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	<title>Anna Lena Tonner, Autor bei</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
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		<title>Wie wir schlafen: Der Schlüssel zum Traumland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 10:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guter Schlaf ist sogar noch wichtiger als bisher angenommen. Und so ranken sich um die nächtlichen Stunden so manche Mythen, Tricks und Trends. UNIpress hat bei Expert:innen nachgefragt. Ein Drittel&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Guter Schlaf ist sogar noch wichtiger als bisher angenommen. Und so ranken sich um die nächtlichen Stunden so manche Mythen, Tricks und Trends. UNIpress hat bei Expert:innen nachgefragt.</div>
<p><span id="more-20776"></span></p>
<p>Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend – oder versuchen es zumindest. Ein Thema, das uns also alle tagtäglich oder vielmehr allnächtlich beschäftigt. Schlaf ist wichtig. Aber wie wichtig Schlaf wirklich für unser Wohlbefinden ist, ist den meisten nicht bewusst. Lange Zeit stand der Schlaf auch in der Wissenschaft im Hintergrund. Dabei stellt das nächtliche Schlummern nicht bloß einen Baustein unserer Gesundheit dar: Schlaf legt das gesamte Fundament.</p>
<p>Wie alles auf der Welt versucht der Mensch daher auch, seinen Schlaf zu optimieren. Um herauszufinden, wie dies in der Praxis aussieht, hat UNIpress der Schlafmanufaktur einen Besuch abgestattet. Das Familienunternehmen im Herzen Innsbrucks hat sich auf die Optimierung von Schlafkomfort und Schlafgesundheit spezialisiert. Auch die Schlafforscherin Univ.-Prof. Dr. Birgit Högl kommt zu Wort, gibt uns Einblicke in ihre Arbeit an der Neurologie der Universität Innsbruck und teilt dabei Tipps für einen besseren Schlaf.</p>
<h2><strong>Wenn sich der Sandmann verirrt: Verbreitete Schlafstörungen </strong></h2>
<p>Früher war wohl doch manches besser – zumindest im Hinblick auf die Schlafdauer der Menschen. „In den letzten 20 Jahren hat diese in der Bevölkerung mehr als eine Stunde abgenommen“, erklärt Högl, die von sich selbst sagt, dass sie „wunderbar“ schlafe. Diese Abnahme der Schlafdauer korreliert unter anderem stark mit der Zunahme der Fettleibigkeit unter der Bevölkerung, was wiederum Einfluss auf die Gesundheit der Menschen nehmen kann.</p>
<p>Immer mehr Menschen kommen mit Schlafstörungen wie Insomnie, Schlafapnoe oder dem Restless-Legs-Syndrom in das Innsbrucker Schlaflabor. Dabei sind Schlafstörungen in allen Altersgruppen verbreitet, wie Högl berichtet. An der Spezialambulanz für Schlafstörungen der Universitätsklinik für Neurologie reicht die Altersspanne der Personen, die im Zusammenhang mit Schlafstörungen zur Abklärung bzw. auch Therapie zugewiesen werden, vom 18. bis 100. Lebensjahr. Die zu behandelnden Schlafstörungen und ihre Ursachen sind vielseitig. Insgesamt gibt es mehr als 90 schlafmedizinische Erkrankungen, die sich in sechs Gruppen einteilen lassen. Högl führt diese in ihrem im letzten Herbst im Brandstätter Verlag erschienenen Buch „Besser schlafen“ genauer aus. Faktoren wie steigender Stress, unregelmäßige Arbeits- und demzufolge Schlafenszeiten, aber auch die zunehmende Nutzung elektronischer Geräte vor dem Schlafengehen spielen eine große Rolle. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten kann die Schlafqualität beeinträchtigen.</p>
<p>Betroffene sollten, wenn sie eine Verschlechterung in ihrem Schlafverhalten bemerken, aber nicht sofort in Panik geraten. Ein paar Nächte schlechter zu schlafen, ist wohl fast jedem schon einmal widerfahren und der Körper kann dies meist gut wegstecken. Dauert die Phase des schlechten (Ein-)Schlafens allerdings für längere Zeit an, sollte ärztlicher Rat hinzugezogen werden. Die großen Auswirkungen von Schlafmangel sind schon nach einer schlechten Nacht an erhöhter Reizbarkeit, einer geschwächten Immunfunktion und verminderter Konzentration erkennbar: Schlafentzug kann am Steuer so gefährlich werden wie Alkoholkonsum.</p>
<p>Neben der medizinischen Behandlung gibt es auch zunehmend auf optimalen Schlafkomfort spezialisierte Unternehmen. Eines davon hat UNIpress sich genauer angesehen.</p>
<h2>Prinzessin auf der Erbse: Die Suche nach der richtigen Matratze</h2>
<div id="attachment_20783" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-20783" decoding="async" class="size-medium wp-image-20783" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-211x300.jpg 211w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-721x1024.jpg 721w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-768x1090.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-1082x1536.jpg 1082w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-1443x2048.jpg 1443w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-1920x2725.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-1170x1661.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-585x830.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-6-scaled.jpg 1803w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /><p id="caption-attachment-20783" class="wp-caption-text">Foto: Elias Walder</p></div>
<p>Florian von der Schlafmanufaktur begrüßt uns ausgeschlafen und bietet uns sofort einen Espresso an. Klemens Mairer und Florian Ragg sind die Gründer der Schlafmanufaktur. Ihr Geschäft in der Maximilianstraße besteht seit mittlerweile elf Jahren. Tagtäglich bemüht sich das Team um die Verbesserung des Schlafes ihrer Kundschaft. Für die Schlafberatung, die sie anbieten, um die ergonomisch am besten passende Matratze für die jeweilige Person zu finden, nehmen sie sich gerne Zeit. Eine Beratung kann auch mal zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. Da kommt ein Kaffee oder ein Tee zwischendurch gerade richtig. Dass es sich hier um ein Herzensprojekt handelt, merkt man sofort, denn die Qualität stimmt. Regionalität und Nachhaltigkeit stehen bei der Verarbeitung und Beschaffung der Materialien an erster Stelle. Eine „Raketenwissenschaft&#8221; sei die individuelle Schlafberatung nicht, meint Florian. Aber dass er und Klemens Sport- und Bewegungswissenschaften studiert haben und damit Wissen zum Körper haben, ist natürlich ein Vorteil. Durch ihr Interesse haben sie sich über die letzten Jahre weitere fundierte Kenntnisse angeeignet und natürlich auch reichlich Erfahrung.</p>
<p>Bei der Beratung geht es nicht ausschließlich um die richtige Matratze. Das Familienunternehmen hat auch verschiedene Kopfkissen entwickelt, die auf die verschiedenen Schlaftypen wie Rücken-, Bauch-, oder Seitenschläfer angepasst sind. Besonders interessant ist der Lattenrost, der sich durch sein flexibles Material auf den Körper der schlafenden Person anpassen kann. Die Prinzessin auf der Erbse wäre neidisch. Auch eine auf die Jahreszeit und Temperatur angepasste Decke trägt zu einem angenehmen Schlaf bei. Für so eine vollständige Ausstattung braucht es natürlich das nötige Kleingeld. Das ist den beiden Geschäftsführern und Gründern auch bewusst. Dabei sollte im Hinterkopf behalten werden, dass eine gute Matratze inklusive passendem Kissen eine (beinahe) lebenslange Investition ist. Die wenigsten von uns wechseln unsere herkömmliche Matratze nach zehn Jahren – die Qualität lässt allerdings, vor allem bei den herkömmlichen Kaltschaummatratzen, in dieser Zeit stark nach. Ein anderer Grund, warum sich die Investition in eine aus natürlichen Materialien bestehende Naturkautschukmatratze für unsere Gesundheit lohnt, liegt in der Luft: Eine Großzahl an Matratzen besteht aus erdölbasierten Kunstschaum. Die chemischen Schadstoffe können im Laufe der Zeit freigesetzt werden und gelangen durch die Atemluft in den Körper der schlafenden Person, was gesundheitliche Folgen mit sich ziehen kann.</p>
<div id="attachment_20778" style="width: 228px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-20778" decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-20778" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-218x300.jpg 218w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-745x1024.jpg 745w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-768x1055.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-1118x1536.jpg 1118w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-1491x2048.jpg 1491w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-1920x2638.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-1170x1607.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-585x804.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2024/06/unipress_Tonner_Walder_Wie-wir-schlafen-1-scaled.jpg 1864w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /><p id="caption-attachment-20778" class="wp-caption-text">Foto: Elias Walder</p></div>
<p>Natürlich ranken sich auch viele Mythen um den guten Schlaf: Der Glaube an Vorteile durch die Nutzung schwerer Decken oder eines bestimmten Holzes für die Schlafzimmerausstattung, zum Beispiel Zirbe, ist weit verbreitet. Viele Menschen sind von einer positiven Wirkung überzeugt und es gibt zahlreiche Berichte über eine bessere Schlafqualität. Die wissenschaftliche Basis dieser Erkenntnisse ist bislang allerdings noch relativ dünn.</p>
<h2><strong>Märchenhafte Nächte: Schlaftrends und ihre Auswirkungen</strong></h2>
<p>Aufgrund von Veränderungen in der Gesellschaft haben sich auch die Schlafgewohnheiten der meisten Menschen in den letzten Jahren geändert. Interessant ist vor allem der Umgang der jungen Generation mit dem Schlaf. Professorin Högl erklärt, junge Menschen seien biologisch gesehen Nachtmenschen. Die abendliche und nächtliche Nutzung von Handys und Tablets hat nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf den Schlaf. Vor allem der Blaulichtanteil dieser Bildschirme unterdrückt die Produktion von dem umgangssprachlich als Schlafhormon bekannten Melatonin. Högl betont, dass es wichtig sei, ein Bewusstsein für diese physiologischen Unterschiede bei jungen Menschen zu schaffen und die negativen Auswirkungen auf den Schlaf zu minimieren.</p>
