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	<title>Magdalena Altmiks, Autor bei</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
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		<title>Der Traum vom Auslandssemester trotz(t) Pandemie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magdalena Altmiks]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2021 11:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ferne ruft. Doch sind Auslandssemester derzeit möglich? Und wenn ja, was erwartet uns Studierende dann? Wir haben für euch nachgefragt. Viele träumen davon und im Lebenslauf macht es sich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die Ferne ruft. Doch sind Auslandssemester derzeit möglich? Und wenn ja, was erwartet uns Studierende dann? Wir haben für euch nachgefragt.</div>
<div>
<p>Viele träumen davon und im Lebenslauf macht es sich auch gut: die Rede ist vom Auslandssemester. Nach der Uni noch schnell an den Strand von Tel Aviv, die griechischen Tempel in Athen bewundern oder einen Kaffee in Perugia trinken – durch einen Aufenthalt im Ausland lassen sich viele dieser Träume erfüllen. Doch im letzten Jahr hat sich einiges verändert. Grenzen wurden geschlossen, Digitallehre flächendeckend umgesetzt und die individuelle Mobilität und Freiheit stark eingeschränkt. Reisewarnungen und Inzidenzen bestimmen unser Leben. Darf man da überhaupt noch vom Auslandssemester träumen?</p>
</div>
<h3>Die Qual der Wahl</h3>
<div>
<p>Prinzipiell hat man als Studierender der Universität Innsbruck eine große Auswahl an Partneruniversitäten. Egal ob Frankreich, Kroatien, Portugal oder Finnland, um nur ein paar Beispiele zu nennen, es kann aus einem breiten Erasmus+ Programm gewählt werden. Neben dieser Vielzahl von europäischen Ländern bietet die Universität Studierenden auch die Möglichkeit im Zuge des Erasmus+ International Credit Mobility Programm eine Reihe von israelischen Universitäten zu besuchen. Dabei werden die Bewerberinnen und Bewerber von AIANI, kurz für Austria-Israel Academic Network Innsbruck, unterstützt.</p>
</div>
<h3>(Geplatzter) Traum vom Auslandssemester</h3>
<p>Will man sich in Zeiten von Corona einen solchen Traum verwirklichen, braucht man vor allem eines – Flexibilität. In meinem Fall dachte ich bis vor kurzem noch, aktuell in Jerusalem zu sein und Kurse an der Hebrew University zu besuchen. Mit Quarantäne und virtueller Online-Lehre vor Ort hatte ich mich schon abgefunden, als im Januar die nächsten Hiobsbotschaften aus Israel folgten. Versicherungen baten die obligatorische Reise- und Krankenversicherung wegen der Reisewarnung nicht an, Visa Anträge wurden wegen der aktuellen Situation nicht bearbeitet und Flughäfen vor Ort waren vorübergehend geschlossen. Hierbei wurde ich aber nicht allein gelassen: AIANI steht bei auftauchenden Problemen zur Seite. Verschieben oder virtuell beginnen, mit der genannten Flexibilität lässt sich meist eine Lösung finden.</p>
<h3>Was sagt die Uni dazu?</h3>
<p>Beschäftigt man sich mit der Planung eines Auslandssemesters, stellt das International Relations Office einen wichtigen Ansprechpartner dar. Zwar kann man sich gerade nicht in Präsenz vor Ort beraten lassen, aber Online-Sprechstunden und der Mailkontakt sind noch möglich. Zu der aktuellen Situation äußern sie sich wie folgt:</p>
<blockquote><p><em>„Die Universität Innsbruck ermöglicht es Studierenden weiterhin, ein Semester oder ein Jahr im Ausland zu studieren, sofern die Lage der Pandemie es zulässt.“</em></p></blockquote>
<p>So ist die Teilnahme an Erasmus+ Programmen und die Bewerbung für eigene universitäre Studienprogramme möglich. So planten laut IRO</p>
