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	Kommentare zu: Faschismus früher, Faschismus heute: Politikwissenschaftler Thomas Walli im Interview	</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Feb 2026 19:04:16 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Hartlieb Wild		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartlieb Wild]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:04:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist ja Aufgabe der Uni, akademische Analysen und Debatten zu führen. Wie weit ist ein Handeln unverhältnismäßig , rücksichtslos, anmaßend, illiberal, autoritär, diktatorisch oder tyrannisch ...

Das soll aber nicht davo ablenken, worauf es eigentlich ankommt. Nämlich genau hischauen, kritisch wachsam sein und entschlossen aufstehen, um de Anfängen zu wehren. Manche sagen sogar ganz offen, welche Art von Mchtergreifung sie sich vorstellen.

Eine schlagartige Machtübernehme wäre ein Putsch, der viel Staub und Emotionen aufwirbelt. Daher – siehe Orbán und uU auch Meloni, versucht man es mit kleinen Schritten, mit Salamitaktik: Hier ein Sicherheitsdekret, dort ein zentrales Pöstchen für politisch Genehme, eine harmlos scheinende Wahlreform zur Machtverschiebung und Machtkonzentration usw.

Je mehr machtorientierte Typen sehen, wie seit sie kaum gehindert gehen können, um so autoritärer werden sie. Und da heißt:

Bei „A bisserl” illiberal oder autoritär sein kann es nicht bleiben, jede noch so leise Kritik befürchtet der Machthaber als Gefahr, die er manisch ausradieren muß.

Also: wehret den Anfängen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja Aufgabe der Uni, akademische Analysen und Debatten zu führen. Wie weit ist ein Handeln unverhältnismäßig , rücksichtslos, anmaßend, illiberal, autoritär, diktatorisch oder tyrannisch &#8230;</p>
<p>Das soll aber nicht davo ablenken, worauf es eigentlich ankommt. Nämlich genau hischauen, kritisch wachsam sein und entschlossen aufstehen, um de Anfängen zu wehren. Manche sagen sogar ganz offen, welche Art von Mchtergreifung sie sich vorstellen.</p>
<p>Eine schlagartige Machtübernehme wäre ein Putsch, der viel Staub und Emotionen aufwirbelt. Daher – siehe Orbán und uU auch Meloni, versucht man es mit kleinen Schritten, mit Salamitaktik: Hier ein Sicherheitsdekret, dort ein zentrales Pöstchen für politisch Genehme, eine harmlos scheinende Wahlreform zur Machtverschiebung und Machtkonzentration usw.</p>
<p>Je mehr machtorientierte Typen sehen, wie seit sie kaum gehindert gehen können, um so autoritärer werden sie. Und da heißt:</p>
<p>Bei „A bisserl” illiberal oder autoritär sein kann es nicht bleiben, jede noch so leise Kritik befürchtet der Machthaber als Gefahr, die er manisch ausradieren muß.</p>
<p>Also: wehret den Anfängen!</p>
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