auch bereits eigene Angebote mit ähnlicher Vision. In der Presseausschreibung sprechen die Initator:innen des nonstop Kinoabos von einer Veränderung im „Kino-Gehen“. Über den Wandel des Kinos in Zeiten von Streaming und Pandemie hat UNIpress bereits in der<a href="https://www.unipress.at/ueber-uns/archiv/jaenner-2022/"> Printausgabe Jänner 2022</a> mit Mario Hueber (dem Inhaber des Metropol Kino Innsbruck) gesprochen. Ergebnis des Gesprächs: Das Kino befindet sich stets im Wandel. In den letzten Jahren ist dabei vor allem ein Trend in Richtung Event-Charakter zu vernehmen.</p>
<blockquote><p>Das Streaming als vermeintlich großer Konkurrent für das Kino wird hingegen als Ergänzung gesehen.</p></blockquote>
<p>Aktuelle Untersuchungen belegen das: Häufig zieht es eher jene Menschen in die Kinos, die zu Hause auch die Vorteile des Streamings wertschätzen. In dieser neuen Rechnung zwischen „Blockbuster-Kinos“ und Streaming-Anbietern zieht das Arthouse-Kino zumeist den Kürzeren. Ein Handlungsbedarf ist sichtbar. Nicht zuletzt auch deshalb, da in den letzten Jahren vor allem kleinere Kinos häufig ihre Türen schließen mussten. Das nonstop Kinoabo kann hier eine mögliche Lösung anbieten.</p>
<div id="attachment_18432" style="width: 1930px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-18432" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-18432" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561.png" alt="" width="1920" height="988" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561-300x154.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561-1024x527.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561-768x395.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561-1536x790.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561-1170x602.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/02/1.-Cineville-–-Goeie-Films-2023-–-9-16-met-tekst-e1675760260561-585x301.png 585w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><p id="caption-attachment-18432" class="wp-caption-text">Foto: Cineville</p></div>
<div class="bildunterschrift">Eines der Vorreiter-Modelle für das nonstop Kinoabo.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das nonstop Kinoabo ist nicht das erste seiner Art. In Holland gibt es seit bereits 13 Jahren das <strong>Projekt Cineville</strong>, welches sich bis heute großer Beliebtheit erfreut. Knapp 60.000 Abonennt:innen konnte dieses Angebot überzeugen und steht damit auch ein Stück weit als Exempel für den möglichen Erfolg eines solchen Modells in Österreich. Inwiefern sich die Kino-Flatrate hierzulande durchsetzen wird, muss sich erst noch zeigen. Ein Versuch, die Menschen wieder in die einheimischen Kinosäle zu locken und wenn möglich kleine Programmkinos vor ihrer Schließung zu retten, ist es allemal wert.</p>
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		<title>Leere Uni oder volle Lehre?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/leere-uni-oder-volle-lehre/">Leere Uni oder volle Lehre?</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
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			<div class="subtitle_up">Nach zweieinhalb Jahren ist die Universität einmal wieder richtig voll. Während die einen am belebten Campus finden, wonach sie sich lange gesehnt haben, irren andere verloren durch die Gänge, ausgesaugt vom überschäumenden Leben.</div>
<p><span id="more-18260"></span></p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Die pulsierende Ader</h3>
<div class="bildunterschrift">von Simon Riegler</div>
<p>Wir Studierende mussten uns in der Pandemie in unsere WGs und Kinderzimmer zurückziehen, mit der Kamera als einzigem Kontakt zum Lehrzirkus. Seit einigen Monaten erlebt der Campus seine Renaissance. Die Studierenden sind zurückgekehrt.</p>
<p>Der Campus ist die pulsierende Ader der Universität. Er dient als Treffpunkt und ist Anfang und Ende eines jeden Studierendenlebens. Die Studierenden scharen sich auf ihm, vereinzelt oder in Gruppen, besprechen bestandene und bevorstehende Prüfungen und laufen leicht beschämt an den Lehrenden vorbei. Wenn der Campus lebt, dann lebt auch die Universität. Dann gibt es den nötigen Austausch zwischen den Studierenden vor und nach den Vorlesungen und Seminaren.</p>
<p>Der Campus zeigt sein wahres Gesicht erst, wenn er voll ist. Die Campushändler, die Demonstrationen und Besetzungen, die Gruppenarbeiten, die Rudelbildungen vor den Prüfungen, die Aufkleber auf den WCs – all dies geht verloren, wenn der Campus nicht mehr atmet. Ohne den großen Andrang hätte es nie den historischen Bib-Run gegeben, der nach der Einführung von Platzreservierungen nur mehr als Video auf YouTube für die Nachwelt erhalten bleibt.</p>
<p>Der belebte Campus ruft ein Gemeinschaftsgefühl hervor: Wir halten uns in denselben  Gängen auf, lernen auf denselben Plätzen, warten vor denselben Hörsälen und nutzen dieselben Kaffeeautomaten. Wenn der Campus nicht pulsiert, dann stirbt mit ihm auch ein Teil der Universität.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Auf der Suche nach der verlorenen Einsamkeit</h3>
<div class="bildunterschrift">von Tobias Jakober</div>
<p>Wie könnte man nicht zum Misanthropen werden angesichts der Massen, die einem auf dem Campus entgegenrollen?  Angesichts der ewig bitteren Vergeblichkeit der Suche nach einem Platz für sein Fahrrad? Angesichts der trägen Herden Erstsemestriger vor den Hörsälen, die einem den Weg versperren, bei jedem Schritt, den man geht? Wenn die Studenten sich wie Mastvieh dicht gedrängt über die Bücher gebeugt mit Fakten vollfressen – kein Lernplatz, auf dem man es sich ohne Reservierung bequem machen könnte. Die überströmende Masse, sie dringt in jeden geheimen Winkel der Uni, schwappt über jeden Geheimplatz hinweg.</p>
<p>Was waren das für herrliche Zeiten, als man in stiller Einsamkeit durch die Gänge der Universität wandeln konnte? Es fühlte sich an wie im Elfenbeinturm, auch wenn man nur durch das Erdgeschoss spazierte – und die Aussicht von diesem Turm, die war schön. Ist es nicht der Wunschtraum eines jeden Akademikers, sich endlich losgelöst von allen irdischen Belangen seinen Studien zu widmen? Zumindest in der Universität könnte man einmal den sozialen Dynamo leerlaufen lassen. Die Welt da draußen, sie wartet sowieso hinter den Glastüren – lassen wir sie noch eine Weile zugesperrt.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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		<title>Wahlfisch: Halloween</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 11:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/wahlfisch-halloween/">Wahlfisch: Halloween</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