<p>In der heutigen Zeit beeinflussen auch Trends in den sozialen Medien die Schlafgewohnheiten, vor allem die von jungen Menschen. Dabei ist häufig die Rede vom „5am Club“ oder von Powernaps von Profisportlern kurz vor einem wichtigen Wettkampf. Es gibt aber auch noch extremere Beispiele. Eines davon zeigen wir der Professorin: eine Content-Creatorin (@vanessaintveld) auf Instagram mit einer Reichweite von über 35 000 Abonnenten, deren Profilbeschreibung mit „eure 3 Uhr Mausi“ schon auf ihre Inhalte schließen lässt. Der Inhalt des Reels stößt bei der Expertin Högl auf scharfe Kritik: „Kompletter Bullshit“, lautet ihre erste Reaktion auf solche Trends. Diese Praktiken seien „komplett antiphysiologisch“. Sie sind also genau das Gegenteil von dem, was unser Körper braucht und sollten nicht nachgeahmt werden. Menschen brauchen 7 bis 9 Stunden Schlaf pro 24 Stunden. Wenn man nun um 3 Uhr früh aufsteht, müsste man also schon um 18 oder 19 Uhr zu Bett gehen. Das ist bei extremen Lerchen der Fall – die sind allerdings sehr selten. Högl erklärt, dass es ganz wenige Menschen mit diesem extrem vorgelagerten Schlafrhythmus gibt, was auch mit genetischen Faktoren zusammenhängen kann. Der Ratschlag, den die Creatorin im Video gibt, „es einfach mal selbst auszuprobieren“ sollte mit Vorsicht genossen werden. „Ihren Schlafstil soll sie keinen anderen Leuten aufzwingen“, betont Högl nachdrücklich. Abgesehen davon, dass die Uhrzeiten kein gewöhnliches soziales Leben zulassen.</p>
<p>Einen Rat an uns Studierende hat Högl auch noch in Petto: „Zeit zum Schlafen ist gut investierte Zeit.“ Ausreichend Schlaf fördert nicht nur die geistige Leistungsfähigkeit, sondern auch ein sicheres Treffen von Entscheidungen. Ansporn, vor allem in der Prüfungsphase ausreichend zu schlafen, geben viele Studien, die die Gedächtnisleistung überprüft haben. Auszuschlafen sollte also kein Privileg sein, sondern ein gutes Recht. Bis dieses Wissen wieder in unsere Lebenswelt eindringt, wird noch einige Zeit vergehen. Regelmäßiges Aufstehen um 3 Uhr morgens wird sich jedoch hoffentlich nie etablieren.</p>
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		<title>Studium wechseln? – Ja, nein, vielleicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 11:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele interessante Studiengänge kannst du aufzählen? Bei der Auswahl hast du die Qual der Wahl. Kein Wunder also, dass so manch eine:r unter uns um einen Studiengangwechsel nicht umhin&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Wie viele interessante Studiengänge kannst du aufzählen? Bei der Auswahl hast du die Qual der Wahl. Kein Wunder also, dass so manch eine:r unter uns um einen Studiengangwechsel nicht umhin kommt.</div>
<p><span id="more-17638"></span></p>
<h3><strong>Nicht verzagen…</strong></h3>
<p>„Es fühlte sich irgendwie wie Versagen an“, erzählt Valentina von UNIpress, als sie an ihre Studienwechsel-Erfahrung zurückdenkt. Heute ist sie anderer Meinung. Ihr wurde schon in den ersten Wochen klar, dass das Sprachwissenschafts-Studium nicht die richtige Wahl für sie war. Angela und Isabella erging es ähnlich. Um allen die Unsicherheit vor einem potentiellen Wechsel zu nehmen, möchten sie euch Ratschläge rund um den Studienwechsel geben.</p>
<h3><strong>… sondern hinterfragen </strong></h3>
<p>Die 20-jährige Angela zog ursprünglich nach Innsbruck, um Literaturwissenschaft zu studieren. Das habe sie dann erstmal vier Semester gemacht, bevor sie beschloss: „Das ist nicht das, was ich in Zukunft machen will.“ Ihr sei vor allem die Freude am Lesen abhandengekommen. Also wechselte sie.</p>
<div class="mceTemp"></div>
<div id="attachment_17645" style="width: 460px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-17645" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-17645" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c-1024x686.jpeg" alt="" width="450" height="301" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c-1024x686.jpeg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c-300x201.jpeg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c-768x514.jpeg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c-585x392.jpeg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c-263x175.jpeg 263w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/9D45B57D-4F47-4DE8-90E3-4C387C5802EB_1_105_c.jpeg 1083w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><p id="caption-attachment-17645" class="wp-caption-text">Foto: Chiara Geppert</p></div>
<p>„Wenn man merkt: ‘Mir geht es gerade nicht gut’, ist es wichtig zu reflektieren, warum“, betont Angela. Von vier Semestern Literaturwissenschaft hatte Angela nur ein Semester in Präsenz, dann kam Corona. Ende des dritten Semesters sei es ihr allgemein nicht gut gegangen: „Es hat mich alles psychisch sehr mitgenommen. Dann habe ich auf einen Schlag alles abgewählt, um mich ein bisschen um mich zu kümmern.“ Sie stellte sich die Frage, wie viel an der Online-Uni und Corona lag und was alles hinter ihren Gefühlen stecken könnte. Was genau gefiel ihr an ihrem Studiengang nicht? „Sind es Lehrveranstaltungen, die ich nächstes Semester nicht mehr habe, aber jetzt machen muss, oder ist es das, was ich studiere?“</p>
<h3><strong>Studiengangswechsel? </strong></h3>
<p>Eindeutige Anzeichen, die für einen Wechsel sprechen, sind Unzufriedenheit mit dem Inhalt sowie unerfüllte Erwartungen.</p>
<div id="attachment_17640" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-17640" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-17640" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/11/E97BBD63-78D8-44B2-913C-B041F7623405_1_105_c.jpeg" alt="" width="450" height="336" /><p id="caption-attachment-17640" class="wp-caption-text">Foto: Chiara Geppert</p></div>
<p>„Wenn man sich für das Studium entscheidet, dann ist das irgendwie schon eine Lebensentscheidung, die man dann trifft.“ Isabella hat sich unter ihrem ersten Studiengang – Wirtschaftsrecht – etwas anderes vorgestellt. Sie hat das Studium gewählt, weil sie dachte, es sei eine gute Basis für das spätere Berufsleben. „Ganz wie&#8217;s Klischee“, sagt Isabella und lacht. Ihr liegt der Jus-Teil des Studiums mehr als der Wirtschafts-Teil. Im vierten Semester hat sie zwei neue Studiengänge ausprobiert – Komparatistik und Französisch. „Ich habe mir gedacht, dass ich noch was anderes brauche, weil mir das Studium nichts gibt – also mir persönlich.“ Auch viele ihrer Freunde hätten sich im Laufe des Studiums entweder für Wirtschaft ODER für Jus entschieden.</p>
<p class="p1">„Wenn man länger bei einer Prüfung hängt, könnte man sich überlegen, ob dieses Studium einem auch liegt“, kann Isabella heute über sich selbst schmunzeln, als ich sie frage, wann man denn einen Wechsel in Betracht ziehen könnte.</p>
<p class="p1">„Mir war klar, dass ich studieren möchte, nur meinen Studiengang wollte ich nicht mehr weiterstudieren“.  Das stand für Isabella fest. Daher hieß es für sie: Studiengangswechsel!</p>
<h3><strong>Wechseln, aber wohin? </strong></h3>
<p>Als Angela sich entschieden hatte, die Literaturwissenschaft zu verlassen, habe sie in Österreich die Möglichkeit gesehen, Psychologie zu studieren. Den Aufnahmetest für Psychologie hat sie jedoch nicht geschafft. Durch ihren Onkel sei sie auf Erziehungswissenschaften gekommen. „Dann habe ich mir gedacht: Das ist ein guter Plan B“, lächelt Angela, „und tatsächlich war das auch die bessere Entscheidung.“</p>
<p>Ein Tipp, den sie denen mitgeben möchte, die nicht wissen, ob der momentane Studiengang der richtige für sie ist: Interessiert mich denn noch etwas anderes? Gibt es etwas, dass ich lieber machen würde? „Und es dann einfach probieren!“, ermutigt Angela. Sich Vorlesungen ungezwungen anschauen und sich die Frage stellen: Gefällt mir das? Sich mit Freunden und Bekannten über den Studiengang austauschen und zu Kursen begleiten.</p>
<h3>Der tatsächliche Wechsel</h3>
<p>Manch einen plagen Ängste hinsichtlich der bürokratischen Hürden, die ein Umdenken des Studienganges mitsichbringen. „Dabei ist das Wechseln des Studiengangs ganz simpel“, so Kilian Walch, Referent für Studien- und MaturantInnenberatung von der ÖH Innsbruck. Er hat selbst schon einen Studienwechsel erfolgreich hinter sich. Beim „Papierkram“ hilft das Referat gerne weiter – was sie jedoch nicht anbieten, ist die Beratung, ob ein Wechsel sinnvoll wäre: Sie leiten die Studierenden weiter zum Sozialreferat oder zur psychologischen Studienberatung. Bei detaillierten Fragen kann die Studienabteilung kontaktiert werden.</p>
<p>Sowohl Angela als auch Isabella betonen, wie einfach der Wechsel war: „Ich habe dann ganz spontan beim Frühstück am Handy beim Kollegen daheim beschlossen: Ich schreibe mich jetzt um! Und dann war es eh schon erledigt.“ Isabella lacht, als sie davon erzählt.</p>
<p>Als Angela das Ergebnis für den Aufnahmetest bekommen hat, war die Anmeldefrist für Erziehungswissenschaften schon abgelaufen, erzählt sie. Die Studienabteilung hätte ihr aber zugesichert, dass die, die den Aufnahmetest in Psychologie machen, in Studiengänge nachgetragen werden. „Ansonsten wäre das ja unfair“, bestätigt Angela. Den gesamten Prozess des Wechsels habe sie per E-Mail gemacht: „Ich habe nie mit jemandem persönlich geredet.“</p>
<h3><strong>Ende gut, alles gut </strong></h3>
<p>So wie sich herausstellt, ist das Wechseln des Studiengangs nicht die größte Herausforderung. Entscheidender ist, ob es sinnvoll ist, den Studiengang zu wechseln, und was es dabei alles zu beachten gibt. Denn was man nicht tun sollte, ist einen Wechsel zu überstürzen: Durch den Wechsel hat Isabella Probleme mit der Familienbeihilfe bekommen. Diese kann gestrichen werden, wenn man nach dem zweiten Semester oder mehr als zweimal wechselt. Isabella betont, dass man sich diesbezüglich erkundigen sollte und verweist auf die ÖH.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Valentina kann potenzielle Wechsler:innen beruhigen: Man sollte sich keine Gedanken machen, dass man „Zeit verloren“ hätte. Durch die Wahlfächer kann man sich auch im neuen Studium ECTS-Punkte anrechnen lassen, und hat dadurch vielleicht sogar ein Semester gewonnen.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der <a href="https://www.unipress.at/ueber-uns/archiv/oktober-2022/">Oktober-Ausgabe 2022</a>.</em></p>
