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	<title>Lokal Archives - UNIpress</title>
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	<description>Das offizielle Magazin der ÖH Innsbruck</description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 11:42:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zwischen Bergen und Social Media: Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Beidler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 05:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival zählt zu den bekanntesten Trailrunning-Events im Alpenraum. Zwischen urbanem Laufen in Innsbruck und anspruchsvollen Bergstrecken vereint es Sport und Naturerlebnis. Gleichzeitig wird das Event zunehmend&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up" style="font-weight: 400;">Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival zählt zu den bekanntesten Trailrunning-Events im Alpenraum. Zwischen urbanem Laufen in Innsbruck und anspruchsvollen Bergstrecken vereint es Sport und Naturerlebnis. Gleichzeitig wird das Event zunehmend durch soziale Medien begleitet und geprägt.</div>
<p style="font-weight: 400;"><span id="more-22163"></span></p>
<p style="font-weight: 400;"> „Schneller, höher, stärker“ ist die eingedeutschte Form des olympischen Mottos <em>Citius, altius, fortius</em>, das 1894 von Pierre de Coubertin geprägt wurde. Es steht für das Streben nach sportlicher Höchstleistung, Wettbewerb und kontinuierlicher Leistungssteigerung. Dieses Prinzip findet sich auch im Trailrunning wieder, einer Sportart, in der körperliche Grenzen im alpinen Gelände immer wieder neu getestet werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Ein Laufevent im Herzen der Alpen</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival ist das größte Lauffestival im deutschsprachigen Alpenraum und findet dieses Jahr vom 29. April bis zum 2. Mai statt. Jährlich zieht das Event Top-Athlet:innen aus der internationalen Trailrunning-Szene an, viele der Distanzen sind frühzeitig ausverkauft. Mit rund 8.500 Teilnehmenden aus 82 Nationen und etwa 60.000 erwarteten Zuschauer:innen hat das Event  internationale Bedeutung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Angeboten werden 12 unterschiedliche Strecken von 7 km mit 280 Höhenmetern bis hin zu 110 km und 5500 Höhenmetern. Das Event verbindet damit urbanes Laufen in Innsbruck mit alpinem Gelände in den Nordalpen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im Vordergrund steht dabei nicht nur der sportliche Wettkampf, sondern auch der Festivalcharakter. Eine Expo, Community-Events und die sogenannten Cheering Busse, die Zuschauer:innen zu verschiedenen Streckenpunkten bringen und für Stimmung entlang der Strecke sorgen, tragen dazu bei, dass das Ganze für Athlet:innen wie auch für Zuschauer:innen zu einem Erlebnis wird.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Starts der einzelnen Disziplinen erfolgen an verschiedenen Standorten zu unterschiedlichen Zeiten, das Ziel befindet sich jedoch immer am Vorplatz des Landestheater, mit Ausnahme des Vertical Runs, dessen Ziel oben bei der Seegrube liegt. Für nähere Informationen kann die offizielle Webseite <a href="https://www.innsbruckalpine.at/">https://www.innsbruckalpine.at/</a> direkt aufgerufen werden.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Traillauf im Fokus</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Traillauf, auch Trailrunning oder Geländelauf genannt, hat in den letzten Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Beim Traillauf geht es um das Laufen in der freien Natur fernab von asphaltierten Straßen. Entgegen der oft verbreiteten Meinung braucht es dafür nicht zwingend Berge, sondern vielmehr Natur und abwechslungsreiches Gelände.</p>
<p style="font-weight: 400;">Einer der Hauptunterschiede zwischen dem Straßen- und Geländelauf besteht darin, dass das Laufen im Gelände technisch anspruchsvoller ist. Unebene Untergründe, Anstiege und Abstiege, Wurzeln, Steine oder auch kleine Bäche, auf die man möglicherweise stößt, machen das Laufen schwieriger, aber gleichzeitig auch vielseitiger. Traillauf bedeutet damit auch eine intensive Naturerfahrung, weshalb sich ein Standort mit vielseitiger Natur wie Innsbruck besonders gut dafür anbietet. Bei vielen Trailläufer:innen steht nicht die Zeit im Vordergrund, sondern das Erlebnis selbst, also Höhenmeter, technische Passagen und der Weg als solcher.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Das Event auf Social Media</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival hinterlässt viele Eindrücke und Emotionen, die auf der Strecke entstehen und anschließend digital geteilt werden. Läuferinnen und Läufer teilen ihre Ergebnisse und Strecken auf Plattformen wie Strava, während Instagram und TikTok genutzt werden, um Bilder und kurze Videos vom Rennen zu teilen. Besondere typische Szenen sind Bergpassagen, Ausblicke über die Alpen oder der Zieleinlauf.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das Festival ist somit nicht nur ein einmaliges Sportereignis, sondern bleibt auch danach im Gedächtnis und kann immer wieder aufgerufen und „nacherlebt“ werden. Für viele Athlet:innen gehört das Teilen der eigenen Leistung mittlerweile einfach dazu. Die Strecke wird nicht nur gelaufen, sondern auch dokumentiert und in der Community sichtbar gemacht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dieser Aspekt kann sich positiv auf die eigene Leistung auswirken. Wenn man seine Zeiten, die Höhenmeter oder Bilder teilt, bekommt man Anerkennung und Feedback von der Community, was sehr motivierend ist. Gleichzeitig kann der Wunsch entstehen, sich selbst zu verbessern oder neue Herausforderungen anzunehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Allen Teilnehmenden wünschen wir viel Erfolg und vor allem ein verletzungsfreies Rennen.</p>
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		<title>Lernstress, aber bitte mit Matcha: Wo es den besten Matcha Latte in Innsbruck gibt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniela Filipovic]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 11:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Kaffee nur noch nervös macht, aber die Prüfung trotzdem näher rückt, muss eine Alternative her. Matcha Latte gilt als sanfter Wachmacher – doch wo in Innsbruck schmeckt er wirklich?&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Wenn Kaffee nur noch nervös macht, aber die Prüfung trotzdem näher rückt, muss eine Alternative her. Matcha Latte gilt als sanfter Wachmacher – doch wo in Innsbruck schmeckt er wirklich? Als selbstgekürte Matcha-Expertin habe ich Innsbrucks Cafés getestet und den besten Matcha-Spot gefunden. </span></div>
<p><span id="more-22111"></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Matcha hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenprodukt zu einem festen Bestandteil moderner Cafékultur entwickelt. Der fein gemahlene grüne Tee, ursprünglich aus Japan, steht heute für bewussten Genuss und eine gesunde Alternative zu klassischem Kaffee. Auch in Innsbruck ist der Trend deutlich spürbar: Immer mehr Cafés nehmen Matcha Latte – inklusive kreativster Matcha-Varianten – in ihre Karten auf und reagieren somit auf eine wachsende Nachfrage, unter anderem seitens der Studierenden. Nicht zuletzt, weil Matcha Konzentration ohne den typischen Koffein-Crash verspricht. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wie gut ist der Matcha Latte in Innsbruck wirklich? Um das herauszufinden, habe ich in den vergangenen Wochen verschiedene Cafés in der Stadt besucht und ihre besten Matcha Lattes getestet. Dabei standen nicht nur Geschmack und Konsistenz im Fokus, sondern auch Faktoren wie Preis, Atmosphäre und Eignung als Lernort. Gerade in der Prüfungsphase spielt das schließlich zusätzlich zum Inhalt der Tasse eine Rolle. Nach mehreren Verkostungen und Vergleichen kristallisierten sich drei Cafés heraus, die mich besonders überzeugen konnten. Das sind die drei besten Matcha Latte-Spots in Innsbruck:</span></p>
<h3>Platz 3: hæpinest</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Das hæpinest ist vor allem eines: ein Top-Spot für Brunch, Kuchen und liebevoll zubereitete Getränke. Schon beim Eintreten fällt die gemütliche Einrichtung auf: Warme Farben, viel Holz und kleine Deko-Details schaffen eine gemütliche Atmosphäre, in der man sich gleich wie zu Hause fühlt. Der Fokus liegt hier klar auf Genuss und Verweilen, weniger auf „schnell rein, schnell raus“.</span></p>