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			<div class="subtitle_up">Süßes oder Saures? Oder vielleicht einfach nur bitter? Die Meinungen zu Halloween gehen oft auseinander. Wir sind hier, um der Debatte ein blutiges Ende zu bereiten.</div>

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	</div>
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			<h3>Schaurig schöne Saufballaden</h3>
<div class="bildunterschrift">Kristina Kerber</div>
<p>Halloween ist der letzte Reiter der Apokalypse, der zwischen dir und Weihnachten steht. Die Lebkuchen schmelzen schon seit September in den Regalen vor sich hin – so betrachtet sind also Totenköpfe und Fake-Spinnweben (oder je nach Wohnsituation auch echte) die letzte Hoffnung, um nicht übermorgen schon ins gute alte neue Jahr geworfen zu werden wie ein unbemaltes Osterei.</p>
<p>Zwar bietet die Realität in letzter Zeit (sprich seit Verlassen der Kinderschuhe, die dazumal noch jemand anderer gebunden hat) eine ausgereifte Horrorschau, aber was hilft besser gegen den Schrecken des Alltags, als ihn zurück zu erschrecken und ihm damit bestenfalls einen doppelten Herzinfarkt mit Schlaganfall zu verpassen, damit er endlich Ruhe gibt? Rest in peace Leber und rest in pieces sexy Halloweenkostüm. Zwar droht am nächsten Tag eine Alkoholrechnung, die sogar die diesjährigen Stromkosten übersteigt, aber immerhin kann man sagen, sich in seinen jungen Jahren (oder zumindest inmitten der sich anbahnenden Quarter-Life-Crisis) ausgelebt zu haben.</p>
<p>Halloween ist außerdem ein Fest der Liebe. Nicht jeden Tag kann sexy Taylor Swift mit sexy Kayne West Frieden schließen. Auch wenn’s auf der Couch eines Bekannten von einer Bekannten dritten Grades oder in einem durch den spukend-schaurigen Schleier nicht mehr so ganz erkennbaren Hinterzimmer ist. In besagtem Hinterzimmer ist dann auch gleich der Halloween Gruselfaktor „Adrenalinkick“ und „Lebensangst“ erfüllt. Die wahrlich grusligen Existenzängste kicken dann spätestens am Folgetag ein.</p>
<p>Darüber hinaus ist Halloween die perfekte Ausrede, seinem Idol nachzueifern – sei es sexy Elvis, sexy Power Puff Girl oder sexy Hälfte eines Erdbeermarmelade-Sandwiches. Sei du selbst, heißt es immer. Aber was, wenn wer man ist, scheiße ist? Halloween ist (je nach Lifestyle-Präferenzen) der einzige Tag, an dem öffentliches Roleplaying nicht nur akzeptiert, sondern auch zelebriert wird. Psychische, physische und materielle Alkoholkosten? Das Problem vom Ich der Zukunft – heute bin ich sexy Bob Ross.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Halloween is coming</h3>
<div class="bildunterschrift">Simon Riegler</div>
<p>Es ist wieder soweit! Alle Jahre wieder… klingeln süßigkeitensüchtige Kinder an meiner Tür. Es ist Halloween. Einer der schlimmeren Trends, die wir aus den USA übernommen haben. Wobei die USA den Brauch an sich eigentlich aus Irland importiert haben.</p>
<p>Entgegen dem Grundgedanken des Gruselns verkleiden sich die meisten Kinder als Elsa aus Frozen. Haben wir für solch ungruselige Verkleidungen nicht schon Fasching? Egal. Die Spielwarenladen freut’s, mit Kindern macht man am Ende immer noch das beste Geschäft. Mit den Eltern im Schlepptau wandern die Süßigkeitensuchenden dann in der Nachbarschaft von Tür zu Tür und erbetteln sich von den Menschen zuckerhaltige Naschwaren.</p>
<p>Währenddessen treffen sich die Erwachsenen (unter dem Vorwand von Halloween) verkleidet in WGs, um ihrem Alkoholkonsum einen weiteren „guten“ Grund vorzuschieben. Getrunken wird hier ja eh nur an Feiertagen. Dekoriert ist die Wohnung mit Kürbissen, Spinnen (meist unecht) und Zauberhüten. Den Dekoladen um die Ecke freut’s. Über Pumpkin-Spice-Latte möchte ich mich an dieser Stelle nicht echauffieren, den nimmt schon das gesamte Internet auseinander.</p>
<p>Zudem sind seit Wochen die Regale der Supermarktketten des Landes mit Kürbissen und allerlei „Halloween-Spezial-Süßigkeiten“ befüllt, nur um dann pünktlich am 1. November vollends von den im hinteren Teil des Regals auf der Lauer liegenden Lebkuchen und Adventskalendern verdrängt zu werden. Weihnachten is coming.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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		<title>1. UV-Sitzung: 120.000 Euro für Psychotherapie</title>
		<link>https://www.unipress.at/campus/1-uv-sitzung-120-000-euro-fuer-psychotherapie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2022 10:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>120.000 Euro für Psychotherapie, erhitzte Gemüter bei Awareness-Maßnahmen und neue Referent:innen – die 1. Sitzung der Universitätsvertretung im Wintersemester 2022/23 wurde bestimmt von vielen Anträgen und regem Diskussionsbedarf. Der ÖH-Vorsitzende&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">120.000 Euro für Psychotherapie, erhitzte Gemüter bei Awareness-Maßnahmen und neue Referent:innen – die 1. Sitzung der Universitätsvertretung im Wintersemester 2022/23 wurde bestimmt von vielen Anträgen und regem Diskussionsbedarf.</div>
<p><span id="more-17490"></span></p>
<p>Der ÖH-Vorsitzende Daniel Müller (AG) eröffnet um 13:03 Uhr die Sitzung der Universitätsvertretung, die diesmal im Hörsaal 6 am Campus Innrain stattfindet. Nach Abklärung der üblichen Formalitäten, der Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Sitzung gibt Müller einen kurzen Überblick über die letzten Monate: Zu Beginn wird auf die Umsetzung der <a href="https://www.unipress.at/campus/2-uv-sitzung-kostenlose-stadtfahrraeder-fuer-studierende/">kostenlosen Stadtfahrräder</a> für alle Studierenden der Universität Innsbruck hingewiesen, die seit dem 1. September verfügbar sind. Der Andrang war bereits groß, Müller weist aber auch darauf hin, dass erst durch Mundpropaganda das Angebot sein volles Potenzial ausschöpfen wird.</p>
