<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Laura Kogler, Autor bei</title>
	<atom:link href="https://www.unipress.at/author/laura-kogler/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.unipress.at/author/laura-kogler/</link>
	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Dec 2021 13:15:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.2.9</generator>
	<item>
		<title>Träumerische Flugstunden</title>
		<link>https://www.unipress.at/kultur/traeumerische-flugstunden/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/kultur/traeumerische-flugstunden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2021 13:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=15488</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erwartungen, egal ob sie an sich selbst gerichtet sind oder von jemandem anderen kommen, können zu einer lähmenden und erdrückenden Last werden. Eine träumerische Auseinandersetzung. Dem entgegengesetzt ist die Hoffnung,&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/traeumerische-flugstunden/">Träumerische Flugstunden</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Erwartungen, egal ob sie an sich selbst gerichtet sind oder von jemandem anderen kommen, können zu einer lähmenden und erdrückenden Last werden. Eine träumerische Auseinandersetzung.</div>
<p><span id="more-15488"></span></p>
<p>Dem entgegengesetzt ist die Hoffnung, die einen trägt und motiviert. So geht es einem auch oft in einem der kulturwissenschaftlichen Nischenfächer in Innsbruck. Die Hoffnung die Welt zu verändern und einen grandiosen Job zu bekommen ist groß, die Erwartung in Innsbruck und Umgebung dafür meist aber eher klein. Doch wovon wird diese Hoffnung gefüttert? Geben wir der Hoffnung einmal einen Perspektivenwechsel und verwenden statt hoffen träumen. Im Traum scheint beinahe alles möglich zu sein, also lassen wir für ein paar Minuten unsere Träume und Hoffnungen schweifen, um unsere Motivationsbatterien für die richtige Welt wieder aufzuladen.</p>
<h3>Von Monstern und Blumen</h3>
<p>Auch in diesem Traum gibt es nicht nur Blumenwiesen und Idylle, sondern auch Momente des Alptraums. Diesen Alptraum durchleben gerade jetzt viele, vor allem Studierende kulturwissenschaftlicher Nischenfächer. Die Kulturwelt ist eingefroren und gleicht in Tirol, einer Eiswüste, die nur noch magere Pflänzchen wachsen lässt. Der Alptraum hier ist nicht die Kälte und Einsamkeit, sondern die Angst nicht genügend Praxis für die kulturell-ästhetische Jobwelt zu bekommen, beziehungsweise überhaupt je eine Stelle als Berufseinsteiger oder Berufseinsteigerin zu finden. Mit Corona sind gefühlt auch noch die letzten Sonnenstrahlen aus der Welt verdrängt worden und das Monster Zeit lauert noch gieriger über dem Studium, der Freizeit und anderen Dingen, die uns wichtig sind.</p>
<p>Doch trotz all diesen dunklen Erwartungen, schaffen es robuste Pflänzchen der Hoffnung beharrlich zu wachsen und zu gedeihen. Hier sind es die Hoffnung auf neue Chancen und Möglichkeiten, die erst durch den globalen Rahmen der Pandemie sichtbar wurden. Die rosa Blume in dieser Szenerie ist die Zeit, die durch Jobverlust und eingeschränkte soziale Kontakte in das Studium investiert werden kann. Auf einmal ist das Studium zu einer saftigen Wiese erblüht, mit einem unerschöpflichen Teich an Perspektiven, Sichtweisen und Möglichkeiten, auch in Innsbruck. Im Alptraum schafft es die Sonne langsam wieder durch die Wolken zu brechen. Sie ist gestärkt durch die vielen neuen Themen und Ideen, die während dem Semester behandelt und erforscht wurden.</p>
<h3>Augen zu und durch</h3>
<p>Angespornt durch das Licht, kann im Traum schon Mal ein Flugversuch gestartet werden. Die Lichtquelle ist eine Stellenausschreibung der Tiroler Landesmuseen, von der nicht einmal zu träumen gewagt wurde. So geht es nun an den Bau einer flugtüchtigen Bewerbung. Der Körper des Flugobjektes ist zusammengesetzt aus: Matura, einem Bachelor in Literaturwissenschaft, einem laufenden Masterstudium und Arbeitserfahrungen als Kellnerin. Zusammengehalten wird das ganze durch den Kleber der Soft Skills: Teamfähigkeit, Loyalität und Weltoffenheit – jetzt kann man nur mehr hoffen, dass das Flugobjekt nach dem Start auch einen Platz auf der hoffnungslos überfüllten Landebahn namens befristete Teilzeitstelle findet.</p>
<p>Bang-Crash-Boom. Eine harte Landung zurück in der Eiswüste. Das Feld ist zu überfüllt und die erfahreneren Fliegenden werden bevorzugt. Trotzdem, die Hoffnung ist nicht verpufft. Immerhin, der Tunnel ist sichtbar geworden und die Teile des Fliegers sind, ganz im Zeitgeist, auch wiederverwendbar und verpackungsfrei. Die TLM und ähnlich hoffnungsvolle Institutionen in Innsbruck werden wieder neue Stellen ausschreiben und Nachwuchs suchen.</p>
<h3>Lass los und du wirst fliegen</h3>
<div id="attachment_15482" style="width: 694px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-15482" decoding="async" class="size-large wp-image-15482" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden-684x1024.jpg" alt="" width="684" height="1024" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden-684x1024.jpg 684w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden-200x300.jpg 200w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden-768x1151.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden-1025x1536.jpg 1025w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden-585x876.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/12/unipress-hoffnung-flugstunden.jpg 1068w" sizes="(max-width: 684px) 100vw, 684px" /><p id="caption-attachment-15482" class="wp-caption-text">Foto: UNIpress</p></div>
<p>Ein weiterer Sonnenstrahl scheint über der Eiswüste auf. Eine neue Stellenausschreibung. Hier bekommt das Flugobjekt jedoch leider keine Starterlaubnis, denn als Voraussetzung wird eine andere Ausbildung des Fliegenden gefordert. Zack. Hier ist der wahrscheinlich so lange erwartete Hitzeanstieg, um die Eisdecke zu durchbrechen: Im Moment, so aussichtslos die Situation auch scheinen mag, ist es an der Zeit die Schwerelosigkeit des Traums zu testen und zu fliegen. Begleitet werde ich im Traum von einem schwebenden Vaclav Havel, der schreit: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.“ Die Hoffnung und Befreiung von der ständigen Sinnhaftigkeit schafft es, einen im Traum fliegen zu lassen und wird für eine Jobaussicht im kulturellen Bereich Innsbrucks auch dringend benötigt.</p>
<h3>Das Aufwachen</h3>
<p>Nun gilt es zu entscheiden, war es ein Alptraum oder doch nicht? Wache ich mit dem Gefühl auf in Richtung Utopie, einen Platz im begrenzten Berufspool Tirols, zu lenken oder werde ich am Ende doch im eisigen Höllenfeuer der dystopischen Zukunft landen? Diese Entscheidung bleibt jedem und jeder selbst überlassen. Wir alle können unseren Teil zu einer gemeinsamen und funktionierenden Gesellschaft beitragen, die vielleicht sogar weltweit funktionieren könnte, indem wir zu unseren Hoffnungen stehen. Immer noch beflügelt von der Freiheit und Hoffnung des Traumes ist es einfacher die Niederlagen im Alltag zu bewältigen oder diese gar nicht erst als solche zu sehen. Oft brauchen wir einfach mehr Mut und Hoffnung, um zu sagen, dass das Studium der Nischenfächer zwar nicht der schnelle Weg ist, aber dafür einer, der aus Überzeugung und Hoffnung für Veränderung beschritten wird. So ist der Hunger auf Kunst und Kultur in Innsbruck nach Corona hoffentlich groß genug, dass auch die weite Bevölkerung Kultur(-wissenschaft) als relevant und unverzichtbar ansieht. Wir hoffen alle auf eine sichere Zukunft, egal ob es dabei um egoistische Kleinigkeiten wie den perfekten Job geht oder um das Große und Ganze, wie den Klimawandel und eine Gesellschaft, die global aufeinander Acht gibt. Lasst uns losfliegen, hoffnungsvoll unseren Träumen entgegen, um der Sonne so nahe wie möglich zu kommen, ohne dass unsere Flügel schmelzen.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/traeumerische-flugstunden/">Träumerische Flugstunden</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/kultur/traeumerische-flugstunden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AURORA – Netzwerk und Alliance</title>
		<link>https://www.unipress.at/campus/aurora-netzwerk-und-alliance/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/campus/aurora-netzwerk-und-alliance/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2021 14:47:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=10623</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gut vernetzt: Die Uni Innsbruck ist jetzt Teil des AURORA-Netzwerks, eines Zusammenschlusses europäischer Universitäten. Was bedeutet das für Studierende der Leopold-Franzens-Universität? Die Organisation Aurora gliedert sich in die Alliance und&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/campus/aurora-netzwerk-und-alliance/">AURORA – Netzwerk und Alliance</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Gut vernetzt: Die Uni Innsbruck ist jetzt Teil des AURORA-Netzwerks, eines Zusammenschlusses europäischer Universitäten. Was bedeutet das für Studierende der Leopold-Franzens-Universität?</div>