<div id="attachment_22112" style="width: 278px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-22112" decoding="async" class="wp-image-22112" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9839-removebg-preview.png" alt="" width="268" height="357" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9839-removebg-preview.png 433w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9839-removebg-preview-225x300.png 225w" sizes="(max-width: 268px) 100vw, 268px" /><p id="caption-attachment-22112" class="wp-caption-text">Bild: Privat</p></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch der Matcha überzeugt besonders durch die Zubereitung. Man merkt, dass hier mit Sorgfalt gearbeitet wird. Geschmacklich wirkt der Matcha rund, angenehm mild und ausgewogen. Ein schönes Extra ist die kleine  Latte Art in Herzform, die dem Getränk eine persönliche Note verleiht und die Liebe zum Detail unterstreicht. Serviert wird der Matcha in individuellen, ästhetischen Tassen, die jede Bestellung ein wenig besonders wirken lassen und perfekt zum Gesamtbild des Cafés pass</span><span style="font-weight: 400;">en. Abgerundet wird das Ganze durch den Preis: 4,80 € für einen Matcha finde ich für diese Qualität ausgesprochen günstig. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als klassischer Lernspot eignet sich das hæpinest allerdings nur bedingt. Durch seine Beliebtheit ist es häufig sehr gut besucht und füllt sich relativ schnell, wodurch es logischerweise lebhafter und lauter werden kann. Aufgrund der hohen Besucherzahl kann es zudem zu längeren Wartezeiten kommen. Wer es entspannter mag, kommt daher am besten außerhalb der Stoßzeiten oder nimmt sich den Matcha einfach to-go. Für gemütliche Treffen, ausgedehnte Frühstücke oder eine bewusste Matcha-Pause ist das Café hingegen ideal.</span></p>
<h3>Platz 2: Kula.Lab</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der zweite Platz geht an Kula.Lab. Schon beim Betreten fällt auf, dass hier viel Wert auf Handwerk und Produkt gelegt wird. Die Zubereitung der Getränke auf der offenen Theke schafft nicht nur Vertrauen, sondern verdeutlicht auch die Authentizität und Qualität der Produkte.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Besonders beeindruckend fand ich die Qualität des Matchas selbst: ein sattes, kräftiges Grün – ein klares Zeichen für hochwertigen Tee. Geschmacklich überzeugt der Matcha Latte auf ganzer Linie: weder zu grasig noch zu bitter, sondern angenehm rund und weich im Abgang. In der getesteten Variante mit Vanille entsteht eine dezente Süße, die den Matcha perfekt ergänzt, ohne ihn zu überdecken. Auch optisch hebt sich Kula.Lab ab: Die liebevoll selbstgetöpferten Tassen, in denen der Matcha serviert wird, sorgen für einen zusätzlichen optischen Höhepunkt. </span></p>
<div id="attachment_22114" style="width: 479px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9784.heic"><img aria-describedby="caption-attachment-22114" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-22114" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9784.heic" alt="" width="469" height="234" /></a><p id="caption-attachment-22114" class="wp-caption-text">Bild: Daniela F.</p></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Service ist aufmerksam und herzlich. Besonders positiv fiel mir auf, dass das Personal nach dem Servieren noch einmal vorbeikam und nachfragte, ob alles in Ordnung sei und ob mir der Matcha schmecke. Eine kleine Geste, die jedoch viel zur Gesamtwahrnehmung beiträgt. Preislich überzeugt Kula.Lab ebenfalls: 5,80 € für einen Ceremonial Matcha Latte mit Vanille sind für diese Qualität und die Menge mehr als fair. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein kleiner Minuspunkt bleibt dennoch: Als Lerncafé eignet sich Kula.Lab nur bedingt. Die Tische sind eher niedrig, die Sitzplätze eng beieinander und die Geräuschkulisse aufgrund der Größe des Lokals entsprechend lebhaft. Für einen bewussten Matcha-Moment vor oder nach dem Lernen ist der Spot jedoch ideal. Wer seinen Matcha während einer längeren Lernsitzung braucht, nimmt ihn auch hier am besten to-go. Insgesamt ein Ort für Qualität und Genuss, der sich verdient den zweiten Platz sichert.</span></p>
<h3>Platz 1: Midori Teehaus</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der erste Platz geht an das Midori Teehaus, das vor allem durch seine besondere Atmosphäre überzeugt. Der Raum ist minimalistisch und ästhetisch gestaltet, mit einem klaren Blick fürs Detail: schlicht, aber wunderschön. Dezente Lofi-Musik im Hintergrund sorgt für eine ruhige, fast schon meditative Stimmung, die sich ideal zum Abschalten oder Lernen eignet – vorausgesetzt, man ergattert einen der begehrten Sitzplätze. Gerade zu Stoßzeiten merkt man, wie beliebt der Spot mittlerweile schon ist. </span></p>
<div id="attachment_22117" style="width: 368px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9705.heic"><img aria-describedby="caption-attachment-22117" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-22117" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9705.heic" alt="" width="358" height="477" /></a><p id="caption-attachment-22117" class="wp-caption-text">Bild: Daniela F.</p></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Geschmacklich punkten vor allem die Matcha-Kreationen: Der Iced Strawberry Matcha, der mir vom Besitzer empfohlen wurde, überzeugt mit einer harmonischen Kombination aus hochwertigem, fein abgestimmten Matcha und einer fruchtigen Erdbeernote. Ebenso empfehlenswert ist der Banana Matcha Iced, bei dem der Tee ähnlich stimmig mit einer fruchtigen, leicht cremigen Bananennote kombiniert wird. In beiden Varianten gelingt es, dem Matcha eine dezente Süße und einen frischen Touch zu verleihen, ohne seinen charakteristischen Geschmack zu überdecken. Zwar sind die Getränke etwas süßer, wirken jedoch keineswegs künstlich, sondern angenehm ausgewogen und durchdacht. Besonders positiv fällt die Präsentation auf: Getrocknete Erdbeeren oder Bananen werden sorgfältig als Dekoration platziert – ein kleines Detail, das zeigt, wie viel Wert hier auf Qualität und Ästhetik gelegt wird. Auch der klassische Matcha Latte überzeugt durch sein intensives Grün und eine cremige Konsistenz. </span></p>
<div id="attachment_22116" style="width: 586px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9710-2.heic"><img aria-describedby="caption-attachment-22116" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-22116" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9710-2.heic" alt="" width="576" height="432" /></a><p id="caption-attachment-22116" class="wp-caption-text">Bild: Daniela F.</p></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Abgerundet wird der Besuch durch das ausgesprochen freundliche Personal. Schon beim Bestellen entsteht eine lockere, herzliche Gesprächsatmosphäre, die den Aufenthalt zusätzlich aufwertet und dem Café eine sehr persönliche Note verleiht. Preislich liegt das Midori Teehaus im fairen Bereich: 6,50 € für den Iced Strawberry Matcha und 5,90 € für einen klassischen Matcha Latte sind angesichts der Qualität, Präsentation und Gesamtstimmung gerechtfertigt. Insgesamt ergibt sich ein rundes Gesamtpaket aus Geschmack, Ästhetik und Service. Klare 10/10 Punkte und damit verdient auf Platz eins.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wer in Innsbruck also einen Matcha trinken möchte, wird auf jeden Fall fündig – und merkt schnell, dass der grüne Tee hier längst mehr ist als nur ein Trendgetränk. Zwischen gemütlichen Brunch-Locations, handwerklich geprägten Spezialitäten-Spots und stilvollen Teehäusern zeigt sich, wie vielseitig Matcha interpretiert werden kann. Ob als Lernbegleiter in der Prüfungsphase, als kleine Auszeit zwischendurch oder als bewusste Alternative zum Kaffee: Die Qualität stimmt, die Auswahl ebenso. Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack – doch eines ist sicher: Ein richtig guter Matcha macht selbst stressige Uni-Wochen ein Stück angenehmer.</span></p>
<p><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></p>