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		<title>Ein Innsbrucker Model in den Modemetropolen der Welt</title>
		<link>https://www.unipress.at/gesellschaft/ein-innsbrucker-model-in-den-modemetropolen-der-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 10:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laufstege, Rampenlicht, Fashion-Weeks – wie bringt man den Modelalltag, Studium, Freunde und Familie unter einen Hut? Viktoria Machajdik im Gespräch. Vor fast 10 Jahren wurde Viktoria Machajdik in ihrer Heimatstadt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Laufstege, Rampenlicht, Fashion-Weeks – wie bringt man den Modelalltag, Studium, Freunde und Familie unter einen Hut? Viktoria Machajdik im Gespräch.</div>
<p><span id="more-16961"></span></p>
<p>Vor fast 10 Jahren wurde Viktoria Machajdik in ihrer Heimatstadt Innsbruck als Model entdeckt. Bei einer Shopping-Tour mit ihrer älteren Schwester. Modelscout Andreas Kranebitter drückte ihr im Einkaufszentrum West die Visitenkarte von SP-Models in die Hand. Das war 2013. Heute ist Machajdik 25 Jahre alt, hat bereits einen Psychologie-Bachelor in der Tasche und bald auch einen in Soziologie.</p>
<p>Begonnen hat alles mit einem erfolgreichen Elite-Model-Look-Casting im Sillpark. Von dort aus ging es nach Wien – zum Halbfinale und schließlich zum österreichweiten Finale. Dieses gewann sie. Kurzerhand ging es für Machajdik im November 2013 zum Weltfinale nach Shenzhen, eine Millionenmetropole in China, wo sie es unter die Top 15 schaffte – mit gerade einmal 17 Jahren und kaum Laufstegerfahrungen. Mentoren zum „richtigen“ Laufenlernen hatte Machajdik zuvor nie: „Am Anfang geht es gar nicht darum, was du kannst, sondern nur, ob du die gewünschten Maße hast“, sagt sie.</p>
<p>Die bloße Reduktion auf das Äußerliche steht natürlich schon lange in kritischer Diskussion. Während sich die Standardmaße in der Werbung verändern, ist eine Veränderung auf den Laufstegen noch nicht bemerkbar. Machajdik: „Ich persönlich profitiere davon – aber, das heißt nicht, dass ich den Trend in Richtung Diversität nicht gut finde.“</p>
<h2><strong>Mit internationalen Agenturen in Kontakt</strong></h2>
<p>Durch die Reise nach China kam sie in Kontakt mit internationalen Agenturen, welche ihr Türen für die kommenden Jahre öffneten. 2014 hat Machajdik maturiert und dann drei Jahre lang Vollzeit gearbeitet – also praktisch rund um die Uhr. Ein typischer Casting-Tag beginnt früh morgens. Wie lange er dauern wird und was einen genau erwartet, wissen die Models im Vorhinein selten. Größe: 179 cm, Haarfarbe: braun, Augenfarbe: blau. Das steht in Machajdiks Model-Buch, welches sie neben ein paar Snacks, genug zu trinken und High-Heels immer in ihrer Tasche mit sich führt. Wenn die Tür hinter ihr ins Schloss fällt, startet der „Casting-Marathon“. Anrufe der Agentur für neue Castings und Fittings stehen an der Tagesordnung. „Meistens ist alles ziemlich hektisch, aber ich versuche, ruhig zu bleiben“, sagt sie. Geduld ist eine Tugend, die Machajdik bald lernen musste, vor allem dann, wenn schon hunderte Models vor ihr beim Casting eintrafen und stundenlanges Warten angesagt war.</p>
<p>Das lange Warten und die Ungewissheit sind eine Schattenseite des Model-Dasein. Spontanität und Flexibilität sind ein Muss. Das macht es schwierig, langfristig zu planen. Ihren Freunden und ihre Familien kann sie selten sagen, wann sie wieder Zuhause sein wird oder wann es wieder los geht. „Es kann gut sein, dass ich heute Abend einen Anruf bekomme und morgen im Flieger sitzen muss“, sagt Machajdik. Mailand, Barcelona, Dubai, Paris, London und New York.</p>
<p>Manche Städte hat das Model lieben gelernt. Mailand, zum Beispiel, sei wie ein zweites Zuhause für sie geworden. In New York habe sie sich vom ersten Augenblick an wohlgefühlt, sagt Machajdik. Paris sei ihre Lieblingsstadt. Und nach einigen Anlaufschwierigkeiten möge sie mittlerweile sogar London.</p>
<h2><strong>Von den Bergen in die größten Modemetropolen der Welt </strong></h2>
<div id="attachment_16963" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-16963" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-16963" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/06/unipress_Viktoria-Machajdik_Instagram_Tonner-200x300.jpg" alt="" width="400" height="600" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/06/unipress_Viktoria-Machajdik_Instagram_Tonner-200x300.jpg 200w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/06/unipress_Viktoria-Machajdik_Instagram_Tonner-683x1024.jpg 683w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/06/unipress_Viktoria-Machajdik_Instagram_Tonner-768x1152.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/06/unipress_Viktoria-Machajdik_Instagram_Tonner-585x878.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/06/unipress_Viktoria-Machajdik_Instagram_Tonner.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-16963" class="wp-caption-text">Instagram Viktoria Machajdik</p></div>
<p>Ihre Karriere kann man von Anfang an als erfolgreich betrachten. Dabei hatte Machajdik vorher nie mit dem Gedanken gespielt, Model zu werden. „Als Kind wollte ich immer Volksschullehrerin werden“, sagt sie. Als die Frage fällt, ob sie den Job als Model empfehlen würde, zögert Machajdik. „Schwierig. Wenn, eher ab 18.“ Dem Druck, dem man ausgesetzt ist, standzuhalten, geht sowohl auf Kosten der Psyche, als auch auf die körperliche Ausdauer. Castings von früh bis spät sind vor allem bei den Fashion-Weeks nicht unüblich.</p>
<p>Wie bei GNTM sieht das Leben eines Fashionmodels allerdings nicht aus. „In der Show bekommt eines der 20 Mädchen den Job – im echten Leben sieht das total anders aus.“ Bei den meisten Castings ist es üblich, dass bis zu 1000 Bewerberinnen am Start sind – da ist es weder leicht, sich durchzusetzen, noch ist garantiert, dass du nach stundenlangem Warten den Job überhaupt bekommst. Es ist auch keine Seltenheit, mit Absicht lange aufgehalten zu werden, sodass man andere Castings von potentiellen Jobs verpasst.</p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2>Zwischen harter Realität und heiler Welt</h2>
<p>Zudem, sagt Machajdik, sei es nicht übertrieben, zu behaupten, dass mit den Models vor allem bei den Castings schlecht umgegangen wird: „Eigentlich wirst du wie eine Schaufensterpuppe behandelt – Kunden vergessen, dass du auch Essen und Trinken musst. Wenn Essen bestellt wird, wird meist davon ausgegangen, dass ein kleiner Salat ausreicht.&#8221;</p>
<p>Machajdik ist von Diäten und Essstörungen verschont geblieben: „Ich hätte nie für einen Job abgenommen – das war ein No-Go für mich“. Aber sie kennt auch Mädchen, denen es anders ergangen ist. Vor allem in den großen Modemetropolen wird man als Objekt behandelt. „Aber“, rudert Machajdik wieder zurück, „ich habe auch nette Menschen kennengelernt und positive Erfahrungen gemacht“. Ein Erlebnis ist ihr immer noch präsent: Eine Show bei einem Schloss direkt am Como See für Dolce und Gabbana. Mit Grinsen und „Prinzessinnen-Make-Up“ im Gesicht, Diadem und wunderschönen Kleidern.</p>
<p>Für ein Fashionmodel ist die Follower-Zahl auf Social Media nicht ausschlaggebend für eine erfolgreiche Karriere. Auf der Straße wird Machajdik nicht angesprochen, an der Uni können wir ungestört reden. Die Fotografen allerdings kennen sie sehr wohl. Nach einer Show in Mailand, staunte ihre Familie nicht schlecht, als im Blitzlicht Machajdiks Name wiederholt aus der Menge gerufen wurden.</p>
<h2><strong>Von Allein-sein… </strong></h2>
<p>Gewohnt wird mit anderen Models gemeinsam in einem Apartment. Was auf den ersten Blick als gute Gelegenheit erscheint, Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, erweist sich allerdings als gar nicht so leicht: „Investiere ich in eine Freundschaft, obwohl wir uns nur drei Wochen sehen und dann vielleicht nie wieder?“ Trifft man sich wieder, ist die Freude dafür umso größer.</p>
<p>Dennoch – die meiste Zeit ist man im Job alleine. Das bringt zwar enorme Selbstständigkeit mit sich, aber Freunde und Familie sind Zuhause. „Man erlebt viele coole Sachen, kann sie aber kaum mit anderen teilen“, sagt Machajdik. Auch weil ein Konkurrenzkampf zwischen den Models spürbar ist. „Ich erzähle nicht so gern von einem erfolgreichen Job, wenn ich weiß, dass meine Mitbewohnerinnen heute keinen hatten.“</p>
<h2><strong>… und vermissen…</strong></h2>
<p>Seit 2020 ist Machajdik in keinen Fashion-Weeks mehr mitgelaufen. „Ich vermisse den Moment auf dem Laufsteg“, sagt sie. Während unzählige Augen auf sie gerichtet sind, sind die Gedanken des Models schon bei den alltäglichen Wichtigkeiten des Lebens, wie: Wie komme ich nach der Show zum nächsten Casting oder was soll ich nachher essen?</p>
<h2><strong>… und Zukunftsplänen</strong></h2>
<p>Was die Zukunft mit sich bringt, weiß Machajdik noch nicht genau – so lange sie interessante rentable Jobs bekommt, möchte sie aber weiterhin neben dem Studium modeln: „Ich bin froh darüber, dass ich diese Chance in meinem Leben bekommen habe.“</p>
<p>Für sie ist alles gut gelaufen.</p>
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		<title>Innsbruck vs. Die Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 10:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innsbruck: Die kleinste Großstadt der Welt? Oder die weltweit größte Kleinstadt? Egal wie man’s sieht, die Tiroler Landeshauptstadt hat auf jeden Fall einiges zu bieten.  Unendliche Freuden in Innsbruck Sie&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Innsbruck: Die kleinste Großstadt der Welt? Oder die weltweit größte Kleinstadt? Egal wie man’s sieht, die Tiroler Landeshauptstadt hat auf jeden Fall einiges zu bieten. </span></div>
<p><span id="more-17000"></span></p>