<p><span id="more-10623"></span></p>
<h3>Die Organisation</h3>
<p>Aurora gliedert sich in die Alliance und das Netzwerk, wobei dessen verschiedene Unterorganisation jeweils andere Ziele anvisieren. Das Netzwerk ist 2016 durch die VU Amsterdam ins Leben gerufen worden. Seit 2019 ist die Universität Innsbruck ein Teil davon. Insgesamt sind neun Universitäten aus ganz Europa vertreten: University of Iceland, Universitat Rovira i Virgili, Copenhagen Buisness School, University of East Anglia, Universität Duisburg-Essen, University of Naples, VU Amsterdam und die Palacky University. Ziel ist der transuniversitäre Austausch mit europäischen Werten und Identitäten. Das Netzwerk hat einen gesellschaftlichen Auftrag: <em>„matching research excellence with societal impact and engagement&#8221;</em>. Organisiert wird das Netzwerk durch Working Groups.</p>
<p>Die Aurora European University Alliance möchte bis 2024 eine Kooperation von bis zu 20 europäischen Universitäten schaffen, um Lehre und Forschung zu revolutionieren. Diese Idee geht auf eine Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an der Sorbonne zurück. Das Ziel ist es, Studierenden einen erleichterten Zugang zu universitären Mobilitätsprogrammen zu bieten und damit verbundene Sprachbarrieren abzubauen. Diese Idee ist nun zu Erasmus+ weiterentwickelt worden. Dies in Kombination bildet die Aurora European University Alliance und gilt seit 01.11.2020 als europäische Pionierinitiative neben den 41 weiteren europäischen Universitätsnetzwerken und wird von der EU gefördert. In Zahlen sieht Aurora aktuell folgendermaßen aus: 260.000 Studierende, 30.000 Angestellte, 673.922 Alumni, sowie 112 Fakultäten und 813 Research Groups.</p>
<div id="attachment_10635" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-10635" decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-10635" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-1024x495.png" alt="" width="1024" height="495" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-1024x495.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-300x145.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-768x371.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-1536x743.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-1170x566.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23-585x283.png 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.27.23.png 1751w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-10635" class="wp-caption-text">© Aurora</p></div>
<h3>Die Schwerpunkte</h3>
<p>Das Ziel dieser europäischen Kooperation ist es, neue Inputs für Lehre und Forschung, Third Mission sowie die Verbesserung der Verwaltung umzusetzen und einen europaweiten gemeinsamen Campus zu gestalten. Durch diese Zusammenarbeit ist es für die Universität einfacher, Förderungen für Projekte im Rahmen der Aurora Goals zu bekommen und die Förderungen auch beizubehalten. Die Qualität, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Wissensaustausch kann und soll dadurch zusätzlich gestärkt werden.</p>
<p>Die übergeordneten Themen der Projekte von Aurora sind folgende: Sustainability und Climate Change, Digital Society und Global Citizenship, Health und Well-being, sowie Culture: Diversity und Identity, allgemein als Sustainable Development Goals (SDGs) bezeichnet. Diese übergeordneten Projektthemen sollen als Rahmen dienen, um Studierenden und ForscherInnen das „skillset &amp; mindset“ zu lehren um globale Herausforderungen in internationaler Zusammenarbeit bewältigen zu können. Ziel ist es, Social Entrepreneurs und InnovatorInnen zu erziehen, die selbstlos für eine bessere und fairere Welt arbeiten und forschen.</p>
<div id="attachment_10633" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-10633" decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-10633" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35-1024x498.png" alt="" width="1024" height="498" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35-1024x498.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35-300x146.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35-768x373.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35-1170x569.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35-585x284.png 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-2021-05-08-um-20.23.35.png 1240w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-10633" class="wp-caption-text">© aurora-network.global</p></div>
<h3>Umsetzung und Angebot</h3>
<p>Die Angebote sollen sich vor allem an alle Studierenden in Bachelor-, Master- oder Doktoratsstudien, sowie alle ForscherInnen richten. Es geht darum, die Mobilität zu erhöhen und somit Barrieren zu minimieren. Die Angebote gehen von gemeinsamen Lehrveranstaltungen mit den Partneruniversitäten bis hin zu verschiedenen Mobilitätsformaten. Die praktische Umsetzung steckt jedoch noch etwas in der bürokratischen Phase, da es zeitweise schwierig ist, für alle gleichzeitig gemeinsame transuniversitäre Lehrveranstaltungen zu organisieren.</p>
<h3>Angebote und Möglichkeiten für Studierende</h3>
<p>Um die Interessen der Studierenden zu wahren und dieser breiten Gruppe des Universitätslebens eine eigene Unterorganisation zu bieten, gibt es das Aurora Student Council (ASC). Die VertreterInnen der Uni Innsbruck sind Johann Katzlinger und Julia Staudegger. Derzeit kann man sich für verschiedene Summerschool Projekte bewerben. Die diesjährigen sind jedoch vor allem für Masterstudierende ausgeschrieben. Das aktuelle Angebot kann auf dieser <a href="https://www.uibk.ac.at/international/aurora/news/aktuelle-kursangebote.html.de">Website</a> gefunden werden.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es noch das Aurora Student Champion Scheme. Hier können Studierende als Bindeglied der Alliance und des Netzwerks auf internationaler Ebene fungieren. Dies steigert die Bekanntheit des Projektes und bietet Chancen für Studierende. Für dieses Projekt gibt es eine jährliche Ausschreibung. Die Aufgaben bestehen unter anderem daraus, Aurora nach außen zu tragen und die Botschaft der Alliance zu verbreiten. Nähere Informationen und die Bewerbungsmaske findet ihr <a href="https://www.uibk.ac.at/international/aurora/news/aurora-student-champions-scheme--was-ist-das.html.de">hier</a>.</p>
<p>Zukünftig wird sich zeigen, ob Aurora mehr als Prestige und Innovation ist. Wir haben in den letzten Monaten viel Erfahrung mit digitaler Lehre und neuen Lehrmethoden sammeln dürfen und können mit diesen Erfahrungen transuniversitäre Lehr- und Forschungsmethoden einfacher in unseren Alltag integrieren. Die Goals und Motive von Aurora könnten auf jeden Fall ein erstrebenswertes Ziel unseres täglichen universitären Arbeitens sein.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/campus/aurora-netzwerk-und-alliance/">AURORA – Netzwerk und Alliance</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/campus/aurora-netzwerk-und-alliance/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die 5 besten to go Cafés in Innsbruck</title>
		<link>https://www.unipress.at/gesellschaft/die-5-besten-to-go-cafes/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/gesellschaft/die-5-besten-to-go-cafes/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 10:42:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=10046</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8220;Wollen wir einmal einen Kaffee trinken gehen?&#8221; Die Frage mag einfach sein, die Suche nach einem richtig guten Café ist es allerdings nicht immer. UNIpress hat sich für euch durch&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/die-5-besten-to-go-cafes/">Die 5 besten to go Cafés in Innsbruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">&#8220;Wollen wir einmal einen Kaffee trinken gehen?&#8221; Die Frage mag einfach sein, die Suche nach einem richtig guten Café ist es allerdings nicht immer. UNIpress hat sich für euch durch Innsbrucks Geheimtipps to go getrunken.</div>
<h3>Das HÆP.I.NEST</h3>
<p>Eine Variation aus verschiedenen Kaffeesorten und Zubereitungsarten bietet das <em>Hæp.i.Nest</em>, Teil der „Third Wave Coffee“ Bewegung . Dabei wird spezielles Augenmerk auf das Röstverfahren der Bohnen und den idealen Mahlgrad für die gewünschte Kaffeezubereitung gerichtet. So reicht die Kaffeekarte von Espresso single/double, über Schwarzen Kaffee (Americano) und Filterkaffee hin zu Espresso mit geschäumter Kuh- oder Hafermilch. Das Besondere: Egal ob es ein süß-schokoladiger, nussig und leichter Espresso mit Fruchtnoten oder ein Shot mit floralen und säuerlichen Noten sein soll, hier ist alles dabei. Spannend ist im <em>[ˈhæp.i.nəst ] </em>auch, dass die Bohnen immer wieder gewechselt werden, sodass man/frau sich nicht abtrinken kann. Neugierig auf ein spannendes Kaffee-Erlebnis? Das <em>Hæp.i.Nest</em> hat immer Mittwoch bis Sonntag von 09:00-17:00 Uhr geöffnet.</p>
