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	<title>Glosse Archives - UNIpress</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
	<lastBuildDate>Sun, 16 Apr 2023 12:10:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Was die Medien uns verschweigen, während wir nicht zuhören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Isser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 10:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wirklich wichtigen Themen werden von den Medien ignoriert, wissen alle, die nie die Zeitung lesen. „Wieso berichtet ihr darüber nicht?“ Dutzende Kommentare konfrontieren den Instagram-Kanal der Zeit im Bild&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die wirklich wichtigen Themen werden von den Medien ignoriert, wissen alle, die nie die Zeitung lesen.</div>
<p><span id="more-19123"></span></p>
<div>
<p>„Wieso berichtet ihr darüber nicht?“</p>
<p>Dutzende Kommentare konfrontieren den Instagram-Kanal der <em>Zeit im Bild</em> mit ihrem Beitrag zur großen Medienverschwörung. Zensur. Lügenpresse. Die Wahrheit wird unterdrückt.</p>
<p>Wer die<em> ZIB 1</em> im Fernsehen gesehen hat, weiß, dass gerade gestern ein Fernsehsegment zu ebenjenem angeblich vernachlässigten Thema lief. Mehrminütig. Und sogar in Farbe. Aber das ist den Horden in den Kommentaren egal – zu Recht. Wer will schon GIS-Gebühren – oder diese neuartige Haushaltsabgabe – zahlen? Wer will sich noch tatsächlich vor ein TV-Gerät setzen, zu einer vorgegebenen Uhrzeit, total unflexibel? Oder wer will, Gott behüte, noch tatsächlich Zeitung lesen?</p>
<p>Immer weniger Menschen lesen Printmedien, die Verkaufszahlen der meisten Zeitungen befinden sich im Sturzflug. Die <em>Kleine Zeitung</em> bietet jetzt sogar allen ihren Redakteur:innen an, einvernehmlich das Dienstverhältnis zu beenden, um die Redaktion zu verkleinern. Sparen. Sparen. Sparen.</p>
<p>Schuld ist die Branche natürlich selbst. Sie ist outdated. Der moderne Medienkonsument hat Besseres zu tun, und auch verdient, als seine Fingerkuppen hinterlistigen Papierschnitten auszusetzen und seiner dopaminverwöhnten Aufmerksamkeitsspanne mehrere hundert Wörter am Stück zuzumuten (keine Sorge, diesen Text habt ihr bald geschafft). Beherrscht er zwar alle relevanten Anglizismen, ist das Wort <em>Holschuld</em> ihm fremd.</p>
<p>Die Nachrichten des Tages haben gefälligst zu ihm zu kommen. Dabei haben die <em>News </em>(im Englischen übrigens ein Einzahlwort, aber so genau nehmen wir es nicht) essenzielle Kriterien zu erfüllen: Kleine Happen, vorgekaut, leicht verdaulich. Ausreichend verkürzt, mit dem angebrachten Ausmaß an Empörung. Perfekt personalisiert und poliert. Eine Echokammer mit Hammer Akustik.</p>
<p>Gut, manchmal posten Online-Medien schon über ein Thema, und man verpasst es einfach. Aber auch das ist eine gezielte Vertuschungstaktik, eine Algorithmus-Verschwörung der Rundfunk-Zensoren im Sinne der glaubhaften Abstreitbarkeit. Sichtbarkeit beginnt erst dort, wo das Auge nicht mehr entkommen kann.</p>
<p>Deswegen haben wir auch alle Amplifier zu sein. Schließlich tragen nicht mehr nur die Medien die Verantwortung, sondern jeder einzelne von uns mit einer Plattform. Du hast Putin seit längerem nicht mehr auf Instagram verurteilt? Hast Xi Jinping auf Twitter nicht Paroli geboten? Dann hältst du die Tyrannen der Gegenwart im Amt. Was sind Weltreiche gegen weltweite Reichweiten?</p>
<p>Schäm dich. Und krieg gefälligst den Mund auf.</p>
<p>Und wenn du denkst, die Medien würden tatsächlich über die wichtigen Dinge berichten, liest du wahrscheinlich noch die Zeitung. Get with the times.</p>
