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	<title>Lara Beidler, Autor bei</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
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		<title>‚Sport heißt auch, wieder auf den eigenen Körper zu hören.’ – Sportmedizinerin Anne Hecksteden im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Beidler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anne Hecksteden ist Sportmedizinerin und war mehrfach deutsche Meisterin im Inline-Speedskating. Im Interview spricht sie über den schmalen Grat zwischen optimaler Belastung und Übertraining, die Bedeutung von Regeneration und darüber,&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/gesellschaft/sport-heisst-auch-wieder-auf-den-eigenen-koerper-zu-hoeren-sportmedizinerin-anne-hecksteden-im-interview/">‚Sport heißt auch, wieder auf den eigenen Körper zu hören.’ – Sportmedizinerin Anne Hecksteden im Interview</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Anne Hecksteden ist Sportmedizinerin und war mehrfach deutsche Meisterin im Inline-Speedskating. Im Interview spricht sie über den schmalen Grat zwischen optimaler Belastung und Übertraining, die Bedeutung von Regeneration und darüber, warum der wichtigste Trainingsmaßstab oft der eigene Körper bleibt.</span><span id="more-22252"></span></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Gesund durch Sport? Was einfach klingt, erfordert im Alltag Geduld, das richtige Maß und vor allem ein gutes Körpergefühl. Anne Hecksteden hat diesen Weg von der Praxis in die Wissenschaft gewählt. Seit 2022 leitet sie den gemeinsamen Lehrstuhl für Sportmedizin in Innsbruck, an dem sie seither zu individualisierten Trainingskonzepten forscht.</span></p>
<h3><img decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-22254 alignnone" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/Bild-23.06.26-um-10.59.png" alt="" width="280" height="347" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/Bild-23.06.26-um-10.59.png 654w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/Bild-23.06.26-um-10.59-242x300.png 242w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/Bild-23.06.26-um-10.59-585x725.png 585w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /></h3>
<div class="bildunterschrift">Bild: Anne Hecksteden im Gespräch. (Quelle: Dave Bullock)</div>
<h3>UNIpress: Wenn wir über die gesundheitlichen Effekte von Sport sprechen, wird oft sehr pauschal gesagt ‚Bewegung ist gesund’. Können Sie erklären, was genau im Körper passiert und warum Bewegung überhaupt so einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit hat?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Anne Hecksteden: Zunächst muss man sagen, der Fokus bei den gesundheitlichen Effekten von Training und regelmäßiger körperlicher Aktivität lag lange auf dem Herz-Kreislauf-System. Und das ist auch nach wie vor absolut berechtigt. Aber wir wissen heute, dass regelmäßige körperliche Aktivität quasi allen Organsystemen zugutekommt. Beispiele außerhalb des Herz-Kreislauf-Systems sind die mentale Gesundheit </span><span style="font-weight: 400;">– </span><span style="font-weight: 400;">gerade bei häufigen Störungen wie Angsterkrankungen oder Depressionen </span><span style="font-weight: 400;">– </span><span style="font-weight: 400;">aber auch die Onkologie. Sowohl bei der Prävention von Krebserkrankungen als auch zur Unterstützung der Therapie ist Sport hilfreich. Die Gynäkologie und Orthopädie gehören auch dazu – es sind tatsächlich fast alle Organsysteme. