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	<title>Julia Flunger, Autor bei</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
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		<title>Februja oder Februnein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Flunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 16:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwölf abwechslungsreiche und kunterbunte Monate bietet uns das Kalenderjahr, wobei jeder so seine Eigenheiten hat, die uns gefallen – oder auch nicht. Mit lediglich 28 Tagen besonders kurz ist der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Zwölf abwechslungsreiche und kunterbunte Monate bietet uns das Kalenderjahr, wobei jeder so seine Eigenheiten hat, die uns gefallen – oder auch nicht. Mit lediglich 28 Tagen besonders kurz ist der Februar, deshalb haben wir uns mit der Daseinsberechtigung dieses Monats auseinandergesetzt: Februja oder Februnein? Braucht es diesen Monat überhaupt?</div>
<div></div>
<h2>Der Tiefpunkt des Jahres</h2>
<div class="bildunterschrift">Julia Flunger</div>
<div></div>
<div></div>
<p>Ich kann es kaum glauben, liebe Fischgemeinde. Schon wieder schwimmen wir durch meinen Hassmonat. Er wird auch assoziiert mit Kälte, Schneematsch, Straßen voll mit betrunkenen, äußert unlustig verkleideten Menschen und dem einen Tag, der jedermanns und jederfraus Nerven für das restliche Jahr aufbraucht. Freut euch auf den Valentinstag. Während Verliebte uns schon Wochen vor diesem Pflichttermin des Rosenschenkens mit ihren vor Kitsch triefenden, nicht umsetzbaren Plänen in den Wahnsinn treiben, stürzen uns all die verzweifelten Singles in eine Zeit der Peinlichkeit. Spätestens wenn wir ungewollt mitbekommen, wie unsere geliebten und vernünftigen Freundinnen und Freunde alle Hemmungen über Bord werfen, um ein Valentinstagsdate in letzter Sekunde zu ergattern, erscheint der Untergang der Menschheit plötzlich sehr realistisch.</p>
<p>Die von der Bildfläche verschwundenen, notorischen Auf-den-letzten-Drücker-Lerner erstehen langsam wieder von den Toten auf, nur um zu bemerken, dass das neue Semester schon bald wieder vor der Türe steht und sie die lang ersehnte Pause wohl in die Pension verschieben müssen. Wäre ja nicht so, als würde sich der Februar zumindest an die Tagesanzahl eines normalen Monats halten. Er bringt uns nicht nur jede Menge sinnloser gesellschaftlicher Ereignisse, Stress ohne Ende, sondern auch das schlechte Gewissen. Liebste Fischfreunde, ich habe es euch im Jänner ja schon geraten: vergesst die guten Vorsätze für das neue Jahr. Denn wer von euch hat sich an seine Pläne gehalten? Eben.</p>
<p>Um euch noch ein kleines bisschen für euren Unglauben und das falsch investierte Vertrauen in euch selbst zu bestrafen, hat der Februar noch eine Gratisportion Schlechtfühlen für euch. Die Fastenzeit. Egal ob es um den Verzicht auf Zigaretten, Schokolade oder Alkohol geht, das Debakel des eigenen Scheiterns wird sich wiederholen. Also mein Rat an alle: entscheidet euch für eine Bärenfaschingsverkleidung und haltet einen genüsslichen und ausgiebigen Winterschlaf. So kann der Hassmonat vorbeiziehen, ihr erleidet keinen Nervenzusammenbruch und seid zudem endlich wieder ausgeschlafen.</p>
<h2>Februar &#8211; oh ja!</h2>
<div class="bildunterschrift">Kristina Oberlechner</div>
<div></div>
<p>Natürlich gehört der Februar in den Kalender wie das Amen ins Gebet. Man stelle sich vor, wie es wäre, wenn man am 31. Dezember plötzlich feststellt, dass das Jahr nur elf Monate hatte, um alle nicht erledigten Versäumnisse ins Trockene zu bringen. Allein die Tatsache, dass die Summe dieser wertvollen 28 Tage zwei verschiedene Bezeichnungen hat (heißt es nun Februar oder Feber?), räumt jeden Zweifel aus. Nur der große Bruder Januar (oder Jänner?) schafft ebenfalls dieses Double.</p>