<h3>Manni</h3>
<p>Ein „must go“ für alle Kaffee-Liebhaber befindet sich wenige Meter vom Kaufhaus Tyrol entfernt in der Anichstraße. Wer noch schnell vor der Arbeit in den Genuss gemahlener Bohnen kommen möchte, für den ist Manni unter der Woche bereits um 6.30 Uhr da – für alle, die danach kommen, hat das Café bis 17.00 Uhr und freitags für alle Nachteulen sogar bis 19.00 Uhr geöffnet. Das noch recht neue Café überzeugt mit schlichtem Design und Kaffee, der eine Bandbreite von schokoladigem bis fruchtigem Geschmack abdeckt. Wer einen Koffeinkick braucht, sollte definitiv den Kaffee &#8220;Magic Manni&#8221; wählen. Das <em>Manni</em> setzt mit seinen Bohnen auf Regionalität, so sind dort Bohnen der Innsbrucker Kaffeerösterei <em>Coffeekult</em> und des Vorarlberger Rösters <em>Trevo</em> zu genießen.</p>
<h3>La Pausa</h3>
<p>Wer auf der Suche nach italienischem Kaffeegeschmack ist, sollte einen Stopp im <em>La Pausa </em>einplanen. Hier werden richtige neapolitanische Kaffeespezialitäten und die gewohnten Kaffeeklassiker serviert. Der Kaffee und das Ambiente überzeugen auch als to go Erlebnis und wecken ein zaghaftes Urlaubsfeeling der Geschmacksknospen. Wer auch daheim in Innsbruck einmal etwas ausprobieren möchte, sollte den Caffè Nocciola testen. Das <em>La Pausa</em> hat Montag bis Samstag bis 16:00 Uhr geöffnet.</p>
<h3>Coffeekult</h3>
<p>Das <em>Coffeekult</em> ist einer der größten Kaffeeinstitution Innsbrucks. Die Innsbrucker Kaffeerösterei bietet nun in der Altstadt am Innrain 1 täglich einen Selfservice bis 22:00 Uhr an. Wer lieber einen Kaffee zubereitet bekommt, kann diesen direkt in der Rösterei des <em>Coffeekult</em> in der Tschamlerstraße holen. Auch hier sind Kaffeebohnen für jeden Geschmack zu finden. Einzig ist zu beachten, dass das <em>Coffeekult</em> seit einiger Zeit auf Einwegbecher verzichtet. Daher musst du entweder einen Becher des Pfandsystems nehmen oder deinen eigenen mitbringen. Das Lokal in der Tschamlerstraße lädt Montag bis Samstag zum Kaffee holen ein.</p>
<h3>House of Tea &amp; Coffee</h3>
<p>Eine Entdeckung auf der Café-Tour ist der Kaffee des <em>House of Tea &amp; Coffee</em> in der Kiebachgassse. Auch hier werden Bohnen der regionalen Rösterei <em>Unbound</em> verwendet. Dabei kann zwischen zwei Bohnen gewählt werden. Darüber hinaus eine gute Nachricht für alle Pflanzenmilch-LiebhaberInnen: Hier ist keine Kuhmilch zu finden. Leider ist auch hier am Sonntag geschlossen und bitte beachtet auch die Mittagspause zwischen 13:00 und 14:00 Uhr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Abschließend ein friendly reminder zu den aktuellen Bestimmungen:</strong> Denkt daran, dass der Kaffee erst 50 Meter entfernt von der Lokalität getrunken werden darf. Und wer nicht ohnehin schon daran gewöhnt ist, sollte an einen to go Mehrwegbecher denken – der Kaffee bleibt einfach länger heiß und kann damit sein volles Aroma entfalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/die-5-besten-to-go-cafes/">Die 5 besten to go Cafés in Innsbruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/gesellschaft/die-5-besten-to-go-cafes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sightseeing anders – Eine TimeTour durch Innsbruck</title>
		<link>https://www.unipress.at/kultur/timetour-durch-innsbruck/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/kultur/timetour-durch-innsbruck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2021 11:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=9739</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wäre es nicht unglaublich, wenn Gebäude nicht nur in der Fantasie gezeichnet werden, sondern ein richtiges Abbild vor Ort zukünftig sichtbar werden würde? Diese Geschichte beginnt, wie jede gute Story,&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/timetour-durch-innsbruck/">Sightseeing anders – Eine TimeTour durch Innsbruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Wäre es nicht unglaublich, wenn Gebäude nicht nur in der Fantasie gezeichnet werden, sondern ein richtiges Abbild vor Ort zukünftig sichtbar werden würde?</div>
<p>Diese Geschichte beginnt, wie jede gute Story, mit einem feuchtfröhlichen Abend in Italien und endet mit einer neuen Stadtführung für Innsbruck und zukünftig auch für Wien. Dies ist dem Team um Gordon Grusdat, Matthias Plenk und Robert Both in Zusammenarbeit mit den beiden Architekturstudenten Christian Bührer und Julian Larcher (Uni Innsbruck) sowie dem Geschichtslehrer und Austria Guide Thomas Jabinger gelungen. Sie haben es geschafft, mit der <em>TimeTour</em> Innsbrucks Sightseeing zu revolutionieren.</p>
<h3>Die Zeitreise</h3>
<p>Unsere Zeitreise beginnt gegenüber dem Metropolkino, im ehemaligen Anbruggen. Stellt euch vor den Waltherpark und schließt für einen Moment die Augen, was könnt ihr nun mit euren restlichen Sinnen wahrnehmen, welche Geräusche, welche Gerüche und welche Gefühle? Beginnt die Stadt für euch schon zu pulsieren, anders zu leben? Vielleicht schafft ihr es, auch nach der analogen Einführung der Tour immer einmal wieder einen Abstecher zu den anderen Sinnen als nur dem Sehsinn zu machen und euch die Geruchs- und Geräuschwelt von Innsbruck zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorzustellen.</p>
<h3>Erste Versuche – erster Stopp</h3>
<p>Es ist natürlich als Student immer motivierend zu hören, dass andere Studierende an einem Projekt mitgearbeitet haben. So ist es auch hier. Die Gründer sind die Architekten Gordon Grusdat, Matthias Plenk und der Politikwissenschaftler Robert Both, welche an der Uni auf die Suche nach interessierter Unterstützung gegangen sind. Nun sind Julian und Christian an Bord und mehr oder wenig für die Realisierung der charakteristischen Bilder dieser Stadttour verantwortlich. Christian erzählt UNIpress im Interview, dass es ursprünglich Startschwierigkeiten bei der Suche nach dem richtigen Bildmaterial und der zeichnerischen Umsetzung gab. Heute sieht man nicht mehr viel von diesen Schwierigkeiten, außer man ist schon ein alter Hase in der Stadt und kennt die Gebäude Innsbrucks wie seine Westentasche. Dann könnte schon einmal ein kleiner Fehler gefunden werden. Dem Team muss jedoch auch die schnelle Wandelbarkeit der Häuser und Architektur zugestanden werden. Neben dem Zeitsprung in die Vergangenheit gibt die Tour in Innsbruck auch einen Blick in die Zukunft.</p>
<p>Das erste Projekt des Teams war es, die Alten Stadtsäle zu rekonstruieren. Da diese bereits vor vielen Jahren abgerissen wurden, blieb ihnen nichts anderes übrig, als eine Suche im Stadtarchiv sowie im Internet zu starten. Die Intention des Teams ist es, die Gebäude so exakt wie möglich zu rekonstruieren und ein hoffentlich vollständiges Bild von Innsbruck um 1905 abzubilden.  Die bildnerische Gestaltung der Architekten und die ausgearbeitete Narration von Thomas Jabinger zeigen verschiedene Aspekte der Stadt <span class="aCOpRe">– </span>wie die damalige Kanalisation, das bunte Treiben auf den Straßen durch Pferde, die aufkommenden Autos, Kutschen und natürlich auch die flanierenden Fußgänger am Inn.</p>
<div id="attachment_9749" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-9749" decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-9749" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-1024x1024.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-300x300.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-150x150.jpg 150w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-768x768.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-1536x1536.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-1920x1920.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-1170x1170.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000-585x585.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Timetour_Theresienstr_03_Presse_2000.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-9749" class="wp-caption-text">© TimeTour PictureThis Media</p></div>
<h3>Die Hard Facts</h3>
<p>Für alle, die nun Interesse haben mehr über das vergangene Innsbruck zu erfahren, hier die Hard Facts: Im Moment ist die 1,5 stündige TimeTour über die Website (https://www.timetour.studio/) für ca. 23 € buchbar. Dieses Packet beinhaltet eine VR-Cardboard Brille sowie eine Führung durch einen ausgebildeten Austriaguide, das Smartphone muss selbst mitgebracht werden. Für die Zukunft ist diese Citytour auch mit einer App mit autarker Audiofunktion in Innsbruck und Wien möglich &#8211;  mehr wollten die Jungs jedoch noch nicht verraten. Ein kleiner Tipp vorab: die App kann bereits vor der Tour mit VR-Brille und Führung heruntergeladen werden und der Akku des Handys sollte aufgeladen sein.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/timetour-durch-innsbruck/">Sightseeing anders – Eine TimeTour durch Innsbruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/kultur/timetour-durch-innsbruck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bierbrauen in der Studenten-WG</title>
