Soziale Medien unter Innsbrucker Studierenden – Wer nutzt was?

von Lisa Schoißengeier
Lesezeit: 2 min
Soziale Medien sind heutzutage nicht wegzudenken. Besonders in Zeiten von Corona, in denen soziale Zusammenkünfte verboten sind, müssen Online-Kommunikation und Apps zum Zeitvertreib herhalten.

Wie sieht die Lage unter den Innsbrucker Studierenden aus? Wie medienlastig gestaltet sich ihr Alltag? Der Spitzenreiter im täglichen Gebrauch ist den etwa 500 befragten Studierenden zufolge WhatsApp. Dieses Ergebnis überrascht nicht; wer verwendet heutzutage kein WhatsApp, um mit seinen Liebsten in Kontakt zu sein? Und wenn nicht im privaten Gebrauch, gibt es noch die unzähligen unibezogenen Gruppen, die ebenfalls ihre Aufmerksamkeit verlangen.

Abgesehen von WhatsApp verwenden drei Viertel der Befragten die App Instagram auf täglicher Basis. Eine App, auf der Fotos und kurze Videos geteilt werden und mit anderen kommuniziert werden kann, auf der viel Inspiration zu finden ist und die nicht selten zur Prokrastination beiträgt. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ein Viertel der Studierenden die App nicht benutzt – zum Studienfortschritt trägt diese eher nicht bei.

Durchaus zum Studienfortschritt beitragen kann Facebook dank der vielen Studiengangsgruppen. Trotzdem ist es nicht mehr so modern, wie es noch vor ein paar Jahren war. Jeweils ~40% verwendet die App täglich oder nie, der Rest nur gelegentlich.

Hingegen erfreut sich Snapchat offensichtlich nach wie vor relativ großer Beliebtheit: Zwar von (im Vergleich zu Facebook) „nur“ exakt der Hälfte der Befragten verwendet, wird die App doch sehr häufig täglich geöffnet. Schnell ein „Guten-Morgen-Gesicht“ an Freund eins, eine „beschämende Grimasse“ wegen des Snaps einer zweiten Freundin oder ein Bild vom Essen an Freund drei, um diesen hungrig zu machen. Die Fotos werden am Handy nicht gespeichert, weshalb die Galerie am Handy nicht wie bei den unzähligen unbrauchbaren WhatsApp-Fotos ins Unermessliche steigt. Das ist definitiv ein Vorteil.

Donald Trumps ehemalige Lieblings-Plattform dürfte unter den Innsbrucker Studierenden genauso oft vernachlässigt werden wie Karriereplattformen oder Datingapps. Die jeweils verbleibenden ~20% nutzen beide Soziale-Medienkategorien von mehrmals täglich bis wenige Male im Monat relativ ausgeglichen und bilden somit das Schlusslicht der genutzten sozialen Medien.

Überblickshalber hier noch eine Reihung basierend auf der Nutzungshäufigkeit:

  1. WhatsApp und andere Messenger-Dienste
  2. Instagram
  3. Facebook
  4. Snapchat (im täglichen Gebrauch allerdings minimal höher als Facebook)
  5. Twitter
  6. Datingapps/-plattformen
  7. Karriere-Plattformen wie XING, LinkedIn etc.

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