</div>
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		<title>Städtisches Radfahren als Extremsport</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Westrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 11:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fahrradwege können in Innsbruck ganz unterschiedlich genutzt werden. Sie fungieren als buchstäblich alles. Als Parkplatz, als Rennstraße, als Ort für Fotoshootings, als Ort zum Verweilen. Als beliebte Route von Elektroscooter&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Fahrradwege können in Innsbruck ganz unterschiedlich genutzt werden. Sie fungieren als buchstäblich alles. Als Parkplatz, als Rennstraße, als Ort für Fotoshootings, als Ort zum Verweilen. Als beliebte Route von Elektroscooter und Autos. Verkehrstechnisch sind sie eine Anomalie. Auf ihnen gibt es keine Gesetze. Nur Chaos.</div>
<p><span id="more-17766"></span></p>
<p>Sucht man den typischen Innsbrucker Adrenalinkick, wenn der Berg gerade aber zu weit entfernt ist, kann man sich auch mit dem Fahrrad an den Regenbogen-Zebrastreifen vorbei wagen. Genauso wie im hochalpinen Bereich kann man sich hier lebensmüde bewegen und den nötigen Puls erreichen. Die eine Hand immer in Bremsennähe, Augen wachsam auf alle sich bewegenden Objekte. Besonders spaßig wird’s neben großen Gefährten wie Bussen. Geht’s um eine Kurve, dürfen Radfahrende ein gefährliches Spiel mit der Vorderflanke des Busses spielen.</p>
<p>Sonst machen auch Wettrennen mit der Straßenbahn Laune, zwischen deren Schienen der Radweg immer wieder verläuft. Ein Meter Platz wird zur Verfügung gestellt… in dem Herumgeeier (Schwankungen) zum Beispiel durch starken Föhnwind, alkoholische Anheiterung oder einen gesunden Schulterblick strukturell ausgeschlossen wird. Die deutsche Sprache wird zudem noch bereichert durch neue hippe Ausdrücke – wie das sogenannte “Dooring”. Heißt: Sich öffnende Autotüren, die Radfahrende umreißen. Mit deren Hilfe bekommen die neuen Gefahren einen Namen.</p>
<p>Durch genügend Erholungsmöglichkeiten auf den Radwegen kommt man in Innsbruck aber kaum ins Schwitzen. Ob man nun aufgrund von auf Pausen angelegter Ampelschaltung oder von ein- und aussteigenden Passagieren der Busse und Straßenbahnen Luft holen kann: Fahrradfahren in Innsbruck ist ein toller Kontrast zum sonst so schnellen und hektischen modernen Leben.</p>
<p>Zudem ist die Geschwindigkeit beim Fahren reguliert – zwar nicht durch Verkehrsschilder, sondern durch sich langsam bewegende Fahrradfahrende. Häufig erlebt man ein Gefühl von Gruppenzugehörigkeit in der langen Schlange, in der es niemand wagt, auf dem schmalen Radweg zu überholen. So kann man sich in Wertschätzung der Umgebung üben und die Umwelt aktiv wahrnehmen.</p>
<p>Auch die Kreativität wird auf dem Fahrrad gefördert. Plötzlich endende Radwege, Überwindungen von Gehsteigkanten und weitere spannende Herausforderungen regen das Gehirn zum schnellen Denken und Handeln an. Lösungsorientiertes Radfahren kann zur Steigerung des Selbstbewusstseins anregen! Schließlich kann man sich sonst schwer im Verkehr durchsetzen. Endlich kann man es sich auch mal erlauben, sich gegen die Regeln zu verhalten. Schließlich geht es hier um Selbstschutz und um den Ankommenswillen – weshalb auch die bravsten Menschen mal in den Genuss der illegalen Tätigkeiten kommen dürfen.</p>