		<link>https://www.unipress.at/campus/bierbrauen-in-der-studenten-wg/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/campus/bierbrauen-in-der-studenten-wg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2021 21:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=9135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Semesterferien sind da, der Schnee ist so lala und dürfen tut man im Moment sowieso nur wenig. Wieso also nicht selbst Bier brauen? Wir haben es für euch getestet&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/campus/bierbrauen-in-der-studenten-wg/">Bierbrauen in der Studenten-WG</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span data-contrast="auto">Die Semesterferien sind da, der Schnee ist so lala und dürfen tut man im Moment sowieso nur wenig. Wieso also nicht selbst Bier brauen? Wir haben es für euch getestet und präsentieren unser </span><span data-contrast="auto">UNIpress</span><span data-contrast="auto"> Pale Ale.</span></div>
<p><span data-contrast="auto">Der Prozess beginnt mit dem Trinken von viel Bier, denn wir leihen uns die Flaschen vorübergehend von den Brauereien aus. Idealerweise besitzen die Flaschen einen Bügelverschluss. Damit spart man sich Kronkorken und das zugehörige Verschlussgerät. Unser Rezept produziert etwa 20 Liter Bier mit rund 6,6% vol. Denkt daran, die Flaschen direkt nach dem Austrinken sorgfältig auszuspülen. Dadurch verhindert ihr unerwünschtes Schimmelwachstum. Der Brauprozess läuft am entspanntesten ab, wenn ihr zumindest zu zweit oder zu dritt seid. Must-haves sind Snacks und </span><span data-contrast="auto">Braubier</span><span data-contrast="auto">, da das Brauen mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Doch nun geht’s ans Eingemachte: Werfen wir einen Blick auf die Materialien und Zutaten, die vorab organisiert werden müssen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h3><span data-contrast="auto"> Die Materialien:  </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h3>
<ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Topf oder Punschkocher (mind. 20 Liter)</span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Sehr großer Kochlöffel (muss den Topfboden erreichen)</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Kochtopf 10 Liter</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">70% Ethanol in Sprühflasche</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Hopfensäckchen / gewaschene Seidenstrumpfhose</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Brauerjod</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Starke Herdplatte</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Thermometer</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> (20-100°C)</span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Messbecher (am besten 5 Liter)</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Gäreimer</span><span data-contrast="none">/Läutereimer mit Gärspund und </span><span data-contrast="none">Auslaufhahn 30 Liter</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Läuterblech</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Suppenschöpfer</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Kalter Balkon oder Würzekühler</span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">1,5 m lebensmittelechter Schlauch (ca. 10 mm Innendurchmesser)</span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="3" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">40 x 0,5 Liter Bügelverschlussflaschen oder Kronkorken und Verschlussgerät (Flaschen nach dem Trinken auswaschen)</span></li>
</ul>
<h3><span data-contrast="none">Zutaten:</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h3>
<ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">5 kg Geschrotetes Malz z.B.: </span>
<ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">2,5 kg Pale Ale Malz + 2,5 kg Best Red X Malz oder </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">4,75 kg Pale Ale Malz + 0,25 kg </span><span data-contrast="none">Caraamber</span><span data-contrast="none"> Malz</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
</ul>
</li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Hopfenpellets z.B.: 100 g Amarillo oder 100 g Comet (ca. 8 &#8211; 10% α-Säure)</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">Wasser</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">11 g obergärige Bierhefe (gefriergetrocknet)</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> z.B.: Nottingham High Performance Ale Yeast</span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span data-contrast="none">120 g weißer Kristallzucker (Saccharose)</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
</ul>
<h3><span data-contrast="none">So wird’s gemacht: </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h3>
<p><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><strong>1)</strong> Küche und alle Geräte sauber machen</span></span></p>
<p><strong>2)</strong><em> Einmaischen</em><span data-contrast="auto">: </span><span data-contrast="auto">15 Liter Wasser (Hauptguss) im Topf oder Punschkocher auf 69°C erhitzen – wenn die gewünschte Temperaturerreicht ist, das gesamte Malz hinzugeben. Ab diesem Zeitpunkt ist viel Armkraft nötig – es muss bis zum </span><span data-contrast="auto">Abmaischen</span><span data-contrast="auto"> ständig gerührt werden, sonst brennt die Maische an. Zeitgleich beginnt die </span><span data-contrast="auto">Maltoserast</span><span data-contrast="auto"> bei 63 ± 1°C und wird für 20 Minuten gehalten.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"> Die Wasser- und Malztemperatur sorgen dafür, dass die 63°C  von Beginn an eingehalten werden.</span></span></p>
<p><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><strong>3)</strong> Nun heizen wir auf 72°C auf. Die zweite Rast (Verzuckerungsrast) startet bei 72 ± 1°C und wir für 40 Minuten gehalten. Bitte ständig weiterrühren.</span></span></span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong>4)</strong> Jetzt heizen wir zum </span><em>Abmaischen</em><span data-contrast="auto"> auf 78°C auf. Nebenbei erhitzen wir 10 Liter Wasser für den Nachguss auf 78°C.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}">  </span><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto">Beim Erreichen von 78°C wird der erfolgreiche Stärkeabbau durch die Jodprobe überprüft. Sollte diese Probe noch Stärke anzeigen, muss die Temperatur weiter auf 78°C gehalten werden, bis eine wiederholte Jodprobe negativ ausfällt (siehe Abbildung 1).</span></span></p>
<div class="bildunterschrift">
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-9179" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-1024x487.jpg" alt="" width="400" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-1024x487.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-300x143.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-768x365.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-1536x730.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-2048x974.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-1920x913.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-1170x556.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_Jodprobe-1-585x278.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><center></center><strong>Abbildung 1.</strong> (li.) dunkle Färbung &#8211; positive Jodprobe. 78°C müssen bis zur negativen Probe beibehalten werden. (re.) keine Farbänderung &#8211; negative Jodprobe. Es kann mit dem Läutern fortgefahren werden.</p>
</div>
<p><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"><strong>5) </strong><em>Läutern</em>: Das Läuterblech wird in den sauberen Gär- und Läutereimer gelegt. Die Maische wird mit dem Messbecher in den Läutereimer umgefüllt. Die Maische wird kurz aufgerührt und für 20 Minuten unbewegt stehen gelassen.</span></span></span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong>6)</strong> Die Maische wird durch das einmalige (!) Öffnen des Ablaufhahns vorerst mit einem 5 Liter Messbecher aufgefangen, bis die Würze klar läuft (siehe Abbildung 2, li.). Die aufgefangene Trübwürze wird vorsichtig in den Läuterbottich zurückgeführt. Die klare Würze läuft in den sauberen 20 Liter Topf oder Punschkocher. Zeitgleich wird durch vorsichtiges Nachgießen von 10 Liter 78°C heißem Wasser der gelöste Zucker aus dem </span><span data-contrast="auto">Treberkuchen</span><span data-contrast="auto"> gewaschen. Die </span><span data-contrast="auto">Treberoberfläche</span><span data-contrast="auto"> soll dauerhaft von einem dünnen Wasserfilm bedeckt sein (siehe Abbildung 2, re.).</span></p>
<div class="bildunterschrift">