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		<title>Piste nur für Touristen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Krabichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 13:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Skisport wird immer mehr zum Luxus. In den letzten Jahren sind die Preise für Skipässe rasant angestiegen. Früher konnten Einheimische diese zu billigeren Preisen erwerben, heute nicht mehr. Gepaart&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Der Skisport wird immer mehr zum Luxus. In den letzten Jahren sind die Preise für Skipässe rasant angestiegen. Früher konnten Einheimische diese zu billigeren Preisen erwerben, heute nicht mehr. Gepaart mit den negativen Folgen des Tourismus ist dies für viele höchst problematisch.</div>
<p><span id="more-21980"></span></p>
<p>Es ist Samstagmorgen im Dezember. Wie jeden Wintertag tummeln sich Massen an Skifahrern an der Talstation der Galzigbahn in St. Anton am Arlberg. Wer mit den Bahnen fahren will, benötigt natürlich einen Skipass. Dieser kostet für Ski Arlberg satte 81,50 Euro pro Tag. Damit ist St. Anton jedoch kein Einzelfall: Andere bekannte Skiorte wie Sölden, Hintertux oder Kitzbühel weichen nur wenige Euro von diesem Preis ab.</p>
<p>Auch kleinere Skigebiete wie etwa das Rangger Köpfl oder der Hochzeiger verlangen für eine Tageskarte 47 bzw. 63 Euro. Mehrtagestickets lohnen sich erst ab vielen Tagen, etwa vier bis sechs Tage. Für Menschen, die sich einen Skiurlaub in Tirol leisten können, stellt dies kein großes Hindernis dar. Für Gelegenheitsskifahrer oder ärmere Personen jedoch schon.</p>
<h2>Unleistbare Grundpreise, teure Lebensmittel und kein Vorankommen auf Tirols Straßen</h2>
<p>Etwa 17,5 Prozent des Tiroler Bruttoinlandsprodukts sind dem Tourismus zu verdanken. Wer es schafft, von diesem Kuchen ein Stück abzuschneiden, kann komfortabel leben. Alle anderen spüren die negativen Seiten des Massentourismus der Alpen.</p>
<p>Skiorte liegen meist ländlich in Tälern. Hier ist der Platz naturgemäß begrenzt. Das führt zu exorbitanten Preisen für Grundstücke und Immobilien. Ein Blick auf die Grundstückspreise in Österreich zeigt, dass viele Skiorte gleich teuer oder sogar noch teurer als Städte sind. Die beiden Gemeinden mit den höchsten Grundstückspreisen in der gesamten Republik sind Reith bei Kitzbühel sowie die Stadt Kitzbühel selbst. Beide Orte sind klassische Tourismusgebiete. In Reith kostet ein Quadratmeter Baugrund 2666 Euro, 21,5-mal so teuer wie der österreichische Durchschnitt. Wer dort ein freistehendes Haus auf einem 600-Quadratmeter-Grundstück errichten will, zahlt allein für den Grund fast 1,6 Millionen Euro. Für den österreichischen Medianverdiener (66 578 Euro pro Jahr) ist ein Hausbau in Tourismusgemeinden nicht leistbar, ohne Schulden für das restliche Leben aufzunehmen.</p>
<p>Die immensen Preise für Anwohner durch Tourismus lassen sich auch an anderen Ecken bemerken. Lebensmittel sind in Tirol oft deutlich teurer als in anderen Regionen: Markenlebensmittel zum Beispiel kosten in Tirol um bis zu 234 Prozent mehr als in Deutschland. Auch andere Lebenshaltungskosten wie Mieten sind in Tirol, insbesondere in den Tourismusorten, deutlich höher als anderswo in Österreich.</p>
<p>Wer schon einmal im Sommer oder Winter an einem Samstag das Pech hatte, über den Fernpass fahren zu müssen, weiß, dass die Passstraße an manchen Tagen ein massives Nadelöhr der alpinen Überquerung darstellt. Andere Straßen, wie etwa der Brettfalltunnel, der ins Zillertal führt, oder der Zirler Berg, stoßen oft an die Grenzen der Kapazität – zum Leidwesen der Anwohner. Wenn auch noch Abfahrverbote wie im Wipptal ignoriert werden, können die Orte oft gar nicht mehr effektiv erreicht werden. Bei Notfällen ist dies höchst kritisch.</p>
<h2>Alternative Tarifoptionen</h2>
<p>Mit all diesen Auswirkungen müssen die Bewohner Tirols und speziell die von Tourismusorten klarkommen. Wer vom Tourismus selbst nicht lebt, spürt die Schattenseiten deutlich. Dass das Skifahren mittlerweile äußerst kostspielig ist, ist für viele Einheimische ein Problem. Dennoch ist der Skisport für viele unabdingbar und in Österreich ganz klar der beliebteste Wintersport.</p>
<p>Wer häufiger auf den Skipisten fährt, kauft sich Saisontickets oder regionale Multisporttickets wie die Regiocard oder das Freizeitticket. Damit öffnen sich die Türen für gleich mehrere Skigebiete und andere Freizeitorte wie Schwimmbäder im Sommer, alles gratis nach einer Einmalzahlung. Diese Einmalzahlung ist alles andere als günstig – 700 Euro aufwärts, wer erst später zugreift, zahlt mehr. Dass so viel Geld für ärmere Familien nicht im Budget ist, ist klar. Auch ist es offensichtlich, dass jede/r, der/die nur gelegentlich Wintersport betreiben will, kein 700-Euro-Ticket kaufen wird.</p>
<p>Genau für diese Gruppe boten Skigebiete früher verbilligte Tickets an, die Vergünstigungen wurden als „Einheimischenpreise“ bekannt. Die genaue Vorgehensweise war von Ort zu Ort unterschiedlich, jedoch konnten Personen mit Hauptwohnsitz in dem Skiort oder in Tirol Liftkarten zu günstigeren Preisen erwerben. Wer aktuell ohne Gästekarte in Serfaus-Fiss-Ladis einen Tagespass erwerben möchte, muss 65 Euro zahlen. Noch 2023 konnten Einheimische hingegen Tageskarten für 40 Euro erwerben, am sogenannten „Tiroler Tag“ des Skigebietes waren diese sogar für nur 33 Euro erhältlich für alle Personen mit Hauptwohnsitz in Tirol. Serfaus war kein Einzelfall: Im gesamten Land gab es ähnliche Rabatte, mit denen Anwohner die Lifte billiger nutzen konnten.</p>
<h2>Das Ende der Einheimischenpreise</h2>
<p>Die Betonung liegt auf <i>konnten</i>. Die Einheimischenpreise gibt es seit 2024 nicht mehr. Der Grund ist eine Klage des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Denn laut dem EU-Recht sind Vergünstigungen für Ortsansässige verboten. Für die EU sind solche Tarife diskriminierend, da sie manche Unionsbürger benachteiligen. Der gezahlte Preis darf nicht von der Herkunft abhängen.</p>
<p>Als bekannt wurde, dass durch die Klage des <i>österreichischen</i> VKI die Einheimischenpreise Geschichte sein würden, ging eine Entrüstungswelle durchs Land. Ausgerechnet ein österreichischer Verein hat die Vergünstigungen eliminiert. So verschwanden also ab der Wintersaison 2024/25 die Einheimischentarife.</p>
<p>Der Tourismus in Tirol wäre jedoch nie so weit gekommen, wenn die Tiroler bei jedem Problem den Kopf hängen gelassen hätten. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So grübelten manche Touristiker seit jener verhängnisvollen Klage intensiv und ließen sich einige Ideen einfallen: Wer etwa einen Liefervertrag mit einheimischen Energielieferanten oder eine Mitgliedschaft in lokalen Vereinen an der Kassa aufweisen kann, zahlt weniger.</p>
<div id="attachment_21982" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-21982" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-21982 size-large" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/01/1000006015-e1768772351397-1024x799.png" alt="" width="1024" height="799" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/01/1000006015-e1768772351397-1024x799.png 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/01/1000006015-e1768772351397-300x234.png 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/01/1000006015-e1768772351397-768x599.png 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/01/1000006015-e1768772351397-585x457.png 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2026/01/1000006015-e1768772351397.png 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-21982" class="wp-caption-text">Illustration: Andreas Strobl</p></div>
<h2>Potenziell problematisches „Comeback“</h2>
<p>Solche Übergangslösungen könnten in Zukunft jedoch nicht mehr nötig sein. Nachdem aus dem Alpenraum ein ganzes Jahr lang harte Kritik Richtung Brüssel gehagelt war, signalisierte die EU eine mögliche Reform des Diskriminierungsverbots. Der dafür zuständige EU-Tourismuskommissar Apostolos Tzitzikostas meinte, dass Einheimischenpreise in bestimmten Regionen möglich gemacht werden sollten. Der Grieche spricht sich allgemein für nachhaltigen Tourismus aus: Dass Einheimische sich das Skifahren leisten können, ist für ihn Teil davon. Laut ihm sollen alle Menschen zwölf Monate im Jahr Zugang zu Tourismus haben können. Damit könnte es schon bald wieder offizielle Vergünstigungen für Einheimische geben, diesmal sogar mit offiziellem Segen der EU.</p>
<p>Doch ist die mögliche Wiedereinführung dieser Preise fair oder überhaupt sinnvoll? Denn dadurch könnte die Büchse der Pandora geöffnet werden – warum gibt es extra Rabatte für Einheimische bei Skiliften, bei Museen, Freizeitparks oder ähnlichen Einrichtungen aber oft nicht?</p>