<p>Zum Ausbau der Radwege kann es aber natürlich nicht kommen, denn die Berge sind im Weg. Ein Verteilungsproblem kann es nicht sein, schließlich ist die allgemeingültige Autodominanz unbestritten.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wiener Schmäh verstehen nur die Wiener</title>
		<link>https://www.unipress.at/gesellschaft/wiener-schmaeh-verstehen-nur-die-wiener/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa Schmitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 10:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichs Hauptstädtler sind stets leiwand unterwegs. Unter ihnen zu leben, ist allerdings nicht immer einfach. Eine Bilanz. Wien ist perfekt. Perfekter als die Wiener.  Grantig. Störrisch. Garstig. &#8220;Tachinierer, Owezahrer und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Österreichs Hauptstädtler sind stets leiwand unterwegs. Unter ihnen zu leben, ist allerdings nicht immer einfach. Eine Bilanz.<span id="more-16344"></span></div>
<p>Wien ist perfekt. Perfekter als die Wiener.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Grantig. Störrisch. Garstig.</p>
<p>&#8220;Tachinierer, Owezahrer und Sozialschmarotzer&#8221; – Schmähworte, die einst Sebastian Kurz parat hatte, um die Wiener zu beschreiben. Beschrieben hat er sie damit als: faul. Den Vorwurf, bloß billiges Wien-Bashing zu betreiben, schmetterte er mit dem Argument ab, ja selber Wiener zu sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Was Basti kann, kann ich auch. Darf ich?</p>
<p>Raunzen. Meckern. Knatschen. Im Wien der Wiener gehört das dazu. Es ist normal.</p>
<p>Auch dass überall, zu jeder Uhrzeit, wie am Schlot geraucht wird. Eine positive Seite: Wenn man beim Ausgehen mal ein Feuer für eine Tschick braucht, steht sicher ein williger Anbieter vor der Bar. Oder umgekehrt: Es wird einem eine extra Tschick fürs Feuer angeboten. Auf diesem außergewöhnlich freundlichem Austausch basieren ganze betrunkene Freundschaften.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>“Ur” anstrengend im Alltag</h3>
<p>Aber mit den Wienern ist nicht immer alles leiwand, soll heißen: großartig. Wiener sind nämlich &#8220;ur&#8221; anstrengend im Alltag.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>In der U-Bahn wird geschubst, gedrängt, gerumpelt. Hier werden FFP2-Masken oft nur als Modestatement auf dem Kinn getragen. Um Raucher hängen kalte, stinkende Rauchschwaden. Einer isst immer gerade einen auf den Boden saftelnden Döner. Einer schwitzt noch die Kiste Ottakringer vom Vorabend aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Parks und Straßen sind voller Hundescheiße. Obwohl die Herrchen und Frauchen fürs Gackerl immer ein Sackerl dabei haben sollten. Rush-hour dauert in Wien den halben Morgen und den ganzen Abend. Bei Sonne und bei Regen manövrieren viele Wiener ihre Karossen als hätten sie noch nicht richtig Autofahren gelernt und fühlten sich vom Großstadt-Verkehr schlicht überfordert. Unkontrolliert fahren sie auf zwei Spuren. Biegen willkürlich ab, ohne zu blinken. Hupen vor roten Ampeln stehende Autos an. Linienbusse demonstrieren gerne das Recht des Stärkeren und Straßenbahnen kommen von allen Seiten. Fußgänger rennen über die Straße, während sie vertieft in ihr Smartphone schauen, aber nicht auf den Verkehr achten. Fahrrad- und, seit ein paar Jahren, E-Scooter-Fahrer meinen, stets Vorfahrt zu haben, und so düsen sie auch irre durch die Gegend. Dabei sind für alle immer nur die anderen die Trottln und denen wird gerne beschieden – geh scheißen!</p>
<p>Stets leiwand unterwegs.</p>
<h3>Aufgeblasen und wichtigtuerisch</h3>