<blockquote><p><em>„ursprünglich rund 270 Studierende, das Wintersemester 2020/21 im Ausland zu verbringen. Viele haben diesen Plan im Laufe des Sommers aber auf das kommende Semester verschoben oder ganz aufgegeben, sodass nun rund 140 Studierende ihr Austauschsemester angetreten haben. Im Vergleich zum letztjährigen Wintersemester bedeutet dies ein Minus von rund 55%. Für manche Studierende ist eine Verschiebung ihres Auslandsaufenthalts auf einen späteren Zeitpunkt keine Option, da sie bereits kurz vor dem Abschluss ihres Studiums stehen.“</em></p></blockquote>
<p>Es lässt sich auch eine hohe Anzahl an Interessenten an einem Auslandssemester verzeichnen. So nahmen an der letzten Informationsveranstaltung über &#8220;Auslandssemester und Covid“ 350 Studierende teil. Theoretisch gibt es viele Möglichkeiten, praktisch wurde der Austausch mancher Partnerinstitutionen vorübergehend eingestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9666" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-9666" decoding="async" class="wp-image-9666 size-medium" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-300x225.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-1024x768.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-768x576.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-1536x1152.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-2048x1536.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-1920x1440.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-1170x878.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/pexels-pixabay-46148-585x439.jpg 585w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-9666" class="wp-caption-text">@Pixabay</p></div>
<h3>Und wenn man trotzdem fliegt?</h3>
<p>Hört man sich einmal bei Studierenden um, die ein Auslandssemester unter diesen Bedingungen absolviert haben oder sich aktuell in diesem befinden, sind die Rückmeldungen überraschend positiv. Allerdings erwartet die Studierenden meist bei Einreise eine Quarantäne. Bei einem Aufenthalt mit Erasmus können diese Quarantäne-Zeiträume zum Förderzeitraum gezählt werden, wodurch eine finanzielle Unterstützung möglich ist.</p>
<p>Doch was bedeutet das für den Auslandsaufenthalt? Ein Student erzählt von seinen Erfahrungen.</p>
<p>Der Informatikstudent Benjamin, der eigentlich aus Deutschland kommt, entschied sich im Wintersemester 20/21 trotz der aktuellen Bedingungen, ein Auslandssemester anzutreten – in seinem Fall an der Soongsil University in Seoul. Aufgrund der niedrigen Inzidenzwerte in Südkorea erwartete ihn dort jedoch erst einmal eine 14-tägige Quarantäne. Diese verbrachte er eingesperrt in einem Hotelzimmer, in dem man das Fenster nicht öffnen konnte, mit Essen vom Lieferservice. Anschließend fanden die Vorlesungen zwar zum größten Teil online statt, was bei einem Auslandsaufenthalt natürlich schade ist, aber dank der niedrigen Inzidenz in Südkorea boten sich auch viele Chancen. So waren beispielsweise an Halloween Clubs und Bars geöffnet und reisen innerhalb des Landes möglich. Auch viele touristischen Ziele konnten besucht werden und waren gleichzeitig aufgrund der aktuellen Situation längst nicht so überfüllt, wie es normal der Fall wäre. So gab es zwar Einschränkungen, aber insgesamt war es eine spannende Erfahrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Du bist auch an einem Auslandssemester interessiert?</strong></p>
<p><strong>International Relations Office:</strong> <a href="https://www.uibk.ac.at/international-relations/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.uibk.ac.at/international-relations/</a></p>
<p><strong>AIANI:</strong> <a href="http://www.aiani.at/outgoing.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.aiani.at/outgoing.html</a></p>