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-9178" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-1024x457.jpg" alt="" width="600" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-1024x457.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-300x134.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-768x342.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-1536x685.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-2048x913.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-1920x856.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-1170x522.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/01/UNIpress_nachguss-585x261.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><center></center><strong>Abbildung 2.</strong> (li.) Die Trübwürze wird am Beginn des Läutervorgangs aufgefangen und vorsichtig zurückgeführt, um eine möglichst klare Würze zu erhalten. (re.) Mit einem Messbecher und Suppenschöpfer wird der 78°C heiße Nachguss über die Treberoberfläche verteilt.</p>
</div>
<p><span data-contrast="auto"><strong>7)</strong><em> Würzekochung</em>: Die gewonnene Würze wird zum Kochen gebracht. Sobald es sprudelt, sollte dieser Zustand für 80 Minuten beibehalten werden. Zu Kochbeginn erfolgt die Zugabe von 35 g Bitterhopfen. Der Hopfen wird </span><span data-contrast="auto">in einem Hopfensäcken</span><span data-contrast="auto"> oder einem 30 cm langen Stück Seidenstrumpfhose verpackt und gut verschlossen in den Topf gegeben. Die gehopfte Würze wird für 20 Minuten ohne Deckel gekocht. Entstehender Schaum wird dabei abgeschöpft. Nachfolgend wird der Topf zugedeckt und die Würze für weitere 55 Minuten gekocht. 5 Minuten vor Kochende werden 20 g Aromahopfen in eine Seidenstrumpfhose verpackt und mitgekocht.</span></p>
<p><strong>8) </strong><em>Whirlpool</em>:<span data-contrast="auto"> Die Hopfensäckchen werden herausgefischt und die gekochte Würze auf 80°C abgekühlt (kalter Balkon). Nachfolgend wird die Würze auf einen Tisch gestellt. Anschließend wird diese durch starkes Rühren in maximale Rotation versetzt und für 20 Minuten zugedeckt stehen gelassen. Durch den Teetasseneffekt bildet sich am Boden des Topfes ein Trubkegel, welcher sich aus unlöslichen Bestandteilen (Proteinen, Hopfenpartikel) zusammensetzt.</span></p>
<p><span data-contrast="auto"><br />
</span><strong>9) </strong><i><span data-contrast="auto">Umfüllen</span></i><span data-contrast="auto">: Nun ist es wichtig, so keimarm wie möglich zu arbeiten. Der </span><span data-contrast="auto">Gäreimer</span><span data-contrast="auto"> wird gereinigt und alle Komponenten mit 70% Ethanol desinfiziert. Das Ziel ist es, die Würze in den </span><span data-contrast="auto">Gäreimer</span><span data-contrast="auto"> umzufüllen, ohne den Trubkegel zu zerstören. Dazu füllt man einen desinfizierten Schlauch (Länge 1,5 m, Durchmesser 10 mm) vollständig mit Wasser und drückt ein Ende mit dem Daumen zu, während man das andere Ende in die Würze eintaucht. Nachfolgend bleibt das eine Ende knapp unter der </span><span data-contrast="auto">Würzeoberflä</span><span data-contrast="auto">che, </span><span data-contrast="auto">während das andere Ende zum </span><span data-contrast="auto">tieferliegenden </span><span data-contrast="auto">Gäreimer</span><span data-contrast="auto"> geführt wird (Saugheber-Prinzip). Durch die hydrostatische Druckdifferenz wird die Würze in den </span><span data-contrast="auto">Gäreimer</span><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"> gesaugt. Der Trubkegel soll dabei nicht aufgesaugt werden. Hier kann ein verstellbarer Tortenring am Ende des Umfüllens hilfreich sein und als nützliche Barriere wirken.</span></span></span></p>
<p><strong>10)</strong><i><span data-contrast="auto"> Würzekühlung</span></i><span data-contrast="auto">:  Die Würze wird mit kaltem Wasser auf 22 Liter verdünnt und auf 20°C abgekühlt. In dieser Phase liegt eine Nährstofflösung vor, die nicht nur Hefen</span><span data-contrast="auto">, sondern auch vielen anderen Mikroorganismen</span><span data-contrast="auto"> einen idealen Nährboden bietet. Beim Erreichen der 20°C </span><span data-contrast="auto">Würzetemperatur</span><span data-contrast="auto"> werden 11 g Hefe in einem großen Behältnis (1 Liter) laut Herstellervorschrift rehydriert. Nach etwa 15 Minuten wird die Hefe in die Würze eingerührt und der </span><span data-contrast="auto">Gäreimer</span><span data-contrast="auto">  verschlossen. </span><span data-contrast="auto">Der desinfizierte Gärspund wird in den Deckel eingesetzt und mit sterilem Wasser gefüllt.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6}"><br />
</span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong>11)</strong> Tag 0:</span><i><span data-contrast="auto"> </span></i><span data-contrast="auto">Nun beginnt die <em>Hauptgärung</em> bei 15 &#8211; 20°C. Der Gärungsort soll eine stabile Temperatur sowie Schutz vor direktem Sonnenlicht bieten.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559740&quot;:259,&quot;335559991&quot;:360}"><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559740&quot;:259,&quot;335559991&quot;:360}"><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559740&quot;:259,&quot;335559991&quot;:360}"><span data-ccp-props="{&quot;134233279&quot;:true,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559740&quot;:259,&quot;335559991&quot;:360}"> Während der Gärung kann es durchaus etwas speziell riechen. In der Regel ist das kein Grund zur Sorge und beeinträchtigt den finalen Biergeschmack nicht.</span></span></span></span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong>12)</strong> Tag 7,</span><i><span data-contrast="auto"> Hopfenstopfen: </span></i><span data-contrast="auto">Der übrige Hopfen wird in einem 30 cm Stück gewaschener Seidenstrumpfhose verpackt. Der </span><span data-contrast="auto">Gäreimer</span><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"> wird geöffnet, der Stopfhopfen in das Jungbier gelegt und wieder mit dem Deckel und Gärspund verschlossen. Auch hier ist auf keimarmes hantieren zu achten.</span></span></span></p>
<p><strong>13)</strong> Tag 11-13, <i><span data-contrast="auto">Ende Hopfenstopfen</span></i><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto">: Der Stopfhopfen wird nach 4 &#8211; 6 Tagen aus dem Gärtank entfernt. Hierbei hat Sauberkeit oberste Priorität. </span></span></span></p>
<p><strong>14)</strong> Tag 21, <i><span data-contrast="auto">Abfüllen</span></i><span data-contrast="auto">: Nun ist es endlich soweit. Der erste Schluck des eigenen Bieres ist zum Greifen nah. Allerdings ist das Jungbier noch kohlensäurearm und die Aromen sind noch </span><span data-contrast="auto">unausgewogen</span><span data-contrast="auto">. Zur </span><span data-contrast="auto">Karbonisierung</span><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"><span data-contrast="auto"> werden 120 g Zucker exakt abgewogen, in 0,25 Liter heißem Wasser gelöst und homogen in das Jungbier eingerührt. Die sedimentierte Hefe soll dabei nicht zu stark aufgewirbelt werden. Eine 1-stündige Pause vor dem Abfüllen stellt sicher, dass der Zucker gut verteilt ist und aufgewirbelte Hefe sich wieder setzt. Das Jungbier kann nun in mit 70% Ethanol desinfizierte Flaschen abgefüllt werden. Der Volumenstrom soll dabei nicht zu groß gewählt werden, um das Mitreißen von Hefeklumpen zu vermeiden. Ebenso soll der Sauerstoffeintrag durch sprudelndes Einfüllen vermieden werden. Die Flaschen werden in Bierkisten bei selbigen Bedingungen wie unter Punkt 11 für zwei Wochen gelagert.</span></span></span></span></p>
<p><strong>15)</strong> Tag 28,<i><span data-contrast="auto"> Verkostung</span></i><span data-contrast="auto">: Die ersten Flaschen werden aufrecht stehend eingekühlt – jetzt kann das erste Bier verkostet werden. Achtung: Die ersten sechs Flaschen sollten in der Dusche geöffnet werden (mögliches </span><span data-contrast="auto">Gushing</span><span data-contrast="auto">). Nun kann das Biertrinken beginnen. Im Laufe der nächsten Wochen wird sich der Biergeschmack entwickeln und weiter ausbalancieren. </span>Das Bier soll unter 10°C aufrecht stehend gelagert werden, um die Aromen ausreichend lange zu stabilisieren und die Hefe am Boden zu sedimentieren. Prost!</p>
<p><span data-contrast="auto">Tipp der </span><span data-contrast="auto">UNIpress-</span><span data-contrast="auto">Brauenden: Das Rezept mit der Anleitung für das Brauen ausdrucken. Ein Schwindelzettel ist wirklich sehr hilfreich. </span></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/campus/bierbrauen-in-der-studenten-wg/">Bierbrauen in der Studenten-WG</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/campus/bierbrauen-in-der-studenten-wg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der perfekte Hang? – Ein Interview mit Skilehrer Florian Meiseleder</title>