<h3>Unendliche Freuden in Innsbruck</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Sie ist in alle Himmelsrichtungen von Bergen umgeben. 13 Skigebiete gibt es in der Region. Darunter die bei Freeridern beliebte Axamer Lizum, das familienfreundliche Rangger Köpfl und der 3.210 Meter hohe Stubaier Gletscher. 300 Pistenkilometer. 111 Bergbahnen. Die Vielseitigkeit ist riesig. Außerdem ist alles in kurzer Zeit erreichbar. Vor allem das Haus-Skigebiet der Innsbrucker, die Seegrube. Aber nicht nur zum Shredden, sondern auch zum Sonnen ist die Nordkette ein beliebter Spot. Und in den Sommermonaten stehen von hier oder der Stadt aus tausende Wanderrouten zur Auswahl. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Angebot allein macht es für jede andere Stadt unmöglich, mitzuhalten. Aber es ist nur ein Grund, warum Innsbruck der beste Ort zum Leben ist. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach einem ganzen Tag im Schnee ist es Zeit für Après Ski. Im “legendärsten Club der Welt”: die Mausefalle. Auf voller Lautstärke werden hier heimische Hits wie “Mama Lauda”, “Ich Bin Solo” und “Anton aus Tirol” gespielt. Schwitzend, schubsend, schaukelnd – alle singen, oder – ehrlicher gesagt – schreien mit. Wo sonst gibt es eine solche ausgelassene Atmosphäre?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Berlin. London. New York. Keiner kann damit konkurrieren. Natürlich haben sie alle mehr und größere Veranstaltungsorte. Aber haben sie kostenlosen Eintritt? Haben sie Ahoj-Brause mit Vodka? Haben sie die Bögen? Anreise mit dem Rad. Wird lässig getanzt in Skihosen oder Wanderschuhen? Nein. Die bekannte Partymeile ist einzigartig. Ein Techno-, Deep-House- und sogar Trance-Musik-Club neben dem anderen. Dazwischen ein Pizza-Mann, der Bosnawürstel in Pizzabrot serviert. Die vielleicht beste Hangover-Cure. Und für alle, die nicht drinnen sein wollen: Irgendwo läuft immer grad ein Rave… in der Sillschlucht, unter der Autobahn, draußen beim Flughafen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und sobald es warm genug ist, liegt Kranebitten nicht nur in der Sonne, sondern auch voll im Trend. Tagsüber wird hier geschwommen, gebräunt, gegrillt: saftiges Fleisch, vegane Wurst und blasse Haut. Abends wird groß gefeiert. Als Alternative nahe der Innenstadt bietet sich das Sonnendeck an. Auch hier kann man die Füße und die Seele über dem Inn baumeln lassen. Sogar Surfen ist hier eine Möglichkeit. Wildes Wasser statt hohe Wellen. Wer braucht Hawaii oder Kalifornien? Die australische Gold Küste, Jeffrey’s Bay in Südafrika und die Bukit Peninsula in Bali, Indonesien, sind doch alle mit Touristen überrannt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich hab’s gesehen. Ich kenn mich aus. Glaubt’s ma. I bleib gern dahoam. Pfiat-enk!</span></p>
<h3>Wieso ausgerechnet diese Kleinstadt?</h3>
<p>Es stimmt: Wenn die Sonne scheint, ist Innsbruck ein schönes Plätzchen. Zwischen Mietpreisen, die beinahe höher sind als die umliegenden Berge, stellt sich allerdings doch die Frage: Wieso ausgerechnet diese Kleinstadt? Willkommen geheißen werden hier vor allem die Wintersportelnden. Falls man (noch) nicht dazu gehört, wird einem nahegelegt, dies schleunigst zu ändern. Gelegenheit dazu hat man ja reichlich – auch wenn das bedeutet auf der Nase zu landen. Das kann einem auf der Piste passieren, oder auch auf den „fehlenden“.</p>
<p>Die Stadt ist „klein und fein“, man erreicht hier locker alles mit dem Rad. Aber man sollte sich der Gefahr, die von den mangelnden Fahrradwegen und der an Straßenbahnschienen umso reicheren Fahrbahn ausgeht, bewusst sein (nur ein Ratschlag nebenbei). Die größte Zeit des Jahres fröstelt es dich, wehe dem, der die Mütze über die Ohren zieht! Der „Windsbrucker“ Föhn beschert manch einem Kopfschmerzen, verstärkt werden diese fix durch den Tiroler Dialekt, woasch eh.</p>
<p>Beim Ausgehen lande ich persönlich immer nur in der Falle (wobei, da bin ich, glaube ich, selbst dran schuld). Die Kulinarik ist eher mau, wenn man von den Hipster-Lokalen nicht angetan ist… sogar die Nicht-Veganer haben irgendwann genug vom „Leberkas“. „Die Stadt hat so viel zu bieten!“, heißt es.</p>
<p>Ja, wer Langeweile, Sport und Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Für die Pension herziehen? Auf alle Fälle! Aber fürs Studium? Hier ist es weder übermäßig geil noch übertrieben uncool. Ein Mittelding aus kleiner Stadt und großem Dorf. Klar ist alles nicht nur schwarz und weiß – Innsbruck bleibt daher wohl grau.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der <a href="https://www.unipress.at/ueber-uns/archiv/mai-2022/">Mai/Juni-Ausgabe 2022</a>.</em></p>
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		<title>Die besten Orte in Innsbruck, um dem Prokrastinieren zu entkommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2022 11:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter Druck mag so mancher Diamant entstehen. Aber auch so manche Nerven werden überstrapaziert, Zusammenbrüche verursacht, Schreikrämpfe ausgelöst. Das ist weder gesund noch erstrebenswert – doch was tun? Nur die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Unter Druck mag so mancher Diamant entstehen. Aber auch so manche Nerven werden überstrapaziert, Zusammenbrüche verursacht, Schreikrämpfe ausgelöst. Das ist weder gesund noch erstrebenswert – doch was tun?</div>
<p><span id="more-16776"></span></p>
<p>Nur die Fleißigsten unter uns kennen es nicht: Die Seminararbeit ist in drei Tagen fällig. Oder man hat unglücklicherweise den dritten Prüfungsantritt vor sich. Meistens beides gleichzeitig. Klarerweise hört man gerade in diesen Momenten die ausgelassene Stimmung der Mitbewohner so nahe am Ohr, als würden sie direkt neben einem stehen. Die Tür, die dein WG-Zimmer von der Gemeinschaftsküche trennt, war noch nie so dünn wie dann, wenn du dich konzentrieren müsstest. Während deine beneidenswerten Mitbewohner „<em>Bella Vita</em>“ machen und du dich am liebsten anschließen möchtest, hält dich dein letzter Funken Vernunft zurück – die schiere Unmöglichkeit, dich jetzt nicht an deine Deadlines zu halten, läuft dir wie ein kalter Schauer über den Rücken. Und nebenbei kannst du ihnen ihre Partylaune schlecht übelnehmen. Eine Lösung wird gesucht. Wir präsentieren sie euch.</p>
<h3><strong>Psst – Bibliotheken als Zuflucht</strong></h3>
<p>Motivation zum konzentrierten Arbeiten findet man meistens in Gesellschaft von anderen Gestressten, die mit gutem Beispiel voran gehen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. In der Bib umringt von Mitstudierenden bleibt TikTok – eine von vielen Apps, die dir sonst deine kostbare Zeit raubt – ungeöffnet. Denn wer will schon einen schlechten Eindruck machen oder als handysüchtig abgestempelt werden? Wenn du es schaffst, einen guten Lernplatz zu ergattern, gibst du ihn zudem nicht so schnell wieder auf.</p>
<p>Bibliotheken und Lernplätze gibt es an allen Uni-Standorten. An der SOWI kannst du auch ohne Interesse an Wirtschaft deine Arbeit in Informatik schreiben, und es gibt einige Mediziner, die es in die Hauptuni-Bibliothek verschlägt. Den Standort kannst du also anhand dessen auswählen, welcher am schnellsten für dich zu erreichen ist. (Oder in der Hoffnung, Bekanntschaft mit deinem neuen Schwarm zu machen).</p>
<p>Und was, wenn die Uni-Bibliotheken voll sind? Nicht verzagen, auch dafür haben wir eine Lösung parat.</p>
<h3><strong>Ab ins Grüne – wenn dir die Decke auf den Kopf fällt </strong></h3>
<p>Falls es dir entgangen sein sollte: Der Sommer ist auch in Innsbruck angekommen. Also nimm deine Siebensachen und hau ab! Aber nicht allzu weit – das musst du nämlich gar nicht. Wenn der Lautstärkepegel deiner Mitmenschen dir extrem auf die Nerven geht und das ständige Eingesperrtsein, während draußen die Sonne scheint, deinen Gemütszustand trübt, dann lad den Laptop auf, schwing dich aufs Rad und lande im Grünen. Innsbruck hat viel zu bieten, was Natur anbelangt. Schon mal von der Mondscheinwiese gehört? Ob direkt am Inn, am Baggersee, im Hofgarten oder auch nur am Sonnendeck vor dem GEIWI-Turm… Mit frischer Luft um die Ohren vergehen Kummer und Sorgen. Oder es kommt zumindest frischer Wind in deine müden Gedanken.</p>
<h3><strong>Lerncafés in Innsbruck und wo sie zu finden sind</strong></h3>
<p>Apropos müde, keine Lust auf Automatenkaffee? Mit einem leckeren Getränk neben dir steigt nicht nur deine Motivation; gestärkt lernt es sich bekanntlich besser. Vorsicht ist nur geboten, falls du absolute Ruhe brauchst. Nicht in allen Bars oder Cafés ist dir das vergönnt. Aber: Kostenloses WLAN für deine Recherchen ist meistens garantiert! Zu empfehlen sind vor allem das Café Momo in der Wagnerschen Buchhandlung und das Café Galerie in der Pfarrgasse, oder du bequemst dich in eine Bäckerei nicht unweit von der Uni. Auf alle Fälle ist ein Tapetenwechsel nicht immer nur mühsam, sondern birgt oft auch Potenzial. Durch eine neue Umgebung kommt neue Inspiration. Bevor du den ganzen Tag deine vier Wände anstarrst und doch nichts aufs Papier bringst und Trübsal bläst, kannst du auch gleich das Zimmer verlassen (nimm fürs Gewissen aber deine Unterlagen mit). Und beim Nachhausekommen bringst du deinen Mitbewohnern kurzerhand euer liebstes WG-Getränk in Glasverpackung mit. Eine Win-Win-Situation für alle.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Capital of the Alps – Studieren, wo andere Urlaub machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2022 10:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zahl der Studierenden in Österreich steigt trotz – oder vielleicht auch wegen – der Corona-Pandemie weiter an. Was zieht die Studierenden ausgerechnet nach Innsbruck? Und noch viel wichtiger: Was&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/campus/capital-of-the-alps-studieren-wo-andere-urlaub-machen/">Capital of the Alps – Studieren, wo andere Urlaub machen</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Die Zahl der Studierenden in Österreich steigt trotz – oder vielleicht auch wegen – der Corona-Pandemie weiter an. Was zieht die Studierenden ausgerechnet nach Innsbruck? Und noch viel wichtiger: Was veranlasst sie zu bleiben?</span></div>