<p>Dazu kommt die Frage: Wer ist überhaupt ein Einheimischer? Ist das eine Person aus dem Ort, wo der Lift steht, aus Tirol oder generell aus Österreich? Viele Skiorte, wie etwa Fieberbrunn, liegen viel näher an anderen Bundesländern: Würden dort die zehn Kilometer entfernten Salzburger keine Rabatte bekommen, die 19-mal so weit entfernten Tiroler aus Galtür aber schon?</p>
<h2>Tourismus ohne Anwohner?</h2>
<p>All dies sind legitime Kritikpunkte, jedoch sollten die Auswirkungen für Anwohner in Tourismusgebieten nicht vergessen werden. Die USA haben die Preise von Nationalparks-Eintritten für ausländische Touristen massiv erhöht – sehr zur Entrüstung vieler Europäer. Jedoch gilt auf der anderen Seite des Atlantiks das gleiche Prinzip. Viele Nationalparks und die anliegenden Orte sind komplett überlaufen. Die Preise in den USA sind ohnehin astronomisch, in den Tourismusorten sind sie in einer anderen Galaxie. Auch hier ist es wichtig, dass die lokale Bevölkerung zumindest Zugang zu den sehenswerten Parks erhält.</p>
<p>Gleiches gilt in Tirol und auch ganz Österreich: Das Skifahren selbst bleibt die einzige positive Seite der Liftanlagen für viele Bewohner. Die hohen Preise, der Lärm der Après-Ski-Bars und der Verkehr im Heimatort lassen sich zumindest besser ertragen, wenn man wenigstens den Skisport ausüben kann. Ohne lokale Sportler verliert der Skisport seinen Charakter und die Lifte verkommen zu einem Monument des Massentourismus.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wacker Innsbruck: Liebe kennt keine Liga</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Krabichler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 13:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der FC Wacker Innsbruck steht schon seit Jahren im Schatten seiner selbst. Die goldenen Zeiten, als der Verein ein ernstzunehmender Anwärter für die österreichische Meisterschaft war, sind vorbei. Trotz dieser&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Der FC Wacker Innsbruck steht schon seit Jahren im Schatten seiner selbst. Die goldenen Zeiten, als der Verein ein ernstzunehmender Anwärter für die österreichische Meisterschaft war, sind vorbei. Trotz dieser Umstände begeistert der Verein auch heute die Tiroler Fans. Diese große Leidenschaft war vor wenigen Wochen besonders im “Tiroler Derby” zu bestaunen.</div>
<p><span id="more-21547"></span></p>
<p>Am 4. April 2025 spielte der FC Wacker Innsbruck gegen den Lokalrivalen, die WSG Tirol. 5.551 Zuschauer bestaunten im Innsbrucker Tivoli-Stadion einen spektakulären 4:2-Heimsieg von Wacker. Klingt nach einem klassischen Bundesliga- oder Zweitligaderby zwischen den beiden historisch bedeutsamsten Tiroler Fußballclubs. Das Problem: Die Partie fand im Rahmen der viertklassigen Regionalliga Tirol statt –und Wacker spielte nicht gegen die Profis der WSG, sondern gegen deren Zweitmannschaft. Wie es dazu kam, ist eine turbulente Geschichte voller Ups und Downs für die „Wackerianer“.</p>
<h3>Eine Odyssee durch die Vereinsgeschichte</h3>
<p>Die Geschichte des Vereins beginnt im Jahr 1913. Oder doch 1915? Dies lässt sich nicht objektiv festlegen: die ersten Statuten des Vereins wurden Ende 1914 eingereicht, im Februar 1915 wurden diese genehmigt. Doch viele Quellen der Nachkriegszeit nennen 1913 als Gründungsjahr – die Gründe dafür bleiben bis heute unklar. Dennoch verbinden viele Innsbrucker 1913 mit der Vereinsgründung und so wird das Jahr vom Verein selbst verwendet.</p>
<p>Nach der Auflösung des Vereins und der Neugründung im Jahr 1923 unter gleichem Namen bewegte sich Wacker in den folgenden Jahrzehnten immer mehr Richtung der höchsten Spielklasse, der heutigen Bundesliga. 1964 gelang der Aufstieg in die höchste Leistungsstufe, und 1971 konnte der erste Meistertitel gefeiert werden. Nur einen Monat später fusionierte der Verein mit dem nahe gelegenen Club WSG Wattens. Der neue Name lautete in voller Pracht „Spielgemeinschaft Swarovski Wacker Innsbruck – Spielgemeinschaft FC Wacker Innsbruck – Werksportgemeinschaft Wattens“. Die Spielgemeinschaft war in den 1970er Jahren eines der dominantesten Teams in Österreich und konnte 4 weitere Meistertitel in der Dekade erringen. Nach dem Abgang wichtiger Spieler, einem Abstieg in die 2. Liga und starken finanziellen Schwierigkeiten wurde die Spielgemeinschaft 1986 aufgelöst.</p>
<p>Wattens und Innsbruck gingen wieder getrennte Wege. Der neu gegründete FC Swarovski Tirol aus Wattens übernahm die Spiellizenz des alten Vereines und Wacker Innsbruck musste seine Rückkehr aus der 10. Liga starten. Der Verein konnte sich selbst bis in die 6. Liga hochkämpfen, ehe sich Swarovski Tirol trotz des Sieges zweier Meisterschaften auflöste. Wacker übernahm die Lizenz und spielte plötzlich wieder Bundesligafußball. Jedoch war die neue Bundesligazeit sehr begrenzt. Mit Hinblick auf sinkende Zuschauerzahlen und öffentlichen Druck vonseiten des Landes Tirol wurde aus dem FC Wacker Innsbruck ein neuer Verein, der FC Tirol Innsbruck, abgespalten. Wacker spielte erneut im Amateurbereich. 1999 löste sich der Club endgültig auf.</p>
<p>Der „Nachfolgeverein“ FC Tirol konnte die österreichische Meisterschaft 2000, 2001 und 2002 gewinnen, jedoch wurden die Finanzen des Vereines nicht nachhaltig geführt und so häufte sich ein immer größer werdender, nicht aufräumbarer Schuldenberg an. Dieser führte zur Insolvenz und Auflösung des Vereins. Die Fans sehnten sich jedoch nach Profifußball in Tirol. So wurde der FC Wacker Innsbruck 2002 komplett neu gegründet und trat sofort eine weitere Spielgemeinschaft unter dem Namen Wacker Tirol mit Wattens ein, um nicht erneut in der letzten Liga beginnen zu müssen. Die Spielgemeinschaft wurde nach dem schnellen Aufstieg in die 2. Liga wieder aufgelöst. Ein großes Problem war der Vereinsname: Viele Fans identifizierten sich nicht mit dem Namen „Wacker Tirol“, weshalb der Verein 2007 wieder in Wacker Innsbruck umbenannt wurde. Dieser Name sollte sich bis heute bewähren.</p>
<p>Bis 2022 war der Verein ein Fahrstuhlverein, der sich konstant in der Bundesliga oder 2. Liga halten konnte. Im April 2022 wurde dem Verein die Lizenz für den Profifußball nach langjährigem wirtschaftlichem Missmanagement verwehrt. Der FC Wacker Innsbruck musste erneut den Gang in den Amateurfußball antreten – diesmal in die fünftklassige Tiroler Liga.</p>
<h3>Die vielen Insolvenzen des österreichischen Fußballs</h3>
<p>Die turbulente Geschichte des FC Wacker Innsbruck zeigt, dass die aktuellen Entwicklungen nicht neu sind und der Verein schon oft in den Amateurfußball abstürzte und sich wieder bis in den Profifußball hochkämpfen konnte. Damit ist der Verein auch kein Einzelfall. Insolvenzen, Lizenzentzüge, Fusionen und Wiederaufstiege sind ein typisches Muster des österreichischen Fußballs, der durch chronischen Geldmangel geprägt ist. Neben Wacker stürzten viele Traditionsvereine wie Austria Salzburg, der Grazer AK oder der SV Mattersburg in den Amateurbereich ab. Der Fußball in Österreich ist jedoch auch von immenser Fanliebe zu den Vereinen geprägt. Alle der vorher genannten Vereine wurden von den Fans neu gegründet oder weitergeführt und befinden sich auf dem Weg nach oben – der Grazer AK schaffte in der Saison 2023/24 sogar den Wiederaufstieg in die Bundesliga.</p>
<p>Dies ist auch das Ziel des FC Wacker Innsbruck. Trotz der niedrigen Spielklasse, in der sich der Verein derzeit befindet, finden sich in jedem Heimspiel tausende Fans ein. Auch die Anzahl an Fans, die den Verein bei Auswärtsspielen unterstützen, ist beachtlich. So wurden Heimspiele gegen Wacker für kleinere Tiroler Dorfvereine zum Jahreshighlight. Doch auch die Partien, die im Innsbrucker Tivoli-Stadion stattfinden, sind für viele Vereine etwas Besonderes. Durchschnittlich finden sich etwa 2.000 bis 3.000 Fans zu einem Spiel ein. Solche Kulissen sind im Tiroler Amateurfußball außergewöhnlich. Auch der Support der Ultras, den fanatischen Fußballfans, die sich auf Stehplätzen einfinden und ihre Mannschaft das ganze Spiel über mit Gesängen unterstützen, macht jedes Spiel im Tivoli-Stadion zu einem Highlight.</p>
<h3>Eine besondere Partie</h3>