		<link>https://www.unipress.at/gesellschaft/interview-skilehrer/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/gesellschaft/interview-skilehrer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 10:31:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=8704</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der erste Schnee ist gefallen. Geschlossene Skigebiete verlocken viele zum Trendsport Skitour. Wie gehen Skilehrer damit um und welche Gefahren verbergen sich hinter dem Beruf? Florian ist halb in Oberösterreich&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/interview-skilehrer/">Der perfekte Hang? – Ein Interview mit Skilehrer Florian Meiseleder</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Der erste Schnee ist gefallen. Geschlossene Skigebiete verlocken viele zum Trendsport Skitour. Wie gehen Skilehrer damit um und welche Gefahren verbergen sich hinter dem Beruf?</div>
<p>Florian ist halb in Oberösterreich und halb in Lech am Arlberg aufgewachsen. Sein Vater ist selbst Skilehrer, daher ist ihm das Skifahren mehr oder weniger in die Wiege gelegt. „Schon im Kindergarten wurden uns in Lech Ski angeschnallt. Später, im Schulalter, folgte im Skiclub Arlberg der Feinschliff. Nach der Schule ging es direkt auf den Berg. So bin ich auf 5-6 Skitage die Woche gekommen – den ganzen Winter lang.“ Heute ist Florian leidenschaftlicher Skilehrer in Lech am Arlberg.</p>
<div id="attachment_8426" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-8426" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-8426" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/DSC4887-Kopie.jpg" alt="" width="800" height="875" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/DSC4887-Kopie.jpg 800w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/DSC4887-Kopie-274x300.jpg 274w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/DSC4887-Kopie-768x840.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/DSC4887-Kopie-585x640.jpg 585w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-8426" class="wp-caption-text">© Florian Meiseleder</p></div>
<p><strong>UNIpress:</strong><em> Wie funktioniert die Skilehrerausbildung genau? Welche Hürden müssen genommen werden?</em></p>
<p><strong>Florian Meiseleder:</strong> Es war eine sehr lehrreiche Zeit, nicht nur im Hinblick auf didaktische Aspekte – auch mein skifahrerisches Können hat sich dadurch stark weiterentwickelt. Noch dazu macht es einfach Spaß, mit vielen Gleichgesinnten eine Ausbildung zu machen. Das Ganze läuft so ab: Zuerst macht man die Ausbildung zum Anwärter, dann zum Landeslehrer, der wiederrum aus drei Teilen besteht. Erst dann kann man nach erfolgreicher Aufnahmeprüfung die staatliche Skilehrerausbildung machen, die über einen ganzen Winter verteilt ist. Die ist wirklich sehr fordernd, da bin ich technisch und körperlich hin und wieder an meine Grenzen gestoßen. Noch dazu hat mir das &#8220;Schulefahren&#8221; einiges abverlangt; das ist eine Art langsames, präzises Fahren zum Verbessern der Grundbewegungen. Mein persönliches Highlight war dann die abschließende Skiführerausbildung, die teilweise der Bergführerausbildung gleichzusetzten ist. Hier lernt man alles, was man benötigt, um Gäste beim Freeriden oder auf Skitouren zu guiden – von Lawinenkunde über Gletscherspaltenbergung und Orientierung bis hin zum richtigen Führen von Gruppen.</p>
<p><strong>UP:</strong><em> Würdest du die Ausbildung nochmal machen?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Ich würde es wahrscheinlich wieder genauso machen. Unter anderem deshalb, weil das schon immer mein Traumberuf war. Zusätzlich haben mir die Ausbildungen auch bei meinen privaten Unternehmungen in den Bergen viel geholfen.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Mit welchen Gefahren ist man als Skiführer konfrontiert?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Die Tätigkeit als Skiführer unterscheidet sich von der des Skilehrers vor allem durch den Ort, also den freien Skiraum, und den damit deutlich erhöhten Grad an Verantwortung. Darunter fällt, die Tour nach allen Sicherheitskriterien und dem individuellen Können der Gäste zu planen. Der Lawinenlagebericht sowie der Wetterbericht sind dabei die Basis jeder Tourenplanung. Natürlich versuche ich im Vorhinein, das Wissen der Gäste bezüglich Lawinenrettung zu überprüfen – so gut es eben geht. Aber manchmal muss man den Kund*innen auch blind vertrauen. Wenn es frisch geschneit hat, möchte niemand zuerst aufs Lawinensuchfeld, die Leute wollen die ersten Spuren ziehen. Bei einer mehrtätigen Buchung stehen aber immer ein Lawinensuchtraining und Rettungsübungen auf dem Programm. Um erst gar nicht in die Situation eines Lawinenabgangs zu kommen, ist neben der Tourenplanung auch das richtige Verhalten im freien Gelände von oberster Priorität – ein Punkt, der bei vielen Skifahrern zu kurz kommt. Unter diesen Aspekt fallen Maßnahmen wie das Erkennen von Gefahrenzeichen, Entlastungsabstände beim Fahren sowie das Beurteilen der einzelnen Hänge.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Bist du auch schon in gefährliche Situationen geraten?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Ein Null-Risiko gibt es trotz bester Vorbereitung im freien Gelände einfach nicht. Von dem her hatte auch ich – wie viele meiner Kollegen – schon ein Schlüsselerlebnis, das aber gut ausgegangen ist. Allerdings war ich dabei privat unterwegs. Man muss das Ganze aber in Relation setzten und bedenken, dass ich im Winter fast jeden Tag im freien Gelände unterwegs bin und sonst noch nie etwas passiert ist. Der Schweizer Lawinenexperte Munter hat einmal berechnet, dass sich das kaum vermeidbare Restrisiko bei vernünftiger Routenwahl etwa mit jenem vom Autofahren vergleichen lässt. Beim Guiden selbst ist mir auch noch nie etwas passiert. Von der Risikoeinschätzung her ändert sich aber nichts, egal, ob ich privat oder mit Gästen unterwegs bin. Lawinenwarnstufe 3 bleibt Lawinenwarnstufe 3 und da kann man gewisse Hänge befahren oder eben nicht. Allerdings musste ich in letzter Zeit immer wieder erleben, dass die eigenen Bemühungen bezüglich Sicherheit durch ahnungslose Dritte gefährdet werden. Wenn die Leute sehen, dass ein Skiführer einen Hang befährt, sind sie teilweise dazu animiert, einfach nachzufahren – und das ohne Lawinenausrüstung oder Sicherheitsabstand. Damit gefährden sie sich nicht nur selbst, sondern alle Personen der Gruppe. Aber das mag ein Arlberg-spezifisches Phänomen sein.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Welche Voraussetzungen braucht man, um in diesem Beruf Erfolg zu haben?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Die wohl wichtigste Eigenschaft ist es, Empathie gegenüber den Gästen zu haben und das Können dieser richtig einzuschätzen. Wenn Menschen mit positiven Emotionen aus einem Erlebnis hinausgehen, ist es ein erfolgreicher Tag für alle gewesen. In diesem Sinne muss die richtige Balance zwischen Komfortzone und Herausforderung gefunden werden.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Wie ist die aktuelle Situation für dich? Hast du im Moment Angst um deine Existenz?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Das Schwierigste an der Situation für mich ist die fehlende Planbarkeit. Wenn alles gut läuft, machen die Hotels mit 10. Jänner wieder auf und somit kommen auch die Gäste. Aber natürlich hängt das alles von den Infektionszahlen ab. Beispielsweise weiß ich bis heute nicht, wann ich dem Vermieter meiner Skilehrerwohnung in Lech endgültig zusagen kann. Wenn ich nur an ein paar wenigen Tagen Arbeit habe, kommt es mir günstiger, von Innsbruck aus zu pendeln. Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, ob ich einfach abwarten soll, was der Winter noch bringt, oder schon einmal Ausschau nach anderen Jobs halte.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Gibt es eine Corona-Unterstützung für Skilehrer?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Als Diplomskilehrer und Skiführer besteht die Möglichkeit, sich selbständig zu machen, was ich auch getan habe. Deshalb kann ich jetzt glücklicherweise den Lockdown-Umsatzersatz für Unternehmer*innen beanspruchen. Damit komme ich vorerst gut über die Runden. Soweit ich weiß, gibt es für Skilehrer*innen, die normalerweise in einer Skischule arbeiten, noch keine Unterstützungen. Ich weiß aber nicht, wie die Skischulen das intern regeln – die bekommen ja auch den Umsatzersatz vom Staat. Es wäre fair, wenn auch die Skilehrer*innen etwas davon abbekommen würden.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Siehst du auch einen Vorteil in der aktuellen Situation?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Der derzeitige Skitourenboom, der ja auch dadurch bedingt ist, dass die Lifte nicht fahren, stellt natürlich ein großes Potenzial für meinen Job dar. Ich hoffe, dass damit die Nachfrage für geführte Touren oder Sicherheitstrainings steigt. Die Leute, die bis jetzt diesen Winter bei mir gebucht haben, haben das ausschließlich im Skitourenbereich gemacht – obwohl Skitourengeher normal weniger als 50% meiner Gäste sind. Abgesehen vom geschäftlichen sehe ich den Skitourenboom auch mit einem weinenden Auge – die Einsamkeit am Berg wird wohl, sofern man nicht ein paar Geheimtipps kennt, zu einem seltenen Gut werden. Ebenso hoffe ich, dass sich wirklich alle mit den alpinen Gefahren vertraut machen, bevor sie ins Gelände gehen und sich der Natur gegenüber rücksichtsvoll verhalten.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Was ist das Besondere an deinem Beruf?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Es gibt wohl nichts Cooleres, als für einen Powdertag bezahlt zu werden. Abgesehen davon lernt man immer wieder spannende Persönlichkeiten kennen. Die ganze zwischenmenschliche Komponente ist für die Risikoeinschätzung wohl ebenso wichtig wie die Beurteilung der objektiven Gefahren. Aber genau das macht den Job spannend.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Hast du Tipps für diejenigen, die beruflich in diese Richtung starten möchten?</em></p>