<p>Ausgelassenheit, Spaß und Liebe, aber auch Verzicht und Dauerstress – sprich ein einziges Gefühlschaos – werden auf wunderbar kurze, knackige 657 Februar-Stunden komprimiert: Während sich FaschingsnärrInnen gleich zu Beginn des Monats ihrer Hoch-Zeit erfreuen und verkleidet in unterschiedlichsten Kostümen dem Alkoholkonsum hingeben, läutet der Aschermittwoch die Fastenzeit und damit, für die gläubigen Fische unter uns, die 40-tägige Zeit des bewussten Verzichts ein. Zugegeben, eine harte Umstellung, welche hier nicht nur in einem Monat, sondern innerhalb einer Woche von uns verlangt wird. Die RomanFische unter uns werden einem anderen, besonderen Tag entgegenfiebern: dem Valentinstag am 14. Februar. Übrigens 2018 am selben Tag wie der Aschermittwoch – ein Zufall? Für alle Uni-gestressten StudentInnen, welche zwischen Prüfungen und der Abgabe von Seminararbeiten rudern, zählt wohl weniger Februar-Liebe oder Februar Hass, sondern nur die magische Grenze, welcher es hinterherjagen zu gilt: Abgabetermin, 1. März.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der <a href="https://unipress.at/archive/UP2018_2.pdf">Feber-Ausgabe 2018</a>.</em></p>
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		<title>Herbst &#8211; Ab nach draußen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Flunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 09:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Blätter färben sich langsam in allen Gelb- und Rottönen, die Sonne wird schwächer und die Temperaturen kühler. Hier drei absolute Lieblingsorte, um den Herbst besonders gut zu genießen und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Die Blätter färben sich langsam in allen Gelb- und Rottönen, die Sonne wird schwächer und die Temperaturen kühler. Hier drei absolute Lieblingsorte, um den Herbst besonders gut zu genießen<br />
und von den letzten Sonnenstrahlen zu profitieren.</div>
<div></div>
<h3>Schutzgebiet Kranebittener Innau</h3>
<p>Durch die gute Erreichbarkeit von der Stadt aus eignet sich dieser Uferabschnitt des Inns perfekt zum Spazierengehen oder Laufen. Sandige Wege schlängeln sich durch das Unterholz, das auch vielen gefährdeten Vogelarten einen wichtigen Lebensraum bietet. Im Gegensatz zur asphaltierten Uferpromenade in Innsbruck findet man hier unberührte Natur, so verwundert es nicht, dass man von Zeit zu Zeit über einen umgefallenen Baumstamm klettern muss. Diese Pfade verlaufen oft parallel und führen immer wieder zusammen, über eine falsche Abzweigung muss man sich also keine Gedanken machen. Von Februar bis Juli ist das Betreten des Schutzraumes verboten, um den Vögeln ungestörtes Brüten zu ermöglichen. Der Herbst ist also eine der schönsten Jahreszeiten, in denen diese verzauberte Welt erkundet werden kann.</p>
<div id="attachment_6763" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-6763" decoding="async" class="wp-image-6763 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Immer-wieder-kommt-man-direkt-an-das-Ufer-1.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Immer-wieder-kommt-man-direkt-an-das-Ufer-1.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Immer-wieder-kommt-man-direkt-an-das-Ufer-1-300x225.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Immer-wieder-kommt-man-direkt-an-das-Ufer-1-768x576.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Immer-wieder-kommt-man-direkt-an-das-Ufer-1-585x439.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-6763" class="wp-caption-text">© Julia Flunger</p></div>
<div class="bildunterschrift">Immer wieder kommt man direkt an das Ufer.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anfahrt: Wer von der Stadt aus loslaufen möchte, kann sich einfach ans Innufer halten. Für alle, die für einen Spaziergang eine kürzere Anfahrt bevorzugen, gibt es die Möglichkeit, direkt gegenüber der Kaserne Kranebitten zu parken (ist leider ein kostenpflichtiger Parkplatz). Mit den Öffis sind die Innauen ebenfalls gut erreichbar, vom Hauptbahnhof sowie vom Finanzamt aus kommt man mit der Buslinie 7143 nach Telfs halbstündlich zur Haltestelle Kranebitten Standschützenkaserne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Telfeser Wiesen</h3>
<p>Dieser Wiesenwanderweg führt von Kreith bis nach Telfes. Leichte Steigungen und ein traumhafter Ausblick auf die Berge im Stubaital machen eine Wanderung bei schönem Wetter zu einer perfekten Möglichkeit, den aufkommenden Unistress für einige Stunden hinter sich zu lassen. Die bunten Blätter und die gelben Fichtennadeln verwandeln die Natur hier besonders eindrucksvoll in eine farbenfrohe Herbstlandschaft. Durch den breiten Weg ist die Route auch mit dem Mountainbike gut zu befahren. Wer eine Einkehrmöglichkeit sucht und zudem ein paar Höhenmeter bewältigen will, kann entweder beim Hinoder Rückweg den etwas höher gelegenen Stockerhof besuchen, der vor allem mit seinen Torten und Kuchen punktet. Anfahrt: Entweder mit dem Auto bis nach Kreith (neben der Feuerwehr gibt es einige Parkplätze), oder mit der Linie STB halbstündlich vom Hauptbahnhof oder Stubaitalbahnhof bis zur Haltestelle Kreith. Wer zuerst zum Stockerhof will, folgt der Straße, die schließlich in einen Forstweg mündet, wer direkt zu den Telfeser Wiesen möchte, achtet auf gelbe Schilder an der linken Straßenseite, die die Abzweigung anzeigen. Kurz bevor man Telfes erreicht, zweigt an der rechten Seite ein etwas schmälerer Weg ab (ebenfalls gekennzeichnet durch gelbe Schilder), der zum Stockerhof führt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Amraser Forstmeile</h3>