<p>Solch eine besondere Atmosphäre herrschte beim Spiel gegen die WSG Tirol Amateure, wo eine Rekordkulisse von 5.551 Fans vertreten war. Die eng verbundene Geschichte der Vereine macht jedes Spiel der Mannschaften zu einer außergewöhnlichen Auseinandersetzung. In diesem Fall wurde die Partie noch mehr angeheizt, da sich die beiden Teams jeweils auf Platz eins und zwei der Tabelle befanden, und es somit um den Aufstieg in die drittklassige Regionalliga West ging. Auch ist es für Wacker wichtig, die Spiele gegen die WSG zu gewinnen, da sich der Verein aufgrund der Geschichte selbst als <i>den</i> Verein Tirols versteht. Dies ist aktuell zumindest faktisch nicht der Fall, da die WSG Tirol seit 2019 durchgängig in der Bundesliga spielt und damit zweifellos der sportlich relevanteste Tiroler Männerfußballclub ist. Jedoch trumpft Wacker durch Emotionen, und alle zwei Wochen unterstützen bei jedem Heimspiel mehrere Tausend den FC Wacker, egal in welcher Liga er sich befindet.</p>
<p>Zur Freude der Fans dürfte der Verein auch bald eine Rückkehr in den Profibereich feiern. Nach einem Jahr Orientierungslosigkeit nach dem Zwangsabstieg konnte Wacker 2024 die 5. Liga gewinnen. Dieses Jahr konnte der Verein den Titel der 4. Liga erringen und spielt nächste Saison in der drittklassigen Regionalliga West. Das Niveau dort ist deutlich höher als in den unteren Klassen, zumal Wacker in dieser Liga auch gegen Vereine aus Vorarlberg und Salzburg spielen wird. Dennoch geben sich die Innsbrucker zuversichtlich, da der Verein über viele junge Spieler mit Potenzial verfügt. Auch eine strategische Kooperation mit dem amerikanischen Verein Los Angeles FC lässt die „Wackerianer“ träumen. Wie genau die Kooperation im Detail aussieht, ist nicht klar – Wacker-Präsident Hannes Rauch sprach in einem Interview 2024 mit dem 90-Minuten Magazin nur von wirtschaftlichen und sportlichen Aspekten.</p>
<h3>Kein Verein der Seligen</h3>
<p>Der FC Wacker weist auch einen sehr hohen Anteil von Legionären auf. Das sind Spieler, die nicht in ihrem Heimatland aktiv sind. Der Anteil liegt bei 16 von 24 Spielern und somit bei zwei Dritteln. Für eine Amateurmannschaft in der 4. Liga ist das außergewöhnlich. Viele Fans sind jedoch der Meinung, dass eine Amateurmannschaft hauptsächlich lokale Talente ausbilden sollte. Ihnen ist der lokale Bezug sehr wichtig. Dies steht jedoch im Konflikt mit dem Selbstverständnis des Vereins als eine der Größen des österreichischen Fußballs. Ein schneller Wiederaufstieg in die oberen Ligen ist daher wichtig – dabei können Legionäre helfen.</p>
<p>Neben diesem Punkt gibt es auch andere Aspekte, die so mancher am Verein kritisiert. Oft wird hervorgehoben, dass Wacker Innsbruck jahrelang überproportional viele Förderungen des Landes Tirol auf Kosten anderer Vereine in Anspruch genommen hat. Durch die turbulente Geschichte und dem kürzlichen Insolvenzverfahren wirkt der Verein unruhig. Böse Zungen nennen den Verein wegen der Kooperation mit Los Angeles FC auch schmähhaft „FC Hollywood“ – eine Anlehnung an einen Spitznamen des FC Bayern aus den 1990er Jahren, der damals durch massive interne Unruhen geprägt war.</p>
<p>Auch die Insolvenz 2022 ist auch heute noch ein Thema. Von mehr als 130 verschiedenen Gläubigern wurden circa 18 Millionen Euro gefordert, die der Verein nicht bezahlen konnte. Bisher wurden von diesen 2,4 Millionen Euro anerkannt. Der Kreditschutzverband rechnet jedoch damit, dass den Gläubigern ein Totalausfall entstehen wird – es konnten seit der Eröffnung des Verfahrens vor drei Jahren keine relevanten Beträge einbringlich gemacht werden.</p>
<p>Trotz all dieser Umstände bleibt der FC Wacker Innsbruck eine Institution im österreichischen Fußball. Mit den insgesamt zehn gewonnenen Meistertiteln in verschiedenen Formen steht der Verein auf Platz vier der Liste der Vereine mit den meisten Erfolgen. Auch die Fankultur gilt als herausragend – jedoch schießen Fans keine Tore. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein es schafft, sich wieder langfristig im Profifußball zu etablieren, finanziell auf sicheren Füßen zu stehen und die lang ersehnte Rückkehr in die Bundesliga zu feiern.</p>
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		<title>Teilnehmer:innen für Onlinestudie zu Resilienz gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 10:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um alltägliche Herausforderungen und globale Krisen zu bewältigen, ist eine starke psychische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz, von großer Bedeutung. Doch nicht jeder Mensch besitzt diese Fähigkeit in gleichem Maße. Ein&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up"><span style="font-weight: 400;">Um alltägliche Herausforderungen und globale Krisen zu bewältigen, ist eine starke psychische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz, von großer Bedeutung. Doch nicht jeder Mensch besitzt diese Fähigkeit in gleichem Maße. Ein aktuelles Forschungsprojekt der Medizinischen Universität Innsbruck bietet Studierenden und Interessierten die Möglichkeit, ihre Resilienz durch ein kostenloses Online-Training gezielt zu fördern.</span></div>
<p><span style="font-weight: 400;">Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit, die uns dabei hilft, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen und seelisch zu verarbeiten. Gerade in Krisenzeiten – sei es auf persönlicher oder gesellschaftlicher Ebene – spielt sie eine entscheidende Rolle. Auch Studierende profitieren im Trubel hoher Anforderungen und globaler Herausforderungen von einer starken Resilienz. Doch nicht alle Menschen verfügen über dieselbe Ausprägung dieser inneren Stärke: Während manche mit Belastungen relativ gut umgehen können, geraten andere schneller an ihre Grenzen. Die gute Nachricht ist: Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern kann erlernt, trainiert und gezielt gestärkt werden. Genau an diesem Punkt setzt ein aktuelles Forschungsprojekt der Medizinischen Universität Innsbruck an.</span></p>
<h3><b>Online-Training für mehr psychische Belastbarkeit</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Rahmen des Projekts der Medizinischen Universität Innsbruck, das vom Land Tirol gefördert wird, wird ein kostenloses, online durchführbares Resilienztraining angeboten – also komplett flexibel und ortsunabhängig. Zum Einsatz kommen dabei zwei unterschiedliche Trainingsverfahren, die gezielt dabei helfen sollen, die psychische Widerstandskraft zu stärken: zum einen die progressive Muskelentspannung, zum anderen das RASMUS-Resilienztraining. Das Training umfasst zehn Wochen mit jeweils einer einstündigen Einheit pro Woche. Die Teilnehmenden können an einem der beiden Interventionsverfahren teilnehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die progressive Muskelrelaxation ist ein bewährtes Entspannungsverfahren, das darauf abzielt, die Wahrnehmung von Anspannung und Entspannung zu schulen. Dabei spannen die Teilnehmenden gezielt bestimmte Muskelgruppen an, um sie anschließend bewusst zu lockern. Beim RASMUS-Resilienztraining geht es darum, den Teilnehmenden bewusst zu machen, wie sie ihre Ressourcen zur Stressbewältigung effektiv nutzen, ihre Emotionen regulieren und ein stabiles soziales Netzwerk aufbauen können. Durch diesen Prozess wird den Teilnehmenden außerdem Achtsamkeit vermittelt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Teilnehmer:innen der Studie haben zudem die Möglichkeit, an drei MRT-Untersuchungen teilzunehmen. Dabei wird erforscht, welche Auswirkungen die Online-Maßnahmen auf die Struktur, den Stoffwechsel und die Funktion des Gehirns haben. Die Teilnahme an diesen Untersuchungen ist jedoch vollständig freiwillig und beeinflusst nicht die Möglichkeit, am Hauptteil der Studie teilzunehmen.</span></p>
<h3><b>Wichtiger Hinweis zur Teilnahme</b></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Training zur Förderung der Resilienz kann sehr hilfreich sein. Dennoch ist es wichtig, dass solche Maßnahmen keinen Ersatz für eine psychiatrisch-psychologische Behandlung darstellen. In manchen Situationen ist eine psychiatrische oder psychologische Intervention erforderlich. Wer sich bereits in entsprechender Behandlung befindet, kann nicht an der Studie teilnehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Weitere Informationen zum Forschungsprojekt, dem Ablauf und den Teilnahmevoraussetzungen sind auf der <a href="https://www.resilienz-tirol.at/">Homepage</a> verfügbar. Interessierte können sich dort auch direkt für die Teilnahme anmelden und den ersten Fragebogen ausfüllen.</span></p>