<p>Den Wiener Schmäh verstehen nur die Wiener. Sie lieben das Morbide. Am lustigsten finden sie sich, wenn sie über Personen herziehen, die nicht Hauptstädtler im Ursprung sind. Da gilt jede abfällige Bemerkung als gelungener Scherz. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Rest von Österreich kann sich mit einer solchen Haltung nicht anfreunden. Sie finden die Wiener aufgeblasen, wichtigtuerisch, arrogant. Aber was wär das für ein Rest von Österreich ohne sein Wien – braucht doch jeder jemanden, auf den er so richtig schimpfen kann, und zumindest ist man sich darin einig, Schuld &#8220;sein allerweil de in Wien untn&#8221;&#8230; Das merke ich andauernd, weil ich ja selbst Wienerin bin. Aber da sag ich nur: &#8220;Oida, beschwert’s Euch doch beim Salzamt!&#8221;</p>
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		<title>Einen Tiroler erkennen, wenn man ihn sieht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Jakober]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 10:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die typischen Tiroler sehen anders aus, als man denkt. Eine ethnographische Untersuchung zu ihrem &#8220;wahren&#8221; Erscheinungsbild. Urbanisierung, Modernisierung und der Rückgang von Erzkatholizismus und -konservatismus haben die Bestände des Stereo-&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die typischen Tiroler sehen anders aus, als man denkt. Eine ethnographische Untersuchung zu ihrem &#8220;wahren&#8221; Erscheinungsbild.</div>
<p><span id="more-16298"></span></p>
<p>Urbanisierung, Modernisierung und der Rückgang von Erzkatholizismus und -konservatismus haben die Bestände des Stereo- und Archetyps des Tirolers immer weiter geschmälert. Letzte Reservate finden sich noch in den hintersten Herrgottswinkeln der vielen schattigen Täler Tirols, in die die Aufklärung auch nach zweihundert Jahren noch recht wenig Licht hat bringen können. Gottverlassen sind im wörtlichen Sinne demnach eher die großen Niederungen. Verlassen sind das Inntal und die anderen größeren Talschaften aber nur vom Urtiroler Typen – verdrängt wurde er von einem neuen. Die umgebenden Skigebiete, Mountainbike-Trails und die Universitäten von Innsbruck scheinen ihm ein bestens geeignetes Habitat zu bieten.</p>
<p>Erste Vorkommen wurden schon vor einigen Jahren in der Landeshauptstadt gesichtet. Phänomenologisch sind große Unterschiede zum Stereotyp zu erkennen. Der archetypische Tiroler trägt Vollbart, Trachtenhut und Lederhose – Kritiker behaupten allerdings, dass es diesen idealtypischen Urtiroler gar nie gegeben habe, die Beschreibung treffe einfach verdächtig genau auf den Tiroler „Volkshelden“ Andreas Hofer oder die Models der Tirol-Werbung zu.</p>
<p>Ein eindeutiges Erkennungsmerkmal der <em>neueren</em> Tirolerinnen und Tiroler ist die typische Kopftracht. Es handelt sich dabei um ein ähnliches Konzept wie das der herkömmlichen Mütze – allerdings gehen diese Kopfbedeckungen nicht bis über die Ohren, die klimatische Determiniertheit wird hier von einer – zugegeben, etwas irrsinnigen – kulturellen Eigenart überprägt. Kombiniert wird das ganze mit zu weiten und zu kurzen Hosen, die den Blick auf weiße Socken freigeben.</p>
<p>Vor allem bei den jüngeren Exemplaren der Neo-Tiroler ist diese Tracht zu beobachten – selbst die tiefsten Temperaturen vermögen nicht zum Tragen wärmerer Mützen zu verleiten. Umgekehrt bleiben sie auch im Sommer wie angewachsen. Die eigenartige Verkürzung der Kappen dient möglicherweise also auch der ganzjährigen Verwendung. Eine verwegenere Theorie mutmaßt jedoch auch, dass unter den fest verankerten Mützen eine recht chaotische Haarpracht verborgen liegt – bedeckt werden die Haare aus dem einfachen Grund, dass sie dann weniger Pflege bedürfen.</p>