<p>Die Veranstaltung „Informiert ins Studium“ zu Beginn des Semesters war ebenfalls sehr erfolgreich und erfreute sich reger Beteiligung. Zudem gab es auch eine Besichtigung des Neubaus am Universitätsstandort Innrain. Auf die Nachfrage von Tobias Köhle (VSStÖ) zum Thema Unisex-Toiletten erwidert Müller, dass die Universität Innsbruck keine Unisex-Toiletten eingeplant hat, man als ÖH Innsbruck jedoch weiterhin darauf bestehe. Des Weiteren gab es Treffen mit dem Vizerektor Bernhard Fügenschuh zur Lehre für ukrainische Studierende, ein Treffen mit der designierten Rektorin Veronika Sexl zur Evaluierung der Lehre, der Digitalisierung der Universität sowie dem psychischen Befinden der Studierenden der Uni und ein Treffen mit dem Vizerektor für Infrastruktur Wolfgang Streicher zur neuen Mensa sowie der Uni-Gastro GmbH.</p>
<p>Im Tagesordnungspunkt 4, den Berichten der Ausschussvorsitzenden, wird auf den Satzungsausschuss hingewiesen, in welchem Daniel Müller (AG) zum Vorsitzenden gewählt wurde. Es werden in den kommenden Monaten nun wieder Satzungsänderungen anstehen. UNIpress hält euch auf dem Laufenden.</p>
<h3>Wahl neuer Referent:innen</h3>
<p>Mit dem Tagesordnungspunkt 5 steht in dieser UV-Sitzung auch wieder die Vergabe von Referent:innenstellen auf dem Plan: Insgesamt werden in dieser Sitzung <strong>sechs Referent:innenstellen</strong> gewählt. Mit einer Stimmenmehrheit im ersten Wahldurchgang wurden schlussendlich folgende neue Referent:innen bestimmt:</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li>Referat für Bildungspolitik: Patricia Trinkaus</li>
<li>Referat für Öffentlichkeitsarbeit: Matthias Tavernini</li>
<li>Sozialreferat: Matthias Thoma</li>
<li>Referat für Studierenden- und Maturant:innenberatung: Lena Lagger</li>
<li>Referat für Umwelt und Nachhaltigkeit: Hannah Wagner</li>
<li>Wirtschaftsreferat-Stellvertreter: Matthias Grafenauer</li>
</ul>
<h3>Anträge im allgemeinen Interesse der Studierenden</h3>
<p>Nach diesen einleitenden Tagespunkten kommt die Sitzung zu den Anträgen im allgemeinen Interesse der Studierenden. Insgesamt werden in der heutigen Sitzung <strong>18 Anträge</strong> zur Abstimmung gebracht: Gleich zu Beginn wird der Antrag „Zuschusstopf für Psychotherapie und klinisch-psychologische Behandlungen“ eingebracht und vorgestellt. Wie bereits im letzten Jahr soll es auch heuer wieder einen Zuschusstopf für Psychotherapie für Studierende der Universität Innsbruck geben. Lukas Schobesberger (JUNOS) betont:</p>
<blockquote><p>Wir wollen den Topf vom letzten Jahr nochmals aufleben lassen, da wir sehr viel positiven Rücklauf von Studierenden erhalten haben.</p></blockquote>
<p>Der Antrag wird einstimmig von allen Mandatar:innen angenommen. Die ÖH Innsbruck stellt in diesem Jahr <strong>120.000 Euro</strong> für den Zuschusstopf bereit. Die Studierenden können maximal 10 Therapieeinheiten (je 55 Euro) einreichen. Die ÖH Innsbruck wird diesbezüglich wieder über die sozialen Medien auf den Zuschusstopf aufmerksam machen.</p>
<p>Auch der Antrag der Exekutive „AGBs für Bücherbörsen der ÖH Innsbruck“, der fraktionsübergreifende Antrag „Öffnungsgarantie Uni Innsbruck“, der Antrag vom Wirtschaftsausschuss „Festlegung der Höchstsätze der Fraktionsgebühren für die Mandatarinnen und Mandatare der FStVen/StVen“ sowie der Antrag vom Umweltausschuss „Nachhaltigkeitsbildung an der Universität Innsbruck“ werden jeweils einstimmig angenommen.</p>
<h3>Diskussionsbedarf beim Antrag für Awareness-Maßnahmen</h3>
<p>Ein vom Fem-Queer-Ausschuss eingebrachter Antrag zu „Awareness-Maßnahmen für das kommende ÖH Semester Opening“ erhitzt die Gemüter. Nach der Vorstellung des Antrags prangert Daniel Müller (AG) die Vorgehensweise stark an: „Von einem Konzept erwarte ich mir Maßnahmen. Aber wenn ich da lese, dass da Plakate aufgehängt werden sollen, sehe ich da kein Konzept.“ Müller weist weiters darauf hin, dass die im Antrag angebrachten Punkte nur wenige Tage vor dem Event nicht mehr umsetzbar wären. Das Event sei von langer Hand vorbereitet worden und dementsprechend auch bekannt, der Ausschuss habe jedoch erst vor wenigen Wochen getagt. „Ich bin fassungslos. Und ein Stück weit entsetzt“, beendet Müller seine Wortmeldung. Die Reaktion von der Opposition lässt nicht lange auf sich warten. Vincent Gogala vom VSStÖ verweist darauf, dass der Ausschuss schon sehr lange geplant war und dass der Antrag auch für kommende ÖH Semester-Openings seine Relevanz besitzt. „<em>Ich</em> bin fassungslos über deine Wortmeldung“, so Gogala.</p>
<p>Vor allem der im Antrag angebrachte Punkt, Plakate mit der Aufschrift „Nein heißt Nein“ in den Toiletten der Event-Location anzubringen, lässt die Wogen hochgehen. Müller weist darauf hin, dass Plakate aus brandschutztechnischen Maßnahmen nicht erlaubt seien und stellt die Sinnhaftigkeit solcher Plakate infrage. Tobias Köhle (VSStÖ) ruft aus dem Plenum:</p>
<blockquote><p>Geht&#8217;s dir noch ganz gut?</p></blockquote>
<p>Lukas Schobesberger versucht zu schlichten, weist aber auch darauf hin, dass die Wahl für den Termin der Tagung des Ausschusses sehr knapp zur UV-Sitzung und der ÖH Opening-Party gewählt wurde. Tobias Köhle (VSStÖ) erwidert in einer Wortmeldung, dass ein solcher Ausschuss nicht so auf die Schnelle in der vorlesungsfreien Zeit einberufen werden kann. Auf die Wortmeldung von Müller entgegnet er: „Du ziehst das absolut ins Lächerliche, dass Informationen keinerlei Wirkungen haben. Das ist ein absoluter Schlag ins Gesicht für alle Leute, die daraus Kraft schöpfen, Nein zu sagen. Dass du dich traust, dich da hinzu stellen und das zu sagen. Bitte denk nach.“</p>
<p>Schlussendlich stellt Daniel Müller (AG) in einer finalen Wortmeldung klar: Wenn diese Sticker oder Plakate auch nur einen dieser schlimmen Fälle verhindern können, dann haben sie bereits ihren Zweck erfüllt. Zu kritisieren sei aber dennoch, dass man es in vier Monaten nicht zustande bekommen hätte, eine Sitzung des Ausschusses abzuhalten. Der Antrag wird schlussendlich von den Fraktionen AG und JUNOS abgelehnt.</p>
<h3>Weitere Anträge im Interesse der Studierenden</h3>
