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	<title>Stine F.M., Autor bei</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
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		<title>Die Mentlgasse im Porträt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stine F.M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 11:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Wiltener Platzl und Südbahnstraße liegt ein Stück Innsbruck, das der Stadt und seinen Bürgerinnen und Bürgern schon einige Sorgen bereitet hat. Dabei ist diese Straße mitten in Wilten eigentlich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Zwischen Wiltener Platzl und Südbahnstraße liegt ein Stück Innsbruck, das der Stadt und seinen Bürgerinnen und Bürgern schon einige Sorgen bereitet hat. Dabei ist diese Straße mitten in Wilten eigentlich ganz harmlos.<span class="Apple-converted-space"> </span></div>
<p>Betritt man vom Wiltener Platzl aus die Mentlgasse, könnte man denken, man sei beim Sonntagsspaziergang ein bisschen zu weit gegangen und aus Versehen in Amsterdam gelandet. Die CBD Hanf Bar <i>Canvory</i> lädt direkt zum Verweilen ein und bringt einen ersten, treffenden Eindruck über die Mentlgasse: voll unverblümt, aber irgendwie auch ein bisschen unangenehm.</p>
<p>Die Mentlgasse hat ihren Namen von dem Bauernanwesen Mentlhaus übernommen, das sich einst hier befand. Davon ist heute allerdings nicht mehr viel zu erkennen. Die circa 250 Meter lange Einbahnstraße im Zentrum Wiltens wird hauptsächlich von grauen Neubauten geziert, deren meist dreieckige Balkone bestückt mit Elektrogrill, Yogamatte oder Sonnenschirm von ihren Bewohner*innen erzählen. Hier lebt die gesamte Demografie Innsbrucks: junge Familien mit Namen aus allerhand Sprachräumen teilen sich ein Wohnhaus mit Student*innen und alteingesessenen Innsbrucker*innen. All diese Menschen treffen sich spätestens Samstagvormittag beim Einkauf auf dem Bauernmarkt, der das Wiltener Platzl wöchentlich belebt. Der Supermarkt <i>Alscham</i>, Ecke Mentlgasse und Edith-Stein-Weg, bietet zusätzlich eine große Auswahl an türkischen und arabischen Lebensmitteln.<span class="Apple-converted-space"> Aber man trifft auch Menschen, die im Schatten der Gesellschaft leben und in der Mentlgasse einen Rückzugsort gefunden haben.</span></p>
<h3>Alles was es gibt, gibt es hier</h3>
<p>Im Erdgeschoss der Häuser befinden sich zahlreiche Geschäfte: ein Tattoostudio und das Partikularinteressen-Sportgeschäft <i>Mr. Tischtennis</i> bringen Charisma in die Gasse. So auch der gleichnamige Friseur <i>cHAARisma </i>(sic!), der die Unternehmen mit Thema Körpergestaltung auf der nördlichen Straßenseite vervollständigt. Auch der Arbeiter-Samariter-Bund und einige physiotherapeutische Praxen sind hier zugegen.</p>
<p>Die südliche Ausbeulung der Mentlgasse wirkt ziemlich antithetisch zum Rest der Straße. Die Sonne wärmt die farbigen Hausfassaden, hinter denen sich Architekturbüro, die gemeinnützige Organisation <i>Heilpädagogische Familien</i> und ein Atelier des Kunst- und Kulturvereins <i>Krater Fajan</i> neben ordinären Wohnungen eingerichtet haben. Hier findet man auch das Mentlhaus, den Namensgeber der Straße und das einzige Gebäude mit schiefer Fassade in der Mentlgasse.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9839" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-9839" decoding="async" class="wp-image-9839 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Mentlgasse-nördlich.jpg" alt="" width="1024" height="775" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Mentlgasse-nördlich.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Mentlgasse-nördlich-300x227.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Mentlgasse-nördlich-768x581.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2021/03/Mentlgasse-nördlich-585x443.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-9839" class="wp-caption-text">©<strong> Amelie Ahlert: Die nördliche Seite der Mentlgasse</strong></p></div>
<h3>Schutzzone Mentlgasse</h3>