<h3>Home of Lässig</h3>
<p>Eine gewisse Lässigkeit – um nicht Nachlässigkeit zu sagen – liegt den neueren Arten in Tirol aber insgesamt. Wer in Innsbruck als elegant gekleidet gilt, der kommt in anderen Städten nicht einmal in ein Casino rein. Wer hier eine Krawatte trägt, der steht unter dem Verdacht, ein Jus-Absolvent, ein Großkapitalist oder auf dem Weg zu einer Faschingsfeier zu sein. Der Sportsgeist vieler Bewohner Tirols drückt sich nämlich auch im Kleidungsstil aus. Sweater, atmungsaktive T-Shirts und der Fitness-Tracker am Handgelenk sind so etwas wie die Uniform. <em>Survival of the fittest</em> bekommt in Tirol eine ganz eigene Bedeutung, fit muss man hier vor allem beim Bergsport sein.</p>
<p>Auch wenn ungeschriebene Konventionen einmal zum Tragen eines Hemdes oder einer Bluse zwingen sollten – die Füße stecken trotzdem in den Trekkingschuhen. Auch diese, so könnte man vermuten, werden das ganze Jahr über getragen – was da drin aber versteckt wird, das wollen wir gar nicht so genau wissen.</p>
<p>Die Lässigkeit macht die Tiroler Bevölkerung aber auch zu recht angenehmen Gesellen. Solange ihnen niemand das Kletterzentrum oder die Skitourenroute sperrt, kommt man blendend mit ihnen aus.</p>
<p>Sie sind ein lustiger, toleranter, aber auch ein bunter Haufen. So augenfällig die halben Mützen als Erkennungsmerkmale auch sind, neuesten Erkenntnissen zufolge gibt es beinahe unzählig viele Subtypen der Tiroler, die auch die Hobby-Ethnographen interessieren. Tiefergehende, partizipative Untersuchungen erleben momentan einen Boom, besonders tief wird dabei direkt im Forschungsfeld, in den wieder gut gefüllten Bars und Lokalen, ins Glas geschaut – eben angewandte Wissenschaft.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien auch in der <a href="https://www.unipress.at/ueber-uns/archiv/mai-2022/">Mai/Juni-Ausgabe 2022</a>.</em></p>
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			</item>
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		<title>Der blau-gelbe Alptraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Jakober]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 12:07:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unermesslich hohen Hallen türmen sich in einem blauen Möbelhaus mit gelben Lettern die Regale, Stühle und Lampenschirme, von denen unsere Heime heimgesucht werden – in Innsbruck und auf der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">In unermesslich hohen Hallen türmen sich in einem blauen Möbelhaus mit gelben Lettern die Regale, Stühle und Lampenschirme, von denen unsere Heime heimgesucht werden – in Innsbruck und auf der ganzen Welt.</div>
<p><span id="more-15877"></span></p>
<p>Zumindest alljährlich zum Start des Wintersemesters fluten die Studierenden nicht nur die Stadt – in normalen Jahren auch die Hörsäle und die Lokale Innsbrucks – Wellen, nicht nur von Erstsemestrigen, schwappen in den Südosten Innsbrucks. Eine Gegend der Stadt, die nur wenig einladend scheint, ist die Zeit für einen Badeausflug am Baggersee erst einmal vorüber.<br />