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Am besten verstanden sind die Mechanismen hinter den positiven Effekten von Sport – also das, was tatsächlich auf der molekularen Ebene passiert – im Bereich Stoffwechsel und Herz-Kreislauf-System. Wir wissen zum Beispiel, dass körperliche Aktivität die Insulinsensitivität, also den Umgang des Körpers mit dem Blutzucker, verbessert. Das gilt sowohl akut, wenn ich mich einmal bewege, als auch längerfristig als Trainingseffekt. Gerade bei Vorstufen einer Zuckerkrankheit ist das ein ganz wesentlicher Effekt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber es ist eben nicht der einzige: Dadurch, dass wir besser entspannen können, wenn wir uns häufiger anstrengen, sinkt zum Beispiel auch der Blutdruck. Diese Vagotonie – man kennt ja die niedrige Ruheherzfrequenz bei Sportlern – ist ein wichtiger Ausdruck für die Regulationsfähigkeit unseres Organismus. Hinzu kommt ein direkter Trainingseffekt auf die Gefäße: Der vermehrte Blutfluss, wenn der ganze Sauerstoff transportiert werden muss, hält unsere Blutgefäße in einem guten Trainingszustand, so dass sich weniger Ablagerungen unter der Innenhaut bilden können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was vielleicht auch ganz interessant ist: Die neuere Forschung der letzten etwa zehn Jahre hat Hinweise darauf geliefert, dass regelmäßige Bewegung, vor allem Ausdauersport, die Zellalterung bremsen kann. Man hat sich dabei die Schutzkappen der Chromosomen angeschaut, die sogenannten Telomere, und gesehen, dass diese unter bestimmten Bedingungen durch Training sogar wieder länger werden können. Das war wirklich ein Paradigmenwechsel.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Wie viel Sport sollte man machen, um gesund zu bleiben?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Was die Mindestempfehlungen für die Allgemeinbevölkerung angeht, gibt es sehr konsistente Empfehlungen der WHO sowie der großen Fachgesellschaften. Dabei geht es um die Frage: Wie viel sollte ein gesunder Erwachsener sich möglichst bewegen, um nicht krank zu werden? Die Antwort lautet: zweieinhalb Stunden, also 150 Minuten moderat intensive körperliche Aktivität pro Woche, oder alternativ eine Stunde intensive körperliche Aktivität. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Jetzt kann man sich natürlich fragen: Wem entspricht das eigentlich? Bei untrainierten, gesunden Erwachsenen ist die intensive körperliche Aktivität oft schon ein ganz lockeres Joggen. Die moderate Intensität entspricht eher einem zügigen Gehen, aber das hängt natürlich individuell von der Fitness ab. Wenn man das auf die Einzelperson herunterbricht, ist moderat eine Intensität, bei der ich mich zwar angestrengt fühle, mich aber noch flüssig unterhalten kann. Das ist in der Sportwissenschaft als ‚Talktest‘ bekannt. Wenn ich mich zwar noch verständlich machen, aber eben nicht mehr flüssig unterhalten kann, dann ist die Belastung intensiv.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und jetzt kommen zwei ganz wichtige Botschaften: Erstens profitiert der Körper auch dann schon, wenn man diese Mindestempfehlungen noch nicht erreicht. Es ist eigentlich eine asymptotische Kurve. Je weniger ich mich bewege, desto mehr profitiere ich von jedem zusätzlichen Schritt. Das Wichtigste ist, überhaupt erst einmal anzufangen. Auch wenn man sagt: ‚Zweieinhalb Stunden pro Woche, das passt einfach nicht in mein Leben, das schaffe ich nicht‘ – jeder Schritt zählt! </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Und am anderen Ende steht dann die Frage: Kann ich auch zu viel machen?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Da ist es so, dass wir dann schon von ganz anderen Größenordnungen sprechen. Wenn ich über Jahrzehnte hochumfangreich und intensiv Wettkampfsport betrieben habe, gibt es Hinweise darauf, dass bestimmte Formen der Herzrhythmusstörungen ein bisschen häufiger vorkommen. Oder auch Verkalkungen in bestimmten Gefäßen – wobei diese wohl eher nicht zu Infarkten führen. Da gibt es also schon ein paar Besonderheiten, aber wie gesagt: Das sind ganz andere Größenordnungen von Training. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Was hingegen tatsächlich auch im Gesundheits- und Freizeitsport vorkommt, ist eine zu schnelle Steigerung. Die absolute Menge dessen, was man pro Woche oder Monat macht, wäre eigentlich gut zu verkraften, aber der Körper braucht einfach länger, um diese Belastbarkeit aufzubauen. Gerade wenn wir anfangen und uns vorher wenig bewegt haben, steigt die Leistungsfähigkeit sehr schnell an. Das geht richtig flott. Wenn ich einen Monat lang dreimal pro Woche walken oder joggen gehe, merke ich das sofort. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Währenddessen ist die Belastbarkeit unseres Bewegungsapparats – also der Bänder, Sehnen, Gelenke und Knochen – ein ganz anderes Thema. Das sind Gewebe mit einem viel langsameren Stoffwechsel. Die brauchen viel länger, um diese erhöhte Belastung auch verkraften zu können, was dann oft hochmotivierte Einsteiger irgendwann ausbremst. Zwei, drei oder vier Monate geht das gut. Dann kommt die Knochenhautentzündung, dann kommt der Ermüdungsbruch, dann kommen die Gelenkbeschwerden. Schade ist dabei, dass die Motivation häufig komplett verloren geht. Deswegen muss man das einfach vom Kopf her steuern, indem man sich sagt </span><b>‚</b><span style="font-weight: 400;">Ich könnte zwar mehr machen, aber mein Bewegungsapparat würde erst rückmelden, dass es zu viel ist, wenn es schon zu spät ist’. Das merkt man leider erst im Nachhinein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Gibt es Signale, die schon während des Trainings auftreten, bei denen man sich denken sollte ‚Ich muss jetzt langsam machen‘?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie schnell man die Belastbarkeit steigern kann, ist wirklich hochgradig individuell – das muss man ganz klar sagen. Es hängt natürlich vom Körpergewicht ab, aber auch insgesamt vom Körperbau, ob es etwa Vorschäden oder Fehlstellungen in den Gelenken gibt. Das ist schwer vorherzusagen. Von daher ist es ein guter Grund, vorsichtig zu sein und erste Beschwerden ernst zu nehmen. Das heißt: Wenn es wirklich mal zwickt, sollte man eine Pause machen, auf andere Sportarten ausweichen und auch mal einen Schritt zurückgehen. Man darf das nicht als Misserfolg sehen, sondern als notwendige Anpassung, um langfristig etwas aufzubauen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das ist jetzt vor allem auf den Bewegungsapparat bezogen. Ansonsten kann auch insgesamt der Stress aus Alltag, Beruf, Familie und dem Sport zu viel werden. Wir können uns nach dem Sport nämlich am besten erholen, wenn wir auch sonst entspannt sind – dann kann der Körper einfach mal ‚durchhängen‘. Wenn das nicht der Fall ist, merkt man das eher daran, dass man dauerhaft müde ist, sich schlechter erholt, keine Lust mehr aufs Training hat oder sich das Training viel härter anfühlt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein echtes Frühwarnsymptom, auf das einen oft eher andere hinweisen können, ist das Verlieren der emotionalen Ausgeglichenheit. Man wird ‚kratzbürstig‘, man verträgt einfach nichts mehr. Das sind Warnsymptome dafür, dass die Gesamtbelastung zu hoch ist und sich Ermüdung anstaut. </span></p>
<p><b> </b></p>
<h3>Und auf körperlicher Ebene, was wären da langfristige Folgen von zu viel Belastung?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich sage mal so: Wir reden hier nicht über Spitzensport mit 30 Stunden Training plus pro Woche. Aber ein dauerhaftes Regenerationsdefizit zieht den Körper wirklich in Mitleidenschaft. Der Körper braucht dieses ‚Durcherholen‘, um sich anpassen zu können. Also das, was wir mit dem Training ja eigentlich erreichen wollen. Wenn es dann trotz Ermüdung noch weitergeht, kommen auch hormonelle Dinge aus dem Tritt oder die Infektanfälligkeit steigt. Und es sind dann eben diese psychischen Symptome wie Gereiztheit und Konzentrationsmangel, die man als erstes merkt. Aber das ist dann schon wirklich relativ fortgeschritten. Im realistischen Rahmen des Gesundheits- und Freizeitsports kommt es eigentlich nicht zu Schäden an zuvor gesunden inneren Organen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Was ist Ihr persönlicher Eindruck: Haben Sie das Gefühl, dass viele Menschen Signale ihres Körpers falsch verstehen oder sogar ignorieren?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, absolut. Und das ist, glaube ich, ein extrem wichtiger Punkt in einer Zeit, in der uns Smartwatches fast schon abtrainieren, auf den eigenen Körper zu hören. Nehmen wir das Beispiel Schlaf: Schlafstörungen sind ein typisches Frühwarnsymptom für Regenerationsdefizite. Eigentlich ist unser Körper evolutionär darauf ausgelegt, uns zu signalisieren, ob wir uns genug erholt und gut geschlafen haben. Aber wir schauen heute lieber auf die Smartwatch und sagen: ‚Okay, mein Index liegt nur bei 60.