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		<title>Flaumiger Schnee und Kasspatzln – das Lebenselixier der Österreicher*innen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magdalena Altmiks]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 10:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die einen lieben es, an den anderen geht die Saison spurlos vorbei. Aber Fakt ist: Jeden Winter ziehen tausende Menschen ihre Bahnen durch den Schnee. Sie stehen Schlange vor den&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die einen lieben es, an den anderen geht die Saison spurlos vorbei. Aber Fakt ist: Jeden Winter ziehen tausende Menschen ihre Bahnen durch den Schnee. Sie stehen Schlange vor den Gondeln und kehren mit roten Wangen in die Hütten ein. Im Wahlfisch stellen wir uns die alles entscheidende Frage: Gehört das Skifahren zur österreichischen Identität?</div>
<h2>Glücksmomente auf zwei Bretteln</h2>
<div class="bildunterschrift">Anna Kirchgatterer</div>
<p>Eine lässige Piste und die Sonne im Gesicht lassen jedes Herz höherschlagen. Die Skischuhe wiegen zunächst noch schwer, aber gemeinsam mit den zwei Brettln werden sie beinahe zu Flügeln. Federleicht, als würde man fliegen, zieht man seine Bahnen durch die weiße Pracht. Bedächtig fährt man seine ersten Schwünge, kostet dieses ganz besondere Gefühl aus.  Gerade nach den Strapazen der Einschränkungen wird es guttun, wieder auf der Piste stehen zu können.</p>
<p>Die meisten von uns sind quasi auf den zwei Brettln großgeworden. Nicht selten hört man den Ausspruch „Ich konnte Skifahren, bevor ich laufen konnte.“ Auf der Wiese hinterm Haus oder bei einem nahegelegenen Lift hat man seine ersten Bogerl im Pflug gezogen. Immer wieder ist man im Schnee gelandet und hat sich mit roten Wangen und halberfrorenen Fingern am Kachelofen aufgewärmt. Es sind ganz besondere Kindheitserinnerungen. Erinnerungen an Junkfood und Videospiele hingegen haben sicherlich auch ihren Einfluss, zumindest werden da Gaumen und Daumen trainiert.</p>
<p>Kein Sport ist so vielfältig wie das Skifahren. Man kann Buckelpisten bezwingen, Rennstrecken hinunterbrettern, seine Freestyle-Künste im Park verbessern oder durch hüfttiefen Powder gleiten. Kein Wunsch bleibt offen, für jeden ist das Passende dabei. Wer verletzungs- oder motivationsbedingt aussetzen muss, verlegt die sportliche Aktivität einfach auf die Couch. Denn auch die Rennen gehören zu Österreichs Identität. Wer von uns hat nicht schon einmal die Daumen für Hirscher, Matt und Co. gedrückt, hat nicht schon einmal mit ihnen mitgefiebert, sich zuhause geärgert oder gefreut? Andere hingegen kommen nie von der Couch weg, sie bemitleiden sich chipsessend und vermeiden die Waage, lästern über Lockdown und Regierung.</p>
<p>Skifahren macht glücklich und stärkt das Herz-Kreislaufsystem. Es gehört zur österreichischen Identität wie das Raunzen zu den Wienern. Wie das gute Essen zu den Südtirolern und die Diphthonge zu den Vorarlbergern. Es stärkt Körper und Geist, ist der Ausdruck einer Lebenseinstellung, der Nationalsport schlechthin. Kurz formuliert: Das Skifahren ist ein Identitätsmerkmal für alle Österreicher*innen.</p>
<div id="attachment_8453" style="width: 1290px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-8453" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-8453 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010.jpg" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010.jpg 1280w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010-300x225.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010-1024x768.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010-768x576.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010-1170x878.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG-20171223-WA0010-585x439.jpg 585w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><p id="caption-attachment-8453" class="wp-caption-text">©Magdalena Altmiks</p></div>
<h2>Dann ab auf die Skier?</h2>
<div class="bildunterschrift">Magdalena Altmiks</div>