<p><span id="more-16755"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Immer mehr Schulabgehende entschließen sich dazu, ein Studium zu beginnen. Oft spielt bei dieser wichtigen Entscheidung nicht unbedingt die Wahl des Studiengangs die ausschlaggebendste Rolle. Vielmehr geht es den Erstis um ihre zukünftige Unistadt. Ob ruhig, pulsierend, naturnah oder inspirierend: Die meisten haben genaue Vorstellungen davon, wie sie aussehen soll. Dabei ist Innsbruck weit über die österreichischen Grenzen bekannt und lockt nicht nur die nahen Nachbarn an, wie Italien oder Deutschland, sondern auch Studierende aus der Ferne.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Über 350 Jahre hat die Uni Innsbruck bereits auf dem Buckel. Allerdings ist die Leopold-Franzens-Universität, 1669 gegründet, alles andere als altmodisch. Frischen Wind bringen vor allem die zahlreichen junge Menschen mit, die Jahr für Jahr ihretwegen in die Hauptstadt Tirols strömen. Innsbruck ist – mit ihren 130.000 Einwohnern – die fünftgrößte Stadt Österreichs. Davon sind rund 25.000 LFU-Studenten und Studentinnen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als eine Uni, die Brücken baut, bietet sie Raum für Entfaltungsmöglichkeiten wie kaum eine andere. Die Auswahl an Studiengängen ist beachtlich – man hat die Qual der Wahl zwischen 170 Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es werden einzigartige Schwerpunktsetzungen angeboten, so zum Beispiel das Studium der Erziehungswissenschaft mit Fokus auf Psychoanalyse/Psychotherapie. Studiengänge gibt es wie Sand am Meer. Für manche zahlt es sich besonders aus nach Innsbruck zu ziehen – unter anderem für Geologen. In kaum einer anderen Universität ist man dem Alpenraum so nahe. Auch die juridische Fakultät ist hoch angesehen. Außerdem sind die Standorte der verschiedenen Fakultäten weit über die Stadt verteilt, somit kommt man nicht umhin, die Stadt in all ihren unzähligen Facetten kennenzulernen.</span></p>
<h3>Auf nach Österreich</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">An der Uni Innsbruck ist jeder willkommen. Das macht sich bemerkbar. In kaum einem Studiengang sind ausschließlich Österreicher anzutreffen und auf den Unigängen wird nicht nur Deutsch gesprochen. Das Studieren in Österreich erweist sich im Vergleich zu anderen Ländern als unkomplizierter, der Zugang ist beispielsweise um ein Vielfaches einfacher als in Deutschland. Hier sind die meisten Studiengänge zulassungsfrei, es gibt keine Studiengebühren und keinen Numerus Clausus. Auch in Innsbruck ermöglicht die Universität jedem, mit wenigen Ausnahmen, was die Zugangsbeschränkungen betrifft, zu studieren. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Grundvoraussetzungen erleichtern zumindest die Entscheidung für das Studienland oft ungemein. Der vereinfachte Zugang bedeutet aber keineswegs, dass das Studium weniger anspruchsvoll oder nützlich ist. Ganz im Gegenteil sticht die LFU Innsbruck häufig durch ihre Qualitäten heraus. Die Uni ist &#8220;regional verankert und weltweit vernetzt“. Das zeigt sich im internationalen Ranking. Immer wieder beweist die Universität Innsbruck, dass sie zu einer der herausragendsten Forschungs- und Bildungseinrichtungen zählt. 2020/2021 belegte sie unter anderem weiterhin den 30. Platz im “International Outlook“ – Betonung auf “weltweit”.</span></p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-16759 aligncenter" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1700" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-scaled.jpg 2560w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-300x199.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-1024x680.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-768x510.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-1536x1020.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-2048x1360.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-1920x1275.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-1170x777.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-585x389.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/05/technik-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Vielseitigkeit, die sich sehen lassen kann</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der österreichische Westen zieht viele an – auch Österreicher:innen selbst bevorzugen gegenüber Wien und Salzburg öfter mal Tirols Hauptstadt. Zwar ist nicht zu bestreiten, dass hier der niedrigste Durchschnittslohn auf die höchsten Mietpreise trifft – nirgendwo in Österreich ist das Wohnen so teuer wie in Innsbruck – aber die Stadt bietet dennoch etliche Gründe, sie auszuwählen. Die Universität selbst wirbt auf ihrer Homepage mit zehn Gründen. Dazu zählt unter anderem natürlich auch die Lage – die Stadt ist bei weitem keine Metropole, aber genau das hat oft seinen Reiz. “Warum gerade Innsbruck?”, frage ich meine Kommilitoninnen. Yola ist aus Luxemburg, ihr stehen alle Türen offen: Frankreich, Deutschland oder über die europäischen Grenzen hinaus. Doch Innsbruck zog sie irgendwie an. Hier will sie bleiben, hier kann ihr Zuhause werden und hier merkt sie, dass sie bei der Wahl der Studienstadt die richtige Entscheidung getroffen hat. So ergeht es nicht nur ihr; auch Victoria, ursprünglich aus der Nähe von Stuttgart, ist von der Stadt angetan – ein einziger Besuch hat ausgereicht, um sie zu überzeugen: „Wegen der Berge, was sonst?“ </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ob Wandern, Skifahren, Klettern: Ein unermessliches Angebot an Sportaktivitäten zieht junge Menschen an. Sportbegeisterten geht in Innsbruck das Herz auf, die Nordkette ist aber auch vom Fuße aus sehenswert und auch Kulturinteressierte kommen in Innsbruck nicht zu kurz! Es gibt immer wieder unterschiedlichste Events. Ob Konzerte im p.m.k, Kabarett im Treibhaus oder ein Abend im Stadttheater – für jeden ist etwas dabei. </span></p>
<h3>Weiße Nächte</h3>
<p><span style="font-weight: 400;"> Schließlich kommen Studierende nicht nur zum Lernen nach Innsbruck – das Nachtleben darf also auch nicht zu kurz kommen. Für Nachtschwärmende hat die Stadt einiges zu bieten. Sogar Mittwochabends stößt man in der Altstadt, an den Ufern des Inns oder auch unter den Zuggleisen auf zahlreiche Studierende. In den Bögen reihen sich die unterschiedlichsten Bars und Clubs aneinander.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Innsbruck ist das, was viele suchen – eine Stadt mit Abwechslung, in der man die Menschen auch kennt. „In Berlin würde man untergehen, hier geh ich abends weg und erkenne bekannte Gesichter, die ich in der Uni schon gesehen hab“, sagt Yola. Innsbruck sei klein, man laufe sich ständig über den Weg und fühle sich wohler. </span>&#8220;Du bist nicht nur einer unter vielen, nicht nur eine Zahl. Hier gehörst du dazu&#8221;.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt unzählige gute Gründe, warum man Innsbruck als seine Studentenstadt auswählen soll. Neben den praktischen, wie die Nähe zur Heimat oder der perfekte Studiengang, der einen erwartet, ist es schlussendlich ausschlaggebend, seine eigenen Gründe zu finden. Ob das nun das Nachtleben, die Berge, die Ruhe, die Leute oder die Sprache sind, ist jedem selbst überlassen. Klar ist, hier kann man sich wohlfühlen und irgendwann wehmütig auf die sonnigen Studientage zurückblicken. Das hoffen auch Victoria und Yola. Weit weg von der Heimat liegen zwischen ihnen und den Bergen unzählige andere Unis, aber die sind nicht von Bedeutung. Hier haben die beiden, wie so viele andere Studierende auch, ihren Platz gefunden.</span></p>
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der <a href="https://www.unipress.at/ueber-uns/archiv/mai-2022/">Mai/Juni-Ausgabe 2022</a>.</em></p>
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		<item>
		<title>Spieglein, Spieglein in der Hand</title>
		<link>https://www.unipress.at/gesellschaft/spieglein-spieglein-in-der-hand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2022 11:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dating kann kräftezehrend sein, vor allem dann, wenn es einfach nicht klappen will. Tinder, Lovoo, Bumble, Grindr – Dating-Apps sollen Abhilfe schaffen. In letzter Zeit stelle ich mir immer wieder&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Dating kann kräftezehrend sein, vor allem dann, wenn es einfach nicht klappen will. Tinder, Lovoo, Bumble, Grindr – Dating-Apps sollen Abhilfe schaffen.</div>
<p><span id="more-16201"></span></p>
<p>In letzter Zeit stelle ich mir immer wieder vor, wie die beliebte Serie „How I Met Your Mother“ aussehen würde, wenn sie anstelle der frühen 2000er heute spielen würde. Wie viel Zeit würde sich Ted sparen (oder vergeuden), wenn er sich nicht allabendlich im MacLaren&#8217;s Pub auf der Suche nach seiner Zukünftigen die Nächte um die Ohren schlagen müsste. Alter, Hobbies, Ausbildung, Beruf – alles steht aufgelistet auf dem Bildschirm direkt vor seiner Nase. Das langwierige Ansprechen und Herausfinden, ob die Begehrte überhaupt seinen Ansprüchen entsprechen würde, fällt zumindest zu einem kleinen Teil weg.</p>
<h3>Digitale Flirtversuche</h3>
<p>Dating-Apps, oder groteskerweise auch das Internet (jede App ist eine Dating-App, wenn du creepy genug bist), überholen mittlerweile das Kennenlernen in Bars oder Discos – Barney ist eher nicht erfreut, denn „Have you met Ted“ kommt im Chat nicht so gut an. In den vergangenen vier Jahren hat sich die Anzahl der online entstandenen Beziehungen beinahe verdoppelt: 2018 waren es noch 23 Prozent, 2021 schon 43 Prozent. Laut einer im Winter 2021 von marktagent.at durchgeführten Studie ist es für 90 Prozent aller befragten 1.500 Österreicher*innen heutzutage ganz normal, jemanden im Internet kennenzulernen.</p>
<p>Nicht nur Tinders Gewinne steigen seit dem Launch vor mittlerweile fast 10 Jahren stetig; mehr und mehr Nutzer*innen laden sich die App auf ihr Smartphone. Aber was erhoffen sie sich dabei? Um das herauszufinden, fragt man am besten da, wo man sich Antworten erwarten kann: auf Tinder selbst.</p>
<h3>Zwischen One-Night-Stand, Ghosting und der vermeintlich wahren Liebe</h3>