‘</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei sind diese Indikatoren aus wissenschaftlicher Sicht fast durchgängig fragwürdig. Das gilt für die Regeneration ebenso wie für den Schlaf. Man muss sich das klarmachen: Selbst in einem Labor wie bei uns tun wir uns extrem schwer, Regeneriertheit zu messen – das sind hochkomplexe, unterschiedliche Dimensionen. Wenn man sich dann vorstellt, was so eine Smartwatch am Handgelenk überhaupt für Messmöglichkeiten hat, wird klar: Das sind nur Algorithmen, die auf den Messwerten aufbauen, die eben verfügbar sind. Entsprechend groß ist die Unsicherheit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Daher ist eine wichtige Funktion – und eigentlich auch eine Voraussetzung – von regelmäßigem Sport, wieder zu lernen, auf den eigenen Körper zu hören. Dass man merkt: ‚Okay, diese Belastung fühlt sich heute anders an als vor drei Monaten. Vielleicht sollte ich das mal abklären lassen, vielleicht bahnt sich ein Mangel an‘. Das Ziel ist, dass man seinen eigenen Körper wieder kennt.</span></p>
<p><b> </b></p>
<h3>Auf Social Media sieht man viele extreme Routinen oder auch sogenannte ‚No Days Off’. Wie bewerten Sie solche Trends aus wissenschaftlicher Sicht?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Extrem kritisch, muss man ganz klar sagen. Also erstmal, solche Trends können gut sein, wenn sie Leute dazu bringen, sich zu bewegen. Fast alles ist gut, was die Leute dazu bringt, sich zu bewegen. Wenn man sich die aktuellen Leitlinien ansieht, die auf Jahrzehnten der Forschung basieren, dann zeigt sich: Fast alle Formen der körperlichen Bewegung helfen unserer Gesundheit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die einzigen zwei Bedingungen für gesunde Erwachsene sind letzten Endes: Es muss eine dynamische Aktivität großer Muskelgruppen sein – also zum Beispiel keine rein statischen Übungen – und es muss regelmäßig geschehen. Das heißt, ich kann als gesunder Erwachsener meiner Lust und Laune eigentlich freien Lauf lassen. Ich kann tun, was mir Spaß macht und was ich dann vielleicht auch langfristig beibehalte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gibt nicht die ‚Golden Bullet‘. Es gibt nicht die eine Routine, die es unbedingt sein muss und die doppelt so viel gesundheitlichen Effekt bringt wie alles andere. Das existiert einfach nicht. Es gibt ganz viele sinnvolle Trainingsmöglichkeiten, die sich allenfalls marginal in ihren Effekten unterscheiden. Man muss etwas finden, das man realistisch und langfristig in den Alltag integrieren kann – und genau das ist bei diesen extremen Trends oft schwierig.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Wenn jetzt jemand anfangen würde, mehr Sport zu machen, was wäre Ihr wichtigster Rat, damit es wirklich gesund bleibt und nicht ins Gegenteil kippt?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Zunächst einmal: Wir sprechen hier, wie gesagt, über gesunde Erwachsene. Mein erster Gedanke wäre: Wenn ich lange nichts gemacht habe, könnte bei mir ein Risiko vorliegen? Insgesamt ist körperliches Training im Rahmen des Gesundheitssports extrem sicher. Aber ein kurzer Check für sich selbst ist dennoch sinnvoll.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Trainingsprogramm mit einem Arzt besprechen sollte man, wenn bereits Vorerkrankungen bekannt sind oder wenn es bei körperlicher Belastung im Alltag zu Beschwerden gekommen ist. Damit meine ich jetzt nicht den Bewegungsapparat, sondern Symptome wie ungewöhnliche Luftnot, Schwindel, Übelkeit oder ein Stechen in der Brust. Das wären klare Gründe für eine Abklärung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein weiterer Grund für einen Check-up ist – gerade bei extremen Routinen oder Events wie einem Firmenlauf –, wenn ich bisher im Wesentlichen inaktiv war, jetzt aber schnell in ein intensives Programm einsteigen möchte. Der Hintergrund ist simpel: Wenn ich bisher ein reiner ‚Couch-Potato‘ war, ist einerseits die Wahrscheinlichkeit für eine unentdeckte Erkrankung höher. Andererseits hatte mein Körper gar keine Gelegenheit, mir Warnsymptome bei Belastung zu senden, weil ich ihn schlicht nie belastet habe.