<p>Nach dieser hitzigen Diskussion folgen vier Anträge, die die Fakultätsstudienvertretung (FStV) und Studienvertretungen (StV) betreffen: Der Antrag „Universitäre Räumlichkeiten für Veranstaltungen“ wird einstimmig von allen Mandatar:innen angenommen. Die ÖH Innsbruck wird sich dafür einsetzen, dass die FStVen und StVen besseren Zugang zu den Räumlichkeiten der Universität Innsbruck erlangen. Der Antrag „Verteilung/Verkauf bei ÖH Projekten“ hingegen wird von AG und JUNOS abgelehnt. Es sei nicht sinnvoll, jede FStV und StV über jede Verteilung und jeden Verkauf zu informieren, so die Exekutive. Die beiden letzten Anträge „Zugangsberechtigungen [F]StVen Chip-Schlüssel“ und „Ausreichende Räumlichkeiten für die FStVs“ werden jeweils einstimmig angenommen.</p>
<div id="attachment_17504" style="width: 2570px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-17504" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-17504 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306.jpg" alt="" width="2560" height="1497" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306.jpg 2560w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-300x175.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-1024x599.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-768x449.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-1536x898.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-2048x1198.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-1920x1123.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-1170x684.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/1666364582469-scaled-e1666382418306-585x342.jpg 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p id="caption-attachment-17504" class="wp-caption-text">Foto: Simon Riegler</p></div>
<div class="bildunterschrift">Jonas Pfurtscheller beim Vorstellen der Anträge zu den FStV.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun folgen die Anträge der einzelnen Fraktionen: Der von den GRAS eingebrachte Antrag „Barrierefreiheit neu denken“ wird allgmein akzeptiert. Ein von GRAS und VSStÖ gemeinsam eingereichter Antrag zur „Solidarität mit den Studierendenprotesten im Iran“ wird kurz diskutiert, ehe ein Gegenantrag der Exekutive einstimmig von allen Mandatar:innen angenommen wird. Die Anträge des VSStÖ „Studieren und Arbeiten muss miteinander vereinbar sein“ sowie „Lohnschere schließen“ werden ebenfalls einstimmig angenommen. Von allen Fraktionen wird die Dringlichkeit und Notwendigkeit dieser Anträge betont.</p>
<p>Die daraufhin eingebrachten Anträge des VSStÖ „Sichere Hochschulen für Trans-Personen“, „Welt-AIDS-Tag“ sowie „Inhaltliche Auseinandersetzung mit den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen“ werden jeweils nach Gegenanträgen der Exekutive und kurzen Wortmeldungen angenommen. Problempunkt: Die Exekutive möchte keine bestimmten Aktionstage und -wochen auf Social Media bewerben. Schlussendlich bringt der VSStÖ noch einen Antrag zur „Anti-Teuerungsmaßnahme“ vor, welcher auch einstimmig von allen Mandatar:innen angenommen wird.</p>
<p>Nach knapp vier Stunden schließt Daniel Müller (AG) schlussendlich die 1. ordentliche Sitzung der Universitätsvertretung im Wintersemester 2022/23.</p>
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		<title>Ein Spiel mit der Kunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 10:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jason Allen gewann im August 2022 mittels der künstlichen Intelligenz Midjourney einen Kunstwettbewerb. Der anschließende Aufschrei war groß: Kann nun jede:r nur mit Hilfe einer KI zum/zur Künstler:in werden? Ein&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div class="subtitle_up">Jason Allen gewann im August 2022 mittels der künstlichen Intelligenz Midjourney einen Kunstwettbewerb. Der anschließende Aufschrei war groß: Kann nun jede:r nur mit Hilfe einer KI zum/zur Künstler:in werden? Ein Selbstversuch.</div>
</div>
<p><span id="more-17251"></span></p>
<p>Vor einigen Wochen stand die Kunstwelt still: Der 35-jährige Jason Allen gewann mit seinem Bild <em>Théâtre D’opéra Spatial</em> den ersten Preis beim <a href="https://coloradostatefair.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Colorado State Fair Wettbewerb</a> in der Kategorie für aufstrebende digitale Künstler:innen. Das Besondere: Er hat sein Bild nicht selbst gemalt, sondern mittels einer KI generiert. Allen lebt in der Nähe von Colorado Springs, leitet ein Unternehmen für Fantasy-Brettspiele. Wie er selbst in mehreren Interviews bekannt gab, sieht er sich nicht als Künstler und hat dementsprechend auch noch nie an einem Kunstwettbewerb teilgenommen.</p>
<p>Jason Allen nutze für seinen Coup die KI <a href="https://www.midjourney.com/home/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Midjourney</em> </a>des gleichnamigen Forschungslabors. Diese unabhängige Einrichtung beschäftigt sich mit dem Erforschen neuer Denkmedien und dem Erweitern der Vorstellungskraft der Menschen. Hauptaugenmerk: künstliche Intelligenz und Design. Aus dieser Leitidee heraus entstand vor einigen Monaten schlussendlich auch die hauseigene künstliche Intelligenz Midjourney. Midjourney ist bei weitem nicht die einzige KI, die Texte in Bilder verwandeln kann. Der Markt wurde in den letzten Jahren von zig Anbietern geflutet und erreicht erst seit kurzem sein womöglich volles Potenzial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="bildunterschrift"></div>
<div>
<div id="attachment_17266" style="width: 2058px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-17266" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-17266 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen.png" alt="" width="2048" height="1365" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-300x200.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-1024x683.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-768x512.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-1536x1024.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-1920x1280.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-1170x780.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-585x390.png 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Jason-Allen’s-A.I.-generated-work-“Théâtre-D’opéra-Spatial”-took-first-place-in-the-digital-category-at-the-Colorado-State-Fair.Credit-via-Jason-Allen-263x175.png 263w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /><p id="caption-attachment-17266" class="wp-caption-text">Bild: Jason Allen</p></div>
</div>