<p>Gastronomie, Schulen und Museen kann man ja verstehen – aber wehe, die Skigebiete starten ihre Lifte nicht. Das geht einem dann doch zu weit. Da geht ein Stück österreichischer Identität verloren! Das Recht darauf, beim ersten Flocken Schnee zu völlig überteuerten Preisen auf die Bretter zu steigen, um danach einen seinem Preis nicht gerecht werdenden Kaiserschmarrn zu genießen, lässt sich der Österreicher und die Österreicherin nicht so schnell nehmen.  Doch letztes Jahr war alles anders. Anstatt sich in mit Touristen überfüllte Gondeln zu stürzen, war man gefangen in der eigenen Wohnung.  Denn wer will schon zuhause im Warmen sitzen, mal so richtig entspannen und die Geborgenheit der eigenen vier Wände genießen, wenn man auch in der Kälte frieren oder die Enge der Gondeln mal hautnah erleben kann.</p>
<p>Doch seit dem 24. Dezember hat sich das ja geändert. Jetzt heißt es wieder die Skier aufs Auto montieren und auf ins Stubaital. Auf der Piste hat man ja auch Abstände. Dass die meisten Studierenden kein Auto haben und dann alle gemeinsam im Bus – geschweige denn in den Gondeln – sitzen, jetzt mal außer Acht . Und den Jägertee auf der Hütte gibt es dann wahrscheinlich auch nicht.</p>
<p>Immer wieder ist aber auch von der wirtschaftlichen Perspektive die Rede. 14,9 Milliarden Euro Einnahmen konnten in der Wintersaison 2019 durch den Tourismus verzeichnet werden. Diese Saision dürfen diese Touristen zwar noch gar nicht nach Österreich einreisen, aber das ignorieren wir mal geflissentlich. Denn wer kann sich einen Winter ohne den beliebten Sport vorstellen? Und danach geht es noch zum Après-Ski. Was soll da schon schief gehen? Ach stimmt, das darf man ja auch nicht mehr. Woran das wohl liegt ist nach Ischgl im Frühjahr unerklärlich. Denn was ist schon Skifahren ohne Après-Ski?</p>
<div id="attachment_8447" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-8447" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-8447 size-large" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920-263x175.jpg 263w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/ski-1878902_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-8447" class="wp-caption-text">Gedränge und Geschubse – wer will das bitte?</p></div>
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		<title>Hören ist nicht gleich zuhören – die Nightline Innsbruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magdalena Altmiks]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 10:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder braucht mal jemanden, der zuhört. Doch was, wenn man niemanden hat? Dafür steht die Nightline Innsbruck seit anderthalb Jahren Studierenden während des Semesters zur Seite. Dieser Artikel ist auch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Jeder braucht mal jemanden, der zuhört. Doch was, wenn man niemanden hat? Dafür steht die Nightline Innsbruck seit anderthalb Jahren Studierenden während des Semesters zur Seite.</div>
<p><em>Dieser Artikel ist auch als Podcast verfügbar: </em></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed-podcast/episode/3yuE4AOAaHhVXMSWTJLsd7" width="100%" height="232" frameborder="0" allowtransparency="true" allow="encrypted-media"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder kennt diese Momente. Es geht einem einfach gerade nicht so gut, irgendwas belastet einen. Vielleicht hat man gerade Stress in der Arbeit, Probleme in der Beziehung oder einen Streit mit einem guten Freund. Wie gut es dann tut, mit jemandem darüber zu reden. Einfach mal etwas „Dampf ablassen“,  wie es so schön heißt, und seinen Frust in Worte fassen. Doch was, wenn keiner so richtig zuhört? Wenn du gerade erst frisch nach Innsbruck gezogen bist und dank virtuellen Kursen eigentlich niemanden so richtig kennst, wem erzählst du dann, dass du dich einsam fühlst? Oder vielleicht ist es schon spät am Abend und du willst niemanden mehr stören, aber bis morgen kann es eigentlich auch nicht mehr warten? Eine Lösung für all dies möchte die Nightline Innsbruck bieten.</p>