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen nicht einmal sagen können, wie viele Stockwerke sie am Stück schaffen, weil sie grundsätzlich nie die Treppe nehmen. Aber wie gesagt: Das ist nur ein erster Vorsichtsgedanke. Bei den allermeisten Erwachsenen wird das kein Hindernis für den Sport sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der zweite Punkt wäre: Einfach anfangen mit etwas Unaufwendigem, das einem Spaß macht und dem eigenen Typ entspricht. Es gibt Menschen, die treiben lieber allein Sport; sie denken nach, und das langsame Joggen bekommt für sie fast einen meditativen Charakter. Andere wiederum brauchen die Gruppe, das sind eher die Mannschaftssporttypen. Hier darf man absolut frei wählen – die Leitlinien geben das her: Man kann und soll bei der Wahl des Sports wirklich der eigenen Persönlichkeit und den Vorlieben folgen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber, und das ist der dritte Punkt: Man muss langsam steigern. Das gilt ganz besonders für Wiedereinsteiger – also Personen, die in ihrer Jugend sehr aktiv waren, dann aber die typische Phase zwischen Mitte 20 und 40 mit Berufseinstieg, Familiengründung und Hausbau durchlaufen haben. Wenn diese Personen jetzt wieder anfangen, sollten sie kurz innehalten und sich sagen: ‚Okay, ich bin nicht mehr 25.‘</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man kann nicht direkt dort anknüpfen, wo man damals aufgehört hat. Der Körper ist älter, der Trainingszustand ein anderer. Man muss langsam wieder einsteigen und schauen, was geht. Wenn man auf diese drei Punkte hört – Spaß am Anfang, Berücksichtigung des Typs und behutsame Steigerung – und dabei seinen Körper ernst nimmt, hat man die wichtigsten Grundlagen abgedeckt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Wenn jemand einen Bürojob hat oder während des Studiums tagelang lernen muss und viel sitzt: Was wären einfache Möglichkeiten, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Bisher haben wir über gezieltes Training gesprochen – also über bewusste Aktivitäten, um die Leistungsfähigkeit und Gesundheit zu fördern. Das ist enorm wichtig, aber wir wissen heute auch: Lange Sitzphasen, wie sie in einem klassischen Bürojob vorkommen, lassen sich nicht allein durch Sport am Abend kompensieren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir brauchen zusätzlich diese sogenannten ‚Exercise Snacks‘ – kurze Unterbrechungen der totalen Inaktivität. Diese sind komplementär zum Training zu sehen. Wenn ich acht Stunden am Stück sitze, kann ich das nicht einfach durch eine halbe Stunde Joggen am Abend ausgleichen; ich brauche beides.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hierbei reicht es schon, kurz aufzustehen, zwei Stockwerke zum Kaffeeautomaten zu gehen, statt den Aufzug zu nehmen, oder eine Busstation früher auszusteigen. Das sind kleine Dinge, bei denen man nicht ins Schwitzen kommen muss – was im Berufsalltag ja oft schwierig wäre. Es müssen keine Übungen auf dem Fußboden sein, sondern einfache Aktivitätsinseln, die das Sitzen unterbrechen. Natürlich könnte man noch gezielte Übungen für Nacken oder Rücken einbauen, aber ich nehme mich da nicht aus – das ist im Arbeitsfluss oft schwer zu integrieren. Aber aufstehen, kurz gehen, die Treppe nutzen oder zum Drucker laufen –  das geht eigentlich immer.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Abschließende Frage: Hat sich Ihr eigener Blick auf Sport im Laufe Ihrer Karriere verändert?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich habe selbst Leistungssport gemacht und bin, wie viele Kollegen, über die eigene Karriere in der Sportmedizin gelandet. Da ich schon ein ganzes Weilchen dabei bin, habe ich miterlebt, wie sich manche Positionen im Fach grundlegend verändert haben. In meinen ersten Jahren war der Gesundheitssport noch extrem auf Ausdauer fokussiert. Das hat sich gewandelt: Heute betont man gerade für ältere Erwachsene, wie wichtig Kräftigungsübungen sind, um die Skelettmuskelmasse zu erhalten. Das ganze Fach bewegt sich, und ich bewege mich natürlich mit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Sie es von mir persönlich wissen wollen: Ich stelle immer mehr die zentrale Bedeutung des Körpergefühls in den Mittelpunkt. Im Sport haben wir es mit multifaktoriellen Dingen zu tun; es gibt nicht das eine Schräubchen, das man umlegt, und dann passiert genau das, was man will. Es ist unheimlich schwierig, das rein über objektive Marker zu steuern.