<p>Die Amraser Forstmeile „FIT 2000“ bietet eine abwechslungsreiche Zusammenstellung an Fitnessübungen – von Klimmzügen über Gleichgewichtsübungen bis hin zu einem 1000-Meter-Lauf. Ideal für alle, die nicht nur ihrer Psyche, sondern auch ihrem Körper wieder einmal etwas Gutes tun wollen. Detaillierte Beschreibungen der einzelnen Trainingsbestandteile helfen, die Übungen korrekt auszuführen und die erwünschte Belastung zu erzielen.</p>
<div id="attachment_6766" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-6766" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-6766 size-full" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Von-Zeit-zu-Zeit-stolpert-man-über-Bieberspuren-1.jpg" alt="" width="1024" height="1365" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Von-Zeit-zu-Zeit-stolpert-man-über-Bieberspuren-1.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Von-Zeit-zu-Zeit-stolpert-man-über-Bieberspuren-1-225x300.jpg 225w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Von-Zeit-zu-Zeit-stolpert-man-über-Bieberspuren-1-768x1024.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2020/09/Von-Zeit-zu-Zeit-stolpert-man-über-Bieberspuren-1-585x780.jpg 585w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-6766" class="wp-caption-text">© Julia Flunger</p></div>
<div class="bildunterschrift">Von Zeit zu Zeit stolpert man über Biberspuren.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Wochenende wird die Forstmeile auch von vielen Familien besucht, daher empfiehlt es sich, bei freier Zeiteinteilung eher einen Wochentag zu wählen. Das Schloss Ambras lockt mit seinem großzügigen Park zu einem abschließenden Spaziergang in der Sonne. Anfahrt: Mit dem Auto kann der Parkplatz des Schloss Ambras benützt werden, ansonsten am besten den Sightseer, die Linie 6, oder den Bus 4134 nehmen. Einmal die Straße überqueren und den Schildern folgen.</p>
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		<title>Körperliche Fitness in Zeiten von Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Flunger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 12:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sportliche Betätigung hilft uns dabei, unserem Tag in dieser fordernden Zeit eine Struktur zu geben und uns fit zu halten. Der Abwechslung halber sollte man auch unbekanntere Muskelgruppen trainieren. Die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Sportliche Betätigung hilft uns dabei, unserem Tag in dieser fordernden Zeit eine Struktur zu geben und uns fit zu halten. Der Abwechslung halber sollte man auch unbekanntere Muskelgruppen trainieren.</div>
<p><span id="more-2133"></span></p>
<p>Die Corona-Krise hat unser gewohntes Alltagsleben von einem Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt.  Natürlich sind wir momentan nicht so aktiv wie sonst, wir bewegen uns weniger und viele von uns mussten ihr Training vorübergehend einstellen oder abändern. Diese Zeit der Veränderung gibt uns aber auch die Möglichkeit, unsere körperliche Fitness vom Blickwinkel der klassischen Trainingslehre aus zu betrachten und unser sportliches Programm auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen.</p>
<h3>Phasische Muskelfasern</h3>
<p>Schon mal von den phasischen Muskelfasern gehört? Falls nicht, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen, sich damit näher auseinanderzusetzen. Phasische Muskelstrukturen dienen dazu, den Körper im Bereich der Brustwirbelsäule aufzurichten und die Beckenkippung, das heißt, ein potenzielles Hohlkreuz, zu verhindern. Sie sind somit maßgeblich daran beteiligt, den Körper vor Verletzungen und Haltungsschäden zu schützen. Da sie von uns im Alltag allerdings kaum verwendet und in vielen Sportarten vernachlässigt werden, neigen sie tendenziell zum Abschwächen und benötigen gezielte Trainingsreize. Dieses Ausgleichstraining ist immens wichtig, um Kraft und Koordination auf lange Sicht zu verbessern. Die gute Nachricht: Diese Muskelfasern schwächen zwar schnell ab, können allerdings genauso schnell wieder aufgebaut werden.</p>