<p>Ich wage den Selbstversuch, lade mir kurzerhand Tinder herunter und stürze mich ins Getümmel. Matches zu bekommen, ist auf Tinder gar nicht schwer – wenn man weiblich ist und nach Heteros sucht. Antworten zu bekommen, stellt sich hingegen bald als Herausforderung dar, überhaupt, wenn ich mit der Sprache herausrücke, dass ich Tinder wegen eines Artikels benutze. Meistens werde ich geghostet, also komplett ignoriert. Ein Phänomen, das sehr häufig vorkommt und sich alles andere als gut anfühlt.</p>
<p>Drei, vier Glückstreffer lande ich dann doch. Es gibt auch Matches, die bereit sind, mir meine neugierigen Fragen zu beantworten. Dabei kommen aber keineswegs Neuigkeiten ans Licht. Ich frage sie alle, warum sie auf Tinder sind, bekomme immer ähnliche Antworten. Das erste Match des Tages, das mir auch blitzschnell antwortet, ist Elias*, 23 Jahre. Er verrät mir, dass es im echten Leben gerade mit einem Mädchen nicht geklappt hat, als Reaktion darauf hat er sich die App geholt. Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die auf Tinder den passenden Deckel für ihren Topf finden, die meisten suchen aber (was nicht weiter verwerflich ist) nur nach einer Frischhaltefolie. Matthias*, 22, ein Match aus München, hat die App jetzt bereits schon das siebte Mal heruntergeladen. Er ist immer noch voller Hoffnung, dass es möglich ist, hier jemanden fürs Leben kennenzulernen.</p>
<p>In den ungewöhnlichen Jahren, die wir momentan erleben, wagen sich zunehmend mehr Menschen auf der Suche nach der wahren Liebe oder in der Hoffnung auf etwas Lockeres für zwischendurch auf Dating-Apps. Tinder wird beinahe als Synonym für Online-Dating verwendet und findet sich auf fast jedem Smartphone der 20-jährigen Singles. Dabei fällt auf, dass sich nicht nur Singles auf der App ihre Zeit vertreiben. Auf der Suche nach vermeintlichen Tanzpartnern oder „Saufbuddies“, streunen einige Profile durchs Netz, die nach reiner Freundschaft suchen. „Auf Tinder haben die nichts verloren“, meint Matthias. Freundschaft kann man hier, seiner Ansicht nach, nicht finden, und das Ganze auf keinen Fall zu ernst nehmen.</p>
<div id="attachment_16204" style="width: 1034px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-16204" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-16204 size-large" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-1920x1280.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/03/unipress-tinder-datingapps-tonner-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-16204" class="wp-caption-text">Bild: pexels</p></div>
<div class="bildunterschrift">Tinder findet sich auf beinahe jedem Single-Smartphone</div>
<h3>Wer nicht wagt, der nicht gewinnt</h3>
<p>Spielchen spielen – das ist die Tinder-Dynamik. Kurzweilige Flirts kann man finden, alles andere ist fast schon zu hoffnungsvoll. Versteckspielen, sich rar zu machen, gilt beim Onlinedating beinahe als Qualitätsmerkmal, ja nicht zu interessiert wirken, ja nicht zu bedürftig, das schreckt die meisten Menschen ab. „Hinterm Handy kann man sich verstecken und traut sich eher, etwas zu fragen“, beichtet mir Jonas*, 20. Ironischerweise ist es genau er, mit dem ich mich tatsächlich treffe. Wir landen im neu eröffneten Dunkin&#8217; Donuts. Gar kein schlechter Ort für ein erstes Date, „außer sie ist Diabetikerin und ich weiß nichts davon“, sagt Jonas.</p>
<p>Wie gut muss man jemanden kennen, bevor man sich auf ein Date mit der Person wagt? Und wie lange schreiben ist zu lange, sodass vielleicht keines mehr zustande kommt oder aber beide Seiten ein gänzlich verfälschtes Bild voneinander haben? Sollte es dann mal zu einem Treffen kommen, kann das auch ganz skurril enden. Meine Matches berichten mir von Dates, die eine Hausschildkröte und einen Koffer packenden Exfreund involvieren, bis hin zu bizarren Dreieranfragen, die direkt beim ersten Date im Café gestellt werden (und nebenbei auch angenommen wurden).</p>
<h3>Oberflächlichkeit und Selbstinszenierung</h3>
<p>Tinders Konzept, anhand von ein paar Bildern und eventuell einer kurzen Beschreibung entscheiden zu müssen, ob einem die Person gefällt oder nicht, hat zwei Seiten. Auf der einen Seite macht das endlose Hin-und-Her-Wischen süchtig – hinterm nächsten Swipe könnte dein Traumpartner auf dich warten. Gleichzeitig kann „aussortiert“ werden, was sowieso nicht passen würde. Auf der anderen Seite ist das System auch täuschend. Es geht im Grunde nur um Selbstdarstellung, teilweise wird Tinder sogar dafür genutzt, das eigene Instagram-Profil zu promoten. Die App ist oberflächlich, das ist klar. Im Vergleich zu anderen Dating Apps, wie zum Beispiel Bumble, bei der nur Frauen den Chat beginnen können, lässt Tinder seinen Nutzer*innen deutlich mehr Spielraum. Auch verfallen bei Tinder die Matches nicht bereits nach 24 Stunden. Man kann sie also regelrecht sammeln. Wenn man sich zu präsentieren weiß, und selbst nicht allzu wählerisch beim Rechts-Swipen ist, kommen dutzende Matches zustande. Quantity statt Quality. Aber was bringen diese unzähligen Treffer überhaupt? „Ein Boost fürs Selbstbewusstsein“, teilt mir Lukas*, 20, mit. Eine „Marktwert- Abfrage“ meint Elias. Danach kann die App gelöscht werden, mit neuem Selbstvertrauen in der Tasche.</p>
<h3>Ich bin dann mal weg</h3>
<p>Ich will Tinder nicht verurteilen. Viele der befragten Matches benutzen sie schon seit Jahren. Im Endeffekt ist es genauso eine App wie Snapchat oder Instagram, man muss sie für seine Zwecke einzusetzen wissen. Von Tinder habe ich persönlich allerdings schneller genug als gedacht. Die anfänglich freudige Erwartung, wenn das Handy vibriert und damit eine neue Nachricht signalisiert, schlägt bald in Genervtheit um. Die Oberflächlichkeit von Tinder wird mit der Zeit langweilig, die kurzweilige Ablenkung schlägt in Kopfschmerzen um. Ich lösche die App. Ciao, war nett.</p>
<p>*Namen redaktionell geändert</p>
<p><em>Dieser Beitrag erschien erstmals in der <a href="https://www.unipress.at/ueber-uns/archiv/maerz-2022/">März-Ausgabe 2022</a>.</em></p>
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		<title>1. a. o. UV-Sitzung: Zwischen Grabenkämpfen und Schulterschlüssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 11:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die erste außerordentliche Sitzung der Universitätsvertretung im Wintersemester 2021/22 hatte wieder einmal jede Menge Stoff für kontroverse Debatten. Besonders bei feministischen Themen flogen die Funken zwischen Opposition und Exekutive. Neben dicker Luft herrschte aber auch viel Einigkeit.</div>
<p><span id="more-15979"></span></p>
<p>Leistbarkeit, Inklusion und Transparenz – das waren die Stichworte bei der Sitzung vom 22. Feber. Auch diesmal musste sie wieder online stattfinden. Der ÖH-Vorsitzende Daniel Müller (AG) eröffnet pünktlich um 9:00 Uhr die 1. a. o. Sitzung der Universitätsvertretung im Wintersemester 2021/22. Nach Abklärung der üblichen Formalitäten, der Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der letzten Sitzung gibt Daniel einen kurzen Überblick über die letzten Monate: Im Treffen mit Landeshauptmann Günther Platter konnte die weitere jährliche Finanzierung der ÖH-Academy sichergestellt werden, die schon seit 2014 vom Land Tirol unterstützt wird. Auch ein Gespräch mit dem Wohnbauträger &#8220;Neue Heimat Tirol&#8221; stellte sich als sehr ergiebig heraus. Die ÖH Innsbruck wird die Vergabe der Studierendenwohnplätze übernehmen, die in den kommenden Jahren fertiggestellt werden sollen.</p>
<p>Auch über zwei Gespräche mit Vertretern der Universität Innsbruck wird berichtet: Im Treffen mit Rektor Tilmann Märk war vor allem die Corona-Situation für das kommende Semester ein wichtiges Thema. Im Treffen mit dem Vizerektor für Infrastruktur Wolfgang Streicher hingegen lag der Fokus besonders auf den Unisex-Toiletten sowie den möglichen ÖH-Räumlichkeiten im Neubau der Universität Innsbruck. Kurz angesprochen wird auch die ÖH-Semesteropening-Party, die im Oktober in der Music Hall Innsbruck stattfand. Die Music Hall war als Location zwar teurer, man sei sich als ÖH jedoch sicher, dass es in den kommenden Jahren möglich sein wird, Freundschaftspreise auszuhandeln.</p>
<h3>Anträge im allgemeinen Interesse der Studierenden</h3>
<p>Nach diesen einleitenden Tagespunkten kommt die Sitzung zu den Anträgen im allgemeinen Interesse der Studierenden. Dabei werden zunächst die vier vertagten Anträge der letzten Sitzung noch einmal vorgestellt und zur Abstimmung gebracht: Ein Antrag des VSStÖ zu mehr Transparenz auf der Website der ÖH Innsbruck sowie ein hierzu eingereichter Abänderungsantrag werden jeweils angenommen. Auch der Antrag auf mehrsprachiges ÖH-Infomaterial (mindestens auf Deutsch und Englisch) der GRAS und des VSStÖ sowie der dazugehörige Abänderungsantrag erreichen genügend Stimmen.</p>
<p>Auf kontroverse und hitzige Diskussion trifft der Antrag des VSStÖ zum konsequenten Gendern in allen schriftlichen Medien der ÖH Innsbruck. Alle Fraktionen sind sich zwar über die Notwendigkeit einer gendergerechten Sprache einig, dennoch gibt es rege Wortmeldungen zur Schreibweise an sich. Der Antrag wird schlussendlich mit den zehn Stimmen von AG und JUNOS abgelehnt, schlichtweg weil man sich am Ende auf keinen Abänderungsantrag einigen konnte. Man möchte zuerst die einheitlichen Regelungen vonseiten der Wissenschaft abwarten, so Daniel Müller (AG). Ralph Eichhübl (GRAS) zeigt darüber sein Unverständnis: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass die AG sowie die JUNOS gegen diesen Antrag stimmen, obwohl sie immer wieder hervorheben, dass ihnen Inklusion wichtig sei.“ Der Antrag zur transparenten Besetzung der Sachbearbeiter:innenpositionen des VSStÖ wird heiß diskutiert. Ein eingereichter Abänderungsantrag wird schlussendlich mit den zehn Stimmen von AG und JUNOS angenommen.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-15136 aligncenter" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate.png" alt="" width="3615" height="2959" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate.png 3615w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-300x246.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-1024x838.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-768x629.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-1536x1257.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-2048x1676.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-1920x1572.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-1170x958.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/11/UV-Mandate-585x479.png 585w" sizes="(max-width: 3615px) 100vw, 3615px" /></p>