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auf der anderen Seite stehen das Körpergefühl und das Erfahrungswissen. Das ist auch meine aktuelle Forschungsrichtung: Wie man das Körpergefühl der Athleten und das Wissen der Trainer gezielt mit datengetriebenen Verfahren zusammenführt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<h3>Danke für das Gespräch!</h3>
<p><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></p>
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		<title>Quarterlife-Crisis: Zwischen Druck, Zweifel und „Was jetzt?“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Beidler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwanzig sein heißt heute nicht automatisch unbeschwert sein. Zwischen Zukunftsangst, Selbstzweifeln und Social-Media-Vergleichen steckt die Quarterlife-Crisis oft mitten im Alltag junger Erwachsener. Viele verfolgen ja irgendwie ähnliche Ziele im Leben:&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Zwanzig sein heißt heute nicht automatisch unbeschwert sein. Zwischen Zukunftsangst, Selbstzweifeln und Social-Media-Vergleichen steckt die Quarterlife-Crisis oft mitten im Alltag junger Erwachsener. </span></div>
<p><span id="more-22236"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Viele verfolgen ja irgendwie ähnliche Ziele im Leben: erst mal einen guten Schulabschluss machen, dann einen Studien- oder Ausbildungsplatz finden und später einen Job haben, der einem Spaß macht und von dem man auch leben kann. Aber was ist eigentlich, wenn genau dann, kurz bevor man es geschafft hat, plötzlich Zweifel kommen? Wenn man unsicher wird und irgendwie die Motivation verliert?</span></p>
<h3><b>Die besten Jahre – oder die verwirrendsten?</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Zwanziger gelten eigentlich als die besten Jahre des Lebens. Für viele fühlt sich diese Phase jedoch alles andere als unbeschwert an. Die sogenannte Quarterlife-Crisis beschreibt genau dieses Gefühl. Eine Phase voller Zweifel, Verunsicherung und Ungewissheit darüber, wie es weitergehen soll. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man kann die Krise am besten mit einer Midlife-Crisis vergleichen, nur tritt sie nicht mit 50 auf, sondern in den mittleren Zwanzigern. Plötzlich tauchen große Fragen auf: Was will ich eigentlich? Und wohin soll mein Weg führen? Viele fühlen sich in dieser Phase unruhig, schlafen schlechter, machen sich Sorgen um die Zukunft und wissen oft nicht so richtig, wo sie gerade stehen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dinge, die vorher klar waren, wirken auf einmal unsicher. </span><span style="font-weight: 400;">Dazu kommt der Druck, einen Job zu finden, der sowohl finanziell stabil ist als auch Spaß macht, und das ständige Vergleichen mit anderen auf Social Media.</span></p>
<h3><b>Warum Social Media die Krise verstärkt</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Wecker klingelt, der erste Griff geht gleich zum Handy. Und wenn wir ehrlich sind, bleibt es selten nur bei ein paar Minuten. Studien zeigen, dass wir heutzutage im Durchschnitt über sechs Stunden an Bildschirmzeit pro Tag haben. Kein Wunder also, dass das, was wir dort sehen, uns unbewusst so stark prägt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei vergessen wir leider zu oft, dass soziale Medien meist nur die Highlights zeigen. Unsicherheiten, Zweifel oder Rückschläge bleiben oft unsichtbar. Gleichzeitig ist das Handy ständig präsent: in der Bahn, zwischendurch, abends im Bett. Man kommt kaum noch zur Ruhe, weil immer neue Eindrücke dazukommen. Diese Dauerbeschallung kann schnell überfordern und verstärkt das Gefühl, nicht genug zu sein oder sich endlich entscheiden zu müssen. Vielleicht würde es schon helfen, das Handy öfter bewusst wegzulegen und sich wieder mehr auf den eigenen Weg zu konzentrieren. </span></p>