<div class="bildunterschrift">Théâtre D’opéra Spatial von Jason Allen, kreiert mit der KI Midjourney.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vermeintliche Spielerei mit künstlicher Intelligenz ist schon seit einiger Zeit keine Spielerei mehr. KIs finden ihren Einsatz in jedweden Bereichen unseres Lebens von der Sprache über Musik und bildender Kunst bis hin zu sozialen Medien und ganz alltäglichen Dingen wie Navigationsprogrammen, Autos, Haushaltsgeräten und auch auf Webseiten in Form von Chatbots und personalisierter Werbung. Es gibt zig frei zugängliche Beispiele, die das Potenzial, aber auch die Gefahr künstlicher Intelligenz aufzeigen: Übersetzer wie <em>DeepL</em> ermöglichen eine beinahe inhaltsgetreue Übersetzung von unzähligen Sprachen, Text-KIs wie <em>InferKit</em> hingegen können auf Basis weniger Sätze ganze Geschichten generieren und dabei eine gewisse Kohärenz bewahren und Chat-Bots wie jener von der Uni Innsbruck ermöglichen es, bereits im Voraus gewisse Fragen zu klären, ohne dass eine reale Person in den Chatverlauf eingreifen muss.</p>
<h3>Ein Selbstversuch als KI-Künstler</h3>
<p>Nach einer kurzen Recherche stellt sich heraus, dass Midjourney für alle frei zugänglich ist. Ich wage den Selbstversuch, möchte aus erster Hand erfahren, wie einfach oder auch schwer es sein kann, Bilder mit einer KI zu erzeugen. Einzige Hürde: Das Erstellen eines Discord-Accounts. Über die Webseite des Forschungslabors Midjourney kann man auf den gleichnamigen Discord-Server zugreifen, auf welchem man selbst die KI in ihrer vollen Bandbreite ausprobieren kann. Der Discord-Server von Midjourney verfügt über unzählige Kanäle, in denen Begeisterte miteinander kreieren und diskutieren. Der Server selbst zählt über 3 Millionen Mitglieder – der Andrang scheint groß zu sein.</p>
<p>Jede Kreation beginnt mit dem Befehl <strong>/imagine</strong>. Dann folgen Worte und Sätze, aus denen die KI schlussendlich das finale Bild erstellt. Die KI braucht für die Bilder dabei nur wenige Sekunden bis Minuten. Meine ersten Versuche beinhalten nur einzelne Worte. Andere, die ebenfalls mit mir ihr Glück versuchen, wirken schon erfahrener. Sie scheiben komplette Sätze, verbinden diese mit Befehlen und füttern die KI mit unzähligen Ideen. Meine ersten Bilder misslingen, die KI kann beinahe nichts mit meinen Vorstellungen anfangen. Ich gehe nochmal einen Schritt zurück, lese mir Tipps und Eindrücke von anderen Nutzer:innen in den dafür bereitgestellten Channels durch und probiere mein Glück erneut. Ich kann die anfänglichen Startschwierigkeiten überwinden, werde geübter mit Midjourney:</p>
<blockquote><p>Ich verschmelze Arnold Schwarzenegger mit der Figur des Saul Goodman, ermögliche Innsbruck einen sonnigen Strand und lasse die Universität als Siedlungsmitte einer Kolonie auf dem Mond darstellen.</p></blockquote>
<p>Die Kreationen werden nicht schlecht, sie erreichen aber auch bei Weitem nicht die Qualität anderer Bilder, die von Midjourney die Runde machen. Nach eigenen Angaben spielte Jason Allen etwa 100 Stunden mit der KI, ehe er mit seiner Kreation zufrieden war.</p>
<p>Es gibt neben der Eingabe von Wörtern und Sätzen auch eine Menge an Befehlen, mit denen man die Kreation des Bildes beeinflussen kann. Diese Befehle reichen von der Auswahl des Bildformats bis hin zur manuellen Entscheidung zwischen einer realistischen oder künstlerischen Darstellung. Alle Bilder, die von der KI erschaffen werden, können dann nochmals hochskaliert und detailgetreuer erzeugt werden; oder aber man kann aus dem bereits generierten Bild Abwandlungen erstellen, um das Motiv nur einer leichten Änderung zu unterziehen. Ich lese mich zu den unterschiedlichen Befehlen ein, versuche mich an ihnen und verbessere dadurch tatsächlich meine Bildkreationen. Van der Bellen und Schwarzenegger als Charaktere aus dem Cyberpunk-Universum, Innsbruck als Karikatur aus einem Studio-Ghibli-Anime und abstrakte Bilder von Katzen und dem Universum.</p>
<div id="penci-post-gallery__73451" class="penci-post-gallery-container masonry column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="inner-gallery-masonry-container"><div class="item-gallery-masonry"><a class="" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Simster_european_suburbs_with_cats_as_pedestrian_hyperrealistic_5d24c30a-e18c-4e61-b1ca-ef662920ea42.png" data-cap="Bild: Simon Riegler (Midjourney)"><div class="inner-item-masonry-gallery"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Simster_european_suburbs_with_cats_as_pedestrian_hyperrealistic_5d24c30a-e18c-4e61-b1ca-ef662920ea42-585x390.png" alt="" title="Abstraktes Katzenbild"></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Simster_Alexander_van_der_Bellen_as_a_roboter_from_Cyberpunk_20_a1156a22-137a-47dd-a5c8-2d49c5f807f5.png" data-cap="Bild: Simon Riegler (Midjourney)"><div class="inner-item-masonry-gallery"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Simster_Alexander_van_der_Bellen_as_a_roboter_from_Cyberpunk_20_a1156a22-137a-47dd-a5c8-2d49c5f807f5-585x390.png" alt="" title="Alexander van der Bellen als Cyberpunk-Charakter"></div></a></div><div class="item-gallery-masonry"><a class="" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Simster_astronaut_in_space_spaceship_moon_surrounding_new_plane_f3f00757-c28f-4c2a-b85f-c32ab455e1c9-1.png" data-cap="Bild: Simon Riegler (Midjourney)"><div class="inner-item-masonry-gallery"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Simster_astronaut_in_space_spaceship_moon_surrounding_new_plane_f3f00757-c28f-4c2a-b85f-c32ab455e1c9-1-585x390.png" alt="" title="Weltall"></div></a></div></div></div>
<div class="bildunterschrift">Einige Eindrücke meiner ersten Gehversuche mit Midjourney.</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Möglichkeit der Unmöglichkeit</h3>
<p>Ich schreibe mit einigen Midjourney-Begeisterten auf Discord. Sie zeigen mir ihre Kreationen und geben mir Tipps für meine kommenden Bilder. In vielen Gesprächen kristallisiert sich dabei vor allem ein Punkt heraus: Die KI gibt einem die Möglichkeit der Unmöglichkeit. Oder mit anderen Worten ausgedrückt: Jede:r, sei er in bildender Kunst auch noch so unbegabt, kann mit wenigen Worten und Sätzen Bilder erschaffen, die teils nicht mehr von jener von Hand erstellter Kunst unterscheidbar ist. Die KI dient vielen Begeisterten als Werkzeug, mit welchem jedwede unmögliche Vorstellung zu einer Möglichkeit wird.</p>