<div class="bildunterschrift">Die Verteilung der 19 Sitze in der Universitätsvertretung</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Flut an neuen Anträgen in dieser UV-Sitzung beginnt mit einem Antrag des Vorsitzenden der Fachschaft Lehramt Jonas Pfurtscheller. Sein Anliegen zur Zusammenlegung der Studienvertretungen STV Lehramt Englisch und STV Anglistik und Amerikanistik wird einstimmig angenommen und von den Fraktionen beglückwünscht.</p>
<p>Weiter geht es in der Sitzung mit den neuen Anträgen des VSStÖ (13 an der Zahl): Der Antrag zur Abschaffung der Studiengebühren wird mit 17 Stimmen angenommen. Beim Antrag &#8220;Barrierefreie und anti-ableistische Universität Innsbruck&#8221; kommt es zu heißen Debatten. Besonders der vierte Punkt, der die Organisation eines Workshops zum Thema Barrierefreiheit und Anti-Ableismus für alle Mitarbeiter:innen der ÖH Innsbruck und alle Lehrpersonen der Universität Innsbruck vorsieht, steht im Mittelpunkt der Wortmeldungen. Am Ende werden der Hauptantrag und der Abänderungsantrag, der die Streichung des vierten Punktes vorsieht, angenommen. Der Antrag, der die Prävention von sexualisierten Übergriffen zum Inhalt hat, wird mit einer kleinen Änderung einstimmig angenommen. Irritation schuf nur der Antragsbetreff &#8220;Konsens ist sexy&#8221;. &#8220;Konsens ist nicht nur sexy, sondern necessary“, stellt Daniel Müller (AG) klar. Abgelehnt werden hingegen die Anträge, welche den neueingerichteten Blog &#8220;FUQS“ und den Instagram-Account @metoo_uibk bewerben sollten. Begründet wird diese Entscheidung damit, dass es gängige Praxis sei, dass sich Initiativen selber bei der ÖH melden, wenn sie beworben werden möchten.</p>
<p>Auch der Antrag „Namens- und Pronomenänderung an der Uni leicht gemacht“ wird intensiv diskutiert. Besonders der eingebrachte Gegenantrag steht im Fokus der Wortmeldungen, wird schlussendlich aber von AG und JUNOS angenommen.  Aus den Reihen der Opposition gibt es hierfür Kritik: &#8220;Ich habe gegen diesen angeblichen &#8216;Gegenantrag&#8217; gestimmt, da er sich inhaltlich nicht ausreichend vom Hauptantrag unterscheidet und außerdem die Bezeichnung &#8216;Alias&#8217; für nicht-amtliche Namen von Personen die Wichtigkeit des Anliegens herabsetzt&#8221;, so Tobias Köhle (VSStÖ). Ein Antrag zur Erstellung von Stickern für die Frauenhelpline sowie der Krisenhotline &#8220;Männerinfo&#8221; wird hingegen mit den zehn Stimmen von AG und JUNOS abgelehnt. Der Antrag zu „Leistbares studentisches Wohnen“ wird einstimmig angenommen, in weiterer Folge wird jedoch ein Abänderungsantrag vorgebracht, in welchem Teile des Originals gestrichen werden. Dieser wird ebenfalls mit den Stimmen von AG und JUNOS angenommen.</p>
<p>Mehrere Anträge vom VSStÖ werden von allen Fraktionen mitgetragen und einstimmig beschlossen: Die ÖH Innsbruck soll internationale Studierende bei der 2G/3G Regelung der Uni Innsbruck unterstützen. Zudem soll die ÖH auf den Black History Month auf Social Media aufmerksam machen und sich öffentlich gegen die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen aussprechen sowie sich klar gegen jeglichen Geschichtsrevisionismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus positionieren. Weiters soll sich die ÖH Innsbruck für die Rückerstattung der Studiengebühren seit dem Sommersemester 2020 einsetzen und dies auch vom Rektorat der Universität Innsbruck einfordern.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-15999 aligncenter" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/02/UNIpress-Titelblatt.png" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/02/UNIpress-Titelblatt.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/02/UNIpress-Titelblatt-300x169.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/02/UNIpress-Titelblatt-768x432.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/02/UNIpress-Titelblatt-585x329.png 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<div class="bildunterschrift">Rege Wortmeldungen (wm) beim Antrag &#8220;Inhaltliche Auseinandersetzung mit dem feministischen Kampftag am 08. März&#8221;</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der letzte Antrag der VSStÖ zur &#8220;Inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem feministischen Kampftag am 08. März&#8221; erhitzt am Ende nochmals die Gemüter: Es kommt zu regen Wortmeldungen, die nicht dem Antrag per se geschuldet sind, sondern der Formulierung &#8220;feministischer Kampftag&#8221;. Schlussendlich wird ein Gegenantrag eingebracht, welcher die inhaltlichen Punkte grob übernimmt, jedoch die Bezeichnung feministischer Kampftag mit &#8220;Weltfrauentag&#8221; tauscht. Diese Änderung des Begriffs wird von der Opposition stark kritisiert: &#8220;Ich finde es ein Armutszeugnis, den historisch gewachsenen Begriff &#8216;feministischer Kampftag&#8217; abzulehnen. Feministinnen haben jahrzehntelang für ihre Rechte kämpfen müssen&#8221;, so Simon Boehncke (GRAS). Der Gegenantrag wird schlussendlich einstimmig angenommen.</p>
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		<title>Zwischen Ikea Möbeln und sterbenden Pflanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 11:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kinderzimmer hinter sich lassen, ausziehen und Verantwortung im WG-Leben übernehmen ist nicht für jeden was, und schon gar nichts für schwache Nerven. Irgendwann wird es soweit sein und als&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Das Kinderzimmer hinter sich lassen, ausziehen und Verantwortung im WG-Leben übernehmen ist nicht für jeden was, und schon gar nichts für schwache Nerven. Irgendwann wird es soweit sein und als durchschnittlicher Student landest du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in einer Villa in der Höttinger Au.</div>
<p><span id="more-15815"></span></p>
<p>Willkommen in deiner ersten eigenen Wohnung! Die Strapazen der Wohnungssuche hast du erfolgreich hinter dir, den Mietvertrag unterschrieben und den Schlüssel in der Hand. Du bist frischgebackener Student und fest entschlossen, in eine WG zu ziehen. Die Gründe dafür können ganz vielseitig sein. Vielleicht wolltest du einen Tapetenwechsel, vielleicht findest du neben dem praktischen Grund der Kostenverteilung, dass es mit Anfang 20 nun wirklich an der Zeit ist, das traute Heim und deine liebgewonnene Komfortzone zu verlassen und dich in die Welt zu stürzen. Wenn wir dabei das kleine Problem außer Acht lassen, dass die Welt dich gerade gar nicht so gerne aufnehmen will, dann sollte deinem Abenteuer nichts mehr im Wege stehen.</p>
<h3><strong>Neue Stadt, neues Ich</strong></h3>
<p>Die Koffer sind gepackt, die Taschen stehen im Flur. Das ist nicht das erste Mal, dass ich meine sieben Sachen zusammenpacke, die Haustür hinter mir zuziehe und für eine Weile weg bin. Es ist aber wieder das erste Mal, seit einer gefühlten Ewigkeit, dass ich von Zuhause wegkomme, aus meiner Komfortzone, in der ich so gerne zu versinken versuche. Und da stehe ich nun, in einem (noch) eher kahlen Raum, in einer Wohnung, die meine Mitbewohnerinnen und ich nach langer, mühsamer Suche und etlichen Besichtigungen als die unsere erklärt haben, in einer Stadt, die ich noch nicht kenne. Ikea Kartons stapeln sich mehr oder minder stabil in der Ecke neben der Zimmertür, aber im Allgemeinen kann ich mir kaum vorstellen, dass ich die nächsten paar Jahre hier verbringen soll. Ich stehe da, sehe mich um und denke mir: „Das wird jetzt dein Zuhause werden.“ Es könnte zwar noch einige Zeit vergehen bis ich die Ikea „Songesand“ Kommode wirklich als meine eigene ansehe, eventuell sogar so viel, dass meine neuerworbene Monstera-Pflanze schon den Geist aufgeben wird (Rest in Peace, es tut mir leid), aber das sollte kein Hindernis darstellen – ich bin ausgezogen.</p>
<h3><strong>Ein Sprung ins kalte Wasser </strong></h3>
<p>Studentenzeit wird oft mit WG-Leben in Verbindung gebracht, und kaum jemand möchte diese Erfahrung missen, wird sie doch von so vielen rückblickend als die beste ihres Lebens dargestellt. Die Teenagerjahre neigen sich dem Ende zu und nicht wenige Erstsemestrige möchten weg von Zuhause, näher an die Uni, näher an das Leben. Dabei sind sich viele der Herausforderungen, die das Verlassen des Kinderzimmers mit sich bringt, nicht ganz bewusst.</p>
<p>Was bedeutet ausziehen? Kurz gesagt, vor allem Verantwortung übernehmen. Auch im Hinblick auf die neu gewonnenen Freiheiten. Wenn du deine Füße unter deinem eigenen Tisch hast, kann dir niemand mehr etwas vorschreiben. Niemand, nur du selbst. Wenn du geglaubt hast, dass du nach dem Lateinunterricht von Vokabeln lernen verschont bleiben wirst, hast du falsch gedacht – wer den Schritt zum Ausziehen wagt, lernt ein ganz neues Vokabular kennen. Zwischen Mietvertragsklauseln, die dir nichts sagen, Telefonaten mit deinem Internetanbieter, weil Netflix mal wieder hängt und Stromabrechnungskosten, die in die Höhe schnellen, kommen Probleme auf, die du plötzlich allein lösen sollst. Und das schaffst du meistens auch. Ausziehen gehört zum Erwachsenwerden dazu, und auch dass man anfangs noch wenig Ahnung von Wasserboilern, Stromkästen und der Abzugshaube hat. Selber putzen, selber kochen. Das machst du mit 20 wahrscheinlich nicht zum ersten Mal, aber eventuell das erste Mal auf dich allein gestellt, denn auch die Putz- und Lebensmittel müssen erst besorgt werden, und stehen nicht schon zum Greifen bereit. Vermisst du jetzt schon das Hotel Mama?</p>
<h3><strong>Von Horrorgeschichten bis zu Freundschaften, die fürs Leben halten</strong></h3>
<p>Wenn vom WG-Leben die Rede ist, dann erscheinen vor deinem inneren Auge höchstwahrscheinlich stapelweise Pizzaschachteln und 100 Glasflaschen mit fraglichem Inhalt. Putzpläne an der Wand neben dem Kühlschrank, an die sich keiner hält und die Klopapierrolle hat natürlich auch mal wieder niemand gewechselt. Reibereien, Uneinigkeiten und Partys während der Klausurenphase. Klare Grenzen und Regeln braucht es nicht nur Zuhause, ohne sie sind Streitigkeiten vorprogrammiert. Wenn man sich nicht ständig aus dem Weg gehen muss, lebt es sich leichter.</p>