<h3>Was ist das, eine Nightline?</h3>
<p>Bei dieser handelt es sich um ein studentisches Zuhörtelefon, von Studierenden für Studierende. Das bedeutet, dass alle Aufgaben von der Organisation bis zum Telefondienst von Studierenden übernommen werden, aber auch, dass die angebotenen Dienste von Studierenden in Anspruch genommen werden können. Dabei ist es vollkommen egal, welche Art von Problemen einen beschäftigen. Egal, ob man über seine Beziehung, schöne oder traurige Erlebnisse, über Ärger im Studium oder etwas anderes, das einem gerade im Kopf umhergeht, sprechen möchte, die Nightline Innsbruck sieht sich als Ansprechpartner für all diese Themen. Dabei steht der Aspekt des Zuhörens im Vordergrund, nicht, Tipps oder Ratschläge zu geben. Bei den Zuhörern, auch &#8220;Zuhörnchen&#8221; genannt, handelt es sich nicht um ausgebildete Psychologen und Psychologinnen, sondern um Studierende aus allen Studienrichtungen. Ganz unvorbereitet sind die Mitarbeiter jedoch nicht, sie haben eine spezielle Schulung durchlaufen. Laut Nightline Innsbruck bietet das folgenden Vorteil:</p>
<blockquote><p>„Der studentische Aspekt ist uns sehr wichtig, da wir gerne auf Augenhöhe bleiben.“</p></blockquote>
<p>Hierbei handelt es sich um &#8220;non-direktes Zuhören&#8221;, das auf einen Ansatz des Psychotherapeuten Karl Rodgers zurückgeht. Grundgedanke ist, dass selbstständig Probleme gelöst und Entscheidungen getroffen werden können. Voraussetzung dafür ist, dass vorurteilsfrei zugehört wird, ohne das Gespräch in eine Richtung lenken zu wollen. In diesem Sinne nennt die Nightline Innsbruck Offenheit, Urteilsfreiheit und Wertschätzung als wichtige Bestandteile ihres methodischen Vorgehens.</p>
<h3>Wie alles begann</h3>
<p>Die Idee der Nightline, die ihren Ursprung in England hat, ist mittlerweile jedoch auch in über sechzehn deutschen Städten und in der Schweiz vertreten. Österreich fehlte auf dieser Liste bis zum 6. Mai 2019 – an diesem Tag klingelte das Telefon der Nightline Innsbruck zum ersten Mal. Die Vorarbeit startete jedoch schon anderthalb Jahre früher. Alles begann mit einer Gruppe von Studierenden: in einer Vorlesung erfuhren diese von dem Konzept der Nightline und beschlossen, sie auch in Österreich einzuführen.</p>
<h3>Anonymität wahren</h3>
<p>Ein wichtiger Grundsatz der Nightline ist die Anonymität – für AnruferInnen, aber auch für MitarbeiterInnen. Wer sich an die Nightline wendet, muss sich also keine Sorgen machen, dass die eigene Identität offenbart wird. Dies soll ein freieres Erzählen ermöglichen, wobei niemand Bedenken haben muss, wiedererkannt zu werden. Die Ausnahme bilden die sogenannten „Public Faces“. Sie vertreten die Nightline in der Öffentlichkeit, übernehmen allerdings auch keine Telefondienste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welche Möglichkeiten hat man, die Nightline Innsbruck zu kontaktieren? Während der Vorlesungszeit ist sie von Montag bis Freitag zwischen 20:00 Uhr und 24:00 Uhr unter der Nummer <a href="tel:+436607549485">+43 660 7549485</a> zu erreichen. Wer nicht anrufen möchte, hat zudem die Möglichkeit, die Chat-Funktion der Homepage zu nutzen um sich schriftlich auszutauschen: <a href="https://www.nightline-innsbruck.at/chat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.nightline-innsbruck.at/chat/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Psyche im Blick – Studieren in Zeiten von Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magdalena Altmiks]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 13:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anteil an depressiven Verstimmungen ist fast doppelt so hoch wie vor dem Lockdown. Ein Einblick in die Langzeitstudie der psychologischen Studienberatung. Immer wieder ist die Rede von den möglichen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Der Anteil an depressiven Verstimmungen ist fast doppelt so hoch wie vor dem Lockdown. Ein Einblick in die Langzeitstudie der psychologischen Studienberatung.</div>