<h3><b><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter  wp-image-22237" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-scaled.jpg" alt="" width="522" height="348" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-scaled.jpg 2560w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-1920x1280.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/06/RDNE-Stock-project-on-pexels-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 522px) 100vw, 522px" /></b></h3>
<h3><b>Warum die Krise auch eine Chance sein kann</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Allerdings bedeutet die Quarterlife Crisis nicht das Ende. Sie kann auch eine Zeit sein, in der man viel über sich selbst lernt und langsam herausfindet, wie man mit Entscheidungen besser umgehen kann. Dabei wird deutlich, dass Lebenswege selten geradlinig verlaufen und Umwege völlig in Ordnung sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht jeder findet sofort den „richtigen“ Weg. Manche brauchen einfach länger, um herauszufinden, was für sie passt. Dinge ausprobieren gehört genauso dazu wie mal Zweifel zu haben. Ich habe gelernt, dass es hilft, sich nicht so unter Druck zu setzen und zu wissen, dass man nicht immer alles sofort entscheiden</span><span style="font-weight: 400;"> muss. Gerade wichtige Entscheidungen brauchen Zeit.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier noch ein paar Tipps zum Überbrücken der Quarterlife Crisis:</span></p>
<ol>
<li><b>Sprich über deine Sorgen:</b><span style="font-weight: 400;"> Reden hilft oft mehr, als man denkt. Egal, ob es um Zukunftsängste oder kleine Probleme im Alltag geht, Freund:innen hören zu und zeigen dir, dass du damit nicht alleine bist.</span></li>
<li><b>Sei nachsichtig mit dir selbst: </b><span>Niemand trifft immer die „richtige“ Entscheidung. Fehler oder Umwege sind kein Scheitern, sondern Erfahrungen, aus denen man lernen kann.</span></li>
<li><b>Vergleiche dich weniger mit anderen: </b><span style="font-weight: 400;">Gerade auf Social Media wirkt das Leben anderer oft perfekt. Aber die Realität ist immer anders. Konzentriere dich lieber darauf, was dir wichtig ist und was sich für dich richtig anfühlt.</span></li>
<li><span style="font-weight: 400;"><b>Nimm dir bewusst Zeit für dich: </b><span>Mach irgendwas, was dir Spaß macht oder lass einfach mal alles liegen. Du könntest laufen gehen oder eine Serie schauen. Danach fühlst du dich gleich wieder ein bisschen fitter und klarer im Kopf. </span><br />
</span><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></p>
<p><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></p>
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		<title>Zwischen Bergen und Social Media: Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Beidler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 05:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival zählt zu den bekanntesten Trailrunning-Events im Alpenraum. Zwischen urbanem Laufen in Innsbruck und anspruchsvollen Bergstrecken vereint es Sport und Naturerlebnis. Gleichzeitig wird das Event zunehmend&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up" style="font-weight: 400;">Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival zählt zu den bekanntesten Trailrunning-Events im Alpenraum. Zwischen urbanem Laufen in Innsbruck und anspruchsvollen Bergstrecken vereint es Sport und Naturerlebnis. Gleichzeitig wird das Event zunehmend durch soziale Medien begleitet und geprägt.</div>
<p style="font-weight: 400;"><span id="more-22163"></span></p>