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		<title>Teilnehmer:innen für Onlinestudie zu Resilienz gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Laura Klemm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2024 10:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Multiple Krisen erfordern eine erhöhte psychische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz. Ein Forschungsprojekt der Medizinischen Universität Innsbruck, gefördert vom Land Tirol, will diese untersuchen und sucht noch Teilnehmer:innen. In Zeiten multipler&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Multiple Krisen erfordern eine erhöhte psychische Widerstandsfähigkeit, die sogenannte Resilienz. Ein Forschungsprojekt der Medizinischen Universität Innsbruck, gefördert vom Land Tirol, will diese untersuchen und sucht noch Teilnehmer:innen.</div>
<p><span id="more-20770"></span></p>
<p>In Zeiten multipler globaler Notlagen und Ausnahmesituationen, aber auch bei individuellen Krisen, Unsicherheiten oder in Stresssituationen ist eine erhöhte psychische Widerstandsfähigkeit gefordert: die sogenannte Resilienz. Oft wird die Resilienz auch als „seelisches Immunsystem“ beschrieben: Als persönliches Schutzschild, das dabei hilft, Krisen zu akzeptieren, zu bewältigen und aus ihnen gestärkt hervorzugehen.</p>
<p>Die Resilienz ist sehr individuell: Manche Menschen sind psychisch widerstandsfähiger als andere. Allerdings handelt es sich bei der Resilienz nicht um ein Persönlichkeitsmerkmal, das man besitzt oder eben nicht. Im Gegenteil: Die eigene Resilienz kann erlernt und gestärkt werden. An genau dieser Stelle setzt das Resilienz-Projekt der Medizinischen Universität an.</p>
<h3>Das Forschungsprojekt: Resilienz kann trainiert werden</h3>
<p>Bei dem Resilienztraining handelt es sich um ein Forschungsprojekt der Medizinischen Universität Innsbruck, gefördert vom Land Tirol. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden zwei unterschiedliche Verfahren zur Steigerung der psychischen Widerstandsfähigkeit angeboten. Dabei handelt es sich um die progressive Muskelentspannung und das RASMUS-Resilienztraining. Diese Verfahren werden durch Untersuchungen der Univ.-Klinik für Psychatrie I der Medizinischen Universität Innsbruck begleitet.</p>
<p>Bei der progressiven Muskelentspannung handelt es sich um eine anerkannte Entspannungstechnik, die vom Körper ausgeht, um auf den Geist einzuwirken. Entwickelt hat sie der amerikanische Arzt Edmund Jacobson, und das bereits in den 1920er-Jahren. Als Basis dient die Erkenntnis, dass Stress meist mit erhöhter Anspannung einhergeht. Bei der progressiven Muskelentspannung spannen Teilnehmende gezielt Muskelgruppen an, um sie danach wieder zu entspannen. Das Ziel: einen Entspannungszustand zu erreichen.</p>
<p>Das RASMUS-Resilienztraining dagegen stellt den Geist in den Vordergrund. Trainiert wird die emotionale Stabilität, darunter die Fähigkeit, Emotionen zu regulieren. Es geht darum, die psychischen Ressourcen zu stärken, zu aktivieren und langfristig ein gesundheitsförderndes Verhalten zu erlernen. Dazu gehört unter anderem ein achtsamer Umgang mit sich selbst, ein verbessertes Stressmanagement, der Aufbau eines stabilen sozialen Netzwerks und ein optimistischer Blick in die Zukunft. Das RASMUS-Resilienztraining will diese Fähigkeiten den Teilnehmer:innen präventiv näherbringen und so ihr körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden steigern.</p>
<p>Wer möchte, kann zusätzlich zu einem der beiden Trainingsverfahren noch an insgesamt drei MRT-Untersuchungen teilnehmen. Die Teilnahme an MRT-Untersuchungen ist ausdrücklich freiwillig. Dabei beobachten Forschende der Medizinischen Universität Innsbruck die Auswirkungen der jeweiligen Trainingsmethode auf Struktur, Stoffwechsel und Funktion des Gehirns.</p>
<h3 class="subtitle_up">Die Teilnahme: Bequem von zu Hause</h3>
<p>Teilnehmer:innen können an einem der beiden Trainingsverfahren teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos und findet online statt. Wer nicht in Innsbruck wohnt oder in den Semesterferien verreist ist, kann die Trainingseinheiten also bequem von überall aus durchführen. Die Trainingseinheiten finden über einen Zeitraum von zehn Wochen wöchentlich statt und dauern je 60 Minuten.</p>
<p>Wichtig an dieser Stelle: Das Resilienztraining der Medizinischen Universität Innsbruck ist kein Allheilmittel. Manche Situationen erfordern psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung. Wer sich bereits in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung befindet oder andere Therapiemethoden in Anspruch nimmt, erfüllt die Teilnahmevoraussetzungen für die Studie nicht.</p>
<p>Mehr Informationen zu dem Forschungsprojekt, seinem Ablauf und den Teilnahmevoraussetzungen können über die <a href="https://www.resilienz-tirol.at/">Homepage</a> abgerufen werden. Dort können sich Interessierte auch für das Forschungsprojekt anmelden und bereits den ersten Fragebogen ausfüllen.</p>
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		<item>
		<title>Literarisches Speeddating: Wie man das Buch seines Lebens findet</title>
		<link>https://www.unipress.at/kultur/literarisches-speeddating-wie-man-das-buch-seines-lebens-findet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Isser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 11:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Abend im Zeichen der (Bücher-)Liebe: Anfang November fand in der Bäckerei erstmals das von Studierenden organisierte „Literarische Speeddating“ statt – mit Erfolg. Wie mein Abend verläuft, hängt von vier&#8230;</p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at/kultur/literarisches-speeddating-wie-man-das-buch-seines-lebens-findet/">Literarisches Speeddating: Wie man das Buch seines Lebens findet</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="https://www.unipress.at">UNIpress</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Ein Abend im Zeichen der (Bücher-)Liebe: Anfang November fand in der <em>Bäckerei</em> erstmals das von Studierenden organisierte „Literarische Speeddating“ statt – mit Erfolg.</div>
<p><span id="more-20136"></span></p>
<p>Wie mein Abend verläuft, hängt von vier bunten Zetteln ab, die ich mir aus der Schüssel am Eingang fische. Die <em>Bäckerei </em>in Innsbruck ist voll, das Event ausgebucht. Das Surren all der anderen Stimmen überlagert meine eigenen Gespräche. Die Stimmung ist gut, alle warten gespannt. Dann geht es los.</p>
<p>In der ersten Runde sind die blauen Zettel dran. Ich falte meinen auf. Sieben. Meinen Aperol Spritz in der rechten, <em>Lolita</em> von Vladimir Nabokov in der linken Hand, begebe ich mich zu Tisch Nummer 7, setze mich und begrüße mein Gegenüber – eine junge Frau, die dieselbe Nummer gezogen hat. Nun haben wir 15 Minuten Zeit, das Lieblingsbuch der jeweils Anderen kennenzulernen und unser eigenes vorzustellen.</p>
<h3>Bücher daten statt in Lesungen einschlafen</h3>
<p>Anfang November fand in der <em>Bäckerei, </em>dem Kulturzentrum in der Dreiheiligenstraße, erstmals das Event<a href="https://diebaeckerei.at/programm/2023-11-02-read-to-me-literarisches-speeddating"> „Read to me – Literarisches Speeddating“</a> statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von drei Master-Studierenden der Vergleichenden Literaturwissenschaft (Jakob Häusle, Felix Schreiner und Tatjana Stocker) und deren LV-Leiter (Martin Fritz). Es hat zwar in anderen Städten vereinzelt schon Events mit ähnlichem Namen gegeben, das Innsbrucker Konzept sei aber unabhängig davon entstanden und gewissermaßen einzigartig. Zwei zufällig gepaarte Leute tauschen sich eine Viertelstunde lang über ihre mitgebrachten Bücher aus und lesen daraus ihre jeweilige Lieblingsstelle vor. Das Ganze wiederholt sich viermal, mit einer Pause nach zwei Runden. Beim gemütlichen Ausklang am Ende sucht man sich seine Gesprächspartner dann selbst aus.</p>
<div id="attachment_20150" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-20150" decoding="async" loading="lazy" class="size-large wp-image-20150" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-1920x1280.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214353_1_Literarisches-Speedating-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-20150" class="wp-caption-text">Foto: Alex Frick</p></div>
<p>Die ursprüngliche Idee stammt von Jakob Häusle – übrigens ehemaliger UNIpress-<a href="https://www.unipress.at/author/jakob-haeuslestudent-uibk-ac-at/">Chefredakteur</a>.  Für die Lehrveranstaltung unter der Leitung von Martin Fritz sollte ein Literaturevent organisiert werden, das verschiedene Formen annehmen hätte können. Gegen eine klassische Lesung haben sich die Organisator:innen aber ganz bewusst entschieden.</p>