<p>Nach meinen mehr oder weniger guten Versuchen mit der KI durchforste ich die anderen Channels, in welchen alle Benutzer:innen ihre Versuche veröffentlichen und besprechen können. Minutenlang scrolle ich mich durch entfernte Welten, täuschend echte Charakterporträts und abstrakte Bilder jedweder Art. Ich bin beeindruckt, wie kreativ und ausgereift die KI zu sein scheint, wenn man die richtigen Worte und Befehle eingibt. Wie eindrucksvoll Midjourney ist, zeigt bereits diese kleine Bilderreihe. Alle hier unten angeführten Bilder wurden mit Hilfe der KI erstellt.</p>
<div id="penci-post-gallery__43733" class="penci-post-gallery-container single-slider column-3" data-height="150" data-margin="3"><div class="penci-owl-carousel penci-owl-carousel-slider penci-nav-visible" data-auto="false" data-lazy="true"><figure><a class="item-gallery-single-slider" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/DocThuna-1.png" data-cap="Bild: DocThuna (Midjourney)"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/DocThuna-1-1170x658.png" alt="" title="Woman in Black &#038; White"></a><p class="penci-single-gallery-captions">Bild: DocThuna (Midjourney)</p></figure><figure><a class="item-gallery-single-slider" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Mercilles-Kopie.png" data-cap="Bild: Mercilles (Midjourney)"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/Mercilles-Kopie.png" alt="" title="Cyberpunk"></a><p class="penci-single-gallery-captions">Bild: Mercilles (Midjourney)</p></figure><figure><a class="item-gallery-single-slider" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/polymathman-Kopie.png" data-cap="Bild: polymathman (Midjourney)"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/polymathman-Kopie.png" alt="" title="Man"></a><p class="penci-single-gallery-captions">Bild: polymathman (Midjourney)</p></figure><figure><a class="item-gallery-single-slider" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/cwowl-Kopie.png" data-cap="Bild: cwowl (Midjourney)"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/cwowl-Kopie.png" alt="" title="Japan"></a><p class="penci-single-gallery-captions">Bild: cwowl (Midjourney)</p></figure><figure><a class="item-gallery-single-slider" href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/clutch.jpg" data-cap="Bild: clutch (Midjourney)"><img src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/10/clutch.jpg" alt="" title="Creature"></a><p class="penci-single-gallery-captions">Bild: clutch (Midjourney)</p></figure></div></div>
<div class="bildunterschrift">Einige Eindrücke von Kreationen mit Midjourney.</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Kunst ist tot? Lang lebe die Kunst!</h3>
<p>Der Aufschrei war groß, als Jason Allen bekannt gab, mit Hilfe von Midjourney einen Kunstwettbewerb gewonnen zu haben. Vor allem in den sozialen Netzwerken Twitter und Reddit formten sich zwei Lager, die wochenlang über die Teilnahme von Allen und die daraus folgenden Konsequenzen für die Kunstwelt diskutierten. Die Essenz dieser Diskussion:</p>
<blockquote><p>Stirbt die Kunst, wenn jede:r Kunst auf Knopfdruck erstellen kann?</p></blockquote>
<p>Auf der einen Seite finden sich Künstler:innen, die um ihre Arbeit bangen, um die Kreativität und Leistung, die in ihre Kunstwerke fließen, und um ihren Arbeitsplatz, der durch künstliche Intelligenzen wie Midjourney bedroht zu sein scheint. Auf der anderen Seite hingegen finden sich vor allem Technik-Enthusiast:innen, die sich über die schier endlosen Möglichkeiten der Digitalisierung freuen und in dieser KI erste Gehversuche im unendlichen Äther der technologischen Möglichkeiten sehen. Jason Allens Teilnahme stellt die Kunstwelt vor eine Vielzahl an Fragen, die erst in den kommenden Jahren zu einer Antwort finden werden: Wer ist der Künstler? Sind es die Programmierer:innen der KI? Oder jene, die die KI mit Worten und Sätzen füllen? Oder ist es gar die KI selbst? Und wem gehören schlussendlich die Bilder, wer kann Anspruch darauf erheben, der/die Inhaber:in der Bilder zu sein? Und schaffen wir unsere kreativen Mitmenschen nicht selbst ab, wenn deren Arbeit bereits in einigen Jahren von KIs übernommen werden könnte?</p>
<p>Schlussendlich ist die KI aber vor allem eines: beeindruckend. Sie zeigt, wie schnell sich Technologie in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Und gibt einem zu denken, welche Erfindungen in den kommenden Jahren noch Realität werden (könnten).</p>
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		<item>
		<title>2. UV-Sitzung: Kostenlose Stadtfahrräder für Studierende</title>
		<link>https://www.unipress.at/campus/2-uv-sitzung-kostenlose-stadtfahrraeder-fuer-studierende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon Riegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 10:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=16803</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gab viel Redebedarf in der 2. UV-Sitzung im Sommersemester 2022: Mehrere Anträge sowie eine Satzungsänderung führten zur Konfrontation von Opposition und Exekutive. Satzungsänderung, Safe Sex und sichere Partys –&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Es gab viel Redebedarf in der 2. UV-Sitzung im Sommersemester 2022: Mehrere Anträge sowie eine Satzungsänderung führten zur Konfrontation von Opposition und Exekutive.</div>
<p><span id="more-16803"></span></p>
<p>Satzungsänderung, Safe Sex und sichere Partys – die 2. UV-Sitzung im Sommersemester 2022 ist gezeichnet von Schlagabtausch und viel Diskussionsbedarf. Der ÖH-Vorsitzende Daniel Müller (AG) eröffnet pünktlich um 10:00 Uhr die Sitzung der UV, die auch diesmal zusätzlich über Zoom übertragen wird. Nach Abklärung der üblichen Formalitäten, der Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Sitzung gibt Müller einen kurzen Überblick über die letzten Wochen: Ein Treffen mit der IVB stellte sich als fruchtbar heraus. Ab 1. September wird es für alle Studierenden der Uni Innsbruck möglich sein, die IVB-Stadträder für eine halbe Stunde einer jeden Fahrt kostenlos zu nutzen. Kostenpunkt für die ÖH: knapp 23.000 Euro.</p>