<p>Immer wieder ist die Rede von den möglichen Auswirkungen, die Social Distancing und Lockdowns auf unsere mentale Gesundheit haben können. Die Warnungen sind längst keine Seltenheit mehr, und auch irgendwie schlüssig: am Morgen stehe ich auf, setze mich vor meinen Laptop, anstatt im Vorlesungssaal meine Freunde zu treffen – und habe, vielleicht abgesehen von Mitbewohner*innen oder Familie, kaum mehr Kontakte. Die Vorstellung, dass diese Einschränkungen sich negativ auf die psychologische Gesundheit eines Menschen auswirken, scheint zumindest nicht abwegig. Doch wie sieht die Realität aus? Eine Antwort darauf gibt die Langzeitstudie <em>„StudentsCoWeD – Students’ Coping Strategies, Well-Being, and Distress during the Covid-19-Pandemic“.  </em>Entwickelt wurde diese von der Psychologin Bernadette Vötter und im Zuge ihrer Arbeit an der Psychologischen Studierendenberatung Innsbruck durchgeführt.</p>
<h3><strong>Wer hat an der Studie teilgenommen?</strong></h3>
<p>Um zu beurteilen, wie repräsentativ eine Studie ist, muss man einen Blick auf die befragten Teilnehmer*innen werfen. In der genannten Studie wurden Daten von fast 1500 überwiegend österreichischen Erwachsenen erfasst, die zum größten Teil an Universitäten studieren. Dabei lag die Altersspanne zwischen 18 und 34 Jahren. Ziel war es, sowohl den jeweiligen Umgang mit der Situation, als auch die psychologische Gesundheit zu erfassen. Aber auch die benötigten psychologischen Hilfestellungen, um eine Krise zu bewältigen, waren ein bedeutsamer Bestandteil.</p>
<p><strong style="font-family: Raleway, sans-serif; font-size: 20px; letter-spacing: 0px;">Hohe psychische Belastung</strong></p>
<p>Doch was kam bei der Studie heraus? Ein Drittel der Teilnehmer*innen zeigte psychische Belastungen, wie niedriges Wohlbefinden oder erhöhten Stress, auf. Depressionen und Ängste unter Studierenden liegen bei 36 Prozent. Vergleicht man diesen Wert mit Referenzwerten der WHO, bedeutet das einen Anstieg um fast das Doppelte. Gleichzeitig machten sich aber nur ein Sechstel der Studierenden Sorgen um ihr eigenes Wohlbefinden. Das heißt allerdings nicht, dass die Risiken nicht erkannt wurden: so gaben 71 Prozent an, sich vor allem um die Gesundheit der ihnen nahestehenden Personen Sorgen zu machen.</p>
<p>Betrachtet man die Ergebnisse auf die Geschlechter getrennt, konnte beobachtet werden, dass jene, die sich im Bereich divers einordnen, die größten Probleme aufwiesen. Allerdings machten diese in der Studie bei der Befragung auch nur einen Prozent aus.</p>
<h3><strong>Auswirkung auf Leistungsvermögen</strong></h3>
<p>Eine für Studierende relevante Folge ist die Auswirkung auf die akademische Leistungsfähigkeit: durch starke psychische Belastung sinkt die Lebenszufriedenheit und das persönliche Potenzial kann oft nicht mehr vollkommen ausgeschöpft werden. So wurde bei mehr als der Hälfte der Testteilnehmer*innen ein geringes subjektives Wohlbefinden festgestellt. Dieses wird zum Beispiel an einer hohen Stressbelastung, einer negativen Grundstimmung oder dem eingeschränkten Interesse an Geschehnissen erkannt.</p>
<h3><strong>Was jetzt?</strong></h3>
<p>Ein grundlegender Teil der Studie war es nicht nur, die psychische Gesundheit zu erfassen, sondern die Erkenntnisse auch praktisch in der Gesundheitsförderung umzusetzen. Diese zeigen auf, dass die bisherigen Beratungs- und Behandlungsangebote für Studierende nicht ausreichen und definitiv Handlungsbedarf besteht. So schlägt die Projektleiterin auf dieser Grundlage ein Online-Angebot vor, das ergänzend zu den bestehenden Diensten zur Verfügung gestellt werden soll.</p>