<p>Am östlichen Ende der Mentlgasse Richtung Südbahnstraße befindet sich die von der Caritas betriebene Mentlvilla. Das Haus ist Tageszentrum und Notschlafstelle für Menschen mit Suchterkrankung und wohnungslose, erwachsene Menschen. Hier findet man Schutz vor gesellschaftlicher Diskriminierung, der Dealerszene und vor einer Nacht auf der Straße, ohne, dass an diesen Service Bedingungen geknüpft sind. Bis zu sechs Monate lang kann man hier unterkommen und erhält neben Schlafplatz und Hygieneartikeln auch Beratung und Betreuung. Der Standort um die Mentlvilla, vor allem auch der Vorplatz der Kirche St. Josef, einem ehemaligen Karmeliterinnenkloster, ist zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen geworden, die auf diesen Service angewiesen sind. Aus diesem Grund wurde die Mentlgasse bisweilen im öffentlichen Diskurs in kein gutes Licht gerückt.</p>
<p>Der Alltag von suchtkranken Personen ist oftmals durchzogen von Kriminalität. Denn besonders bei der Beschaffung von Drogen ist man zu kriminellem Verhalten gezwungen. Als Reaktion auf besorgte Anrainer wurde im Juli 2020 im Bereich um die Mentlgasse herum eine Schutzzone errichtet. Durch Begehung von strafbaren Handlungen kann man aus der Schutzzone verwiesen werden. Diese Maßnahmen wurden getroffen, um insbesondere Minderjährige vor dem Kontakt mit Kriminalität zu behüten. Wer die Schutzzone trotz Verweis betritt, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Die Menschen, die auf das Tageszentrum oder die Notschlafstelle angewiesen und während der Zeit des Aufenthalts dort gemeldet sind, können trotzdem in der Mentlvilla ein und aus gehen.<br />
Die Situation in der Schutzzone Mentlgasse hat sich seither deutlich beruhigt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Einen weiteren safe space bietet das Somali Demokratie- und Integrationsgebäude, wo die Sprachvermittlung <em>Baashe Academy</em> Sprachkurse für die somalische Gemeinschaft anbietet.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Einmalig in ganz Österreich</h3>
<p>Die Mentlgasse klingt nach Zugverkehr, riecht nach Hanf und schmeckt nach Tahini. Sie mag sicher nicht zu den klassischsten aller Straßen Innsbrucks gehören und doch sticht sie in vielerlei Hinsicht eher aus der Masse heraus, als hinten herunterzufallen. Der kurze Korridor erfüllt fast jedes Bedürfnis, ohne Fragen zu stellen. Hier wird nur willkommen geheißen und jeder Mensch findet einen Platz. Das macht sie nicht nur wegen ihres Namens zu einer Einmaligkeit in ganz Österreich.</p>
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		<title>ÖH für Dich: Referat für ausländische Studierende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stine F.M.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 12:38:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Campus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um internationale Verbindungen aufzubauen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und transdisziplinäre Bündnisse zu schaffen, braucht es Verbindungsstellen. Eine davon ist das Ausländerreferat. Als Studentin oder Student muss man sich neben der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="Apple-converted-space subtitle_up">Um internationale Verbindungen aufzubauen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und transdisziplinäre Bündnisse zu schaffen, braucht es Verbindungsstellen. Eine davon ist das Ausländerreferat.</div>
<p>Als Studentin oder Student muss man sich neben der Qual der Studienfachwahl über einige andere Dinge Gedanken machen: Wo werde ich wohnen? Wie viel Geld werde ich brauchen? Werde ich arbeiten können? Bin ich ausreichend versichert? Möchte man im Heimatland studieren, sind die Fragen meist schnell beantwortet. Komplizierter wird die Suche nach Antworten, wenn man in einem anderen Land studieren möchte. Die ÖH hat mit dem Referat für ausländische Studierende eine Abteilung geschaffen, die Studieninteressierte aus dem Ausland dabei unterstützt, ein Studium an der Universität Innsbruck klaglos aufzunehmen. Das Referat kann ausländische Studierende vom ersten Schritt an begleiten: von Informationen zu Aufnahmevoraussetzungen und Zulassung zum Studium über Versicherungsmöglichkeiten bis zur allgemeinen Beratung zum Leben als Studentin oder Student in Innsbruck weiß das Referat ausländische Studierende zu unterstützen.</p>
<blockquote><p>„Innsbruck ist eine sehr offene, internationale Stadt, in der jeder Mensch Freunde finden kann.“</p></blockquote>