Aber wie irre Insekten um einen Quell wärmenden Lichtes schwärmen Scharen angehender Studierender – oft mit ihren Eltern im Schlepptau – in das Gewerbegebiet im Südosten. Was sie lockt, ist der Duft von litauischen Pressspanplatten, überzogen mit einem Schimmer schwedischen Designs. Oft noch bevor das neue Zimmer in der neuen Stadt überhaupt betreten wurde, führen die Schritte junger Studierender sie ganz unweigerlich in die Hallen eines skandinavischen Möbelhauses. Es ist das Mekka der Inneneinrichtung, zu dem diese jungen Leute pilgern. Aber anders als die muslimischen Gläubigen, die am Ziel ihrer Wallfahrt die Kaaba siebenmal umrunden, steuern die kaufwütigen Kunden dort ihre Einkaufswägen durch das Labyrinth im Inneren des quaderförmigen Gebäudes, stets sicher geleitet durch vom Himmel geschickte Pfeile, die ihnen den Weg weisen, den ihre Füße tun sollen.</p>
<p>Wenn der Tempel ihrer Verehrung sie schließlich aus den Tiefen seiner Parkgarage ausspuckt, sind die Kofferräume der Anhänger dieses nordischen Kultes bis obenhin angefüllt mit in Karton verpackten Reliquien.<br />
Angekommen im trauten Heim, bekommt dieses erst mit dem Aufstellen der eben erworbenen Möbel sein vertrautes Aussehen – das vertraute Antlitz, wie es die Studentenstadt zu Tausenden kennt. In den unzähligen WG-Zimmern in den winzigen Wohnheimbuden und zuletzt auch in den vollgestopften Kellerabteilen spiegelt sich von allen Seiten das nüchterne schwedische Design. Jeder der Bewohner dieser 1000 Zimmer will sich seine Heimstatt so persönlich wie möglich gestalten – und weil sie alle in persona zum gleichen Möbelhaus geströmt waren, ist die einzige persönliche Note ihre eigene Person.</p>
<h3>Staubige Gesellen</h3>
<p>In der Mitte des Raumes nun macht sich das Herzstück, der Götze der frommen Pilger breit. Als Raumteiler steht es dort. Ein Regal in seiner Form so vollendet wie ein… nein, es ist eine Klasse für sich, da kommen keine Vergleiche heran. Das <em>Kallax</em>-Regal. Würde man einem Kleinkind einen Stift in die Hand und den Auftrag geben, ein Regal zu zeichnen, das wäre das erwartbare Ergebnis. Plumpe Außenseiten, dick wie eine Eichenbohle und doch mit nichts gefüllt als Luft und Hartkarton. Die Fächer zwanghaft angeordnet wie eine Gefängniszelle neben der anderen. Platz genug für alles Mögliche – so richtig passend für überhaupt gar nichts. Einzig die – selbstredend im schwedischen Möbelhaus erwerblichen – Kisten und Fächer, scheinen, nein, <em>sind</em> für die leeren Quadrate des <em>Kallax</em> gemacht.</p>
<p>Zum <em>Kallax</em> in der Mitte gesellt sich höchst passend auch <em>Billy</em>, der verzogen und schief zusammengeschraubt an der Wand lehnt. <em>Knappa</em> baumelt von der Decke und spielt Tag und Nacht Fangen mit den quirligen Staubkörnern. Gewinnt jedes Mal. Seit Jahren, seit der Vor-vor-vor-Mieter sie dort aufgehängt hat, ist <em>Knappa</em> unbesiegt – ihre Trophäen abzustauben, hat sich nie jemand die Mühe gemacht, solange ihr trübes Scheinen noch das des Laptops auf dem schmalen <em>Micke</em> in der Ecke übertrifft.<br />
In diesem Dämmerlicht, das den langen skandinavischen Winter in unseren Breiten das ganze Jahr über erlebbar macht, vergeht die Zeit fast wie unbemerkt. Zwar zeigt <em>Rusch</em> an der Wand sie gewissenhaft an, aber irgendwann erlöschen ihre Kräfte, und weil ohnehin niemand ihr Beachtung schenkt, bleibt sie dort über der Tür hängen, immer präzise auf den Zeitpunkt ihres Verlebens deutend.</p>
<p>Die Zeit in diesem Zimmer misst sich in anderen Dimensionen. Ein ganzes Leben seiner Möbel geht vorbei, ohne dass es jemandem auffiele. Aber der Punkt kommt, an dem <em>Billy</em> die Kräfte verlassen, <em>Micke </em>unter der Bücherlast einen Zusammenbruch erleidet und bei <em>Knappa</em> die Lichter ausgehen.</p>
<p>Es wird Zeit für einen Neuanfang, zu lange schon ist die Welt außen vor geblieben. Und das Tor zur dieser Welt ist blau, verziert mit gelben Lettern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Piefkesaga ohne Ende</title>