<p>In einem Telefonat mit dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Uni Innsbruck ging es um das Sonnendeck. Es werde viel gefeiert, aber leider würden sich manche dabei auch daneben verhalten, so Daniel Müller (AG). Es wurden unter anderem Steine in das Universitätsgebäude geworfen, Wasserhähne abgerissen sowie Glasscheiben gestohlen. Es gab bereits im ÖH-Newsletter diesbezüglich einen Aufruf zu mehr Rücksichtnahme. Trotzdem auch an dieser Stelle nochmals die Aufforderung der ÖH Innsbruck, der UNIpress sich anschließt: &#8220;Wir lieben das Sonnendeck genauso wie ihr und erleben auch das ein oder andere Mal die Leichtigkeit und Unbeschwertheit, die sich nach einigen Bier oder Spritzern breit macht. Wir möchten euch trotzdem in Erinnerung rufen, den Müll entsprechend fachgerecht zu entsorgen und die Uni nicht zu beschädigen oder zu verdrecken. In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle und wir wollen sichergehen, dass das Sonnendeck auch weiterhin so schön genutzt werden kann&#8221;.</p>
<p>Weiter im Bericht: In einem Treffen mit dem Geschäftsführer der neu gegründeten Uni-Gastro GmbH Norbert Wild wurde über das Vorhaben der Uni Innsbruck gesprochen, künftig ihre Gastronomie selbst zu führen. Es gibt bereits einen Standort an der USI, ein weiterer Standort im Neubau am Innrain wird folgen. Daniel Müller (AG) stellte im Gespräch mit Norbert Wild vor allem die günstigen Preise sowie den Fokus auf Nachhaltigkeit, Regionalität und Qualität der Produkte in den Vordergrund. Die Wichtigkeit von vegetarischen und veganen Speisen war ebenfalls Bestandteil des Gesprächs.</p>
<p>Auch von einer Unterredung mit Bürgermeister Georg Willi wird berichtet. Thema: Fachkräftemangel in der Gastronomie. Über die Pandemie hinweg gab es einen starken Rückgang der Beschäftigung von Studierenden in der Gastronomie. Um diesem Trend entgegenzuwirken, soll es in Zukunft kostenlose Gastroschulungen für Studierende geben. Den Kostenaufwand übernimmt die Wirtschaftskammer Tirol. Tobias Köhle (VSStÖ) steht diesem Vorhaben in einer Wortmeldung kritisch gegenüber: &#8220;Kostenlose Gastroschulungen finden wir als VSStÖ doch etwas befremdlich. Da schicken wir Studierende ja bewusst in schlechte Arbeitsbedingungen.&#8221; Dem entgegnet Lukas Schobesberger (JUNOS), dass am Ende der Schulung ein Zertifikat ausgestellt werden soll, mit dem man die Verhandlungsposition der Studierenden vor dem/der Arbeitgeber:in stärken möchte.</p>
<p>Abschließend berichtet Daniel Müller (AG) noch von einem Gespräch mit Vizerektorin für Personal Anna Buchheim. Die ÖH sucht bei der Uni Innsbruck um eine finanzielle Spritze für den Psychotherapie-Zuschusstopf an. Eine finale Zusage steht noch aus.</p>
<h3>Hitzige Diskussion in den Wortmeldungen</h3>
<p>In den Wortmeldungen zum Bericht des Vorsitzenden der ÖH entbrennt auch die erste Debatte der heutigen Sitzung. Thema: UNIpress Printausgabe März. Wie bereits in der letzten UV-Sitzung am Ende angedeutet (<a href="https://www.unipress.at/campus/1-uv-sitzung-ein-historischer-antrag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UNIpress berichtete</a>), wurde die Printausgabe vom März mit dem Thema Sex vom Vorsitzteam der ÖH Innsbruck zurückgezogen. In der heutigen Sitzung wirft der VSStÖ diese Thematik durch mehrere Wortmeldungen wieder zurück auf den Diskussionstisch.</p>
<p>Vor allem kritisch beäugt wird der Rückruf: Den Hauptgrund für das Zurückziehen der Ausgabe im nicht genügend vorhandenen studentischen Bezug zu suchen, sei, so der VSStÖ, an den Haaren herbeigezogen. Diesen Anschuldigungen entgegnet Daniel Müller (AG): &#8220;Grundlegend muss man verstehen, dass die UNIpress das Informationsmedium der ÖH Innsbruck ist. Die Pressefreiheit ist in unseren Augen ein hohes Gut. Nur die UNIpress als unser Medium unterliegt nicht der Pressefreiheit.&#8221; In einer weiteren Wortmeldung erkundigt sich Tobias Köhle (VSStÖ) über die Vorgänge, die infolge des Rückzugs der Ausgabe vonstatten gingen. Müller entgegnet, dass ein Treffen mit dem Leitungsteam der UNIpress stattfand, in welchem über die zurückgezogene Ausgabe sowie über die zukünftigen Schritte diskutiert wurde.</p>
<h3>Zwei Rechtsgeschäfte und eine vereinfachte Gebarung</h3>
<p>Neben dem einstimmig angenommenen Rechtsgeschäft zur Nutzung der Stadtfahrräder der IVB gibt es in der heutigen UV-Sitzung noch ein zweites zu besprechendes Rechtsgeschäft: Die Vorsitzende der Fachschaft SoWi, Lara Becker, bringt einen Antrag für die finanzielle Unterstützung der „SoWi Someruni&#8221; ein. Die Studierenden können über die vorlesungsfreie Zeit ausgewählte Proseminare, die sie während des Semesters nicht bestanden haben, nachholen. Der Antrag wird einstimmig angenommen.</p>
<p>Darauf folgend wird eine Änderung der Gebarung vom Referenten des Wirtschaftsreferats, Stefan Wachter, vorgestellt. Die &#8220;unübersichtliche, in die Jahre gekommene Gebarung&#8221; wurde komplett neu strukturiert und neu ausformuliert. Inhaltlich gebe es kaum Änderungen, so Wachter. Der Fokus lag vor allem auf der einfachen Zugänglichkeit, damit unter anderem Studierendenvertreter:innen einen besseren Einblick erlangen können. Auch dies wird von allen 19 Mandatar:innen angenommen.</p>
<h3>Diskussionsbedarf bei der Satzungsänderung</h3>
<p>Mit dem Tagespunkt 8, &#8220;Satzungsänderung&#8221;, beginnt ein zweites hitzig diskutiertes Thema der heutigen UV-Sitzung. Zum Verständnis: Das HSG (Hochschüler:innenschaftsgesetz) wurde im letzten Jahr geändert. Es gibt nun für Positionen innerhalb der ÖH keine Aufwandsentschädigung mehr, sondern Funktionsgebühren. Dieses Gesetz ist verpflichtend in der lokalen Satzung zu implementieren, die Bundesebene der ÖH hat hierzu auch bereits einen Entwurf ausgesandt. Diesen Entwurf möchte die Exekutive der ÖH Innsbruck in einem Punkt abändern: Am Inhalt selbst verändert sich nichts, es handelt sich nur um kleine Umformulierungen.</p>