<p>„Lesungen sind meistens von oben herab. Wir wollten nicht, dass das Publikum 45 Minuten gelangweilt zuhören muss und eigentlich nur auf den anschließenden Sektempfang wartet, wo es dann endlich wieder selbst den Mund aufmachen darf“, so Häusle. Stattdessen sollten sich alle, die sich für Literatur begeistern, aktiv beteiligen können. Der Veranstalter tritt dabei in den Hintergrund und schafft lediglich das Ambiente. Das birgt auch ein Risiko: „Der Erfolg des Abends hängt deswegen natürlich stark davon ab, wer kommt.“</p>
<p>An diesem Abend kamen jedenfalls die Richtigen. Die Teilnehmer:innen waren durchweg interessiert, aufgeschlossen und neugierig, gleich enthusiastisch beim Zuhören wie beim Erzählen. Für seine Bücherwahl wurde niemand verurteilt – von aus dem Schulunterricht bekannten Literaturklassikern über 1000-seitige Fantasy-Epen bis hin zu Ratgebern über Minimalismus war alles vertreten.</p>
<p>Nach der Veranstaltung fasst Jakob Häusle zusammen: „Es ist wirklich gut gelaufen – besonders dafür, dass es auch sehr schlecht hätte laufen können. Man weiß es ja vorher nie.“ Die Resonanz sei so gut gewesen, dass die <em>Bäckerei</em> gleich um zwei Folgetermine angefragt habe. Diese finden wahrscheinlich Anfang des kommenden Jahres statt. Die einzige Kritik der Teilnehmer:innen: Eine Viertelstunde sei zu kurz, um sich ausreichend über zwei Bücher auszutauschen. Deswegen wird für zukünftige Termine wahrscheinlich auf 20 Minuten verlängert.</p>
<h3>Intelligente Gespräche ohne Romantik-Zwang</h3>
<p>Obwohl der Name des Events das Wort „Dating“ beinhaltet, steht der romantische Aspekt nicht im Vordergrund. Die Zuteilung zu den Tischen basiert auch nicht auf Basis des Geschlechts beziehungsweise der sexuellen Orientierung. Neue Leute kann man natürlich trotzdem kennenlernen: Mit meiner Gesprächspartnerin aus der zweiten Runde rede ich noch die ganze Pause durch, danach tauschen wir Instagram-Usernames aus. Den ganzen Abend über habe ich spannende Gespräche mit schlauen Menschen: Es geht um die Rolle der Moral in der Literatur, Intertextualität in Donald-Duck-Comics und darüber, was ein Buch überhaupt gut macht. Die Diskussionen sind angeregt, intelligent, aber trotzdem ungezwungen, und die Stimmung ist gut. Da ist es schon denkbar, dass der eine oder die andere nicht nur wegen Nervosität vor dem Vorlesen Herzklopfen bekommt. Erwartungen in die Richtung gibt es aber keine. Vergebene oder asexuelle Menschen sind beim „Literarischen Speeddating“ genau so willkommen.</p>
<p>Den Partner fürs Leben findet beim Speeddating also wahrscheinlich nicht jeder. Aber vielleicht zumindest das Buch fürs Leben.</p>
<div id="attachment_20151" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-20151" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-20151 size-large" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-1024x683.jpg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-300x200.jpg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-768x512.jpg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-1536x1024.jpg 1536w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-2048x1365.jpg 2048w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-1920x1280.jpg 1920w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-1170x780.jpg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-585x390.jpg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/11/231102_214941_Literarisches-Speedating-263x175.jpg 263w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-20151" class="wp-caption-text">Foto: Alex Frick</p></div>
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		<title>Die besten Orte in Innsbruck, um Anschluss zu finden                                                 </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Westrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 10:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen ansprechen, aus der Komfortzone treten, am besten an Orten, die dafür gute Gegebenheiten bieten. Der Studienstart ist keine Garantie, dass man Anschluss findet, es gibt aber viele Möglichkeiten in&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Menschen ansprechen, aus der Komfortzone treten, am besten an Orten, die dafür gute Gegebenheiten bieten. Der Studienstart ist keine Garantie, dass man Anschluss findet, es gibt aber viele Möglichkeiten in Innsbruck, die einem das Menschen-Kennenlernen erleichtern.</div>
<p><span id="more-19843"></span></p>
<p>Ich könnte diesen Artikel nun mit dem garstigem Corona-Virus einleiten, aber ganz ehrlich: Leute kennenzulernen und Anschluss in einer neuen Stadt zu finden, ist immer eine Herausforderung. Bevor ich zu den besten Orte komme, erstmal was zur Grundausstattung.</p>
<p>Du ziehst in eine neue Stadt, neuer Studiengang, neuer Anfang. Man sollte meinen, dass all die Menschen aus deinem Studiengang ausreichen sollten, um jemanden kennenzulernen. Aber oft finden sich Freund:innen eher außerhalb der Uni. Der anonyme Hörsaal scheint nicht einladend für Gespräche, die Sitznachbar:innen sitzen zwei Plätze weiter und haben verschlossene Gesichter. Aber du vielleicht auch? Zunächst mal ist es egal, an welche Orte du gehst, auf die Einstellung kommt es an. Willst du angesprochen werden, oder sprichst du an? Schaust du Menschen offen ins Gesicht oder scheust du Blickkontakt? Die größte Hürde ist wohl die bequeme, aber vielleicht einsame Komfortzone. Aus der wollen wir raus und das ist schwierig.</p>
<h3>Das Hindernis des Ansprechens</h3>
<p>Ich stelle mir immer die Frage: Was kann schon passieren? Eine Absage bekommen? Aber ist es das Risiko nicht wert, wenn ich die Möglichkeit bekomme, neue Menschen kennenzulernen? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, sagte Mama.</p>
<p>Also gut, jemanden ansprechen. Im Hörsaal zwei Plätze näher rücken, Hallo sagen, nach dem Namen fragen. Die andere Person traut sich wahrscheinlich genauso wenig wie du und ist froh, dass jemand auf sie zukommt. Oder sie möchte wirklich allein sein und das Gespräch stellt sich wieder ein. Das ist wohl das Schlimmste, was passieren kann. Sobald man redet, ist man vielleicht erstmal im Smalltalk gefangen, und jetzt kommt es auf die Fragen drauf an. Sei kreativ, geh auf das Gesagte ein und stelle interessierte Fragen. Und dann gibt es noch die Hürde zum Verabreden. Hast du vielleicht mal Lust, mit mir zum Rauschbrunnen hochzuwandern?</p>
<h3>Nun konkret: die Orte</h3>
<p>Egal wohin, am besten allein. Was war dein Hobby, bevor du nach Innsbruck gekommen bist? Hier bist du deiner Komfortzone noch am nächsten. Finde deine neue Laufgruppe, deinen neuen Chor, deinen neuen Literaturkreis, zum Beispiel mit Hilfe von Google, dann eine E-Mail an die Gruppe oder den Verein schreiben. Vielleicht gibt es ein Einsteigenden-Treffen oder du kannst direkt dazu kommen.<strong> </strong>Der aufregendste Moment ist wohl, wenn man sich zum ersten Mal auf den Weg macht ins Ungewisse. Wie werden die Menschen dort sein? Kann ich mithalten? Nervosität vorher ist nicht selten<strong>. </strong>Wenn es dir nicht gefällt oder dich nicht wohl fühlst, kannst du einfach wieder nach Hause fahren. Aber im besten Fall findest du Menschen, die dein Hobby oder deine Leidenschaft teilen und darüber kannst du leicht ins Gespräch kommen.</p>
<p>Nun ist die neue Stadt aber auch dafür da, was Neues auszuprobieren. Der Satz „Ich wollte schon immer mal… ausprobieren“ fällt bei vielen Menschen sehr häufig. Je öfter man über den eigenen Schatten springt, desto einfacher wird es. Mit am niederschwelligsten, um gleichzeitig was Neues ausprobieren und andere neugierige Menschen kennenlernen, sind wohl die Unisport-Kurse. Hier gibt es endlose Möglichkeiten von Aikido über Canyoning bis hin zu historischem Fechten. Manchmal hat man das Glück, dass Menschen fragen, ob man danach noch was trinken gehen möchte, wenn nicht, frag du doch einfach mal.</p>
<h3>Gruppen mit offenen Armen</h3>