<p><strong>Florian:</strong> Skilehrer*in ist ein geeigneter Nebenjob für Studierende, da die Hauptsaison meist mit den Ferienzeiten der Uni zusammenfällt. Die Ausbildung selbst ist nicht ganz günstig – hier kann man sich einen Teil sparen, indem man von daheim aus pendelt. Man beginnt als Anwärter und arbeitet sich von Kinderkursen nach oben – wer motiviert ist, kommt weiter. Dranbleiben und Erfahrungen sammeln ist das Wichtigste.</p>
<p><strong>UP:</strong> <em>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
</em></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/interview-skilehrer/">Der perfekte Hang? – Ein Interview mit Skilehrer Florian Meiseleder</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/gesellschaft/interview-skilehrer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Sightseeing-Tour durch die Schneeburggasse</title>
		<link>https://www.unipress.at/kultur/schneeburggasse/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/kultur/schneeburggasse/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2020 11:11:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=8521</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hinter dem märchenhaft klingenden Namen versteckt sich eine raue Vergangenheit. Wir gehen der Geschichte der heute unscheinbaren Schneeburggasse während eines Spaziergangs auf den Grund. Die Schneeburggasse beginnt am Höttinger Kirchplatz&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/schneeburggasse/">Eine Sightseeing-Tour durch die Schneeburggasse</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Hinter dem märchenhaft klingenden Namen versteckt sich eine raue Vergangenheit. Wir gehen der Geschichte der heute unscheinbaren Schneeburggasse während eines Spaziergangs auf den Grund.</div>
<p>Die Schneeburggasse beginnt am Höttinger Kirchplatz und schlängelt sich über rund 2,5 km leicht bergauf, wo sie schließlich in den Allerheiligenhofweg mündet. Zu Beginn der Straße ist das ehemalige Dorf Hötting noch zu erahnen; je weiter man ihr folgt, desto mehr wird das Straßenbild von Villen, Einfamilienhäusern und Mehrparteienhäusern geprägt. Wer in Zeiten von Corona ein wenig Sightseeing-Gefühl braucht, kann diese Reise auch gut mit der Buslinie K bis zur Brandjochstraße und von dort weiter mit der Linie A zu den Allerheiligenhöfen bestreiten.</p>
<p>Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit war die Schneeburggasse die wichtigste Verbindung in das Oberinntal. Sie wurde erst durch den Bau der heutigen Kranebitter Allee unter Erzherzog Ferdinand II. abgelöst.</p>
<h3>Lichtenthurn oder Schneeburg(-schlössl)?</h3>
<p>Der erste Stopp unseres Spaziergangs ist der Namensgeber der Gasse, die spätgotische „Schneeburg“. Der Kern des Gebäudes geht bis auf das Mittelalter zurück und ist über die Jahrhunderte mehrmals umgebaut worden. 1588 wurde der Ansitz Lichtenthurn, wie es eigentlich heißt, von Erzherzog Ferdinand II. zum Edelsitz erhoben. Der Name Schneeburg(-schlössl) ist dem Gebäude bis heute im Volksmund erhalten geblieben und kommt von den Freiherren von Schneeburg, in deren Besitz der Ansitz bis 1883 war.</p>
<p>Wenige Schritte weiter müssen wir bei einem Ornament der Schneeburg den Kopf einziehen. Hier merkt man durch die Enge und den schmalen Gehsteig, dass es sich um eine alte Stadtbebauung handelt.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-8532 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-scaled.jpg" alt="Ansitz Lichtenthurn oder Schneeburg(-schlössel)" width="2560" height="1707" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-scaled.jpg 2560w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-1920x1280.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6865-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<h3>Der bewegte Goldene Bär</h3>
<p>Unser nächster Stopp bei der Haltestelle Brandjochstraße ist die Hausnummer 31. Heute sehen wir hier ein Kunst- und Auktionshaus, früher jedoch befand sich an dieser Stelle die Taverne &#8220;Goldener Bär&#8221;, oft auch als Kammerhof bezeichnet. Der Hof lässt sich bis in das 15. Jahrhundert zurückdatieren.</p>
<p>Ein dunkler Fleck in der jüngeren Geschichte des Gebäudes ist vor allem die Höttinger Saalschlacht vom 27. Mai 1932. Dabei handelt es sich um eine Massenschlägerei zwischen Nationalsozialisten, Mitgliedern des Republikanischen Schutzbundes und den Kommunisten. Der Auslöser war eine nationalsozialistische Kundgebung in dem traditionellerweise roten Hötting. Bei dieser Schlägerei ist Sylvester Fink, ein NS-Mann, mit einem Stich durchs Herz umgekommen. Daraufhin stilisierten die Nationalsozialisten Fink zum Märtyrer und benannten die Schneeburggasse während der Dauer ihres Schreckensregimes von 1938<span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">–</span></span>1945 in Sylvester-Fink-Straße um.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-8534 alignleft" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-scaled.jpg 2560w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-1920x1280.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6867-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Etwas später kann der Goldene Bär als Bühne für eine fröhlichere Angelegenheit dienen: in den 1960er und 1970er Jahren wurde der Keller mit dem &#8220;Uptown Jazz Saloon&#8221; zu einem Tipp für Musikliebhaber. Mit Jazzklängen im Kopf geht unser Spaziergang weiter.</p>
<h3>Großer Gott</h3>
<p>Der nächste Halt ist die Kapelle „Zum Großen Gott“. Diese war im Mittelalter die Gebetsstätte der zu Tode Verurteilten, die sich auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung am Galgenbühel befanden. Heute handelt es sich um eine offene Wegkapelle aus dem Jahre 1967, mit spätbarockem Wegkreuz und eingerahmt von Keramikfiguren. In einer Darstellung vom Tod sind russische Kriegsschauplätze integriert. Gestaltet wurde sie von Künstler und Kriegsberichterstatter Max Spielmann.</p>
<p><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-8533 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-scaled.jpg" alt="Kapelle &quot;Zum Großen Gott&quot;" width="1707" height="2560" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-scaled.jpg 1707w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-200x300.jpg 200w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-683x1024.jpg 683w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-768x1152.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-1024x1536.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-1365x2048.jpg 1365w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-1920x2880.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-1170x1755.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/12/IMG_6879-585x877.jpg 585w" sizes="(max-width: 1707px) 100vw, 1707px" /></p>
<h3><strong>Grauer Stein </strong></h3>
<p>Auf unserem Spaziergang kommen wir nun am Knappenweg vorbei. Dieser Name geht auf den Höttinger Bergbau zurück: es heißt, dass früher die Knappen in dieser Gegend wohnten.</p>
<p>Wir gehen weiter und mit jedem Schritt ragt die Martinswand immer massiver vor uns auf. Jetzt befinden wir uns an der Bushaltestelle „Grauer Stein“. Der Höttinger „Grawstein“ wurde bereits 1446 so genannt. Der Name ist vermutlich auf eine Sage zurückzuführen; Verbrecher seien an dieser Stelle versteinert worden.</p>
<h3>Allerheiligenhöfe: Endstation</h3>
<p>Wem schon langsam der Atem ausgeht, keine Angst <span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">–</span></span> wir haben es bald geschafft. Wir schlendern weiter und kommen am Kerschbuchhof aus dem Jahre 1305 vorbei, passieren renovierte Ferienwohnungen und den über 500 Jahre alten Bertoldshof, der mittlerweile ein Wirtshaus ist. Je weiter man dem Verlauf der Straße folgt, desto mehr verliert sie ihren mittelalterlichen Charme und wirkt wie das Wohngebiet eines Vorstadtviertels. Unsere Reise endet an der Stelle, wo die immer enger werdende Schneeburggasse in den Allerheiligenhofweg mündet. Dieser Name wird von der ehemaligen Allerheiligenkirche abgeleitet, die unterhalb der Buzihütte stand. Wer diesen Weg zu Fuß gegangen ist, hat nun die Möglichkeit, mit dem Bus heimzukehren: beide Linien der Bushaltestelle Allerheiligenhöfe führen zurück in die Stadt.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/schneeburggasse/">Eine Sightseeing-Tour durch die Schneeburggasse</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/kultur/schneeburggasse/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Knochen und Abwassergräben – Archäologische Funde in Innsbruck</title>