<p style="font-weight: 400;"> „Schneller, höher, stärker“ ist die eingedeutschte Form des olympischen Mottos <em>Citius, altius, fortius</em>, das 1894 von Pierre de Coubertin geprägt wurde. Es steht für das Streben nach sportlicher Höchstleistung, Wettbewerb und kontinuierlicher Leistungssteigerung. Dieses Prinzip findet sich auch im Trailrunning wieder, einer Sportart, in der körperliche Grenzen im alpinen Gelände immer wieder neu getestet werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Ein Laufevent im Herzen der Alpen</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival ist das größte Lauffestival im deutschsprachigen Alpenraum und findet dieses Jahr vom 29. April bis zum 2. Mai statt. Jährlich zieht das Event Top-Athlet:innen aus der internationalen Trailrunning-Szene an, viele der Distanzen sind frühzeitig ausverkauft. Mit rund 8.500 Teilnehmenden aus 82 Nationen und etwa 60.000 erwarteten Zuschauer:innen hat das Event  internationale Bedeutung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Angeboten werden 12 unterschiedliche Strecken von 7 km mit 280 Höhenmetern bis hin zu 110 km und 5500 Höhenmetern. Das Event verbindet damit urbanes Laufen in Innsbruck mit alpinem Gelände in den Nordalpen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Vordergrund steht dabei nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern auch der Festivalcharakter. Eine Expo, Community-Events und die sogenannten Cheering Busse, die Zuschauer:innen zu verschiedenen Streckenpunkten bringen und für Stimmung entlang der Strecke sorgen, tragen dazu bei, dass das Ganze für Athlet:innen wie auch für Zuschauer:innen zu einem Erlebnis wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Starts der einzelnen Disziplinen erfolgen an verschiedenen Standorten zu unterschiedlichen Zeiten, das Ziel befindet sich jedoch immer am Vorplatz des Landestheater, mit Ausnahme des Vertical Runs, dessen Ziel oben bei der Seegrube liegt. Für nähere Informationen kann die offizielle Webseite <a href="https://www.innsbruckalpine.at/">https://www.innsbruckalpine.at/</a> direkt aufgerufen werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Traillauf im Fokus</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Traillauf, auch Trailrunning oder Geländelauf genannt, hat in den letzten Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Beim Traillauf geht es um das Laufen in der freien Natur fernab von asphaltierten Straßen. Entgegen der oft verbreiteten Meinung braucht es dafür nicht zwingend Berge, sondern vielmehr Natur und abwechslungsreiches Gelände.</p>
<p style="font-weight: 400;">Einer der Hauptunterschiede zwischen dem Straßen- und Geländelauf besteht darin, dass das Laufen im Gelände technisch anspruchsvoller ist. Unebene Untergründe, Anstiege und Abstiege, Wurzeln, Steine oder auch kleine Bäche, auf die man möglicherweise stößt, machen das Laufen schwieriger, aber gleichzeitig auch vielseitiger. Traillauf bedeutet damit auch eine intensive Naturerfahrung, weshalb sich ein Standort mit vielseitiger Natur wie Innsbruck besonders gut dafür anbietet. Bei vielen Trailläufer:innen steht nicht die Zeit im Vordergrund, sondern das Erlebnis selbst, also Höhenmeter, technische Passagen und der Weg als solcher.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Das Event auf Social Media</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival hinterlässt viele Eindrücke und Emotionen, die auf der Strecke entstehen und anschließend digital geteilt werden. Läuferinnen und Läufer teilen ihre Ergebnisse und Strecken auf Plattformen wie Strava, während Instagram und TikTok genutzt werden, um Bilder und kurze Videos vom Rennen zu teilen. Besondere typische Szenen sind Bergpassagen, Ausblicke über die Alpen oder der Zieleinlauf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Festival ist somit nicht nur ein einmaliges Sportereignis, sondern bleibt auch danach im Gedächtnis und kann immer wieder aufgerufen und „nacherlebt“ werden. Für viele Athlet:innen gehört das Teilen der eigenen Leistung mittlerweile einfach dazu. Die Strecke wird nicht nur gelaufen, sondern auch dokumentiert und in der Community sichtbar gemacht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dieser Aspekt kann sich positiv auf die eigene Leistung auswirken. Wenn man seine Zeiten, die Höhenmeter oder Bilder teilt, bekommt man Anerkennung und Feedback von der Community, was sehr motivierend ist. Gleichzeitig kann der Wunsch entstehen, sich selbst zu verbessern oder neue Herausforderungen anzunehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Allen Teilnehmenden wünschen wir viel Erfolg und vor allem ein verletzungsfreies Rennen.</p>
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