<h3>Fünf Übungen</h3>
<p>Im Folgenden werde ich euch einige Übungen erklären, die Muskelgruppen der phasischen Muskelfasern ansprechen und die leicht zu Hause nachzumachen sind. Ihr werdet zwar anfangs einige Wiederholungen brauchen, damit ihr lernt, die richtigen Muskeln zu aktivieren, das wird euch in kurzer Zeit aber bereits ganz leicht gelingen – der Muskelkater wird nicht lange auf sich warten lassen, versprochen. Sinnvoll ist, die Übungen im Ausmaß von 15-20 Wiederholungen zu je 3 Sätzen auszuführen. Das bedeutet, die Übung sollte 15-20 Mal durchgeführt werden, dann wird eine Pause von 1-2 Minuten eingelegt, daraufhin folgt der nächste Satz (15-20 Mal Ausführen der Übung), wieder 1-2 Minuten Pause und schlussendlich wieder 15-20 Mal plus Pause. Schafft ihr es, das Ganze zwei- oder dreimal pro Woche in euer Programm einzubauen, kommt es zu strukturellen Anpassungen, das heißt, die Muskelstrukturen verändern sich und eine Leistungssteigerung bzw. verbesserte Haltung macht sich bemerkbar.</p>
<ol>
<li><strong>Rückenstrecker im Bereich der Brustwirbelsäule</strong></li>
</ol>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/gEYEN8PS3yA" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die erste Übung widmet sich dem Rückenstrecker in der Brustwirbelsäule. Wir neigen vor allem bei sitzenden Tätigkeiten dazu, im Oberkörper einzusinken. Hier hilft dieser Muskel, die Aufrichtung zu erleichtern und bei konsequentem Training unsere Haltung vor dem Laptop deutlich zu verbessern. Auch verspannte Nackenmuskeln bekommen so einen Gegenspieler und müssen nicht ständig durch Massagen und Physiotherapie gelockert werden, um keine Schmerzen zu verursachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li><strong>Außenrotatoren</strong></li>
</ol>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/BBH1bTmjiZM" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die zweite Übung kümmert sich um die Außenrotatoren im Schultergelenk. Im Alltag verrichten wir hauptsächlich Tätigkeiten, bei denen wir unser Schultergelenk nach innen rotieren lassen. Die Gegenspieler, also die Außenrotatoren, verkümmern langsam. Sind sie allerdings gut trainiert und fit, können sie ein Zusammensinken des Oberkörpers wirkungsvoll verhindern. Für diese Übung benötigt ihr ein Thera-Band. Wenn möglich solltet ihr ein Band mit vier Metern Länge verwenden, da die Zugkraft auf dieser Länge viel gleichmäßiger verteilt ist als bei einem zwei Meter langen Band.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li><strong>Sägemuskel</strong></li>
</ol>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/jxpmOtpXpEk" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die dritte Übung aktiviert den Sägemuskel, der das Schulterblatt zum Brustkorb zentriert. Auch er hilft dem Rückenstrecker und den Außenrotatoren, die Haltung des Oberkörpers zu verbessern und den Rumpf zu stabilisieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li><strong>Untere Bauchmuskulatur</strong></li>
</ol>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/1o5x4bmbDlA" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Während die obere Bauchmuskulatur durch Sit-ups normalerweise recht leicht trainiert werden kann, müssen einige von uns erst lernen, die unteren Bauchmuskeln zu aktivieren. Diese sind besonders wichtig, um den Rumpf zu stabilisieren und gemeinsam mit der Oberschenkelrückseite eine übermäßige Hohlkreuzposition in der Bewegung zu verhindern. Somit werden Bandscheibenprobleme im Bereich der Lendenwirbelsäule vorgebeugt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li><strong>Oberschenkelrückseite</strong></li>
</ol>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/3y0X4B1UtBE" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Eine gut trainierte Oberschenkelrückseite besitzt neben der Verhinderung eines Hohlkreuzes noch weitere Vorteile. Sie ist maßgeblich für den Vortrieb verantwortlich und verbessert somit Kraft und Schnelligkeit in der Vorwärtsbewegung. Zusätzlich stabilisiert sie das Kniegelenk und kann schädliche Kräfte in diesem Bereich abfangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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