<p>Nachdem ihm ein Kollege empfohlen hatte, sich für die ausgeschriebene Stelle als Sachbearbeiter im Referat zu bewerben, wurde Dmitri Himmelreich kurzerhand zum Referenten. Sein Vorgänger habe ihn gut eingearbeitet, sagt Dmitri bei unserem Gespräch, somit könne er auch mit komplizierten Fällen gut umgehen. Schon in seinem Heimatland Estland hat sich Dmitri engagiert. Er war dort SchülerInnen-Vertreter von russischen Schulen. Die Rolle als Vermittler ist ihm also nicht unbekannt. Das Referat für ausländische Studierende umfasst neben Dmitri als Referenten noch eine Sachbearbeiterin. „Die Sprachenvielfalt ist das Herz des Referats“, beschreibt Dmitri. Allerdings wünscht er sich noch jemanden mit Arabischkenntnissen, um das multilinguale Team abzurunden.</p>
<h3>Das Referat bietet ein Rundum-Beratungspaket</h3>
<p>Um an der Uni Innsbruck studieren zu können, braucht es einige bewilligte Anträge, vor allem für Studierende aus Drittstaaten. Das Referat unterstützt Studierende bei Wohnungs- und Jobsuche und dem Erhalt der Aufenthaltsbewilligung.. Da die Lebensunterhaltungskosten, wie Mietpreise und Lebensmittel, in Innsbruck eher teuer sind, ist es für viele Studierende sehr wichtig, in Österreich neben dem Studium auch arbeiten zu können.</p>
<p>Eine Arbeitsbewilligung ist dabei unumgänglich, wovon viele Studierende und ArbeitgeberInnen jedoch oft nichts wissen. Eine weitere Möglichkeit der Finanzierung sind Stipendien. Die können aber nur EU/EWR-StaatsbürgerInnen unter bestimmten Bedingungen in Anspruch nehmen. Für Studierende aus den EWR Staaten sind die Hürden demnach lange nicht so hoch, wie für interessierte Studierende aus Drittstaaten. Das Referat stellt Informationen bereit, die dabei helfen, ein passendes Stipendium zu finden und unterstützt bei der Bewerbung.<br />
Allerdings stellt das Arbeiten für viele nicht nur eine Option der Abdeckung des Lebensunterhalts dar, sondern bietet auch die Gelegenheit, Anschluss und FreundInnen zu finden und sich in Innsbruck angenommen zu fühlen. „Innsbruck ist eine sehr offene, internationale Stadt, in der jeder Mensch Freunde finden kann“, meint Dmitri. Vor der Pandemie hat das Referat sogar Reisen organisiert, auf denen man sich kennenlernen und vom Uni-Alltag Abstand nehmen konnte.</p>
<h3>Deutsche Sprache <strong>–</strong> schwere Sprache</h3>
<p>Eine weitere Hürde stellt die deutsche Sprache dar. Die meisten Bachelor- und Master-Studiengänge an der Uni Innsbruck sind auf Deutsch, weswegen „ausreichende“ Deutschkenntnisse auf einem Sprachniveau von B2 gefordert werden. Das Referat gibt Informationen über Deutschkurse, damit man sich anfangs auf der Internetseite der UIBK zurecht finden kann, um sich für einen Studiengang zu bewerben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für die Verlängerung des Aufenthaltstitels für Drittstaatsangehörige wird eine Quittierung über mindestens 16 gesammelte ECTS gefordert. Dmitri betont, dass die Rechtsprechung in Bezug auf Verlängerung des Aufenthaltstitels sehr streng sei. Falls man diesen Studienerfolgsnachweis mal nicht bringen kann, hilft das Referat mit weiterführenden Kontakten aus.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Ohne das Referat keine Brücken<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Die Universität Innsbruck schmückt sich mit dem Slogan &#8220;Wir bauen Brücken.&#8221; Dabei hilft das referat für ausländische Studierende ordentlich mit. Das Referat steht in direktem Kontakt mit der Studienabteilung, dem Stadtmagistrat, dem Arbeitsmarktservice Innsbruck und natürlich im Dialog mit den ausländischen Studierenden. „Wir können immer Verbindungen herstellen und etwas bewirken“, erzählt Dmitri, der als Referent des Referats für ausländische Studierende vermittelt, berät und unterstützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Die Beratung findet zurzeit telefonisch, per E-Mail oder über Facebook statt. Man könne jederzeit eine Nachricht hinterlassen und das Referat melde sich so bald wie möglich zurück.<span class="Apple-converted-space"> </span></em></p>
<p><a href="https://www.oehweb.at/services/auslaendische-studierende/">https://www.oehweb.at/services/auslaendische-studierende/</a><br />
E-Mail: auslaenderreferat@oeh.cc<br />
Telefon: +43 512 507-35560<br />
Adresse: Josef-Hirn Straße 7, 2. Stock</p>
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