		<link>https://www.unipress.at/gesellschaft/piefkesaga-ohne-ende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rosa Schmitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 14:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz Corona – die Deutschen sind in Österreich allgegenwärtig. In den Städten, auf den Pisten, in den Universitäten. Laut. Besserwisserisch. Anmaßend. Verhaltensauffällig. Notorische Quasselstrippen. Die Deutschen. Sie nerven allgegenwärtig. Wo&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Trotz Corona – die Deutschen sind in Österreich allgegenwärtig. In den Städten, auf den Pisten, in den Universitäten.</div>
<p><span id="more-15732"></span></p>
<p>Laut. Besserwisserisch. Anmaßend. Verhaltensauffällig. Notorische Quasselstrippen. Die Deutschen. Sie nerven allgegenwärtig. Wo sie auftauchen, ist ihnen nur schwer zu entkommen.</p>
<p>Schon die Aussprache. Zungenschläge wie an Wetzsteinen geschliffen. Sätze schlagen wie Peitschenhiebe. Jedes Wort wird belehrend artikuliert. Dialektsprecher – Ösis überhaupt – gelten als Menschen zweiten Grades. Sie meinen, das sei “schön sprechen”. Sie halten uns offenbar für Bauerntrampel und “Provinz-Puper”. Und benehmen sich wie Kolonialherren.</p>
<p>Sie wollen uns ihre Wortwahl aufzwängen. Kartoffel, Tüte, Sahne. Kafffee.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Tut doch in den Ohren weh. Am Schlimmsten ist aber, wenn sie so tun, als könnten sie österreichischen Dialekt sprechen und sich dann noch lustig vorkommen. Dabei sollten sie es einfach lassen. Aus Deutschen werden keine Österreicher. Dazu pflegen sie zu sehr ihre mitgebrachten Macken.</p>
<p>Sie sind geborene Beschwerdeführer. Und außerdem knauserig. In Restaurants hört man sie allenthalben lautstark klagen: “Wieso muss ich fürs Leitungswasser zahlen!?” Wer will ihnen da recht geben.</p>
<p>Die Schrecken auf der Piste. In der Schlange zum Sessellift atmen sie einem schon bedrohlich in den Nacken, fahren die Ellbogen aus, walzen keuchend vorwärts, drängen andere zur Seite, stoßen ihnen Skistöcke in die Waden. Gemütlichkeit kennen sie nur als Wort. Sie wollen möglichst schnell zur Abfahrt. Wo sie dann im Schneckentempo die gesamte Breite abfahren, ohne zu schauen.<span class="Apple-converted-space">  </span>Und wenn’s sie auf die Goschen haut, weil sie einem Einheimischen über die Ski gefahren sind, muss man ihnen auch noch die gesamte Ausrüstung zusammenklauben, damit sie nicht weiter im Weg liegt. Alleine aufstehen können sie kaum.</p>
<p>Sie meinen, sich überall und mit allem am besten auszukennen. Sie erklären uns sogar die Coronaregeln in Österreich. Sie halten sich für unentbehrlich. Schon weil sie als Billig-Touristen zu uns kommen. Und neuerdings auch als Student:innen. Dabei stellen sie Ansprüche bis zum Gehtnichtmehr. Alles muss sich um sie drehen. Und nie kriegen sie genügend Aufmerksamkeit. Echt anstrengend.</p>
<p>Unbegreiflich für mich ist, wieso meine Mutter auf einen Piefke reingefallen ist. Als ob nicht alle gleich wären. Aber ja, sie hat ihn geschliffen.</p>
<p>So musste ich lernen, mich mit deutschen und österreichischen Genen hier zurechtzufinden und nicht ständig aufzulaufen. Ich habe sogar einige Freunde gefunden, mit dem ständigen Bemühen, mich anzupassen. Auch wenn ich manchmal selbst die Klappe nicht halten kann, sag ich zumindest Erdäpfel, Sackerl und Schlag.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
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