<p>Durch die Pandemie haben Wohnungen einen ganz anderen Stellenwert bekommen als noch zuvor. Es ist 2022 und es kann gut sein, dass du zehn Tage lang das Haus nicht verlassen darfst. Dementsprechend spielen die Menschen, mit denen du dir eine Wohnung teilst, eine große Rolle. Im Vergleich zum Kinderzimmer zuhause, kann man sich seine Mitbewohner in einer Wohngemeinschaft sehr wohl selber aussuchen, und das sollte keineswegs leichtfertig geschehen: wenn man zusammenwohnt, dann lebt man auch gemeinsam. Mit meinen besten Freundinnen zusammenzuziehen war wohl die beste Entscheidung, die ich in den letzten Jahren getroffen habe. Die Stunden, die man gemeinsam verbringt, sind wertvoll. Die Zeit vergeht eh viel zu schnell, wie schade wäre es, sie mit Menschen zu verbringen, mit denen man sich nicht wohlfühlt.</p>
<p>Jetzt bin ich schon ein paar Monate in Innsbruck. Ob ich nun mein Kinderzimmer oder mein WG-Zimmer betrete, es läuft für mich aufs Gleiche hinaus. Ich bin Zuhause.</p>
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		<title>Kauft ein, Genossen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Lena Tonner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 11:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stell dir vor, dir gehört ein Supermarkt. Du bestimmst, was verkauft wird und von wem und wo die Ware kommt. Speis von Morgen ist eine Einkaufsgenossenschaft in Innsbruck und sie&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Stell dir vor, dir gehört ein Supermarkt. Du bestimmst, was verkauft wird und von wem und wo die Ware kommt. Speis von Morgen ist eine Einkaufsgenossenschaft in Innsbruck und sie zeigt, wie Einkaufen auch anders geht.</div>
<p><span id="more-15688"></span></p>
<p>Das Wort Genossenschaft haben die meisten von uns wohl schon mal gehört – es geht um einen Verband von Menschen, welche dieselben Ziele und Zwecke verfolgen, und deshalb entscheiden, sich zusammenzuschließen. Die Gleichung ist dabei ganz einfach und vor allen Dingen gar nicht neu. Die Idee zur Gründung von Genossenschaften reicht bis ins Großbritannien des 19. Jahrhunderts zurück. Anders als bei klassischen Unternehmen geht es bei Genossenschaften nicht um die Bereicherung einzelner Akteure, sondern um das Gemeinwohl aller Beteiligten. Durch das Einkaufen von größeren Mengen und das Auslassen von Zwischenhändlern gelangen sowohl Produzenten als auch Käufer in eine bessere Verhandlungsposition. Zusammen einzukaufen bedeutet, zusammen zu sparen. Aber nicht nur dieses Argument steht bei der Einkaufsgenossenschaft im Vordergrund, wie uns die Initiative von Speis von Morgen beweist.</p>
<h3>Mit ambitionierten Zielen und Zuversicht</h3>
<p>Speis von Morgen setzt auf Nachhaltigkeit. Den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen, erfordert jedoch oft auch Mut, Ausdauer und Tatendrang. Genau das haben acht Menschen bewiesen, als sie sich vor ziemlich genau einem Jahr bei Schneefall im Waltherpark zu einem ersten gemeinsamen Treffen zusammenfanden. Initiator der ganzen Sache ist Vinzenz Mell, der per Video-Botschaft den Aufruf zur Gründung eines gemeinschaftlichen Supermarktes im Herzen von Innsbruck verbreitete.</p>
<div id="attachment_15694" style="width: 410px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-15694" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-15694" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-225x300.jpg" alt="" width="400" height="533" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-225x300.jpg 225w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-768x1024.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-1152x1536.jpg 1152w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-1536x2048.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-scaled.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-1170x1560.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/2022-01-18-16_39_29.677-585x780.jpg 585w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-15694" class="wp-caption-text">Foto: Erik Winter</p></div>
<p>Noch in den Kinderschuhen steckend, will das Team hoch hinaus. Sie verfolgen eine Vision von transparentem und nachhaltigem Handel, das geht vor allem nicht allein. In diesem Sinne lautet ihr Motto: „Was eine:r alleine nicht schafft, das schaffen viele!“ Es klingt vielversprechend und zukunftsweisend. „Wir hatten von Anfang an ambitionierte Ziele“, erzählt Daniel Sperl, Stellvertretender Vorsitzender von Speis von Morgen. Mit großem gemeinsamen Engagement ist es ihnen kurz vor Weihnachten gelungen, das nötige Startkapital von 75.000 Euro zusammenzutragen. Mit der Von Morgen Genossenschaft betreten sie in Innsbruck Neuland im Bereich des Lebensmittel-Einzelhandels. Doch einschüchtern lässt sich das Team dadurch keineswegs – vielmehr sind sie davon überzeugt, dass durch die Mithilfe der mittlerweile 150 Mitglieder das nötige Knowhow zusammenkommt, um immer wieder neue Ideen auf die Beine stellen zu können.</p>
<h3></h3>
<h3>Unser Kaufverhalten überdenken</h3>
<p>Neben Nachhaltigkeit ist auch Transparenz ein weiterer wichtiger Punkt für Speis von Morgen. Dabei steht auch der Umweltgedanke im Vordergrund – so gut es geht Verpackungsmaterial zu vermeiden und auch die Lieferwege so kurz wie möglich zu halten. Dafür braucht es Produzent:innen, die die gleichen Wertvorstellungen haben und die Anforderungen einer ökologischen Landwirtschaft – dazu gehört zum Beispiel der Verzicht auf chemischen Dünger und Pestiziden – erfüllen können. Auch das Interesse an der Förderung von Regionalität und dem Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen steht im Vordergrund. Ziel ist es, immer mehr Produkte direkt von der Quelle zu beziehen. Mit der Zeit finden immer wieder Produzent:innen selbst ihren Weg zur Speis von Morgen. „Man merkt gerade bei kleinen Betrieben, dass sie nach Alternativen zur klassischen Vermarktung im Handel suchen“, betont Daniel. Viele der Mitgründer von Speis von Morgen beschäftigen sich bereits seit Jahren damit, ihre täglichen Lebensmittel aus kleinstrukturierter, ökologischer Landwirtschaft aus der Region zu beziehen. Dadurch bestanden bereits von Anfang an gute persönliche Kontakte zu einzelnen Betrieben. Die Suche nach weiteren Anbietern war damit aber nicht abgeschlossen, darüber hinaus haben sie sich gezielt nach weiteren biologisch zertifizierten Betrieben im Großraum Innsbruck umgesehen und sind auch fündig geworden.</p>
<div id="attachment_15692" style="width: 410px" class="wp-caption alignright"><img aria-describedby="caption-attachment-15692" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-15692" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-200x300.jpg" alt="" width="400" height="600" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-200x300.jpg 200w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-683x1024.jpg 683w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-768x1152.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-1024x1536.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-1365x2048.jpg 1365w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-1920x2880.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-1170x1755.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-585x878.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2022/01/www.erik-winter.com_5-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><p id="caption-attachment-15692" class="wp-caption-text">Foto: Erik Winter</p></div>
<p>Die sorgfältig ausgesuchten Produkte bieten sie mehrmals die Woche in der alten Trafik am Mariahilfplatz an, wo Laufkundschaft dazu eingeladen wird, einen Blick ins Schaufenster zu werfen, das mit vielfältigen Produkten bestückt ist.  Zwischen Karotten, Kohlköpfen, Speck vom Bauernhof und Naturjoghurt findet man auch Zitrusfrüchte. Die wachsen natürlich nicht in der Innsbrucker Umgebung, aber durch Kontakt mit einem sizilianischen Händler gelingt es auch ab und zu, saftige Orangen anzubieten. Ich schaue bei ihnen vorbei und merke gleich, dass sie mit sehr viel Freude bei der Sache sind. Die Leute bleiben gerne stehen, sind interessiert, wenn Vinz genaue Auskunft über die Herkunft und Auswahl der Produkte geben kann. Ganz fixe Preise haben sie momentan nicht, erklärt mir Erik, der das Projekt als Fotograf unterstützt und auch die Website gestaltet hat.  Er und Christina sind zwei motivierte junge Mitglieder, die heute helfen, die Passanten über Speis von Morgen zu informieren.</p>
<h3>Pläne und Herausforderungen</h3>
<p>„Als Gründungsgruppe sind wir nach wie vor ein relativ kleines Team und können daher immer nur Schritt für Schritt vorwärts planen. Mit dieser Strategie sind wir jedoch bisher schon sehr weit gekommen“, lautet Daniel Sperls Antwort auf die Frage, was in nächster Zeit auf die Genossenschaft zukommen wird. Die kommenden Monate werden ganz im Zeichen des Umbaus und der Einrichtung des Ladenlokals beim Metropolkino in der Innstraße stehen.</p>
<p>Das interessante am Markt ist vor allem das Konzept, den Mitgliedern 24 Stunden Zugang zu ermöglichen – rund um die Uhr also. Wenn etwas fürs Weihnachtsessen fehlt, kann es kurzerhand geholt werden, wie es Vinzenz in einem Video auf ihrer Instagram-Seite selbst demonstriert. Die Sorge über die üblichen Ladenschlusszeiten fällt weg, alles bequem und einfach.</p>
<p>Da es sich um einen genossenschaftlichen Laden handelt, wird er anfänglich nur für Mitglieder zugänglich sein, trotzdem will sich Speis von Morgen als ein offener Ort im Zentrum von Innsbruck positionieren und auch neuen Menschen als Inspiration dienen, ihr Einkaufsverhalten zukunftsfit zu gestalten.</p>
<p>Wenn die Initiative dein Interesse geweckt hat, dann schau gern online auf ihrer Website <a href="http://www.speisvonmorgen.at/">www.speisvonmorgen.at</a> vorbei.</p>
<p>&nbsp;</p>
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