<p>Vincent Gogala (VSStÖ) merkt in einer Wortmeldung an, dass die Opposition in diesem Prozess nicht einbezogen worden sei: &#8220;Ihr seid mit keinem Wort auf uns zugekommen. Wir haben es erfahren, weil es auf der Tagesordnung steht, weil es ausgesendet worden ist. Aber es ist nie auch nur irgendwie ansatzweise angesprochen worden, dass ihr die Satzung ändern wollt.&#8221; Lukas Schobesberger (JUNOS) entgegnet diesen Anschuldigungen mit einer Tatsachenberichtigung: &#8220;Das wir zur Satzungsänderung mit euch bisher kein Wort geredet haben, ist einfach schlichtweg falsch und das weißt du.&#8221; Auch in den darauffolgenden Wortmeldungen wird weiterhin stark über die Vorgehensweise diskutiert, die inhaltliche Komponente des Antrags wird dabei nicht beachtet. Lenz Luther (GRAS) versucht zu schlichten, zeigt beiden Seiten die Verständigungsprobleme auf: &#8220;Es wäre schön, im Prozess dabei zu sein. Das ist auch die Message, die wir hineinbringen wollen und über die hier schlussendlich so diskutiert wird.&#8221; Nach mehreren Unterbrechungen und fraktionsinternen Diskussionen wird der Hauptantrag sowie der Abänderungsantrag einstimmig angenommen.</p>
<h3>Anträge im allgemeinen Interesse der Studierenden</h3>
<p>Nach den einleitenden Tagespunkten kommt die Sitzung zu den Anträgen im allgemeinen Interesse der Studierenden: Der erste Antrag wurde bei der letzten Sitzung verschoben und bezieht sich auf die Anhebung der Aufwandsentschädigung für Posten bei der ÖH. Die Sachbearbeiterposition soll mit 200 statt 180 Euro, die Referentenstelle mit 300 statt 280 Euro und der Vorsitz mit 475 statt 450 Euro vergütet werden. Dieser Antrag wird ebenso einstimmig angenommen wie ein Antrag des VSStÖ, die UV-Sitzungen und den dazugehörigen Livestream zukünftig rechtzeitig anzukündigen. Auf Social Media und im ÖH-Newsletter soll auf die Sitzungen aufmerksam gemacht werden, bei denen alle Studierenden als Zuschauer dabei sein können.</p>
<p>Der VSStÖ bringt zudem den Antrag auf einen von der ÖH angebotenen „Queer Safe Sex Workshop“ ein. Den Bedarf für diesen Workshop sehen sie gegeben, da in der Schule der Sexualkundeunterricht oft auf heterosexuelle Perspektiven beschränkt werde. Im Rahmen des Workshops sollen queere sexualpädagogische Konzepte von Expert:innen an Studierende vermittelt werden. Die AG schlägt in ihrem Abänderungsantrag vor, das Wort „queer“ aus dem Titel des Workshops zu streichen, worauf die Antragsteller:innen entgegnen, dass es wichtig sei, queere Personen durch den Titel des Workshops direkt anzusprechen. Nach einigen Diskussionen einigt man sich auf die Formulierung, dass die ÖH einen Workshop zum Thema Safe Sex organisiert, der queere Personen anspricht. Die Veranstaltung soll auf Social Media beworben werden und alle Personen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung sind willkommen.</p>
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<div class="bildunterschrift">Die Sitzung wird zusätzlich auch über Zoom übertragen und ist für alle offen zugänglich.</div>
<p>Der VSStÖ möchte mit dem nächsten Antrag mehr Transparenz bei der Evaluierung von Lehrveranstaltungen schaffen. Aktuell kann jede:r LV-Leiter:in selbst entscheiden, ob die eigenen Evaluierungsergebnisse veröffentlicht werden sollen. Dazu kommt, dass Studierendenvertreter:innen bei Beschwerden von Studierenden Schwierigkeiten haben, Einsicht in die Ergebnisse zu bekommen. Da alle Stimmberechtigen dem Antrag des VSStÖ geschlossen zustimmen, will sich die ÖH zukünftig dafür einsetzen, dass die Evaluierungsergebnisse von verpflichtenden Erhebungen auf LFU:online veröffentlicht werden. Auch dem Vorschlag des VSStÖ, an einer Lösung der fehlenden Barrierefreiheit der Seminarräume im 11. Stock des GeiWi Turms mitzuarbeiten, wird angenommen. Tobias Köhle (VSStÖ) bringt den Antrag ein, dass es auf LFU:online und OpenOlat für alle möglich sein sollte, die Pronomen anzugeben, mit denen man angesprochen werden möchte. Diese Information soll dann für die Leiter:innen und Teilnehmer:innen einer Lehrveranstaltung sichtbar sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Der Antrag, dass die ÖH die Umsetzung dieser Idee voranbringen soll, wird einstimmig angenommen.</p>
<h3>Sichere Partys für Studierende</h3>
<p>Grenzüberschreitungen, risikoreicher Drogenkonsum, sexuelle Diskriminierung und Gewalt: Diese Erlebnisse sind laut den GRAS leider gang und gäbe, wenn Studierende ausgehen. Daher wird beantragt, dass beginnend mit der nächsten ÖH-Party mit über 50 Teilnehmer:innen ein Konzept gegen sexuelle Gewalt und Drogenkonsum entwickelt wird. Die GRAS stehen bereits im Kontakt mit Expert:innen, die Erfahrung mit der Umsetzung solcher Projekte haben. Bewährt haben sich sogenannte Awareness-Beauftragte, die bei der Party nüchtern bleiben und als Ansprechperson zur Verfügung stehen. Sie halten die Augen offen nach Verdachtsfällen auf K.O.-Tropfen, bieten kompetente Unterstützung bei Notfällen und haben in der Regel auch die Befugnis, Gäste der Party zu verweisen. Die GRAS betonen dabei, dass es nicht um eine pauschale Verurteilung von Grenzüberschreitungen geht, sondern vielmehr um Prävention und Information. Die JUNOS und AG möchten in ihrem Abänderungsantrag die Grenze bei 1000 Teilnehmer:innen ziehen und eine lebhafte Diskussion beginnt. Dabei kristallisiert sich heraus, dass die Thematik durch den Antrag „nicht abgeschlossen, sondern aufgemacht wird“, wie Lenz Luther (GRAS) es treffend formuliert. Will heißen: Es gibt noch viel zu tun. Schließlich stimmen alle zu, dass bis spätestens Oktober 2022 in Zusammenarbeit mit dem Feminismus &amp; Queer Ausschuss ein konkretes Konzept erarbeitet werden soll.</p>
<p>Im Anschluss berichtet Daniel Müller (AG) von dem enormen Ansturm auf den Fördertopf für Psychotherapie und klinisch-psychologische Behandlungen. Nach der rückläufigen Nachfrage im Herbst 2021 wurde ein Angebot entwickelt, das die Finanzierung von fünf Einheiten mit je maximal 50 Euro sicherstellt. Dieses Angebot wurde auf zehn Einheiten erweitert und daraufhin wurden so viele Anträge gestellt, dass das Sozialreferat mit der Bearbeitung kaum hinterherkam. Mit dem Antrag der JUNOS und AG soll der Fördertopf jetzt um rund 62.000 Euro überschritten werden, damit der Bedarf gedeckt werden kann. Die Summe kann mit Rücklagen gedeckt werden, zum Beispiel aus Überschüssen aus dem Corona-Unterstützungsfonds.</p>
<p>Nachdem letzte Formalitäten abgearbeitet sind, lobt Luther (GRAS) die gute Zusammenarbeit und die positive Energie in der Sitzung. Daniel Müller (AG) schließt sich dem an und erklärt die 2. ordentliche Sitzung der Universitätsvertretung im Sommersemester 2022 für geschlossen.</p>
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