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		<title>Krawall für die Kultur &#8211; Der Tiroler Krawallmusikverein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Magdalena Altmiks]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2020 09:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verschärfte Maßnahmen, steigende Infektionszahlen und ein Lockdown. Eine Berufsgruppe, die unter diesen Einschränkungen besonders leidet, sind die Kulturschaffenden. Der Tiroler Krawallmusikverein macht auf ihre Probleme aufmerksam. Die Geschichte des Vereins&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Verschärfte Maßnahmen, steigende Infektionszahlen und ein Lockdown. Eine Berufsgruppe, die unter diesen Einschränkungen besonders leidet, sind die Kulturschaffenden. Der Tiroler Krawallmusikverein macht auf ihre Probleme aufmerksam.</div>
<p><span id="more-7364"></span></p>
<div>
<p>Die Geschichte des Vereins beginnt am 01. Oktober, dem Welttag der internationalen Musik. Gegründet wurde er, um Forderungen zu stellen, aber auch, um bereits existierende Initiativen gutzuheißen, wie beispielsweise „Tirol zualosen“ – eine Sonderförderung, die geschaffen wurde, um Volksmusikanten und Gastwirte zu unterstützen. Der Verein sieht sich selbst als eine Art Schnittstelle zwischen Musik und Politik und füllt, wie der hohe Zuspruch zeigt, eine wichtige Nische. So sind mittlerweile fast 80 Bands und Musiker aus allen Musikrichtungen an sie herangetreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div class="bildunterschrift"><img decoding="async" loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-7374" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-1024x768.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-300x225.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-768x576.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-1536x1152.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-2048x1536.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-1920x1440.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-1170x878.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20201025_170006-585x439.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Marco Frei, Ottó Horváth und Linja Meller vom Tiroler Krawallmusikverein</div>
<p><span style="color: #313131;">Krawallmusik macht auf die Realität im Arbeitsalltag von Musikschaffenden, aber auch von Menschen aus anderen künstlerischen Gebieten aufmerksam. Die Liste an Aufgaben, die vor einem Auftritt erfüllt werden müssen, ist lang und hinter einem einstündigen Konzert stecken oft viele Stunden Arbeit. Marco Frei vergleicht dies mit einem Eisberg, von dem man nur die Spitze sieht und macht darauf aufmerksam, dass eine Beispielsgage von 350 Euro für einen einstündigen Auftritt auf diesen Zeitaufwand gerechnet schnell ziemlich wenig wird. </span></p>
<p><span style="color: #313131;">Ziel ist es, einen Kollektivvertrag für alle Kulturschaffenden, also auch für Schauspieler, Künstler oder Schriftsteller auszuhandeln. Musikern soll ein Rahmen geboten werden, in dem musiziert werden kann und Mühen entsprechend finanziell belohnt und wertgeschätzt werden. Gleichzeitig sollen aber auch die Bevölkerung und die Gastwirte zu mehr Offenheit bezüglich der Musikauswahl angeregt werden, um auch Subkulturen zu erhalten. </span>Doch warum braucht es Kultur? Ottó Horváth hat dazu eine klare Meinung:</p>
<div>
<blockquote><p>Kultur ist ein bisschen so wie Salz, es ist eh immer da, es schmeckt immer super und wenn es mal nicht da ist, dann fällt auf, dass alles ziemlich fad schmeckt.</p></blockquote>
<p>Diese hohe Bedeutung der Kultur wird nach Ansicht des Vereins unterschätzt. So spielten viele Musiker im vergangenen Lockdown kostenlos und stellten „Wohnzimmer-Konzerte“ online. Der Verein rät bei diesem Lockdown davon ab, um aufzuzeigen, wie still es ohne die Kultur wäre und dass es diese zu erhalten gilt. Offen steht der Krawallmusikverein Musikern aus allen Genres.</p>
</div>
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