		<link>https://www.unipress.at/wissenschaft/knochen-und-abwassergraeben-archaeologische-funde-in-innsbruck/</link>
					<comments>https://www.unipress.at/wissenschaft/knochen-und-abwassergraeben-archaeologische-funde-in-innsbruck/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Kogler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 11:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.unipress.at/?p=6709</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Innsbrucker Altstadt lädt immer wieder zum Staunen ein. Aktuell lohnt es sich, einen Blick in die Baugruben der Kanalsanierung zu werfen. Denkmalschutz bei Bauarbeiten In der Innsbrucker Altstadt werden&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/wissenschaft/knochen-und-abwassergraeben-archaeologische-funde-in-innsbruck/">Knochen und Abwassergräben – Archäologische Funde in Innsbruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die Innsbrucker Altstadt lädt immer wieder zum Staunen ein. Aktuell lohnt es sich, einen Blick in die Baugruben der Kanalsanierung zu werfen.</div>
<p><span id="more-6709"></span></p>
<h3>Denkmalschutz bei Bauarbeiten</h3>
<p>In der Innsbrucker Altstadt werden immer wieder Kompromisse zwischen Alt und Neu geschlossen. Auch die Sanierung des 130 Jahre alten Trinkwasser- und Kanalsystems erfordert eine Verbindung zwischen archäologischem Know-how und baulichen Kompetenzen. „Das Vorgehen für Bauarbeiten an einem historisch so dichtgedrängten Ort wie der Innsbrucker Altstadt ist gar nicht so einfach&#8221;, erklärt  Mag. Johannes Pöll, Zuständiger für den Bereich Archäologie des Bundesdenkmalamtes Innsbruck. Bauarbeiten an Stellen, die als Fundzonen bekannt sind, werden von Beginn an mit dem Denkmalamt besprochen. Die Baufirma ist bei zu erwartenden archäologischen Artefakten sowie bei zufälligen Funden dazu verpflichtet, lizenzierte ArchäologInnen zu engagieren. Mitunter kann das zu längeren Bauverzögerungen führen. Die ArchäologInnen müssen wiederum um eine Grabungsgenehmigung beim zuständigen Denkmalamt ansuchen.</p>
<p>Die Aufgabe des Denkmalamtes ist die Dokumentation der Funde und deren Fundorte. Bei der zeitlichen Einteilung handelt es sich um ein weites Spektrum: Die Archäologie behandelt die Zeit der Prähistorie bis hin zum Zweiten Weltkrieg. „Dabei sind alle Funde, welche mit materiellen Hinterlassenschaften des Menschen zusammenhängen, sowie menschliche Eingriffe in die Natur zu dokumentieren&#8221;, erklärt Dr. Florian Müller, Professor für Archäologie und Beauftragter des Archäologischen Museums Innsbruck.</p>
<h3>Die Funde der Altstadt</h3>
<p>„Am Domplatz war&#8221;, wie Herr Pöll im Gespräch hervorhebt, „bereits mit einem Friedhof zu rechnen&#8221;. Aus historischen Quellen weiß man, dass sich an diesem Platz eine Kirche sowie der Stadtfriedhof befanden. Für das Denkmalamt sind nicht nur die Skelette neben dem Dom von großem Interesse, sondern Faktoren wie die Tiefe des Grabes, Grabbeigaben oder mögliche Grabbauten. Des Weiteren hofft man, auf Mauerreste der zuvor erwähnten Kirche zu stoßen. Bis jetzt wurden Reste einer Gebetsschnur als Grabbeigabe gefunden, wodurch die Skelette auf das 15. Jahrhundert datierbar sind.</p>
<div id="attachment_6711" style="width: 2084px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-6711" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-6711" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2.jpg" alt="" width="2074" height="1382" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2.jpg 2074w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-1024x682.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-1920x1279.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/IMG_3703_2-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 2074px) 100vw, 2074px" /><p id="caption-attachment-6711" class="wp-caption-text">© Ardis 2020</p></div>
<div class="bildunterschrift">Skelett mit Gebetsschnur</div>
<p>Neben den Skeletten sind auch Teile des alten Kanalnetzes von der Firma ARDIS-Archäologie freigelegt worden. Dieses lässt sich durch ikonographische Quellen auf Anfang des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen. Durch den Fund dieser Abwassersysteme &#8211; die früher „Wasserritschen&#8221; genannt wurden &#8211; ist es möglich, ein genaueres Bild des früheren Lebens und des Stadtbildes zu zeichnen. Material, Tiefe und Verlauf zeigen, wie das Abwassersystem früher funktionierte. Durch die Bauarbeiten und archäologischen Untersuchungen sind die historischen Abwassersysteme in verschiedenen Gassen der Altstadt dokumentiert (Herzog-Friedrich-Straße, Hof-, Pfarr- und Badgasse, Kiebachgasse bis zur Kreuzung mit der Seilergasse).</p>
<p>Ein weiterer spannender Fund der letzten Jahre ist die Stadtbefestigung mit dem „Zwinger&#8221; (Anm. d. Red.: Ein Zwinger ist ein zwischen zwei Wehrmauern gelegenes offenes Areal, das der Verteidigung dient). Die Bewohner des Zwingers nutzten die Befestigung der Stadt als eine Art Abfalleimer. Dort wurden durch Grabungsarbeiten Knochen und Scherben gefunden. Die Entdeckung eines weiteren Teils der alten Stadtbefestigung ist im Zuge der Bauarbeiten nahe der Ottoburg zu erwarten.</p>
<h3>Fundzonen außerhalb der Altstadt</h3>
<p>Wie der Besuch des Archäologischen Museums Innsbruck zeigt, ist nicht nur die Altstadt ein fruchtbarer Boden für Archäologie und Geschichte, sondern auch die Stadtteile Wilten und Hötting. Die Gegend um Wilten war einst eine römische Militärsiedlung. Das Kastell Veldidena ist beim Bau der Eisenbahn in den Fünfzigerjahren gefunden worden. Heute weiß man, dass Veldidena unter anderem als Lager für Waffen und Lebensmittel diente.</p>
<p>Vor etwa zehn Jahren sind weitere Teile der römischen Siedlung gefunden worden. Ein noch erstaunlich gut erhaltenes römisches Bad wurde bei weiteren Bauarbeiten an der Grassmayr-Kreuzung entdeckt. Diese Grabung wurde zur Konservierung wieder zugeschüttet. Gegenüber dem Bad sind weitere Siedlungsreste und Gräber aus dem 4. Jahrhundert dokumentiert.</p>
<p>Eine weitere bekannte Fundzone Innsbrucks sind die Höttinger Hügel. Dort werden bei Bauarbeiten immer wieder Indizien prähistorischer Siedlungen entdeckt.</p>
<div id="attachment_6712" style="width: 2570px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-6712" decoding="async" loading="lazy" class="size-full wp-image-6712" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16.png" alt="" width="2560" height="1334" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16.png 2560w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-300x156.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-1024x534.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-768x400.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-1536x800.png 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-2048x1067.png 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-1920x1001.png 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-1170x610.png 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Bildschirmfoto-2020-09-11-um-22.22.16-585x305.png 585w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><p id="caption-attachment-6712" class="wp-caption-text">© Tiris 2020</p></div>
<div class="bildunterschrift">Archäologische Fundorte</div>
<h3>Archäologie für daheim</h3>
<p>Alle, die nun in Innsbruck oder Tirol archäologischen Funden nachgehen möchten, können dies über das Rauminformationssystem <a href="https://www.tirol.gv.at/statistik-budget/tiris/">Tiris</a> tun. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Denkmalamtes in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol, auf dessen Karten sämtliche Funde verzeichnet sind. Und so geht’s: Einfach bei Google „Tiris“ suchen, das „Tiris-Rauminformationssystem“ auswählen und dann bei den verschiedenen Rubriken der Karte Sport und Kultur auswählen. Per Mausklick können alle Fundstellen besucht werden.</p>
<p>Wer Lust und Laune hat, kann in Innsbruck laufend archäologisch Relevantes entdecken. Hobby-ArchäologInnen aufgepasst: Nach dem österreichischen Bundesdenkmalgesetz ist es nur lizenzierten ArchäologInnen gestattet, Grabungen durchzuführen. Auch jeder zufällige Fund sollte in jedem Fall dem Denkmalamt gemeldet werden.</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/wissenschaft/knochen-und-abwassergraeben-archaeologische-funde-in-innsbruck/">Knochen und Abwassergräben – Archäologische Funde in Innsbruck</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.unipress.at/wissenschaft/knochen-und-abwassergraeben-archaeologische-funde-in-innsbruck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