<p>Auch wenn man in Innsbruck manchmal danach suchen muss, gibt es neben Sport auch noch andere Aktivitäten und Gruppen. Im offenem Improtraining im Bogentheater lernt man so richtig, aus seiner Komfortzone herauszutreten. Bei der UNIpress werden Schreibbegeisterte mit offenen Armen aufgenommen. Das Lindy Forum in der Bäckerei (Kulturbackstube) bietet einen Einstieg ins Swing Tanzen, mit einem Beginner Taster und danach offener Tanzfläche. Hier braucht man keinen Partner/ keine Partnerin mitbringen, nur Körperkontakt mit Fremden darf man nicht allzu sehr scheuen. Das gleiche gilt für das Acroyoga-Treffen vom Acroversum. Hier wird man herzlich aufgenommen, und wenn man zusammen an Übungen arbeitet, ist die Hürde zum Kennenlernen fast verblasst. Des Weiteren findet man bei der Jongliergruppe, beim Foodsharing oder bei politischen Gruppen guten Anschluss. Auch Events wie Open Mics, Poetry Slams und die Critical Mass (jeden letzten Freitag im Monat) sind Möglichkeiten, Menschen zu treffen. Das waren jetzt genug Vorschläge, jetzt liegt es an dir!</p>
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		<title>Herbstwandern in Innsbruck und Umgebung</title>
		<link>https://www.unipress.at/lokal/herbstwandern-in-innsbruck-und-umgebung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Borbe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2023 10:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer nach Innsbruck zum Studieren kommt, tut das nicht selten wegen der Berge. Hier also der Herbst-Wander-Guide für alle neuen Studis in Innsbruck und für all jene, die ihre Wanderbegeisterung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="subtitle_up">Wer nach Innsbruck zum Studieren kommt, tut das nicht selten wegen der Berge. Hier also der Herbst-Wander-Guide für alle neuen Studis in Innsbruck und für all jene, die ihre Wanderbegeisterung noch finden wollen.</div>
<p><span id="more-19884"></span></p>
<h3>Der Work-Life-Balancer: die Höttinger Alm</h3>
<p>Nach der Vorlesung noch gemütlich eine Wanderung starten? In Innsbruck ist das möglich. Schon so mancher Student wurde auf dem Weg zur Höttinger Alm gesichtet, allein in Gedanken versunken oder in Gesellschaft mit anderen Studierenden. Direkt aus der Stadt kann man die Linie J zur Hungerburg, Haltestelle Innsbruck Nordkette, nehmen. Alternativ fährt auch vom Kongress die Hungerburgbahn zum Ausgangspunkt. Von dort geht es dann in etwa eineinhalb Stunden auf die Höttinger Alm, die auf 1.487 Metern Seehöhe liegt. Auf der Sonnenterrasse kann man sich dann wieder stärken, während man gelassen hinunter auf die Stadt blickt und die To-Do-List für einen Moment lang in Vergessenheit gerät.</p>
<p>Geöffnet ist die Alm bis zum 5. November; montags bis freitags von 9:00-19:00 Uhr und am Wochenende von 9:00 bis 18:00 Uhr. Und ganz wichtig: Die Zahlung ist nur mit Bargeld möglich.</p>
<h3>Für Genusswanderer: die Arzler Alm</h3>
<p>Du magst es lieber gemütlich? Dann ist die Arzleralm vielleicht die richtige Wahl. In nur 30 bis 40 Minuten erreicht man die Alm, beim Aufstieg sind nur 200 Höhenmeter zu bewältigen. Oben angekommen darf man sich auf Tiroler Spezialitäten freuen; sei es der Kaspressknödel, die Brettljause oder der Apfelstrudel – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei der Zubereitung der Speisen wird besonders Wert auf Regionalität und Saisonalität gelegt. Die Anreise erfolgt ebenfalls mit dem J, Ausgangspunkt ist wieder die Bergstation der Hungerburgbahn.</p>
<p>Wer nach dieser Wanderung noch Energie übrig hat, kann die Route zu einer Rundwanderung Richtung Rumer Alm ausdehnen. Dafür den Wegschildern Richtung Rumer Alm folgen und dann bei der Abzweigung zur Rumeralm links dem Höttinger Almweg folgen. Dieser führt dann zurück zur Arzler Alm.</p>
<p>Achtung: Jetzt im Herbst ist die Arzler Alm montags und dienstags geschlossen und nur noch bis zum 26. November bewirtschaftet. Von Mittwoch bis Samstag ist sie von 9:00-19:00 Uhr geöffnet, sonntags und an Feiertagen von 9:00-18:00 Uhr .</p>
<h3>Vom Patscherkofel bis zum Glungezer: der Zirbenweg</h3>
<p>Wer Ausblicke ins Tal ohne viel Anstrengung sucht, ist hier an der richtigen Adresse: Bei dieser Wanderung werden nämlich die meisten Höhenmeter mit der Bahn bezwungen. Mit dem Bus J geht’s von Innsbruck zur Haltestelle Igls Patscherkofel, von dort kann man die Bahn bis zur Bergstation nehmen. Dann geht’s immer entlang dem Zirbenweg, mit wunderschönen Aussichten ins Inntal und aufs gegenüberliegende Karwendel. Der Zirbenbestand entlang des Weges zählt zu einem der ältesten in Europa. Die älteste Zirbe ist sogar mehr als 700 Jahre alt. Im Anschluss geht es am Alpengasthof Boscheben und an der Tulfeinalm vorbei. Der Weg wird als leicht bis mittelschwierig beschrieben. Bei der Bergstation der Glungezerbahn angekommen, führt einen die Gondel ins Tal nach Tulfes. Von dort fährt der Bus zurück nach Igls zum Ausgangspunkt. Insgesamt ist mit einer Gehzeit von ungefähr zweieinhalb Stunden zu rechnen.</p>
<p>Es empfiehlt sich das Zirbenweg Rundwanderticket, das beide Gondelfahrten plus den Bus zurück zum Ausgangspunkt inkludiert.</p>
<h3>Mit der Waldstraßenbahn zum Lanser See</h3>
<p>Wer geglaubt hat, Straßenbahnen könnten nicht durch Wälder fahren, hat sich geirrt! In Innsbruck fährt die Linie 6 vom Bergisel bis zum Bahnhof in Igels. Die Haltestellen klingen genauso verträumt wie der Name: Da gibt es unter anderem den Tummelplatz, den Herzsee, das Waldmoor und nicht zuletzt den Lanser See! Wer sich entscheidet, dort auszusteigen, kann einen herbstlichen Spaziergang am See entlang machen oder zur Jausenstation Vogelhütte weiter gehen. Dafür am Seegebäude rechts den Weg in den Wald nehmen, vorbei am Seerosenweiher und den Wegweisern Richtung Jausenstation Vogelhütte folgen. Bevor man zur Hütte kommt, passiert man noch den Golfplatz Sperberegg.<br />
Jetzt im Herbst fährt die Straßenbahn immer samstags und sonntags zwischen 10:00 und 16:00 Uhr.</p>
<h3>Brennende Lärchen: das Mieminger Plateau</h3>
<p>Ein Herbsterlebnis der besonderen Art wartet am Mieminger Plateau etwas außerhalb von Innsbruck. Die vielen Lärchen leuchten dort in feurigem Rot und Orange. Besonders schön soll das Naturspektakel Anfang November sein. Am Plateau gibt es mehrere Spazierwege mit vielen schönen Plätzen, die zum Verweilen einladen. Perfekt für ein herbstliches Picknick, zum Fotografieren von Herbstmotiven oder einfach nur zum Abschalten. Auch die umliegenden Almen bieten sich für eine Wanderung an, wie zum Beispiel die Stöttlalm. Von Innsbruck kann man den Bus 355 zur Haltestelle <em>Mieming Gasthof Post</em> nehmen.</p>
<h3>Für Nachteu<span style="letter-spacing: 0px;">len und Früh</span><span style="letter-spacing: 0px;">aufsteher: die Saile</span></h3>
<p>Gleich vorweg: Jetzt im Herbst erreicht man den Ausgangspunkt Parkplatz Axamer Lizum leider nur mit dem Auto. In den Sommermonaten fährt ein Wanderbus.</p>
<p>Die Saile &#8211; auch Nockspitze genannt – ist ein Klassiker unter den Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangstouren um Innsbruck. Als Hausberg von Mutters, Götzens, Axams und Telfes ist bei Schönwetter der Ausblick ins Inntal garantiert. Umso schöner ist es dann, wenn die Herbstsonne die Landschaft in goldenes Licht taucht.</p>
<p>Los geht’s am Parkplatz der Axamer Lizum. Immer den Wegschildern <em>Saile/Nockspitze</em> über das „Halsl“ folgend, erreicht man in zwei bis zweieinhalb Stunden das Gipfelkreuz. Insgesamt ist mit einer Gehzeit von dreieinhalb bis vier Stunden zu rechnen, die Höhendifferenz umfasst 889 Höhenmeter. Die Bergwege sind als rot, mittelschwierig ausgewiesen.<br />
Um dabei sicher unterwegs zu sein, sind den Weg zu kennen und die Wetterverhältnisse zu überprüfen das A und O.  Auch Stirnlampe und warme Kleidung (!) dürfen im Rucksack nicht fehlen.</p>
<div id="attachment_19905" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img aria-describedby="caption-attachment-19905" decoding="async" loading="lazy" class="wp-image-19905 size-large" src="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-1024x1024.jpeg" alt="Sonnenuntergang am Berg" width="1024" height="1024" srcset="https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-1024x1024.jpeg 1024w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-300x300.jpeg 300w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-150x150.jpeg 150w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-768x768.jpeg 768w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-1170x1170.jpeg 1170w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934-585x585.jpeg 585w, https://www.unipress.at/wp-content/uploads/2023/10/IMG_0512-scaled-e1697742953934.jpeg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-19905" class="wp-caption-text">Foto: Sonja Mair</p></div>
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